Informationsforum für Gesundheit, Umwelt, Politik <
> . . . . . . http://www.razyboard.com/system/user_patientfuerpatient.html

ForumNewsMitgliederSuchenRegistrierenMember LoginKostenloses Forum!


Neuer Thread ...


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

rege46 ...
Registrierter Member


...

Status: Offline
Registriert seit: 02.11.2006
Beiträge: 259
Nachricht senden
...   Erstellt am 02.12.2006 - 11:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Niacin
—ein komplementärer Therapieansatz zur Optimierung des Lipidprofils

Journal Medizinische Klinik
Publisher Urban & Vogel
ISSN 0723-5003 (Print) 1615-6722 (Online)
Subject Medicine
Issue Volume 100, Number 4 / April, 2005
Category ÜBERSICHT
DOI 10.1007/s00063-005-1020-6
Pages 186-192
Online Date Tuesday, April 19, 2005
Heinrich Wieneke (2), Axel Schmermund und Raimund Erbel(1)
(1) Klinik für Kardiologie, Universitätsklinikum, Essen
(2) Klinik für Kardiologie, Universität Duisburg-Essen, Hufelandstraße 55, 45122 Essen
Eingegangen: 20. April 2004 Revidiert: 14. Februar 2005
Zusammenfassung
Hintergrund: Klinische Untersuchungen haben gezeigt, dass eine konsequente Behandlung von Risikofaktoren zu einer nachhaltigen Senkung der Mortalität und Morbidität von Patienten mit koronarer Herzerkrankung führt. In der Behandlung der Dyslipoproteinämie stellen Statine die Substanzgruppe dar, für die zurzeit die am besten gesicherte Datenlage hinsichtlich Effektivität und Sicherheit in der Primär- und Sekundärprävention besteht. Dennoch sind aus der Klinik Lipidkonstellationen bekannt, bei denen durch eine alleinige Statintherapie keine Optimierung der Parameter gelingt. Hierbei gestaltet sich insbesondere die Therapie von Patienten mit einem erniedrigten High-Density-Lipoprotein-Cholesterin (HDL-C) und erhöhten Triglyzeridwerten schwierig, z. B. beim metabolischen Syndrom.
Wirkung von Niacin: Nikotinsäure, die auch unter der Bezeichnung Niacin bekannt ist, ist die am längsten bekannte Substanz, die in der Prävention der koronaren Herzerkrankung eingesetzt wird. Neben einer Senkung des Gesamt- und Low-Density-Lipoprotein-Cholesterins (LDL-C) besteht die Hauptwirkungen dieser Substanz in einer deutlichen Hebung des HDL-C sowie einer Senkung der Triglyzeride und des Lipoprotein (a). Da die ursprüngliche Darreichungsform, bei der es zu einer unverzögerten Freisetzung der Substanz kam, häufig mit einer Flush-Symptomatik verbunden war, ist der Einsatz zunächst eingestellt worden.
Seit Mai dieses Jahres steht in Deutschland eine Darreichungsform zur Verfügung, extended release -(ER-)Niacin, bei der es zu einer verzögerten Freisetzung der Substanz kommt. Untersuchungen aus den USA, wo die Substanz seit 1997 zugelassen ist, haben gezeigt, dass die Inzidenz der Flush-Symptomatik bei unveränderter Wirkung auf den Lipidstoffwechsel deutlich niedriger ist. In klinischen Studien konnten unter einer Kombinationstherapie aus Niacin und Statinen nicht nur günstige Effekte auf das Lipidprofil, sondern auch eine Senkung der kardialen Ereignisse beobachtet werden. Dabei wurde die Therapie von den Patienten gut vertragen und zeichnete sich durch eine hohe Sicherheit aus.
Schlussfolgerung: Mit Niacin steht eine Substanz zur Verfügung, mit der eine effektive Steigerung des HDL-C und eine Senkung des Lipoprotein (a) erzielt werden können. Durch die ER-Darreichungsform ließ sich eine wesentliche Verbesserung der Verträglichkeit erreichen.
In Kombination mit einem Statin stellt Niacin nicht nur einen effektiven komplementären Therapieansatz dar, sondern hat sich auch als sichere Therapieoption erwiesen.

Abstract
Background: Large interventional studies have shown that the reduction of total cholesterol and low-density lipoprotein cholesterol (LDL-C) is one of the cornerstones in the prevention of coronary artery disease. However, in up to 40% of patients the recommended target of LDL-C is not reached with a monotherapy. Furthermore, risk stratification only by LDL-C disregards a substantial number of patients with dyslipidemia with increased triglycerides and decreased high-density lipoprotein cholesterol (HDL-C).
Effect of Niacin on Lipid Metabolism: In consequence, niacin has gained attention as a component of a combined therapeutic approach in patients with dyslipidemia. Niacin substantially increases HDL-C and decreases triglycerides, LDL-C and lipoprotein (a). By this mechanism of action niacin exhibited, in combination with statins or bile acid-binding resins, favorable effects on the incidence of cardiovascular events in selected patients. Side effects like flush and hepatotoxicity seem to be in part dependent on the niacin formulations used. However, niacin has been shown to be a well-tolerated and safe therapy in controlled studies.
Conclusion: On the basis of current data niacin should be considered a valuable therapy component in patients with dyslipidemia, in which a monotherapy fails to optimize an increased risk of coronary artery disease.

Heinrich Wieneke
Email: heinrich.wieneke@uni-essen.de
Telefon: (+49/201) 723-4807
Fax: (+49/201) 723-5446





Signatur
Ernährungs- und Gesundheitsberater
Reinhold Gerlich
Rodenbusch 12, 40885 Ratingen
Tel: 02054 80914 Mobil: 0163 2042388

www.rg.perfect-chance.com

Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.


Neuer Thread ...



Preisvergleich Bitte anklicken Zukunfts-Allianz

Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com powered by:
Geizkragen Preisvergleich. Top-Produkt im Preisvergleich: Nokia 2600 classic
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



Verwandte Suchbegriffe:
flush-symptomatik | lipoprotein a senkung | cholesterin niacin | lipoprotein senkung | flushsymptomatik | niacin und cholesterin | hdl-c lipoprotein cholesterol | heinrich wieneke | niacin und lipoprotein a | niacin lipoprotein a
blank