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CatLinYin ...
Blurry Eyes
.........

...

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...   Erstellt am 31.05.2006 - 22:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


~.~ sonst gibts nichts zu lesen oder? *grmml*

Also...
sry wenn ich das so sage, aber tova neeeeeeeeeeeeeervt...-.-... sies so schlimm... wie kann man nur soooo peinlich sein? Aber du stellst ihren chara echt gut dar*find*

Finds lustig das aturo so ein schlampiger kerl ist..^^
macht ihn niedlich*find*

Finds eh sau nobl, wie du das schaffst mit den dialogen. Wenn ich schreibe krieg ich das kaum hin- weis nie was die sagen sollen XD... aber ich find den stil nobl. Das bringt die Charas besser zur geltung*find*


[Dieser Beitrag wurde am 31.05.2006 - 22:57 von CatLinYin aktualisiert]





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Isahra 
READY STEADY GO
......



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...   Erstellt am 03.06.2006 - 19:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich mach mal weiter, da ich ja nciht da bin!!^^

Also nur für euch udn ich hoffe das es euich wieder gefällt!1^^

Ich freu mich immer wenn ihr mir schreibt, was euch gefältl uns was nciht^^ Und CatLinYin Tov asoll!! nerven^^


Kapitel 4;

„Ich greife mit meinem Schwarzen Magier an und du keine Lebenspunkte mehr!“ sagte Aturo und das Hologramm seines Magiers griff seinen Gegner an.
„Nein…“ Kira seufzte und sah ihre Lebenspunkte auf Null fallen.
„Macht nichts, das war doch gar nicht so schlecht.“ Yugi klopfte ihr auf die Schulter.
„Ich hab schon wieder verloren…“ erwiderte Kira niedergeschlagen: „Ich hab nicht einmal gegen dich oder Aturo gewonnen. Das ist zum verrückt werden.“ ärgerte sie sich und setzte sich zu Isa die sich eine Art Spiel mit den Karten spielte. Sie hatte einfach eine ganze Reihe auf dem Tisch verkehrt herum ausgebreitet und drehte sie abwechselnd um und verdeckte sie dann wieder.
„Jetzt bin ich dran!“ Joey stellte sich auf Kiras Platz und machte sich bereit.
„Ich trete gegen Wheeler an.“ meinte Seto und vertreib Ati, der mehr oder minder freiwillig den Platz räumte.
„Hey, ich wollte aber gegen Ati…“
„Erst wenn du mich besiegst, dann kannst du gegen ihn spielen.“ erwiderte Seto und zog schon die ersten Karten.
Yugi lächelte; „Na dann viel Glück, Joey!“
„Was machst du da?“ Kira sah zu Isa, die sich zu konzentrieren schien und gerade eine Karte hochhob.
„Die Karte ist… der Weiße Drache…“ meinte Isa.
„Hey!“ Seto riss ihr die Karte weg: „Das ist Meine! Wie kommt du dazu meine Karten zu nehmen.“ Er sah sich die Karte an, und stellte fest, dass dieses Exemplar angenutzt war.
„Die ist von Yugis Großvater… er hat sie mir gezeigt.“ widersprach Isa.
„Mein Großvater?“ Ati sah sie verwirrt an.
„Nein, Yugi hat sie mir vorhin gezeigt und ich hab sie dann mit den anderen gemischt. Ich nehm doch nicht einfach eine deiner Karten und erst recht nicht ohne dir was davon zu sagen.“ Isa nahm im die Karte wieder weg und legte sie zurück auf ihren Platz.
„Was treibst du da eigentlich?“ fragte Yugi nach, der das nicht so ganz verstand, was Issai da veranstaltete.
„Nun ja, das ist eine Art Charakterspiel…“ meinte sie uns setzte sich wieder vor die Karten.
„Und wie geht das?“ wollte Kira wissen.
„Na ja… ich zeih eine Karte und die sagt mir dann was über dich aus… Bei dir hab ich ja den Weißen gezogen…“ Isa sah auf die Karten die alle wieder gleich dalagen und Keiner hätte mehr sagen können wo der Weiße Drache nun lag.
„So ein Unsinn, was soll der Drache denn über sie sagen, zumal sie keinen Eigenen hat.“ winkte Seto ab, der von diesen Dingen nicht sehr viel hielt.
„Nun ja… Dir gehören die Weißen Drachen du bist Kiras fester Freund… Beides gehört sozusagen dir.“ meinte Isa und deckte mit geschlossenen Augen den Drachen wieder auf.
„Und du glaubst daran?“ wollte Ati verdutzt wissen.
„Das war eben nur reiner Zufall, nichts weiter.“ Seto machte kehrt und nahm sein Duell wieder auf.
„Nun ja… ich zeih immer dieselben Karten wenn es um Menschen geht. Wenn ich an Mana denke ist es immer das Schwarze Magier Mädchen und auch sonst… Ich weiß nicht woran das liegt.“ zuckte Isa mit den Schultern und sah auf die Karten.
„Im ernst? Du meinst, wenn ich die Karten jetzt wieder mische und irgendwie verteile, dann ziehst du wieder den Drachen?“ fragte Kira noch mal nach.
„Ich schätzte schon.“
„Ich glaub auch nicht das das klappt, du hattest eben einfach Glück. Oder beherrscht Taschenspielertricks.“ winkte Aturo ab.
„Das hab ich nicht nötig und auch nicht mich von dir niedermachen zu lassen. Du musst es mir ja nicht glauben, dass verlangt ja auch keiner von dir!“ brummte Isa und gab Yugi die Drachenkarte zurück.
„Sah mir aber ganz danach aus…“
„Ach ja? Wann hab ich denn gesagt, das du mir glauben musst?“ fauchte Isa Ati in den Satz.
„Warum machst du überhaupt so einen Unsinn? Das ist doch einfach nur ein Hirngespinst! Ich wett mit dir, das es nicht funktioniert!“ widersprach Aturo hart.
„Fangt ihr jetzt schon wieder an?“ wollte Seto wissen.
„Was red ich überhaupt mit dir, du Einfallspinsel? Aber wegen mir gern, versuchen können wir es, aber was krieg ich wenn ich recht hab?“ funkelte Isa ihn an.
„Dann…“ Ati grinste: „Hast du einen Wunsch bei mir frei, aber wenn du es nicht kannst, dann versprichst du mir, mich nie mehr anzupflaumen!“
„Einen Wunsch? Egal was, ich kann mir wirklich alles wünschen was ich will und muss dafür nur immer wieder die gleiche Karte zeihen?“ fragte Isa nach und ein freches Lächeln zeichnete ich auf ihrem Gesicht ab.
„Ja.“ nickte Aturo, „aber zieh erst mal eine, damit ich weiß, welche Karte du ziehen musst.“
„Wie du meinst…“ Isa drehte sich zu den Karten um und sah sie an. Er dauerte eine Weile, dann wanderte ihre Hand über die Karten zielstrebig auf eine sehr weit oben zu einer Karte. Isa hatte das Gefühl das diese Karte sie anziehen würde und deckte sie schließlich auf: „Der Soldat des schwarzen Lichts…“ meinte sie und sah sich die Karte an.
„Danke!“ Ati nahm sie ihr weg und mischte sie wahllos in sein Deck. Dann fächerte er sie auf und hielt sie ihr hin: „Dann zeig mal, ob du das wirklich kannst.“ Sein Tonfall war spöttisch, so als hätte er bereits gewonnen.
„Bruder, was soll das denn?“ fragte Yugi, der genau wie alle anderen nicht verstand, was das Ganze eigentlich sollte. Es war doch egal ob Isa so was machte oder konnte. Zudem warum regte er sich so auf, es war doch gar nichts vorgefallen, was seine Reaktion rechtfertigen würde.
„Ich find auch, dass ihr nicht gleich eine Staatsaffäre draus machen müsst.“ meinte Joey, der eben vernichtend geschlagen worden war.
„Ich find auch, dass ihr ein wenig übertreibt. Immerhin seid ihr doch keine Feinde…“ mischte sich jetzt auch Seto wieder ein, den das Ganze auch nicht wirklich kalt ließ. Er sah zu Kira die ihm einen kecken Blick zuwarf.
Isa zog eine Karte und wie gerade eben, schein eine der Karten ihre Hand anzuziehen. Sie sah nicht mal auf die Karten, sondern auf Aturo. Ihr Blick war durchdringend und er hatte ein denselben Blick aufgesetzt.
Mit zwei Fingern zog sie die Karte aus den anderen und hielt sie ihm hin, ohne sie selbst anzusehen. „Der Soldat des Schwarzen Lichts, oder?“
„Ähm… ja…“ Ati schluckte unmerklich und nahm ihr dann die Karte wieder weg: „Das war nur Glück! Noch mal schaffst du das nicht!“ wieder mischte er die Karten und hielt sie ihr noch mal hin.
„Wie lange willst du das eigentlich treiben? Bis ich daneben liege?“ wollte Isa wissen.
Aturo grinste: „Ich glaub nicht das du das noch mal schaffst.“
„Ach ja? Und wenn doch, hab ich einen Wunsch frei?“
„Das hab ich doch gesagt! Aber wie willst du aus fünfzig Karten eine Bestimmte zeihen? Du bist keine Magierin und selbst mit Taschenspielertricks ist das hier wohl zu meistern.“
„Hey Leute, was soll das denn?“ fragte Joey nach, obwohl er das Ganze sehr lustig fand.
„Schhht! Ich will wissen ob Isa wieder den Soldaten zieht.“ fuhr Kira ihn an.
„Albernes Getue…“ brummte Seto und drehte sich weg.
Isa zog ohne hinzusehen und gab Yugi die Karte.
„Und?“ Alle sahen ihn an.
„Der Soldat des Schwarzen Lichts! Wahnsinn! Wie geht das?“ wollte Yugi wissen und zeigte allen die Karte.
„Das ist doch…“ Ati sah sein Deck durch und stellte fest, das der Soldat, den Yugi in der Hand hatte, wirklicher seiner war und kein Zweiter.
„Du hast verloren.“ lächelte Kira ihn an.
„Sieht ganz so aus…“ seufzte Aturo und legte sein Deck auf den Tisch, dann sah er wieder zu Isa: „Ich weiß zwar nicht wie du das gemacht hast, aber ich steh zu meinem Wort. Was willst du?“
„Hm?“ Isa dachte nach. Sie hatte nun einen Wunsch frei und konnte wirklich alles von ihm verlangen… Eine sehr verlockende Aussicht… „Weißt du was? Das sag ich dir, wenn mir was eingefallen ist.“
„Was?“ Joey sah sie mit großen Augen an: „Warum verlangst du nichts von ihm? Zum Beispiel das er ordentlich werden muss, oder das dir deine Hausaufgaben bis zum Ende des Schuljahres macht. Das er dir die Füße küsst, oder dir dein Essen mitbringt, oder….“ Joey verstummte, da ihn alle ansahen allerdings war der Blick seiner Freunde sehr ungewöhnlich. Sie sahen ihn an, als ob er nicht mehr ganz dicht wäre.
„Aber sonst geht’s dir gut?“ raunte Seto ihn an.
„Warum denn? Ist doch schön keine Hausaufgaben mehr machen zu müssen.“ meinte Joey naiv.
„Hey, setz ihr doch keine Ideen in den Kopf! Ich hab schon genug mit meinen einigen Hausaufgaben zu tun!“ fuhr Ati ihn an.
„Zudem sollte man seine Aufgaben auch selber machen. In den Prüfungen bist du auf dich alleine gestellt. Wie willst du denn einen guten Abschluss machen, wenn du jetzt schon auf der faulen Haut liegst?“ wollte Kira wissen.
„Sie hat Recht, ganz faul muss man auch wieder nicht sein.“ stimmte Yugi ihr zu.
„Warum fällst du mir in den Rücken, Yugi? Ich bin doch dein bester Freund!“ schniefte Joey.
„Du bist ein schlechter Schauspieler und ich leg keinen Wert drauf, dass jemand anders meine Sachen erledigt. So bin ich nämlich selbst für meine Noten verantwortlich und muss niemand die Schuld dran geben, wenn sie schlecht sind. Und mir die Füße küssen…“ Isa lächelte vermitzt: „… das will ich nur von einem und zu einer ganz bestimmten Zeit. Also dann! Ich geh mal und setz mich an meine Hausaufgaben!“ sie schulterte ihren Rucksack und ging zur Tür.
„Wie darf ich das verstehen?“ Joey runzelte die Stirn, auch die anderen wirkten verwirrt.

„Das ist nicht fair! Warum willst du mich im Regen stehen lassen! Ich bin doch deine beste Freundin!“ Tova lief durch die Schwimmhalle und verfolgte Isa und Mana die versuchten sie zu ignorieren. Tova hatte sich in den Kopf gesetzt ihren Modelclub zu vergrößern und war nun auch hinter Mana her, die sie heute zum ersten Mal im Badeanzug gesehen hatte. Schlagartig war ihr dabei die Idee gekommen, Manas süße Kindlichkeit, wie sie es nannte, zu vermarkten. Manas Figur war nahezu perfekt und ihr liebes Gesicht, strahlte eine so reine Unschuld, das sie Mana so gerne für eine neune Kollektion wollte, die ihre Mutter unter dem Namen Lolita verkaufen wollte. Isa wollte sie auch noch haben, aber nicht wegen einem Unschuldigen auftreten, sondern mehr für erwachseneren Sachen.
„Seit wann bin ich mit dir befreundet?“ fauchte Mana, in ihrem meergrünen Badeanzug und lief einfach weiter.
„Schon immer Manachen! Ich war von Anfang an deine Freundin und deine Beste obendrein!“ Tova umarmte Mana und strahlte: „Unsere Freundschaft geht durch dick und dünn!“
„Nenn mich nicht Manachen! Ich heiße Mana! Und meine beste Freundin bist du sicher nicht und nun lass mich zufrieden!“ schüttelte sich Mana und rannte so schnell sie konnte zu Yugi, Joey, Tristan und Tea, die in einer Ecke saßen und auf den Lehrer warteten.
„Mana!“ Tova wollte ihr nach, doch Isa streckte einfach den Arm aus und Tova rannte dagegen: „Was soll das?“
„Lass meine Schwester gefälligst zufrieden! Sie hat nein gesagt und du bist nicht mit ihr befreundet und bevor du jetzt anfängst, mit mir bist du es auch nicht!“ Isa funkelte sie aus den Augenwinkeln an.
Tova sah sie erste eine Weile geschockt und unsicher an, dann greinte sie fröhlich: „Du Scherzkeks! Natürlich bist du auch eine meiner besten Freundinnen! Und das ich deine bin ich mir auch klar!“
Isa schüttelte den Kopf und sah zu Kira die nah genug war, um das mit anzuhören.
Kira zuckte mit den Schultern und seufzte: „Sie ist eben so.“
„Du nervst Blondy! Lass mich zufrieden und geh mit deinen Barbiepuppen spielen!“ versuchte Isa sie abzuwehren.
„Barbies sind doch Sammlerstücke, mit denen spielt man nicht!“ widersprach Tova ernst.
„Oh…“ Isa wandte sich zu Kira und ging zu ihr, wobei sie Tova einfach stehen ließ: „Sag mal, wie haltete ihr die auf Dauer aus?“
„Tova-chan? Also ich red mir immer ein, dass sie geistig zurückgeblieben ist und Seto auch, das hilft ein bisschen. Aber wie Ati das schafft, weiß ich wirklich nicht. Ich an seiner Stelle hätte sie schon lange wieder verlassen. Tova-chan und er haben nur eine Gemeinsamkeit, die Unordentlichkeit. Ansonsten gibt es nichts was sie verbinden könnte. Eigentlich ist sie auch gar nicht sein Typ.“ dache Kira laut nach.
„Was soll das heißen?“ donnerte Tova sie an und nahm damit Isa die Frage ab.
„Denk doch mal nach! Shiho war ganz anders als du! Sie und Ati hatten gemeinsame Hobbys und auch sehr oft denselben Geschmack. Dazu hatte sie kurze schwarze Haare und war mit Abstand nicht so Ich bezogen. Auch ihr ganzes Auftreten und…“
„Kira!“ Aturo stand mit Seto hinter ihr und sah sie scharf an: „Was soll das? Shiho ist nicht mehr da und Geschmäcker ändern sich eben. Woher willst du wissen, das ich jetzt nicht auf einen anderen Typ von Frau steh?“
„Weil sich dein Geschmack ins Negative geschlagen hat, wenn es so sein sollte.“ sagte Seto und sah auf seinen Kumpel.
„Hey!“ fauchte Tova.
„Ati, wie gesagt, wenn du sie wirklich liebst, dann ist das nun mal so und wir müssen uns damit abfinden, aber du kannst nicht von uns verlangen, dass wir Tova auch mögen. Sie passt gar nicht in unsere Clique.“ erklärte Seto zum was-wusste-er-wievieltem-Mal.
„Du hast mir nie eine Chance gegeben und es ist doch klar, dass ich nicht so wie Shiho bin! Shiho war eine kleine graue Maus und Streberin! Ihr Gesicht war gewöhnlicher Durchschnitt und ihre Augen hatten keinen Glanz. Sie hat gar nicht zu meinem Mausebär gepasst!“ regte sich Tova lautstark auf und stampfte mit dem Fuß auf.
„Reg dich ab, Nervensäge!“ Seto sah sie kühl an.
„Mausebär! Hast du das gehört? Du lässt zu das er so mit mir redet?“ Tova-chan sah zu Aturo.
„Nun ja…“ Ati sah in der Gegend rum…
„Was regst du dich eigentlich auf? Wer austeilt muss auch einstecken können. Wenn du so was nicht verträgst, dann zeih nicht über andere her und noch was. Versteck dich nicht hinter anderen, jemand wie du, verstärkt nur das Image der schwachen Frauen.“ wandte Isa streng ein: „Prinzen in strahlenden Rüstungen gibt es leider nicht wirklich, Ihr entschuldigt mich, ich geh schwimmen!“ Isa wandte sich um, wobei ihre Haare durch die Luft flogen und ging zum Beckenrand.
Aturo sah ihn nach und auch Seto und Kira tauschten Blicke aus. Irgendetwas an dem Tonfall, den Isa gehabt hatte, hatte entmutigt geklungen. So als ob sie die Jungs in Sachen Liebe und Vertrauen aufgegeben hatte. Auch ihr Blick hatte für Bruchteile von Sekunden einen seltsam traurigen Ausdruck gehabt und wollte so gar nicht recht zu ihrem eigentlich Auftreten passen.
„Doch! Es gibt Prinzen!“ schrie Tova ihr noch nach.
„Was hat sie?“ Seto wandte den Blick zu Ati: „Habt ihr euch schon wieder gestritten?“
„Nein!“ Aturo schnaubte: „Warum gehst du immer davon aus?“
„Weil sie jetzt seit einem Moment auf unserer Schule ist und ihr jeden zweiten Tag einen Streit vom Zaun brecht. Ich glaub langsam, dass es euch Spaß macht, euch gegenzeitig anzugehen. “ erklärte Kira.
„So ein Unsinn!“ wehrte Aturo ab: „Warum sollte es mir Spaß machen, mich mit ihr zu streiten?“
„Genau! Ati ist ein friedliebender Junge und hasst es zu streiten! Zudem ist streiten nur das Ausweichen eines normalen Gesprächs, mit dem man sonst alles klären könnte.“ nickte Tova und lehnte sich an Aturo und umarmte ihn.
„Ich finde ein guter lauter Streit muss mal sein. Das macht einen wieder frei im Kopf und die Versöhnung es ohnehin immer wert.“ widersprach Kira und sah Tova ernst an: „Aber ich weiß schon warum du einem Streit immer aus dem Weg gehen willst! Du würdest doch ohnehin nicht gewinnen und dann heulend zu Aturo rennen, damit er dich tröstet.“
„Kira!“ Seto sah sie an.
„Was denn?“ wollte sie wissen: „Ich hab dich recht!“
„Nein, nicht ganz, Tova rennt dann nach Hause zu ihrem Vater und nicht zu Ati.“
„Hey! Das muss ich nicht auf mir sitzen lassen! Ich bin immer nur nett zu euch, weil ihr Mausebärs beste Freunde seid! Aber wenn ihr Krieg mit mir wollt, dann sagt es nur!“ schnaubte Tova wütend: „Mausebär, sag doch auch was… Mausebär?“ Tova bemerkte das Aturo ihr gar nicht zuhörte sondern ins Wasser sah, wo schon einige Schüler ihre Bahnen zogen.
Der Lehrer hatte sich an Beckenrand aufgestellt und stoppte die Zeit der Schüler mit mehreren Stoppuhren. Gerede kam die erste Gruppe aus dem Wasser und die Nächste stellte sich auf. Immer sechs Schüler mussten zehn Bahnen schwimmen und das auch noch so schnell wie möglich. Aber das galt nur für die 2 –C die 1-A musste nur 6 Bahnen schwimmen. Beide Klassen waren heute auch nur per Zufall zusammen in der Schwimmhalle, weil es eine Panne beim Belegen der Halle gegeben hatte und beide Klassenleiter ihre Klasse eingetragen hatte. So konnten die sich nicht in Jungs und Mädchen teilen, sondern mussten die Halle in beide Klassen einteilen und die Umkleiden waren auch noch viel zu eng für die knapp sechzig Schüler. Vor allem da beide Umkleiden nur für gut 20 Schüler Platz und Spinde hatten. Die 1-A saß nun mit ihrem Schwimmlehrer zusammen und musste zum Xten-mal die Baderegeln über sich ergehen lassen und die 2-C das Wettschwimmen.
Aturo, Kira und Seto waren in der letzten Gruppe du hatten so noch zwei Gruppen vor sich, während Tova gleich nach dieser an der Reihe war.
„Mausebär?“ Tova wedelte mit der Hand vor Aturos Gesicht. Sein Blick war irgendwie leer und er sah zu der Gruppe hinüber die vor Kurzen ins Wasser gesprungen war und nun durchs Wasser pflügte.
„Was hat er?“ wunderte sich Tova und sah ihn immer noch an.
Atis Blick war an Isa hängen geblieben, als sie sich ihre Haare zusammen gebunden hatte und auf den Pfiff hin ins Wasser gesprungen war. Aus einem unerfindlichen Grund sah er ihr gern zu, wie sie sich kraulend durch das Wasser bewegte.
Seto sah nun auch zu Aturo und runzelte die Stirn. Auch er hatte seinen Kumpel noch nie so gesehen, so vollkommen abwesend und durch mit einem undefinierbaren Ausdruck in den Augen.
Kira folgte seinem Blick und grinste dann in sich hinein, als bemerkte, dass er Issai genau beobachtete.
Das Wasser teilte sich vor ihr und spritze an ihr vorbei, als Isa konzentriert ihre Bahnen so schnell wie möglich zog. Am Ende der Bahnen berührte sie die Bande und stieß sich dann kräftig mit den Füssen wieder ab. Ihr Vorsprung baute sich immer deutlich aus, sodass sie sehr bald über eine halbe Bahn schneller war als die anderen aus ihrer Gruppe.
„Ati…“ Tova stellte sich nun in seine Sicht.
„Hä? Was ist denn?“ wunderte er sich, als wäre nichts gewesen.
„Wo kuckst du denn hin? Ich wollte wissen ob du …“
„Aturo hat wohl was Wichtigeres im Kopf, als dich zu beschützen.“ feixte Kira frech und kicherte.
„Hörst du wohl damit auf! Ich bin das Wichtigste…“
„Ati!“ Yugi unterbrach sie und rannte zu seinem Bruder.
Mehr als erleichtert Yugi zu sehen lächelte Aturo: „Was gibt’s denn?“
„Sag mal, glaubst du wir können heute Abend ins Kino?“ wollte Yugi wissen.
„Heute? Na ja heute ist doch Familienabend, oder nicht? Und warum soll ich mit?“ wunderte er sich nicht wenig.
„Weil alleine darf ich sicher nicht, da der Film länger dauert. Wir wollen uns *Cheops* ankucken. Aber nur heute läuft der noch.“ erklärte Yugi ihm und sah zu seinen Freunden.
„Ach ich weiß nicht…“ Ati verzog das Gesicht, konnte aber nicht ganz aussprechen, da Tova meinte ihn unterbrechen zu müssen.
„Au ja! Ich komm auch mit!“ strahlte Tova.
„Das geht leider nicht.“ sagte Yugi und versuchte betrübt zu klingen.
„Was? Aber warum das denn?“ Tova begann infantil eine Schute zu ziehen.
„Weil wir die letzten Karten bekommen haben. Nur Tea, Mana, Tristan, Joey, ich und Ati können rein.“ sagte er hastig.
„Au Mann…“ ärgerte sich Tova, musste aber jetzt zu ihrer Gruppe, um zu schwimmen, da die andere Gruppe schon fast fertig war.
Seto sah Yugi an: „Ist das wahr?“
„Nein… aber wir wollen Tova nicht dabei haben… Sie würde uns nur nerven, aber ihr beide könnt natürlich gerne mitkommen.“ druckste Yugi herum und sah zu Mana die zu Isa lief, die eben aus dem Wasser geklettert war. Sie schien mit ihr zu reden und auch Isa schien fast genauso zu reagieren wie es Aturo eben getan hatte.
„Soll Isa denn auch mit?“ wunderte sich Kira.
„Ja, Mana darf sonst nicht mit. Ihre Eltern haben das so gesagt. Mana darf im den ersten Monaten in Japan nur mit Isa nach Einbruch der Nacht draußen sein und da der Film bis 10 Uhr gehen wird, kann Mana also nur mit, wenn Isa auch mitkommt.“ klärte Yugi auf.
„Also meinetwegen, ich red mit Mom und Großvater, dann hab ich zumindest kein Problem damit, dass Tova plötzlich vor der Tür steht.“ dachte Ati nach, der an seinen letzten Kinobesucht mit Tova denken musste. Sie hatte ununterbrochen geredet und in immerzu geküsst, weil es ja so schön dunkel war. Aber wenn sie nicht dabei war, dann würde das sicher in netter Abend werden: „Aber ich muss jetzt mal wohin…“ lächelte er und rannte zu den Toiletten.
„Super!“ Yugi rannte zurück zu Tea und den Anderen.
„Und?“ Joey sah ihn an.
„Er kommt mit und redet auch mit unserer Mutter. Also können wir sicher gehen. Tova hab ich erzählt, das die Karten gezählt sind, also sagt bitte nichts anderes zu ihr, ja?“ bat Yugi.
„Klasse Idee! So kann sie gar nicht erst auf die Idee kommen, das sie mit uns kommen kann!“ freute sich Joey.
„Stimmt genau, oder hast du ihr gesagt, in welches Kino wir wollen?“ fragte Tea nach.
„Nein, hab ich nicht. Immerhin hat Mana ja nicht gar nicht gesagt, wo wir uns treffen sollen.“ dachte Yugi nach.
„Da kommt sie!“ Tristan sah Mana entgehen die ein Breites Lächeln auf dem Gesicht hatte.
„Alles klar! Wir können uns den Film ansehen!“
„Das ist gut, aber wo gehen wir denn hin?“ wollte Joey wissen.
„Also ich dachte das wir ins Kyuden-Eigakan gehen.“ sagte Mana und setzte sich hin.
„Bitte?“ Alle vier starrten sie an.
„Was ist denn?“ verdutzt sah Mana ihre Freunde an.
„Das Kyuden-Eigakan? Bist du verrückt? In dieses Kino kommt man doch nicht so einfach rein? Das ist noch gar nicht eröffnet und nur Ehrengäste haben Zutritt. Vor einem Monat kommen wir da sicher nicht rein.“ versuchte Tristan ihr zu erklären.
„Er hat Recht. Kaiba würde sicher reinkommen, aber auch nur mit Einladung. Das Kyuden-Eigakan gehört zu teuersten Kinos und gehört zur Yume-Hotelkette. Die Preise sind auch noch so hoch, das können wir nicht bezahlen.“ stimmte Tea zu.
„Aber ich lad euch doch ein.“ meinte Mana kleinlaut.
„Was? Aber das kannst du dir doch gar nicht leisten!“ schluckte Joey.
„Es kostet mich nichts.“ sagte Mana daraufhin.
„Aber du kannst doch nicht die Kreditkarte deines Vaters dafür hernehmen? Du bekommst doch sicher Ärger.“ wandte Yugi ein.
„Aber das mach ich doch auch nicht. Weißt ihr, mein Dad hat das Kino entworfen und dafür kriegen wir die Sondervorstellung. Er hat gesagt das wir uns aussuchen können, wann und welchen Film und das wir alle unsere Freunde einladen sollen, je mehr desto besser.“ strahlte Mana die Gruppe an.
„Was?“ alle vier starrten sie an. Das konnte doch nicht wahr sein, das Manas Dad einfach so diese Vergünstig bekommen hatte. Immerhin was das Kyuden-Eigakan noch gar nicht ganz fertig, dann man baute noch an den oberen Geschoss und das hieß auch, das die Arbeiten für diese Zeit stillstehen mussten.
„Oh je…“ Isa war im Waschraum, den sich die beiden Toiletten für Jungs und Mädchen teilen mussten und sah auf die alten Fließen, die unappetitlich aussahen. Dazu war der Boden auch noch glitschig und die Waschbecken tropften. Sie wusste zwar, dass die Schwimmhalle das hier noch sanieren wollte, empfand es aber als Zumutung hier jemand auf die Toilette zu lassen. Sie war eigentlich auch nur hier, weil sie einen Moment Ruhe wollte. Mana hatte so auf sie eingeredet, das sie ihr es nicht mehr abschlagen konnte.
Isa stützte sie Hände auf dem Waschbecken ab und sah in den Spiegel. Ihre Augen hatten Ringe, die aber nicht gut zu sehen waren und sie war müde. Die letzten Nächte hatte sie durchgeackert, da sie endlich diese japanischen Kanji in den Kopf bringen musste. Sie war seid einem Monat in Japan und nachdem sie nun eine Matheklausur versaut hatte, weil die die Aufgabenstellung nicht verstanden hatte, hatte sich mit diesen Kanji auseinandergesetzt. Sie nickte schon halb ein…
„Isa?“ Ati kam auf den Jungentoiletten und sah sie an.
„Hä?“ Isa schreckte aus ihren leichten Schlaf hoch. Sie wandte sich zu schnell in seine Richtung und hatte auch noch vergessen, dass der Boden nur glitschig war. Isa bemerkte wie sich der Boden unter ihren Füßen wegzog und die das Gleichgewicht verlor. Allerdings konnte sie sich nirgends mehr festhalten. Ohne Vorwahrung spüre sie plötzlich wie ihr rechter Arm gepackt wurde und sie ihn die entgegengesetzte Richtung riss. Sekunden später fühlte sie eine Hand mit Arm die sich um ihre Hüfte schlossen und sie fest hielten.
„Das war knapp…“ hörte sie Atis Stimme und sah zu ihm auf. Er hatte sie aufgefangen und drückte sie nun wohl mehr oder weniger unwillkürlich an sich. Sie sah zu ihm auf und merkte wie sie nicht in der Lage war irgendetwas zu tun. Und als sich dann auch noch ungewollt ihre Blicke trafen wurde ihr irgendwie ganz anders zumute.
Aturo spürte plötzlich das es ihm leicht heiß wurde und konnte sein Augen nicht abwenden und loslassen wollte er auch nicht. Er sah, dass sie um die Nasenspitze leicht rot anlief und einen ganz ungewohnten Gesichtsausdruck bekam, der ihn dummerweise anzuziehen schien. Auch merkte der, dass im Moment wohl genauso rot sein musste, das ihm das Blut in den Kopf geschossen war. Ganz langsam neigte er den Kopf tiefer und näherte sich Isa, deren Augen immer schwerer wurden. Die Atmosphäre um sie herum spannte sich immer mehr an und gewann zusehens an Wärme…
„Ati! Isa!“ die Tür flog auf und Isa und Aturo fuhren blitzartig auseinander. Joey stand in der Tür, da er nach beiden sehen wollte. Allerdings machte er nicht den Eindruck als hätte er etwas bemerkt.
„Wo bleibt ihr denn? Der Lehrer fragt schon nach euch.“ meinte Joey.
„Äh… ja… ich muss ja noch ins Wasser!“ nickte Aturo hastig und verließ so schnell auf dem glitschigen Boden möglich war die Toiletten. Ohne sich noch mal umzusehen, oder Joey auch nur eins Blicks zu würdigen. Er war durcheinander und verstand nicht was da eben in ihn gefahren war. Fast hätte er sich dazu hinreisen lassen Issai zu küssen und dabei hatte er doch einen Freundin.

„Wahnsinn!“ Joey stand in der Kinohalle und sah sich um. Die Eingangshalle und die Verkaufstände waren schon fertig, genau wie drei von acht Kinosälen, wobei man das aber nicht sah, da in den Sälen nur noch die Sessel eingebaut werden mussten und man für die ersten Primeren alles sauber gemacht hatte. Das ganze Kino sah aus, als wäre es fertig. Die Teppiche waren so sauer, als wäre noch nie jemand darüber gelaufen. Die Theken blitzen vor Sauberkeit und der Duft von Popcorn kam zu ihnen herüber.
„Wie das duftet…“ Tristan und Joey gingen auf die Theke zu, als wären sie von dem Geruch betört.
„Wie peinlich…“ Tea stöhnte und sah zu Aturo, der nur grinste: „Findest du das lustig?“ fragte sie unsicher nach.
„Ja, warum denn auch nicht. Ich würds zwar nicht machen, aber lustig ist das schon.“ lächelte Ati Tea an und bemerkte nicht das Mana ihn dabei genau beobachtete. Sie sah ihn mit leicht schmachtenden Augen an.
„Willst du was zu trinken?“ fragte Mana nach kurzen nach, da sie nicht auffallen wollte.
„Danke Mana aber ich hol mir schon selber was! Ich muss erst mal sehen was es alles gibt.“ meinte Aturo und folgte Yugi und den anderen zur Theke.
„Mana wo ist den Isa?“ wollte Kira wissen.
„Isa kommt nach, sie telefoniert noch mit Alex.“ sagte Man und sah Ati nach, der sich an die Theke lehnte und unglaublich cool wirkte, allerdings hatte er es gehört und sah sich nun zu ihr um.
„Alex? Wer ist der?“ fragte Ati nach.
„Alex ist unsere Cousine. Sie lebt noch in den U.S.A bei unserer Großmutter. Sie und Isa sind die besten Freundinnen und telefonieren täglich miteinander. Sie meinte das sie nachkommt, sobald sie fertig ist.“ klärte Mana alle auf.
„Achso, dann ich gut!“ lächelt Aturo verschmitz und sah wieder auf die Tafel, an der alle Getränke standen, die es gab.
Tea sah ihn von der Seite her an und dachte kurz nach. Sie musste es schaffen sich neben ihn zu setzen. Jetzt da Tova nicht da war, hatte sie die Gelegenheit sich ihn ein wenig nähern und mit etwas Glück…
„Tea!“ Yugi sah sie an: „Was willst du denn?“
„Ähm… eine Zitronenlimo und eine kleine Tüte Popcorn.“ erwiderte sie fieberhaft und versuchte vergeblich nicht so zu wirken, als wäre sie in einem Tagtraum gewesen.
„Ist alles in Ordnung? Du glühst ja förmlich!“ stellte Tristan fest, „Bist du etwa krank?“
„Nein… ich – äh… ich… mir ist nur heiß!“ grinste sie verlegen und schnappte sich ihre Sachen, die nunmehr auf dem Tresen standen. Schnell drehte sie sich weg und sah sich weiter um.
„Sie benimmt sich komisch, nicht?“ meinte Joey.
„Nicht merkwürdiger als sonst wenn Ati in der Nähe ist.“ zuckte Seto mit den Schultern.
„Meinst du?“ Yugi wirkte verwirrt, warum sollte Tea den in Aturos Gegenwart denn anders verhalten als auch sonst? Dann riss er plötzlich die Augen auf. „Du meinst das Tea sich in verkuckt hat?“
„Ja, ist auch kein Wunder. Ati ist neben Seto der Begehrteste an der Schule und da er mit Tova geht, hat ihn auch noch Keine wirklich abgeschrieben.“ nickte Kira und nahm ihre Fanta und ihre Chips in Empfang.
„Tea ist als in Ati…“ wiederholte Mana und sah zu Aturo der auf seine Cola wartete. Dann drehte sie sich zu ihm: „Du Ati! Sag mal kann ich mich neben dich setzen?“
„Hm?“ Tea zerdrückte fast ihren Becher Limo, als sie das hörte und wandte sich zu Mana um: „Ich dachte wir sitzen zusammen.“
„Warum denn?“ wollte Mana wissen. „Wir haben doch noch gar nicht darüber gesprochen, aber ich will neben Aturo sitzen, weil ich ihn nicht so gut kenne und wenig mit ihm zu tun hab.“
„Achso, du willst Ati also näher kennen lernen.“ lächelte Kira breit.
„Ja, warum? Ich find ihn nett und will wissen ob er auch wirklich so ist.“ nickte Mana dünkelhaft und mit einem überaus liebenswürdigem Gesichtsausdruck.
„Tja, und noch eine Verehrerin mehr.“ gluckste Joey und holte ein Buch heraus. Er schrieb Manas Namen auf.
„Was machst du denn da?“ erkundige sich Seto.
„Ich schreib alle auf die auf Aturo stehen. Mit Mana sind das jetzt…“ Joey blättere ein wenig herum: „… 164 Mädchen und 3 Lehrerinnen.“
„Was?“ Yugi sah ihn an und sah in das Buch.
Ati schluckte und wusste nicht so recht was er davon halten sollte. Immerhin war Joeys Hobby nun wirklich nicht gewöhnlich, sondern nur noch sonderbar. Zudem wen interessierte es, wer alles auf ihn stand, dass ihm die Mädchen mehr als es ihm lieb war nachliefen, wusste er gut genug.
„Was? Das ist nicht fair! Warum spinnen alle auf ihn und Keine auf mich?“ Tristan schnappte sich das Buch und las sich die Nahmen durch, und wurde immer blasser: „Da sind welche von der Hochschule dabei…“
„Muss das sein?“ wollte Ati wissen, dem das peinlich war, da er beschwören könnte nicht mal mit der Hälfte dieser ganzen Mädchen gesprochen zu haben, oder wusste er sie eigentlich waren.
„Was denn? Wenn ich deinen Fanclub hätte, wär ich sicher glücklicher als du! Stell dir vor diese ganzen Mädchen denken Tag und Nacht an dich!“ seufzte Joey neidisch.
„Das wundert mich gar nicht, dass dir so was gefallen würde. Du bist eben noch immer in der Pubertät.“ winkte Seto ab und musterte sie Architektur des Gebäudes.
„Was soll das nun heißen? Ich bin nur …“ Joey fiel hochrot an.
„Jungs! Wir wollen doch einen Film sehen und uns nicht streiten!“ versuchte Tea zu schlichten, während Mana kicherte und Tristan Joey festhielt.
Yugi ließ den Kopf hängen und atmete rief durch.
„Komm Yugi, gegen wir schon mal in den Saal.“ meinte Ati und schob seinen Bruder schon mal in den Kinosaal.
„Brüderchen, was?“
„Yugi, ich will nicht das man über mich spricht… Es reicht mir schon, wenn ich weiß das einige Mädchen in mich verliebt sind, da muss ich nicht noch hören wie viele das wohl sind.“ Aturo setzte sich auf einen Kinosessel und seufzte.
„Das versteh ich, aber du wirst nichts dagegen machen können. Aber ich werd Joey und den Anderen sagen, das sei es in Zukunft lassen sollen, ja?“ lächelte Yugi.
„Danke, kleiner Bruder, vielleicht hören sie ja auf dich.“ erwiderte Aturo das Lächeln.
„Da sind wir!“ Mana kam durch die Türe und war voll gepackt mit Popcorn. Sie hatte sich einen Eimer Popcorn geben lassen, das noch so frisch war, das das ganze Kino sofort nach dem Popcorn roch.
Ihr folgten auch dann alle anderen und sahen sich im Saal um. Die Sitze waren Sessel die viel Platz boten und sehr gemütlich waren. Es waren immer 10 Sitze pro Reihe und es gab 15 Reihen also Platz für 150 Leute. Sie Sessel waren dunkelblau und eine Stickerei gab mit römischen Zahlen sie Platznummern an, die auf die Lehne gestickt worden war. Die Reihen waren mit leuchteten Buchstaben gekennzeichnet und Treppe war mit rotem Samtteppich ausgelegt. Auch war der ganze Raum klimatisiert und es herrschte eine sehr angenehme Wärme und frische Luft verdrängte schon den Popcorngeruch. Die Armlehnen waren Extrabreit, es gab Abstellflächen für Popcorn und Getränke und es gab pro Reihe einen Liebessitz. Die waren auch so angeordnet das man immer gut auf die Leinwand sehen konnte und selbst du untersten Sitze boten noch ein tolles Filmgefühl. Die Wände wurden von Wandleuchten angestrahlt, die ein buntes Farbenspiel an Wand und Decke malten und genügend Licht spendeten. Die Leinwand wurde ebenfalls noch von dem bunten Licht angestrahlt und zeichnete wunderschöne Farben ab, die an ein Kaleidoskop erinnerten das man gerade drehte.
„Wahnsinn, kein Wunder das alle in dieses Kino wollen.“ schluckte Tristan und suchte sich einen Platz in der obersten Reihe in der Mitte aus.
„Ganz nett, dein Vater versteht was von Design.“ meinte Seto und wuschelte Mana durch die Haare, als wäre sie seine kleine Schwester.
Mana musste sich kleiner machen und blinzelte zu ihm auf: „Danke aber mein Dad ist auch Bruce Shimboku, der momentan angesagteste Architekt und Designer den es gibt. Und ganz nebenbei, ich hab mitgeholfen diese Kinosäle zu entwerfen.“ sie streckte ihm die Zunge raus und zog eine Schnute.
„Auch wirklich?“ Kira sah sie lächelnd an: „Dann hast du das Talent wohl von ihm geerbt, nicht?“
„Egal! Setzt euch doch endlich! Ich will den Film sehen!“ dröhnte Joeys Stimme zu ihnen herüber.
„Ja ja!“ maulte Tea und wartete bis sich Aturo auf einen Platz gesetzt hatte. Zu ihrer Enttäuschung setzte er sich an den Rand, sodass es nur einen Platz neben ihm gab. Doch dann bemerkte sie dass er sich auf einen Pärchensitz gesetzt hatte, aber auch Mana griente.
„Darf ich?“ fragten Tea und Mana gleichzeitig, und deuteten auf den leeren Platz des Pärchensitzes neben Aturo.
„Ähm… lieber nicht…“ Ati lächelte so freundlich wie er nur konnte.
„Hm…“ Mana schmollte kurz und setzte sich dann Kurzerhand eine Reihe über ihn, da neben Aturo auf dem Einzelsitz auch schon Yugi saß.
„Warum denn nicht?“ erkundigte sich Tea und lächelte liebreizend.
„Weil es sonst nur Streit gibt, sei nicht böse, ja?“ entgegnete Aturo und sah auf die Leinwand.
„Okay…“ Tea nickte und fühlte sich sehr beleidigt. Auch wenn Ati es nett gesagt hatte, war es ein Korb gewesen, was Tea gar nicht gefallen hatte, aber auch Mana durfte nicht neben ihm sitzen und das war dann wieder erfreulich.
Yugi sah Tea zu, wie sie sich neben ihn setzte.
„Tea, ist alles okay?“ fragte er leise nach.
„Ja, Yugi. mir geht’s gut. Ich sollte wohl endlich aufhören darauf zu hoffen, das ich deinem Bruder auffalle.“ nickte sie nicht gerade überzeugend und wandte den Blick nach vorne, da die Lichter ausgegangen waren und die Werbung schon mal lief.
Es kehrte nun Ruhe ein und der Film über den großen Pharao Cheops und dessen Frauen flimmerte in hervorragender Qualität in Bild und Sound über die Leinwand.
Nach etwa 20 Minuten öffnete sich kurz die Tür und Isa huschte leise in den Saal.
Mana nahm sie nur am Rande wahr und auch die Anderen beachteten sie nicht weiter, was ihr nur recht war, da sie so ihre Ruhe hatte.
Isa setzte sich einfach auf den erstbesten Platz. Es war der Platz den Mana und Tea vorhin haben wollten, aber nicht bekommen hatte.
Ati merkte erst gar nicht, dass sie sich zu ihm gesetzt hatte, erst als er sich ein wenig anderes setzen wollte, bemerkte er das er weniger Platz hatte als zuvor.
„Hi.“ flüsterte er ihr zu: „Auch schon da?“
Isa nickte: „Hab mich verquatscht und meine Oma wollte noch was. Darf ich?“ sie deutete auf die Chipstüte die er in der Hand hatte.
„Ja klar.“ er hielt sie ihr hin und sah ihr zu wie sie sich eine Handvoll nahm und sich in den Mund steckte.
Unwillkürlich lächelte er: „Du hast wohl Hunger.“
„Ähm…“ Isa sah ihn verlegen an und wischte sich die Krümel aus den Mundwinkeln: „Ich hab heut noch nichts gegessen…“ nuschelte sie kaum verständlich in ihre Hand: „Mir ist die Zeit davongelaufen.“
„Dann hier.“ Aturo gab ihr die Tüte die nich gut halb voll war: „Ist zwar nicht das beste, aber besser als nichts.“
„Dan… ke…“ zögerlich nahm sie ihm sie Tüte ab und war dankbar das es dunkel war. Aturo lächelte sie so liebenswert an das ihr das Blut in den Kopf schoss. Hilfesuchend wandte sie den Blick zur Leinwand, nur um ihn nicht mehr ansehen zu müssen. Zum Glück beruhigte sich ihr Blut wieder nach kurzen und sie vergas es auch wieder. Die Tüte leerte sie allerdings schon nach gut zehn Minuten.
Aturo hatte sich auch wieder dem Film zugewandt und versuchte den Bildern zu folgen. Der Film interessierte ihn schon, da er sich sehr für ägyptische Geschichte interessierte. Soweit er gehört hatte, war der Film auf historischen Ereignissen aufgebaut und die Filmemacher sollten sich viel Mühe mit den Drehorten, Kostümen und Requisiten um den ganzen Film so original getreu wie möglich zu machen. Einige Dinge hatte er schon bemerkt die er nicht so gut umgesetzt fand, aber das er schon okay war. Irgendwann merkte er, dass sich etwas an seine linke Schulter lehnte.
„Hm?“ Ati drehte den Kopf und schon kitzelten ihn leicht einige Haare unter der Nase. Isas Kopf lag an seiner Schulter und ihre Augen waren geschlossen. Sie atmete ruhig, zwei Haarsträhnen waren ihr übers Gesicht gefallen und sie schien eingeschlafen zu sein. Er merkte sie sich seine Hand selbstständig machte und ihr die Haare aus dem Gesicht streifte. Dabei sah er das ihr Mund leicht offen stand und er spürte ihre sanften warmen Atem der ihm über die Innenseite seines Arms fuhr, da er immer noch immer seine Hand an ihre Haaren hatte.
Isa schlief wirklich, die ganze Lernerei hatte sie so erschöpft, dass sie nun nicht mal mehr den Film hatte ansehen können. Sie hatte sich wirklich viel Mühe gegeben nicht einzuschlafen, doch dann waren ihr einfach die Augen zugefallen. Das sie gegen Atis Schulter gefallen war, hatte sie gar nicht mehr mitbekommen.
Alle folgten angespannt dem Film und bemerkten nicht das Aturo immer noch Isa ansah. Auch hörte Ati nichts mehr von dem was Joey immer wieder einwarf und nahm nur schleierhaft den Ton des Filmes war.
~Sie sieht eigentlich ganz süß aus~ Er ließ seine Finger an ihrer Wange nach unten gleiten und schob ganz sacht und langsam ihr Kinn in seine Richtung, bis er ihr Gesicht – ihr Lippen besser sehen konnte. Aturo neige sich zu ihr und sah sie mit halb geöffneten Augen an. Er wusste nicht so recht ob er nun tun sollte, oder lieber doch nicht. Es war so leicht ihr jetzt einen Kuss zu stehlen und sie würde es nicht erfahren, aber er war liiert und … Ati schloss kurz die Augen und atmete tief durch. Dann öffnete er sie und sah sie an. Ihm wurde wieder wohlig warm und näherte sich wieder ihren Lippen.


~End Kapitel 4~


So das wars schon wiedefr und jetzt KOMMI schreiebn





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Hallo^^ ...*HEUL* Ich weiß nciht, aber ich hab das Gefühl das meine FFS gar ncih tmehr gelesen werden... Schreibt ihr mit kommis?? Ich würd die gerne mal weiterhochladen.
Ich freu mich schon^^^

Yami ...
READY STEADY GO
......

...

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...   Erstellt am 18.06.2006 - 20:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


musstest du gerade da schluss machen????


weiter, jetzt muss ichs chon grinsen





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"Weißt du wieviel Sternlein stehen...."

Isahra 
READY STEADY GO
......



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...   Erstellt am 19.06.2006 - 19:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


HEHEHEHHEHEHE *fies Grins*

Ein kleienr cliffhänger muss auch mach sein^^
Das macht dasganze doch erst richtig interssant^^
*

Aber ich erlöse dich!

Kapitel 5;

Ihm wurde wieder wohlig warm und näherte sich wieder ihren Lippen.
Mana sah vom Film weg, da sie zumindest mal Atis Hinterkopf sehen wollte, wenn sie schon nicht neben ihm sitzen durfte. Aber das was sie da sah, fand sie nicht gut. Sie konnte Isa zwar nicht sehen, aber sie sah das Aturo abgelenkt war und das er sicher. Im flimmernden Licht, das von der Leinwand zurückgeworfen wurde und da sie sich auch noch vorbeugte, sah sie da Ati im Begriff war, jemand zu küssen.
„AH!“ schrie sie ohne Vorwahrung und so laut sie konnte los und zog damit die Aufmerksamkeit aller auf sich.
Yugis Blick streifte dabei flüchtig Ati und Isa, sah aber dann doch zu Mana, wobei er sich wunderte.
„Was?“ Isa war genauso schlagartig wie Aturo hochgeschreckt. Bedauerlicherweise schlug Isa mit ihrer Stirn gegen Atis Schläfe und so das sie beide zusammenzuckten und sich die schmerzenden Stellen hielten, die eben mit voller Wucht aufeinander geprallt waren.
„Au, verd…“ Issai dennoch zu Mana: „Was ist Schwesterchen? Autsch…“
„Äh…“ Mana wirkte verwirrt: „Nichts, ich hab mich nur in den Film gesteigert.“ winkte sie ab und setzte sich wieder hin.
„Ah… das tat weh…“ Aturo rieb sich die Schläfe und warf Isa nur einen Blick zu, da sie immer noch zu Mana sah, viel es ihr nicht auf.
„Musste das sein?“ fragte Joey sauer: „Jetzt hab ich was verpasst.“
„Hört auf damit!“ wandte Kira ein.
„Aber…“
„Tristan, sieh nach vorne und sei still!“ fuhr Tea ihn an.
„Ati, ist alles Okay?“ fragte Yugi nach, da Aturo immer noch an seiner Schläfe rieb.
„Geht schon.“ Ati ließ sich wieder in den Sessel sinken und schloss sie Augen. Er hoffte inständig, dass Isa nicht mitbekommen hatte, dass er versucht hatte sie zu küssen, während sie schlief. Aber sie war auch selbst Schuld gewesen, immerhin, was musste sie auch an seiner Schulter einnicken und so süß aussehen?
„Ati…“ Yugi beugte sich zu und flüsterte: „Was hast du da eben gemacht?“
„Was?“ Aturo sah ihn schluckend an: „Zuhause okay?“
„Okay!“

„Isa!“ Mana sah ihre Schwester ernst an als sie aus dem Fahrstuhl traten, der sie beide in ihre Wohnung gebracht hatte.
„Ja?“ Isa sah sie verdutzt an: „Was schreist du denn so?“
„Gib es zu! Du stehst auf Aturo!“ fauchte Mana.
„Geht’s dir noch gut? Ich hab durch Zufall neben ihm gesessen und bin dann eingeschlafen!“ donnerte Isa Mana an: „Und schrei nicht so! Ich bin nicht taub!“
„Was?“ Mana runzelte die Stirn: „Du hast geschlafen?“
„Ja, sagte ich doch, ich bin im Kino eingeschlagen und dein Schrei hat mich geweckt! Vielen dank auch! Ich hätte den Schlaf gut brauchen können, aber was fährst du mich so an?“ wollte Isa streng von ihrer kleinen Schwester wissen. Das war auch gar nicht Manas Art, sie einfach anzugehen und im Kino zu schreien auch nicht.
„Tsuldige! Aber ich … Ich hab gedacht das du Ati küsst.“ erwiderte Mana kleinlaut.
„Ich und der Kleine? Geht’s dir zugut? Ich hab dir dich schon mal gesagt, dass ich nichts von dem will! Er interessiert mich nicht im Geringsten.“ wehrte Isa ab.
„Aber du magst ihn doch, als guten Freund, oder?“ fragte Mana nach.
„Na ja, schon, aber was hat das damit zutun? Ich wollte ihn sicher nicht küssen…“ Isa schnaubte und ging in ihr Zimmer: „Gute Nacht!“ da war auch schon die Tür zu und Isa lehnte sich dagegen. Sie dachte an das Schwimmbad, doch dann verbannte sie den Gedanken und entscheid es einfach abzuhacken und zu vergessen.
Mana stand noch vor dem Fahrstuhl und sah auf Isas Tür. Sie dachte angestrengt nach, ob sie sich nicht vielleicht doch verkuckt hatte. Immerhin war es im Kinosaal dunkel gewesen und ihre Schwester würde sie doch nicht anlügen. Im Gegenteil, Isa war ein ehrlicher Mensch und log nur, wenn sie die Gefühle anderen nicht verletzten wollte. Dazu kam, dass sie nicht wusste, dass Mana sich in Aturo verguckt hatte und daher war es unnötig zu lügen.

„Also.“ Yugi saß auf dem Bett seines Bruders und sah zu ihm auf.
„Also was?“ Ati sah ihn verwirrt an und zog sich zum Schlafen um.
„Also, was hast du da gemacht, als Mana geschrieen hat, oder besser kurz davor.“ definierte Yugi seine Frage genau und sah ihn forschend an. Er sah aber nur den Rücken seines Bruders.
Aturo schluckte und dachte kurz nach: „Also… eigentlich nichts. Ich hab mich nur gewundert, weil sie plötzlich schlief.“ versuchte er den Großteil der Wahrheit wegzulassen.
„Geschlafen?“ fragte Yugi nach: „Isa hat geschlafen?“
„MHm…“ nickte Ati und warf seine Jeans auf einen Haufen Wäsche in der Ecke.
„Achso! Ich dachte schon das du überlegst sie wieder anzubaggern.“ lächelte Yugi ihn an.
„Anbaggern? Ich würde dieses …“ Ihm wollte das richtige Wort nicht einfallen: „nie anbaggern wollen! Ich hab ne Freundin, oder hast du das vergessen?“ Aturo sah Yugi über die Schulter hinweg kurz an und verfrachtete den Rest seiner Wäsche auf den Haufen.
„Tova-chan? Doch, weiß ich doch, aber ich finde das…“
„Yugi! Ich weiß das du sie nicht magst, aber ich! Und nun gute Nacht!“ Aturo schob Yugi aus seinem Zimmer, lächelte und schloss die Tür von innen ab. Sein Blick wandte sich dem verglasten Dach zu, wodurch die Sterne zu sehen waren. Der Mond versteckte sich hinter den Wolken und Ati atmete tief durch. Gedankenverloren löschte er das Licht, damit der die Sterne besser sehen konnte. Er fühlte sich ein wenig schuldig, weil er Yugi zum Teil angelogen hatte. Er hatte Isa zwar nicht angegraben, aber dass er es nie tun würde, konnte er eigentlich gar nicht mehr sagen. Auch wenn sie immer wieder stritten, verstanden sie sich doch mittlerweile ziemlich gut. Es machte schon irgendwie Spaß mit ihr zu lachen oder zu schreien und dann war da ja diese Sache im Bad gewesen. Als ob das nicht genug gewesen wäre, hatte sich dann die Geschichte im Kino auch noch angeschlossen. Zwei mal hätte er es getan, doch der Zufall hatte ihn immer unterbrochen. Einmal Joey und einmal Mana… Tova war auch noch da und allein schon ihretwegen, hätte er sich niemals dazu hinreisen lassen dürfen, Isa einen Kuss stehlen zu wollen. Aturo setzte sich auf sein Bett und kippte nach hinten. In seinem Kopf versuchte er zu begreifen, was er sich da heute alles geleistet hatte und wie es dazu hatte kommen können. Aber egal wie viel er auch überlegte, zu einem Schluss kam er nicht. Irgendwann schlief er auch einfach ein.

„Was?“ Tova starrte Tea an. „Das ist nicht ein ernst! Das kannst nicht von mir verlangen!“
„Ich weiß, aber ich glaub das es besser ist, wenn du…“
„Nein! Ich werde es nicht machen!“ schnauzte Tova Tea an und ließ sie stehen.
„Das lief wohl nicht so gut.“ stellte Joey fest, der mit Tristan, Yugi und Mana in der Nähe stand.
„Leider, was ist daran so schlimm, wenn sie sich mal dafür einsetzt, dass wir neue Räume für die AG bekommen.“ seufzte Tea.
„Warum willst du eigentlich neue Räume für die Tanz AG?“ wollte Mana wissen.
„Also, der Raum ist zu klein. Wir haben kaum Platz und da wir nächstes Jahr mehr Mitglieder haben werden, brauchen wir mehr Platz. Tova ist ja Schülersprecherin und daher kann sie uns helfen. Aber sie will ja nicht…“ seufzte Tea.
„Und so was ist deine Cousine…“ brummte Tristan. „Sie könnte dir wirklich etwas helfen, das wäre zumindest mal nett.“
„Ich find auch das es nicht in Ordnung ist, das sie sich quer stellt.“ stimmte Yugi zu.
„Tova will wohl den Raum auch haben, für ihren Modelclub. Wisst ihr. sie ist schon lange scharf auf den Raum, da er einen tollen Boden hat. Wir könnten dort toll tanzen, aber auch ihre Model konnten dort ihre Übungen besser machen. Nun ja, darum will sie uns wohl nicht helfen.“ erklärte Tea und setzte sich auf eine Bank.
„Mist! Und weil sie Schülersprecherin ist, wird sie wohl den Raum kriegen.“ ärgerte sich Joey.
„Sieht wohl so aus, aber was willst du denn machen? Wenn sie nicht weitergibt, das die TanzAG auch in den Raum will, dann wird sie ihn auf jeden Fall wieder bekommen.“ schlussfolgerte Yugi, dem Tea leid tat.
„Dann gegen wir doch gleich zum Direx! Wenn er es weiß, dann ist die AG schon mal dabei.“ schlug Mana vor.
„Das ist eine gute Idee!“ Yugi sah zu Tea: „Komm schon, lass uns direkt zu Schulleitung gegen.“
„Aber …“
„Doch, Tea! Sei nicht so spießig! Wenn du den Raum haben willst, dann lass es uns gleich machen. Ich bin mir sicher das Tova nichts sagen wird, das noch andere den Raum haben wollen. Komm schon Tea, das ist deine Chance!“ nickte Tristan und zog sie mit.
„Tristan, nicht…“ Tea versuchte sich noch ergebnislos zu befreien, aber es gelang ihr nicht, da Joey sie auch noch von hinten anschob.
„Gehen wir auch mit?“ wollte Yugi wissen.
„Also.. ich…“ Mana schielte zu Ati, der mit Seto in der Nähe saß und sich sein Pausenbrot schmecken ließ.
„Du willst zu meinem Bruder?“ fragte Yugi freundlich nach.
„Ja!“ Mana nickte verlegen. „Er ist immer so nett und lieb. Das soll nicht heißen, dass du es nicht bist! Du bist super nett nur…“
„Schon gut, ich versteh schon. Ich bin eben nicht so der Frauentyp wie mein Bruder.“ erwiderte Yugi gelassen. Er hatte sich wirklich schon daran gewöhnt und es war ihm nicht unangenehm, immer an zweiter Stelle zu stehen, wenn es um Mädchen ging. Im Gegensatz zu seinem Bruder hatte Yugi noch nie eine Freundin gehabt. „Komm gehen wir hin!“
Mana strahlte ihn an und lief dann schon mal vor. „Aturo!“
Ati und Seto sahen zu ihr auf.
„Deine Schwester ist nicht da!“ meine Seto und sah wieder zu Aturo: „Also wegen dem Turnier...“
„Ich will nicht zu Isa sondern zu Ati! Isa seh immer aber ihn nicht!“ widersprach Mana und setzte sich zwischen die Beiden: „Also Ati…willst du Tova nicht den Laufpass geben?“
„Was?!“ Seto und Aturo starrten sie an und auch Yugi klappte der Kinnladen runter.
„Nun ja. Ich denke, dass es da jemand gibt der besser zu dir passt und auch viel netter ist. Sie ist auch viel beliebter bei deinen Freunden. Du kennst sie zwar noch nicht so lang, aber ich denke das du mit ihr besser …“
„Ich will nichts von Isa!“ schnaubte Aturo.
„Was hast du denn?“ wunderte sich Seto, da er fand das Ati zu hart reagiert hatte.
Yugi sah ihn ebenfalls verwirrt an.
„Aber…“ Mana runzelte die Stirn: „Ich sprech doch von mir.“
„Von dir?“ Aturo starrte sie an.
„Kleine, du und er? Ich bitte dich! Du bist nett, aber nicht seine Kragenweite!“ machte sich Seto über sie lustig.
„Hey!“ Mana fuhr ihn an:“ Was soll das? Ich bin sicher besser als diese Tova!“
„Da hat sie allerdings recht.“ gluckste Yugi, obwohl er es eigentlich gar nicht wollte. Aber Atis Gesicht war zu lustig und Mana direkte Art einfach zu überfahrend, als das er es nicht als komisch empfinden konnte.
„Ja, da hörst du`s ich bin lustiger, netter und…“
„Und auf die Dauer genauso nervig.“ fiel ihr Seto ins Wort und grinste herablassend.
„Das ist nicht wahr!“ schnaubte Mana: „Also Ati?! Was ist denn nun? Gibst du mir eine Chance?“ sie drehte sich zu Aturo um und hatte auch einen ganz anderen Ton, als eben. Sie sah ihn mit großen leuchteten Augen an.
„Ah…“ Ati rutschte sich Stück zurück: „Du bist nett, aber nicht mein… also… du bist echt süß, aber…“
„Er will damit sagen, dass er dich nicht will.“ sagte Seto hart, da Ati offensichtlich nicht in der Lage war, Mana einfach einen Korb zu geben. Im Gegenteil, Aturo war einfach zu nett, als das er einfach einem Mädchen ins Gesicht sagen konnte, das er es nicht wollte. Und Mana sah ihn jetzt auch noch so treuherzig an, das es noch schwerer war, ihr eine Absage zu erteilen.
„Seto!“ Yugi sah ihn an. „Was musst du denn immer gleich so hart sein?“
„Ich bin nur ehrlich. Wenn dein Bruder es nicht rauskriegt, dann eben so.“ zuckte Seto mit den Schultern.
„Ist das wahr?“ Mana sah Ati noch eindringlicher an.
„Ähm… also… ja… aber es hat nichts mit dir zutun… Es ist… also… ich bin ja mit Tova… und ich und sie…“ Aturo versuchte auf einen Punkt zu kommen, aber der stotterte nur. Das war schon immer so gewesen. Mädchen, die ihn auf so was ansprachen und deren Gefühle er nicht erwiderte brachten seine schüchterne Seite zum Vorschein. Er wollte sie ja nicht verletzten und darum tat er sich schwer.
„Also hab ich Pech...“ Mana zog eine Schnute und rupfte das Gras aus…: „Aber das hab ich mir schon fast gedacht… Du magst mich eben nur als Freundin und nicht als feste Freundin. Aber ich würde trotzdem besser als Tova zu dir passen. Da bin ich mir sicher!“
Aturo sah sie von Seite her an und merkte das Mana ihre Tränen zurückhielt. Genau das hatte er nicht gewollt, dass jemand seinetwegen weinte: „Mana… es tut…“ Hilfesuchend sah er zu Yugi.
„Mana, komm!“ Yugi lächelte sie an. „Gehen wir zu den Anderen, ja? Dann geht’s dir auch gleich wieder besser.“ schlug er vor.
„Gut…“ Mana stand auf und ging mit ihm mit.
„Du musst endlich lernen, dir das nicht immer so zu Herzen zu nehmen?“ Seto sah ihn ernst an: „Immerhin wirst du noch mehr einen Korb geben müssen.“
„Ich weiß, aber ich fühl mich wie ein Schuft wenn sie wegen mir weinen…“ seufzte Ati, der froh war, das Mana weg war.
„Du wärst eher einer, wenn du es nicht tun würdest.“ Seto stand auf und streckte sich. „Was machst du eigentlich wenn du mit Tova-chan irgendwann mal Schluss machen musst, oder willst?“
„Hm?“ Aturo erhob sich nun auch und dachte nach: „Darüber mach ich mir Gedanken wenn es soweit ist.“ Er und Seto schlugen den Weg zum Schulhaus ein, da in wenigen Minuten der Unterricht weitergehen würde. Es war auch schon merkbar kühler geworden und in wenigen Tagen würden sie auch nicht mehr raus können. „Aber was ist mit dem Turnier, das du erwähnt hast.“ wechselte Ati das Thema.
„Ach ja, ich plan ein Duell Monsters Turnier und einen neuen Weltmeister zu finden, mich!“ sagte Seto hinterhältig.
„Und ich soll mitmachen, damit du mir meinen Titel nehmen kannst?“ fragte Ati nach.
„Genau so ist das gedacht, aber es sich erst nächstes Jahr, aber ich muss eben schon mal planen. Ich denke im Januar oder so. Was ist? Kann ich mit dir rechnen? Ohne den Weltmeister, wird das ganz recht öde werden.“ entgegnete Seto und sah ihn an.
„Sicher bin ich dabei! Ich hab schon lange mal wieder Lust richtig loszulegen. Wird sicher toll.“ nickte Ati.
„Hey!“ Isa stand plötzlich vor den Beiden und sah Aturo so wütend an, das selbst Seto einen Schritt zurückging.
„Was ist denn?“ Ati ging in Gedanken durch was er alles getan hatte. Ob Isa jetzt, nach 9 Tagen doch herausgefunden hatte, dass er sie im Kino küssen wollte? Aber nein, das war doch Unsinn. Das war unmöglich, es war zu lange her. Aber sonst viel ihm nichts ein, was sie jetzt noch haben könnte.
„Isa, was ist denn…“
„Verschwinde Seto! Das geht dich nichts an!“ knurrte Isa in an.
„Ah… Also, Kumpel bis später und viel Glück.“ Seto klopfte Aturo noch mal aufmunternd auf die Schulter und ließ ihn dann alleine.
„Hey!“ Aturo fühlte sich plötzlich, als wäre er die schwache Beute einer großen Raubkatze und sein einziger Schutz hätte ihn gerade verlassen. Er versuchte Seto zu folgen, aber fand sich dann gegen die Wand gedrückt wieder und zwei goldbraune Augen blitzten ihn an.
„Was denkst du dir eigentlich?“ fragte Isa kühl und beherrscht.
„Ähm… also ich versteh nicht, um was geht’s eigentlich?“ fragte er vorsichtig nach.
„Mana weint… deinetwegen.“ schnaubte Isa und ihre Augen nahmen einen sehr mephistophelischen Glanz an.
„Ah… ja... aber…“ Aturo schluckte und hatte immer mehr das Gefühl, gleich aufgefressen zu werden.
„Ich mag es nicht wenn man meiner Schwester wehtut oder sie zum Weinen bringt, vor allem kein Kerl…“ sagte sie, ohne ihn aus den Augen zu lassen.
„Jetzt beruhig dich erstmal, ja? Ich hab doch nur…“
„Du hast nur? Meine kleine Schwester weint sich die Augen aus!“ unterbrach Isa ihn: „Ich warne dich…“
„Ich hab ihr einen Korb gegeben, das ist alles. Sie hat mich gefragt ob ich nicht mit ihr anstatt mit Tova und…“
„Und das ging nicht freundlicher?“ donnerte Isa ihn an.
Ati zuckte zusammen und riss sich dann erstmal los: „Wie denn? Ich hab so nett wie möglich! Es tut nun mal weh, wenn man eine Absage bekommt, was kann ich den dafür das ich ihre Gefühle nicht erwidere?“
„Nichts und das gut so! Du und meine Schwester wärt als Paar genauso ungeeignet wie du und Tova! Vielleicht solltest du in Zukunft mal etwas mehr auf die Gefühle der Menschen in deiner Umgebung achten? Das Mana sich in dich verkuckt war so offensichtlicht. Du hättest gleich dagegen steuern können, wenn du wirklich in deine tolle Tova verliebt wärst!“ schrie Isa ihn an und überhörte, die Glocke, die verkündete, dass der Unterricht eben wieder anfing.
„Was soll das nun wieder? Bin ich etwa schuld, dass sich die Mädchen nach mir umdrehen? Ich bitte sie nicht darum und baggere sie auch nicht an!“ donnerte Ati mittlerweile ziemlich sauer zurück.
„Nein, aber ich hab nicht Einmal gesehen, dass du mit Tova Händchen hättest oder sie küsst.“ Isa verschränkte die Arme und sah ihn an.
„Was? Ich bin eben nicht so.“
„Nein, natürlich nicht? Du würdest nie auf die Idee kommen, dass, wenn man jemand liebt, auch in der Öffentlichkeit ein wenig turtelt? Selbst Seto tut das! Und er ist nun wirklich abgebrühter als du!“
Aturo packte sie plötzlich und zog sie zu sich: „Jetzt hör mal zu, es geht dich einen Scheißdreck an, wie ich meinen Beziehung mit Tova führe. Jeder an der Schule weiß, das ich mit ihr gehe und ich hab nun mal keine Lust ständig mit ihr zu Knutschen oder mit ihr zusammen zu sein.“
„Weil du sie nicht liebst! Und darum versuchen auch immer alle an dich ranzukommen!“
„Was?“
„Du machst auf mich den Eindruck, als wär sie ein lästiges Anhängsel, das du lieber heute als morgen los wärst. Siehst ein, du schiebst sie immer nur vor, damit die anderen dich zufrieden lass… Aua!“ Isa spürte, dass er fester zugriff und sein Blick war härter geworden.
„So muss ich nicht mit mir reden lassen. Das hab ich nun wirklich nicht nötig, mich von dir belernen zu lassen.“
„Ach wirklich? Ich bin da aber anderer Meinung.“ Isa stellte sich auf die Zehenspitzen und sah ihm in die Augen: „Im Gegensatz zu dir, mach ich niemanden was vor. Eigentlich kann mir deine Freundin ja schon Leid tun, dass sie sich in jemand verliebt hat, der sie nur genommen hat, damit ihm die anderen nicht nachsteigen. Kein Wunder das ich ständig mit dir Streiten muss… Ah! Sag mal spinnst du, das tut doch weh!“
Ati hatte sie eiskalt gegen die Wand gedonnert und starrte ihr in die Augen.
„Wenn du so mit mir redest, bist du selber schuld.“ schnaubte er ihr ins Gesicht: „Ich hatte vor 9 Tagen allerdings nicht gerade das Gefühl, das du mich so abstoßend findest, wie du es jetzt von dir gibst.“
„Ähm…“ Isa schluckte und erinnerte sich an das Bad und die Toilette…: „Das … das… das war nicht so wie es aussah. Und wechsele nicht das Thema und lass mich los.“ sie drückte sich nun selbst gegen die Wand, weil sie hoffe, das diese verschwinden würde. Isa wollte jetzt nur noch weg von ihm und das so schnell wie nur irgendwie möglich. Leider war es ihr nicht möglich den Blick von ihm abzuwenden, da er immer noch Augenkontakt hielt.
„Warum? Hast du Angst das du es noch mal tun könntest…“ Aturo kam ihr immer näher und schlagartig vergas der das er sie eigentlich nur in die Enge treiben wollte und nicht wirklich küssen. Aber da es wieder da, das Gefühl das er schon kannte und ihn anzog.
„Eher das du es noch mal versuchst. Du hast…“
Er merkte, dass Isas Widerstand verebbte und sich ein leichter rötlicher Schimmer über ihre Wangen zog.
Sie schloss auch langsam die Augen, bis auf einen kleinen Spalt. Zudem spürte sie seinen Atem der warm ab ihre Lippen stieß.
„MUTO! SHIMBOKU!“ dröhnte urplötzlich die Stimme von Mr. Omuwari durch die Gänge.
Aturo und Issai riss er damit aus ihrer Trance, sie starrten sich im ersten Moment mit großen Augen an.
„Entschuldige!“ Aturo drehte ihr den Rücken zu: „Das wollte ich nicht.“
„Schon gut… ich auch nicht…“ Isa sah in die andere Richtung, doch bevor es beiden richtig peinlich werden konnte:
„Da steckt ihr also! Der Unterricht hat angefangen!“ donnerte der Lehrer seine beiden Schüler an: „Und ihr werdet heute noch nachsitzen! Von 18:00 bis 19:00 Uhr bei mir.“
„Ja!“ Isa und Ati verneigten sich und folgten ihm stumm ins Klassenzimmer, ohne sich noch einmal anzusehen.

„Nachsitzen? Warum musstest du nachsitzen?“ Yuri sah ihren ältesten Sohn verwirrt an. Aturo leistete sich zwar öfters etwas, aber das er so spät noch nachsitzen musste, war eher ungewöhnlich.
„Ja… ich hab… bin zu spät in den Unterricht gekommen.“ meinte Ati und as an seinem Essen.
„Warum das denn? Du und Seto seid doch gleichzeitig los, oder?“ fragte Yugi nach.
„Ich war noch auf dem Klo, okay?“ sagte Ati und nahm sich nach. Es war schon nach acht Uhr und Aturo war erst vor einer halben Stunde nach Hause gekommen. Jetzt hatte er natürlich großen Hunger und seien Mutter war so nett gewesen im das Abendessen noch mal warm zu machen.
„Es ist dennoch unverantwortlicht dich so lange in der Schule zu lassen. Es ist schon dunkel draußen und dir hätte was passieren können.“ ärgerte sich Yuri.
„Jetzt hab dich nicht so, Yuri. Er ist ein Junge und schon 17! Ist doch normal wenn er um diese Zeit noch draußen ist.“ meinte Salomon und lächelte seinen beiden Enkeln zu. „Warst du alleine beim Nachsitzen?“
„Nein…“ Ati kaute auf dem Reis herum: „Leider nicht… Alleine wäre es angenehmer geworden.“
„Was? Wer war den noch da.“ wunderte sich Yugi.
„Hm…“ Aturo sah auf seinen Tofu, den er sowieso nicht mochte. Das nachsitzen… Der Lehrer hatte beide auch eingesperrt, da er im Lehrerzimmer gewesen war. Die ganze Zeit war alles so leise gewesen. Isa hatte ihn nicht mal mehr angesehen und auch kein Wort mit ihm gesprochen, Zudem hatte sie sich so weit wie möglich von ihm weggesetzt, und jedes Mal wenn er sie angesprochen hatte, war er ignoriert worden. Ati und sie hatten auch keine Übungsaufgaben gehabt, daher war er langweilig gewesen. Hausaufgaben konnten sie auch nicht machen, da Mr. Omuwari auch noch ihre Schulsachen, bis auf einen Block und einen Stift mitgenommen hatte. Es war schrecklich gewesen in dieser kalten Atmosphäre eine ganze Stunde verbringen zu müssen.
„Niemand wichtiges…“ meinte er: „Ich bin fertig, danke Mutter. Ich geh Hausaufgaben machen und dann gleich schlafen…“ Aturo erhob sich und verließ die Küche.
„Was hat er denn?“ wunderte sich Yuri und sah ihrem Sohn nach: „Er wirkt komisch. Hat er Probleme?“
„Nein ich glaub nicht. Aber wenn dann mit Isa, ich hab gehört das sie heute stinkig mit ihm war.“ erinnerte sich Yugi.
„Isa? Wer ist das denn?“ Yugis Großvater sah von seinem viel zu heißen Tee auf.
„Eine Mitschülerin von uns. Sie und ihre kleine Schwester sind Freunde von uns, aber Isa und Ati fangen immer an zu streiten wegen den kleinsten Sachen. Aber dieses Mal, denke ich, haben sie sich in die Haare bekommen, weil mein Bruder Mana einen Korb geben hat.“ erklärte Yugi.
„Verstehe, die große Schwester will die Kleine beschützen. Ist ja bei euch auch nicht anderes. Und ist diese Mana nett?“ fragte Salomon wieder.
„Ja, Mana ist sehr nett und süß. Immer auf Draht und sie hat immer lustige Ideen, mit ihr wird’s nie langweilig.“ erwiderte Yugi. „Ich glaub das Joey allmählich gefallen an ihr findet.“
„Achso. Aber Tova-chan konnte sie nicht ausstechen?“ fragte Yuri nach.
„Nein, leider nicht. Aber ich glaub auch nicht, dass es auf die Dauer gut gehen würde. Mana ist ein wenig zu hibbelig für Ati.“ musste Yugi zugeben. Er hatte lange darüber nachgedacht und musste Seto leider Recht geben. Mana und Aturo würde auf die Dauer nicht gut gehen.
„Mist!“ ärgerte sich Salomon: „Ich hoff das es bald jemand gibt, die ihn dazu veranlasst Tova endlich einen Laufpass zu geben.“
„Dabei fällt mir ein…“ Yuri stellte den Topf ab und ging nach oben. Sie klopfte an Atis Tür.
„Ja?!“ hallte ihr von drinnen entgegen. Yuri ging in das Zimmer.
„Ati, Tova-chan hat angerufen, du sollst sie zurückrufen oder sie kommt gegen neun vorbei.“
„Was?“ Ati sah von seinen Hausaufgaben auf und starrte seine Mutter an.
„Ja, und sie lies sich auch nicht davon abbringen.“ seufzte Yuri.
„Ist schon gut… Ich muss nur fertig werden…“ Ati sah auf die vielen Aufgaben. Er hatte doch eben erst angefangen und noch 4 Fächer vor sich, darunter Mathe und dafür würde er schone ein Stunde brauchen, wenn er es verstehen würde. „Ich frag mich nur, wie ich das in 45 Minuten schaffen soll…“
„Wenn du willst, schick ich sie wieder weg und sag ihr das du bei Seto bist.“ bot Yuri an.
„Nein… das geht nicht… Ich hab mich in letzter Zeit nicht wirklich um sie gekümmert und sie hat das recht drauf, das ich mal wieder Zeit mit ihr verbringe.“ winkte Aturo ab und wandte sich wieder seinen Hausaufgaben zu.
„Wenn du meinst…“ Yuri sah sich im Zimmer ihres Sohnes, um und hob den Haufen getragener Wäsche auf die Arme:„Tu du mir aber mal den Gefallen und fang an aufzuräumen, ja? Du kannst hier ja niemand reinlassen, ohne dich zu schämen.“
„Ja, Mom, wenn ich mal Zeit hab…“ nickte Aturo abwesend und schrieb an seinen Japanischaufgaben.
„Also dann, ich geh wieder…“ Yuri schloss die Tür hinter sich und brachte sie Wäsche zur Waschmaschine. „Mein Sohn braucht eine Freundin, die ihn erzieht und nicht seine Leidenschaft für Chaos teilt. So viel Wäsche… das sind zwei Maschinen voll… Warum kann der Junge nicht seine Wäsche in den Wäschekorb werfen?“ ärgerte sie sich und sortierte Aturos Wäsche. Es war wirklich viel und sie fragte sich auch, ob ihr Sohn überhaupt noch frische Wäsche hatte. Es war seltsam, das er nur in der Lage war die Schuluniform immer runter zubringen, aber den Rest nicht.

„Ja?“ Yugi öffnete die Tür.
Es war genau neun Uhr und wie angekündigt stand Tova vor ihm. Sie hatte ein breites Strahlen im Gesicht und eine Tasche in der Hand.
„Hallo Yugi!!“ überschwänglich umarmte sie ihn. „Wie geht es dir denn? Ich hoffe gut! Mein Mausebär ist doch da, oder?“
„Ja…“ Yugi ging eine Schritt zurück. „Er ist oben in seinem Zimmer und macht Hausaufgaben.“
„Verstehe! Ich geh dann mal hoch!“ Tova schritt durch die Tür, an Yugi vorbei und sah kurz ins Wohnzimmer. „Guten Abend, Yuri und Opa!“
„Hallo Tova-chan.“ Yuri sah zu ihr auf: „Und nenn mich bitte Mrs. Muto.“
„Und ich bin nicht dein Opa.“ meinte Salomon und puzzelte weiter.
„Wie sie meinen…“ Tova rümpfte die Nase und stolzierte sie Treppe hinauf. „Mausebär!“ Sie stieß sie Tür auf und suchte ihn.
Ati saß noch immer an seinem Schreibtisch und ackerte an seinen Aufgaben. Er bemerkte Tova auch gar nicht, da er sich den Kopf über den Matheaufgaben zerbrach. Er hatte den Rest schon erledigt, aber Mathe war nun absolut nicht sein Fall. Dazu hatten sie heute noch mit was Neuen angefangen und er verstand nicht wie er das jetzt rechnen musste.
„Hallo mein Herzallerliebster!“ Tova umarmte ihn und küsste ihn ungestüm und exzentrisch auf die Wange, so das Ati nach vorn gedrückt wurde.
„Tova…“ Er sah sie erst erschrocken an und dann lächelte er. „Du bist schon da?“ Ati legte den Stift aus der Hand und küsste sie erst mal richtig.
„Ja ich hab mich so einsam gefühlt… Was machst du denn grad?“ Tova sah ihn kindlich an und setzte sich auf seinen Schoß.
„Ich hab grad mit Mathe angefangen, lässt du mich das noch machen und dann hab ich Zeit für dich, ja?“ schlug er vor.
„Hm…“ Tova verzog das Gesicht. „Ich will nicht warten! Ich will, dass du jetzt Zeit hast. Immerhin bin ich doch deine feste Freundin, deine Geliebte, deine Abgöttin, Venus und dein Engel!“ weinerlich sah sie zu ihm auf.
„Tova-chan…“ Ati seufzte. „Aber ich muss doch fertig werden. Wenn ich nicht meine Hausaufgaben hab, darf ich gleich wieder nachsitzen und dann hab ich wieder keine Zeit für dich.“ erwiderte er und wuschelte ihr durch die Haare.
„Nein! Ich bin doch extra wegen dir hier…“ schmollte Tova.
Gerade als Aturo etwas erwidern wollte, klopfte es and er Tür.
„Nicht jetzt!“ sagte Tova zur Tür, die dennoch aufging. Es war Salomon, mit dem Telefonhörer am Ohr.
„Ati… Sag mal, hast du zwei Mathebücher in deiner Schultasche?“
„Was?“ Aturo sah ihn verwirrt an. „Warum sollte ich zwei Mathebücher haben? Mir ist eins schon viel zu viel!“
„Schau mal bitte.“ bat Salomon.
„Okay!“ Aturo lehnte sich nach hinten und sucht in seiner Tasche. Nach Kurzem zog er tatsächlich ein zweites Mathebuch heraus. „Ähm… ja, da ist noch eins…“ verwirrt sah er an und erinnerte sich daran das der Lehrer ausversehen die Taschen ausgeleert hatte, als er seine und Isas mitnahm. Dabei musste Isas Mathebuch in seine Schultasche geraten sein.
„Ja es ist da.“ sagte Atis Großvater ins Telefon, hörte zu und sah zu Ati: „Sie sagt, das sie es gleich abholen kommt.“
„Was?“ Tova sprang auf: „Nein! Ich will meinen Mausebär für mich!“
„Aber sie sagt, dass sie das Buch braucht.“ widersprach Salomon: „Und sie hat schon aufgelegt.“
„Sie komm her?“ Ati riss die Augen auf.
„Ja, aber wer ist diese Issai, eigentlich? Die Neue von der Yugi gesprochen hat? Ist sie hübsch?“ wollte der Großvater wissen.
„Nein! Die ist nicht hübsch!“ schmollte Tova.
„Du kennst sie, aus der Straßenbahn, als ich zum Arzt musste.“ entgegnete Ati und sah sich im seinem Zimmer um. Hier konnte er sie nicht reinlassen. Isa würde wohl einen Schreikrampf kriegen.

Nach gut einer halben Stunde, in der Tova immer wieder ihren Unmut Luft machte klingelte es an der Haustür. Aturo hörte es nicht, da Tova schimpfte wie ein Rohspatz.
„Guten Abend, ich hoffe ich störe nicht. Ich weiß das es schon sehr spät ist.“ entschuldigte sich Isa, als Yuri die Tür geöffnet hatte.
„Nein, schon gut, komm nur rein. Mein Vater hat schon gesagt, das es um ein Schulbuch geht.“ lächelte Yuri erfreut, das Isa so freundlich war und ließ sie ein: „Mein Sohn ist mit Tova in seinem Zimmer. Ich bring dich rauf, ja?“
„Vielen Dank. Hallo Yugi! Mr. Muto!“ Isa lächelte Yugi und Salomon an, die ihre Köpfe aus dem Wohnzimmer gesteckt hatten um zu sehen, was gleich passieren würde.
„Hi, Isa.“ Yugi winkte und versuchte seinen Großvater nicht vorbei zulassen.
„Komm.“ Yuri nahm Isa mit und klopfte an die Tür: „Ich muss noch was machen.“ dann ging sie wieder, fast gleichzeitig wurde die Tür aufgerissen und es sah so aus, als ob Tova, sie wieder zurück ins Schloss drücken wollte.
„Hör auf Tova.“
„Nein, ich will dich für mich! ALLEINE!“
„Ich geb doch nur das Buch zurück und dann geht sie wieder“ Ati merkte plötzlich das der Hilfe bekam und die Tür Tova zurückdrängte. Isa war so nett und drückte die Türe auf.
„Was ist hier denn los?“ fragte sie nach und sah Tova schief an.
„Verschwinde! Ich und mein Mausebär wollen endlich mal wieder alleine sein!“ fauchte Tova.
„Halt dich zurück du Modepuppe! Ich will nur mein Buch und dann bin ich schon wieder weg!“ funkelte Isa sie an und sah zu Ati: „Wo ist es denn?“
„Auf dem Tisch…“ Aturo deutete auf seinen Schreibtisch, wo er das Buch hingelegt hatte.
„Danke… Oh!“ Isa bemerkte, dass der Boden von seinem Zimmer nahezu unpassierbar war… Das ganze Zimmer war ein Chaos pur.
„Ich gehe! Das ist doch die Höhe! Ich wollte mit Ati alleine sein und dann hat er nicht mal Zeit für mich und lässt dich auch noch rein!“ dampfte Tova und verließ ohne ein weiteres Wort das Haus der Mutos.
„Ich wollte sie nicht vertreiben…“ Isa wusste jetzt nicht so recht, was sie davon halten sollte.
„Vergiss es.“ Aturo schloss die Tür, da er merkte, dass drei Paar neugierige Augen nach oben zu ihm und Isa schauten.
„Ähm… ich bin gleich wieder weg… warum machst du die Tür zu?“ wunderte sie sich.
„Gewohnheit!“ Aturo ging durch sein Chaos zu seinem Schreibtisch und holte das Mathebuch, das er Isa dann in die Hand drückte. „Hier, ich hoff du hast mehr Glück beim Rechnen als ich.“
„Wie? So schwer ist das doch gar nicht.“ erwiderte Isa und sah ihn schon leicht mitleidig an, er tat ihr irgendwie leid, zumal er wegen ihr, jetzt da er Nacht alleine verbringen musste und nicht mit Tova, wie es eigentlich geplant zu sein schien.
„Vergiss es, ich hab eh genug mit Mathe zu tun.“ winkte er ab und sah sie plötzlich grinsend an.
„Was?“ Isa erwiderte den Blick forschend.
„Erklärst du`s mir? Bitte! Ich weiß, wir haben uns heute nicht gerade gut verstanden, aber lass mich nicht hängen!“ bat er inständig. Er nahm Isas Hand und ihr das Buch wieder weg.
„Hey!“ sie schnappte nach dem Buch und seufzte: „Ich hab aber auch noch Mathe zu machen.“
„Ich hab genug Stifte und Papier. Bitte Isa! Tu mir den Gefallen! Ich weiß nicht was ich sonst machen soll!“ Er sah sie so inständig mit großen flehenden Augen an, dass Isa gar nicht anders konnte, als ja zu sagen.
„Meinetwegen…“ sie gab sich geschlagen, dass sie diesem Blick nicht widerstehen konnte: „Aber das heißt nicht, das ich dir verzeihe! Das was du dir heute geleistet hast ist zu viel des Guten gewesen!“
„Was denn? Ich hab schon gesagt, dass ich Mana nicht verletzten wollte, aber was soll ich denn machen, wenn ich sie nicht liebe.“ erwiderte Ati und setzte sich auf sein Bett.
„Das meinte ich nicht.“ meinte Isa und musterte den Verhau in seinem Zimmer.
„Was denn?“ Ati sah zu ihr auf, doch dann viel es ihm wieder ein: „Also…“ er wurde leicht Rot. „Ich weiß auch nicht warum ich das gemacht hab. Tut mir leid, aber ich wollte dich nur ärgern und dann…“
„Lass es, ja? Lass uns lieber Mathe machen… Hast du noch einen Stuhl oder so was?“ unterbrach Isa, die genau wusste, das sie dieses Gespräch gar nicht erst anfangen hätte dürfen, zudem war es jetzt wichtiger, das sie mit Mathe fertig wurden, denn das sie eine schlechte Note, für nicht gemachte Hausaufgaben bekommen konnte, wusste sie.
„Ja, sicher!“ Ati holte aus einer Ecke einen Hocker und stellte ihn zum Schreibtisch. Allerdings war er so nett und setzte sich selbst auf den Hocker und überließ Isa den Stuhl.
Nach etwa einer halben Stunde öffnete sich die Tür einen Spalt und Salomon späte hinein. Eigentlich hatte er sich sorgen gemacht weil es so still geworden war, aber das Tova verwunden war, hatte ihm gefallen. Er sah seinen Enkel und Isa, die über den Matheaufgaben saßen, wobei Isa immer wieder zu Ati sah und ihm erklärte welchen Rechenweg er nehmen musste, um die Aufgaben zu lösen. Salomon grinste in sich hinein und schloss die Türe wieder.
„Und?“ Yuri sah ihren Vater an.
„Sie machen Mathematik, denke ich. Isa scheint das ganz gut zu können und hilft ihm dabei.“ strahlte der alte Mann vor sich hin und ging wieder nach unten ins Wohnzimmer. Yugi war schon im Bett, da es schon spät war.
„Es ist halb Elf. Was glaubst du wie lange sie noch brauchen?“ fragte Yuri nach.
„Ich weiß nicht, aber sicher noch eine Zeit lang. Jemand wird Isa dann nach Hause bringen müssen.“
„Hm… Ja gut möglich. Ich will nicht, dass sie alleine nach Hause geht. Ihren Eltern würde das auch nicht gefallen, zumal es schon stockdunkel ist.“ stellte Yuri fest, da sie einen Blick nach draußen geworfen hatte.
Doch dann, schon nach fünf Minuten hörten sie beide Stimmen die Treppe runterkommen.
„Danke noch mal. Ich weiß nicht was ist ohne dich gemacht hätte.“ sagte Aturo, der mit Issai nach unten kam.
„Vergiss es, Kleiner. Dafür hab ich was gut bei dir.“ winkte sie ab und schlüpfte in ihre Schuhe. „Dann wären das schon zwei Dinge…“
„Was meinst du?“
„Ich hab noch den Wunsch frei, wegen dem Karten ziehen und dann der Gefallen von heute.“ erinnerte sie ihn daran, dass er ihr einen Wunsch schuldete.
„Oh… Ja, da war ja was.“ sehr dunkel erinnerte er sich daran.
„Genau und jetzt weiß ich auch was. Räum dein Zimmer auf!“ lächelte sie ihn an.
„Ähm… mein Zimmer?“ Ati warf einen Blick nach oben.
„Ja, dein Zimmer. Zumindest so, das man durchlaufen kann, ja? Also dann ich muss los. Mana macht sich schon Gedanken wo ich bleibe, ich wollt ja eigentlich gleich wieder nach Haus.“ erwiderte Isa.
„Tut mir Leid, ich hab dich wohl sehr lange aufgehalten. Hast du die anderen Hausaufgaben fertig?“ fragte er nach und gab ihr das Buch zurück.
„Nein, nicht wirklich… aber es fehlt nur noch ein Fach, gegen Mitternacht werd ich fertig sein.“ seufzte sie.
„Ich kann dich morgen Früh abschreiben lassen, als Dankeschön…“
„Nee, lass mal, ich muss das schon selber schaffen. Wir sehen uns morgen dann.“ Isa lächelte noch einmal und nahm den Türknauf in die Hand.
„Warte mal.“ Ati drückte noch mal die Tür zu.
„Was denn?“ Isa sah ihn verwirrt an.
„Hier!“ er nahm eine Jacke von der Garderobe und legte sie ihr um die Schultern: „Es ist schon dunkel und kalt. So wie du angezogen bist, wirst du sicher frieren und ich am Ende noch erkälten.“
„Äh…“ Isa sah zu ihm auf und wurde leicht rot, da sie sich etwas unsicher fühlte. „Das ist nett von dir, danke…“ unweigerlich sah sie zur Seite und wunderte sich selbst, warum es sie verlegen machte, diese Geste von ihm anzunehmen. Die Jacke war wirklich warm, aber auch zu groß. Aber das war ja kein Wunder, immerhin gehörte sie ja Ati und damit einem Jungen.
„Werd mir ja nicht krank, ja?“ meinte er und strich ihr über sie Wange: „Sonst hab ich ein schlechtes Gewissen, weil ich dich so lang hier festgehalten hab.“
Isa wandte ihm den Blick wieder zu und merkte das sie zu lange geblieben war. Schon wieder konnte sie den Blick nicht mehr abwenden und vergaß, was sie eigentlich eben noch gesagt hatte. Sie hob ihre Hand, ließ sie aber wider sinken.
Aturo kam ihr wieder näher, doch diesmal kam sie ihm ein Stück entgegen.
„Ich fahr sie nach Hause!“ durchschnitt Yuris Stimme die aufgezogene Stimmung und Isa ließ vor Schreck das Buch fallen. Auch Ati schreckte zusammen und trat einen Schritt zurück, bevor seine Mutter in Sichtweite war.
„Das ist nicht nötig, ich komm schon klar, aber viel Dank!“ Isa schnappte sich ihr Buch und war schon draußen, bevor Mrs. Muto noch etwas sagen konnte.
„Bis dann.“ murmelte Ati und drehte sich zu seiner Mutter um.
„Um Himmels Willen! Aturo! Du bist ja feuerrot im Gesicht! Du wirst doch nicht etwa krank werden?“ Yuri sah ihren Sohn an, der wirklich purpurrot angelaufen war.
„Nein, mit geht’s gut! Ich geh schlafen!“ sagte er und huschte an ihr vorbei und in sein Zimmer.
„Du hast sie unterbrochen…“ grummelte Salomon vor sich ihn, der alles im Spiegel beobachtete hatte: „Er wollte sie gerade küssen. Kein Wunder das er jetzt hochrot ist, wenn du ihm dazwischenfunkest.“
„Oh! Aber… warum hast du denn nichts gesagt? Ich dachte das sie sich nur verabschieden!“ ärgerte sich Yuri, darüber, dass sie eben Tova fast losgeworden wäre.
Aturo lag auf seinem Bett und starrte nach oben, durch das Glasdach. Schon wieder hatte er die Kontrolle verloren. Das musste unbedingt aufhören. Er konnte doch nicht immer wieder, wenn sich ihm die Gelegenheit bot, versuchen Issai zu küssen und dann auch noch vergessen, dass er Tova hatte. Außerdem wollte er doch gar nichts von Isa, aber warum passierte ihm das dann immer wieder? Selbst jetzt schaffe er es nicht an Tova zu denken, da er ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber hatte. Sie war doch eigentlich da gewesen und dann wegen Isa gegangen, aber das hatte ihn nicht gerade gestört, im Gegenteil, er war froh gewesen, als Tova gegangen war. Es war zum aus der Haut fahren, aber ändern konnte er das auch nicht mehr. Allerdings nahm er sich vor, es in Zukunft bleiben zu lassen, eine Andere als Tova küssen zu wollen.

~ End Kapitel 5~


Sooo und jetzt wieder einen Kommi schreiben, ja? BITTEEE!!!!





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Hallo^^ ...*HEUL* Ich weiß nciht, aber ich hab das Gefühl das meine FFS gar ncih tmehr gelesen werden... Schreibt ihr mit kommis?? Ich würd die gerne mal weiterhochladen.
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Yami ...
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weiter.....


hopp...weiter*lechz*





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Isahra 
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...   Erstellt am 19.06.2006 - 21:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Du liest ja schnell...
Aber kein richter Kommis....

Bist du enttäuscht da er sie ncih tgeküssthat?





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...   Erstellt am 19.06.2006 - 21:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


naja...eigentlich...schon

och les gerne, wenn ich nichts zu tun hab! weidaaaaaa





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ZU schnell darf ja auch cniht gehen ^^
*gg*





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...   Erstellt am 19.06.2006 - 21:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


warum??
*wissen will*
ich finde diese Geschichten einfach genial





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Na ja, Warum wohl?
WEil Es keinen Spaß macht sie imemr gleich zusammen zu bringen.
Ein Wenig Spannung muss schon ein
Und noch hat Ati eine Freundin.

DaruM!


DANKE!!





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