VanBeaute  Und so verliebte sich der Löwe...
 

Status: Offline Registriert seit: 18.01.2009 Beiträge: 101 Nachricht senden | Erstellt am 13.03.2009 - 12:35 |  |
Also, es ist ja unklar ob Midnight Sun überhaupt erscheinen wird , an New Moon zu denken unrealistisch?
Nein !
Es gibt bereits Eine Szene aus Edwards Sicht aus New Moon , Wer nichts darüber erfahren möchte sollte nicht weiter lesen =)
Hier ist es in Englisch von Stephenie Meyer´s HP
http://www.stepheniemeyer.com/pdf/nm_extras_rosalie.pdf
Und hier ist die deutsche übersetzung:
Das Telefon in meiner Tasche klingelte schon wieder. Es war das 25ste mal in 24 Stunden. Ich dachte darüber nach es zu öffnen um zu sehen wer versuchte mich zu erreichen. Vielleicht war es wichtig. Vielleicht brauchte Carlisle mich.
Ich dachte darüber nach, aber ich bewegte mich nicht.
Ich war nicht sicher , wo ich mich gerade befand. Auf irgendeinem dunklen Dachboden voller Ratten und Spinnen. Die Spinnen ignorierten mich und die Ratten machten einen großen Bogen um mich. Die Luft war voll mit den Gerüchen von gekochtem Öl, ranzigem Fleisch, menschlichem Schweiß , und der fast festen Schicht der Verschmutzung , war fast sichtbar in dieser feuchten Luft, wie ein schwarzer Film über allem.
Unter mir erfüllen vier Geschichten das wacklige Wohnhaus mit Leben. Ich gab mir keine Mühe die Gedanken von den Stimmen zu trennen - sie haben einen großen lauten spanischen Klang dem ich nicht zuhöre. Bedeutungslos. Alles davon war bedeutungslos. Meine eigene Existenz war bedeutungslos.
Die ganze Welt war bedeutungslos.
Meine Stirn an meine Knie gepresst dachte ich darüber nach wie lange ich das wohl noch durchhalten würde. Vielleicht war es hoffnungslos. Vielleicht war mein Versuch ohnehin zum Scheitern verurteilt. Ich sollte aufhören mich selbst zu Foltern und einfach zurückgehen………..
Die Idee war so mächtig, so heilsam- als würden die Wörter ein starkes Betäubungsmittel enthalten und den Berg von Schmerzen unter dem ich begraben war einfach wegwaschen- das mir der Atem stockte und mir ganz schwindelig wurde.
Ich könnte diesen Ort jetzt verlassen. Ich könnte wieder zurück.
Bella’s Gesicht, das ich immer vor mir sah wenn ich meine Augen schloss, lächelte mich an.
Es war ein Lächeln zur Begrüßung, der Vergebung, aber es hatte nicht den Effekt den mein Unterbewusstsein haben wollte.
Natürlich konnte ich nicht zurückgehen. Was war schon mein Schmerz nach alldem im Vergleich zu Ihrem Glück? Sie sollte in der Lage sein zu lächeln, ohne Angst und Gefahr. Frei von der Sehnsucht nach einer seelenlosen Zukunft. Sie verdiente besseres als das. Sie verdiente besseres als mich. Wenn sie diese Welt verlässt, würde sie an einen Ort gehen der für immer geschlossen für mich bleiben würde, egal wie ich mich hier verhalten habe.
Die Idee der endgültigen Trennung war so viel intensiver als die Schmerzen die ich bereits hatte. Meinen Körper durchfuhr ein schaudern bei diesen Gedanken. Wenn Bella an den Ort gehen würde wo sie hingehört, und ich niemals könnte, würde ich nicht hier verweilen. Es musste etwas wie Vergessen geben. Es musste Vergebung geben.
Das war meine Hoffnung, aber dafür gab es keine Garantien.
‘Zum Schlafen und in Kauf nehmen zu träumen. Ja, dafür gab es die Hölle‘, sagte mich mir selbst. Würde mich selbst wenn ich zu Asche zerfallen war, das Gefühl der Folter verfolgen das ich durch Verlust fühle?
Ich schauderte wieder.
Und, verdammt, ich habe es versprochen. Ich habe ihr versprochen das ich ihr Leben nicht mehr verfolgen würde, das ich meine schwarzen Dämonen niemals wieder in ihr Leben bringen würde.
Ich stand nicht zu meinem Wort. Konnte ich denn nichts richtig machen wenn es um sie ging? Etwas überhaupt?
Die Idee vom Zurückkehren in die wolkige kleine Stadt, die immer meine wahre Heimat auf diesem Planten sein würde, schlich sich wieder in meine Gedanken.
Nur um zu prüfen, nur um zu sehen das es ihr gut ging und sie sicher und glücklich war. Nicht um zu stören. Sie würde nie wissen das ich da war……
Nein, verdammt noch mal, Nein!
Das Telefon vibrierte wieder.
‘Verdammt, verdammt, verdammt’ knurrte ich.
Ich konnte die Ablenkung brauchen, dachte ich. Ich ließ das Telefon aufschnappen und registrierte die Nummer mit dem ersten Schock den ich seit einem halben Jahr fühlte.
Warum sollte Rosalie mich anrufen wollen? Sie war die einizge Person die sich wahrscheinlich über meine Abwesenheit freute. Es muss schon etwas wirklich schlimmes sein, wenn sie mit mir reden musste. Plötzlich besorgt um meine Familie, drückte ich auf den ‘Abheben’ -Knopf.
‘Was’ fragte ich angespannt.
‘Oh ,Wow. Edward geht ans Telefon. Ich fühle mich geehrt!!’
Sobald ich ihren Tonfall hörte, wusste ich das mit meiner Familie alles in Ordnung war. Sie musste einfach gelangweilt sein. Es war schwer ihre Motive herauszufinden ohne ihre Gedanken als Richtlinie. Rosalie hatte noch viel für mich übrig. Ihre Impulse kamen in der Regel aus einer Laune ihrer komplizierten Logik.
Ich ließ das Telefon zusammenschnappen.
‘Lass mich alleine’ flüsterte ich zu niemandem.
Natürlich vibrierte das Telefon schon wieder.
Würde sie weiter anrufen, bis sie mir gesagt hatte was sie sagen wollte, was auch immer ihre Nachricht war mit der sie mich langweilen wollte? Vermutlich. Es würde Monate dauern bis sie müde von diesem Spiel wurde. Ich spielte mit dem Gedanken sie das nächste halbe Jahr immer und immer wieder anrufen zu lassen…… dann seufzte ich und ging ans Telefon.
‘Mach nur weiter so’
Rosalie sprach schnell und hastig. ‘Ich dachte mir, das du vielleicht wissen willst das Alice in Forks ist.’
Ich öffnete meine Augen und starrte auf die morschen Holzbalken, drei Zoll von meinem Gesicht entfernt.
‘Was’ Meine Stimme war flach, emotionslos.
‘Du weißt doch wie Alice ist- denkt sie weiß alles. Genau wie du.’ Rosalie lachte humorlos. Ihre Stimme hatte einen nervösen Klang, als wäre sie unsicher über das was sie tat.
Aber meine Wut machte es mir schwer herauszufinden wo Rosalie’s Problem lag. Alice hatte mir geschworen das sie meinen Wünschen folgen würde in Bezug auf Bella, obwohl sie nicht einverstanden mit meiner Entscheidung war. Sie hatte versprochen Bella alleine zu lassen…… solange ich das tat. Natürlich dachte sie das ich nicht mit dem Schmerz zurechtkommen würde, das ich zurückkommen würde. Vielleicht lag sie da richtig.
Aber soweit war es nicht. Jetzt noch nicht. Also was machte sie in Forks? Ich wollte ihr den Hals umdrehen. Nicht das Jasper mich so nah an sie rankommen lassen würde ,sobald auch nur einen Hauch der Wut spüren würde die ich empfand.
‘Bist du noch da Edward?’
Ich antwortete nicht. Ich zwickte mit den Fingerspitzen in meinen Nasenrücken und fragte mich ob es wohl möglich ist für einen Vampir Migräne zu bekommen.
Auf der anderen Seite….. wenn Alice bereits zurückgegangen war…..
Nein. Nein. Nein. Nein.
Ich hab ein Versprechen gegeben. Bella verdient ein Leben. Ich hab ein Versprechen gegeben. Bella verdient ein Leben.
Ich wiederholte die Wörter wie ein Mantra in meinem Kopf, versuchte das Bild von Bella’s verführerischem dunklem Fenster aus meinen Gedanken zu vertreiben. Die Tür zu meinem eigenem Heiligtum.
Kein Zweifel, ich würde kriechen müssen, würde ich zurückgehen. Das würde mir nichts ausmachen. Ich würde glücklich die nächste Dekade meines Lebens auf Knien verbringen wenn ich nur bei ihr wäre.
Nein, nein , nein.
‘Edward? Interessiert es dich denn nicht warum Alice dort ist?’
‘Nicht Besonders.’
Rosalie’s Stimme wurde eine Kleinigkeit höher, fast erfreut, kein Zweifel sie würde eine Antwort von mir erwarten. ‘Nun, natürlich verstößt sie nicht exakt gegen die Regeln. Ich meine, du hast uns nur gewarnt von Bella fernzubleiben richtig? Der Rest von Forks spielt keine Rolle.’
Ich blinzelte langsam. Bella war fort? Bella hatte Forks verlassen? Meine Gedanken kreisten um diese unerwartete Idee. Sie hatte ihren Abschluss noch nicht , also musste sie zurück zu ihrer Mutter gegangen sein. Sie sollte in der Sonne leben. Es war gut das es ihr möglich war die Schatten hinter sich zu lassen.
Ich versuchte zu schlucken, aber es funktionierte nicht.
Rosalie lachte ein nervöses Lachen. ‘ Also musst du nicht böse auf Alice sein.’
‘Warum rufst du mich dann an Rosalie, wenn nicht um Alice in Schwierigkeiten zu bringen? Warum störst du mich? Bah!’
‘Warte!’ sagte sie als sie spürte das ich im Begriff war aufzulegen. ‘Deswegen rufe ich nicht an!’
‘Warum sonst? Sag’s schnell und dann LASS MICH ALLEIN!’
‘Nun….’ sie zögerte.
‘Spucks aus Rosalie. Du hast zehn Sekunden.’
‘ich denke du solltest nach Hause kommen.’ sagte sie in Eile. ‘ ich bin es leid mir anzusehen wie Esme trauert und Carlise niemals lacht. Du solltest dich schämen für das was du ihnen antust. Emmett vermisst die die ganze Zeit und das geht mir auf die Nerven. Du hast eine Familie. Werd erwachsen und denk auch an etwas anderes außer an dich selbst!’
‘Interessanter Ratschlag, Rosalie. Lass mich dir eine Geschichte erzählen über einen Topf und seinen Deckel….’
‘Ich denke an meine Familie, nicht so wie du. Ist es dir egal wie sehr du Esme verletzt hast, wenn alles andere schon nicht zählt? Sie liebt dich mehr als den Rest von uns und das weißt du! Komm nach Hause!’
Ich gab keine Antwort.
‘Ich dachte einmal das dieses ganze Forks Ding vorbei wäre, das du darüber hinwegkommst.’
‘Forks war niemals das Problem, Rosalie.’ sagte ich und versuchte geduldig zu sein. Was sie über Carlisle und Esme gesagt hatte bitteren Klang. ‘Nur weil Bella’ --- es war schwer ihren Namen laut auszusprechen ---- ‘nach Florida gegangen ist, heißt das nicht das ich in der Lage bin……. Schau, Rosalie. Es tut mir wirklich leid, aber glaub mir, ich würde niemanden glücklicher machen wenn ich da wäre!’
‘hmm…’
Da war es wieder… dieses an den Nerven zerrende Zögern.
‘Was verschweigst du mir Rosalie? Ist mit Esme alles in Ordnung? Ist Carlisle---’
‘Ihnen geht es gut. Es ist nur…….. nun, ich habe nicht gesagt das Bella aus Forks weggegangen ist.’
Ich sprach nicht. Ich ging in Gedanken unser Gespräch noch einmal durch. Doch , Rosalie hatte gesagt das Bella gegangen war. Sie sagte :…’ du hast uns nur gewarnt von Bella fernzubleiben richtig? Der Rest von Forks spielt keine Rolle.’ Also war Bella nicht in Forks. Was meinte sie damit, Bella war nicht gegangen?
Rosalie sprach schnell, fast ärgerlich.
‘Sie wollen nicht das ich dir das sage, aber ich denke das ist dumm. Je schneller du darüber hinwegkommst umso schneller können die Dinge wieder ihren normalen Gang gehen. Warum solltest du weiterhin mit Jammermiene in den dunkelsten Ecken dieser Welt herumsitzen wenn es nicht nötig ist? Du kannst jetzt nach Hause kommen! Wir können wieder eine Familie sein! Es ist vorbei!’
Ich konnte den Sinn ihrer Worte nicht verstehen. Es war als wäre da etwas sehr , sehr offensichtliches das sie mir sagte aber ich hatte keine Idee was es war. Mein Gehirn spielte mit den Information die sie mir gab, machte seltsame Muster davon. Unsinnig!
‘Edward?’
‘Ich verstehe nicht was du sagen willst Rosalie!’
Eine lange Pause, die Länge von ein paar menschlichen Herzschlägen.
‘Sie ist tot Edward.’
Eine längere Pause.
‘Es….. tut mir leid! Du hast das Recht es zu wissen, glaube ich. Bella…. Ist vor zwei Tagen von einer Klippe gesprungen. Alice hat es gesehen aber es war zu spät um irgendetwas zu unternehmen. Ich glaube sie wollte sich einmischen, ihr Versprechen brechen, wenn Zeit gewesen wäre. Sie ging zurück um Charlie zu helfen. Du weißt das sie ihn immer sehr mochte -------’
Das Telefon war tot. Ich nahm mir ein paar Sekunden um zu sehen das ich es ganz ausgeschaltet hatte.
Ich saß lange in der staubigen Dunkelheit, eingefroren im Raum. Es war als hätte die Zeit aufgehört. Als hätte das ganze Universum aufgehört sich zu drehen.
Langsam, fast wie ein alter Mann, schaltete ich mein Telefon wieder ein und wählte die Nummer die ich mir selbst geschworen hatte nie wieder anzurufen.
Wenn es sie war, würde ich wieder auflegen. Wenn es Charlie würde ich die Information die ich brauchte durch eine List bekommen. Ich würde beweisen das Rosalie’s kranker kleiner Scherz nicht wahr war und dann wieder in meine Bedeutungslosigkeit verfallen.
‘Bei Swan,’ antwortete eine Stimme die ich nie zuvor gehört hatte. Eine belegte männliche Stimme, tief, aber immer noch jugendlich.
‘Hier spricht Dr. Carlisle Cullen,’ sagte ich indem ich die Stimme meines Vater exakt imitierte. ‘Könnte ich wohl mit Charlie sprechen?’
‘Der ist nicht da.’ antwortete die Stimme und ich war ein wenig überrascht über den Ärger in ihr.
‘Nun, wo ist der denn dann?’ fragte ich und wurde langsam ungeduldig.
Es folgte eine kurze Pause als wollte der Fremde die Information vor mir zurückhalten.
‘Er ist auf der Beerdigung.’ antwortete der Junge endlich.
Ich legte auf.
Signatur O Liebe, mäß'ge dich in deiner Seligkeit!
Halt ein, lass deine Freuden sanfter regnen
Zu stark fühl ich, du musst mich minder segnen,
Damit ich nicht vergeh..
Shakespeare
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