Nighthouse  lei

Status: Offline Registriert seit: 14.07.2006 Beiträge: 35 Nachricht senden | Erstellt am 16.07.2006 - 15:10 |  |
Diesen Text habe ich teilweise gestern schon offline verfasst, deshalb etwas länger. Die Tastatur meines Computers, auf die ich ja täglich eine Weile wie ein spastisches Huhn einhacke, ist ein Thema über das ich mich irgendwie mal in allen Details ergehen wollte, und so kam's. . .
- Thema dieses Postings sind Detail-Schilderungen zu technischen Alltagsgegenständen und damit besteht auch Langeweile-Gefahr. Damit es wenigstens leichter ist, sich in diesem Posting das rauszupicken was einen interessiert, habe ich die einzelnen Thematiken mit Überschriften gekennzeichnet.
neues Equipment:
Wenn ich eine neue Tastatur habe oder einen neuen Monitor, reizt mich das eine Weile, ein paar Tage, besonders beim schreiben, alles wirkt neu und neue Möglichkeiten bietend. Warum? Nun, ich bin ein Material- und Oberflächen-Fetischist. Ich liebe es, wenn Dinge so aussehen dass sie meiner Ästhetik entsprechen, und wenn sie nur ein bissschen anders, besser aussehen, ist das schon ein wahrnehmbarer Gewinn. Für Elektronik bedeutet das, dass sie sich idealerweise auch in den Stil einfügt den ich meiner sonstigen Einrichtung gebe, zB weil anstatt scheißhausmausgrauen Tastaturen es mittlerweile auch schwarze zu kaufen gibt oder silberne; ich habe jetzt auch eine pinke gesehen. Und seien wir doch ehrlich: die Tastaturen und Monitore werden immer besser, schon alleine vom Design her, das wird immer feiner. Es gibt jetzt mehr Auswahl, sie wissen im Grunde schon wie man die Dinger herstellt und spielen sich spätestens seit einigen Jahren damit, verschiedene Designs zu machen, das ist schön.
Apple ist da natürlich ein Vorreiter mit seinen runden Formen und leuchtenden Farben, aber ganz ehrlich, ich habe keine Apple-Geräte, um nur mal auf die Design-Frage einzugehen (welche nicht die primäre ist): das wirkt mir für meinen Stil doch zu verspielt, aber ich kann verstehen dass das sehr cool und anziehend aussieht.
Faustregel: Neue Elektronikdinger sind besser als alte, weil man sich wohl zum gleichen Preis etwas besseres kaufen wird können. Ich hatte bei einem erzwungenen oder freiwilligen Tausch also dann immer etwas viel viel besseres, weswegen stets von Anfang an die Freude und Begeisterung über die bessere Qualität überwiegen neben den Umstellungsschwierigkeiten. Weil diese bessere Qualität aber auch anziehender wirkt und man eben statt einer scheißhausmausgrauen klack-klack-Tastatur auch ein glänzendschwarzes Flachteil haben kann, schmeiße ich auch eindeutig in der Absoluten immer mehr Geld für soetwas hinaus. ;) Menschen sind verdammt starke Fetischisten. Ich wundere mich nicht, dass Vögel so gerne schöne Sachen klauen - alles was "interessant" ist. Also eigentlich alles. :D
neuer Monitor:
Ich habe natürlich einen Flachbildschirm, damals zugelegt vor gut vier Jahren als der alte kaputtwurde - wohl wirklich kaputt, es ging einfach langsam die Helligkeit aus. (Was ist das?) Es war damals keine Frage, dass ein Flachbildschirm her muss, denn einen großen Monitor hatte ich schon immer, schon allein fürs Auto-CAD und Corel Draw, aber der nahm dann ein Viertel der Grundfläche des Schreibtischs ein, wenn ihr versteht was ich meine. Der Flachbildschirm ist zwar auch immernoch voluminös, aber im Grunde nur wegen des Ständers, mehr als acht Zentimeter ist er auch nicht dick. Ich warte ja eigentlich auf federleichte Dinger die dann ausehen wie etwas von der Enterprise . . ., aber ist okay so, besser zumindest als so ein "Kasten". Außerdem braucht er weniger Strom.
Ein Flachbildschirm macht nur das Aussehen der Dokumente anders, zeigt sie zB mit besserer Auflösung, stellt die Schriftarten feiner dar. Die Umstellung vom Bildröhren-Monitor auf LCD war eigentlich keine Kleinigkeit - plötzlich wirkte alles sehr hart und insbesondere die Texte im Word wirkten verstörend, jeder Pixel ohne Abrundung sichtbar, mit der Röhre war noch alles ein wenig verschwommen auf dieser untersten Ebene wie ein feines "Anti-Alias", aber nun alles gestochen scharf. Ja nun, inzwischen sehe ich es natürlich nicht mehr, alles ist so wie es sein soll.
neue Tastatur:
Meine bisherige Tastatur war eine schwarze mit normalen Tasten, Kosten 10 Euro, vom "Zielpunkt". Die Tasten funktionieren trotz intensiven Gebrauchs alle noch tadellos und sie sieht auch gut aus, nur vor ein paar Tagen ließ der Computer, von mir unbehelligt, plötzlich einige Male seinen Standard-Warnton los und dann reagierte plötzlich die Tastatur nicht mehr, während die Leuchten für "Caps Lock" und "Scroll Lock" unablässig brannten. Computer heruntergefahren, intensives herumhacken und mehrmaliges lösen einiger Tasten brachte nichts, die Tastatur blieb defekt. Vielleicht habe ich das Kabel eingequetscht, das wäre wirklich möglich. Da ich, richtigerweise, nicht wirklich glaubte dass der PS/2-Port defekt war noch an beiden Enden etwas von gebrochenen Kontakten zu sehen war, zog ich los mir eine neue Tastatur zuzulegen. Es ist das "USB Blackboard" von "Vivanco" geworden, Kosten 30 Euro. Ein nettes Feature sind die zusätzlichen USB-Ports links und rechts, nutzbar für Geräte mit wenig Stromverbrauch, wie MP3-Player (nicht zB für einen CD-Brenner); im Grunde ist die Tastatur designed worden als Zusatz-Tastatur für Laptops. Es ist eine Tastatur deren Tasten flach sind wie die bei einer Laptop-Tastatur - "Scissors Keys" nennt sich das auf der Packung, die machen nur leise "snp" beim Anschlag, und nicht mehr "tack". Außerdem sieht das mehr nach Raumschiff Enterprise aus. :D
Die Umstellungs-Schwierigkeiten sind allgemein nicht zu unterschätzen, für mich. Beim Kauf einer neuen Tastatur muss ich höllisch beachten, dass sie nicht so sparsam eingerichtet und zusammengequetscht ist wie eine Laptop-Tastatur, denn ich mache auch Grafiken, und dann komme ich überhaupt nicht mehr zurecht, wenn die Zeigertasten irgendwo hingequetscht sind einen Millimeter neben einer, winzigkleinen, Enter-Taste, und die Zurück-Taste, wo ist die jetzt nochmal. . . Auf meinem Schreibtisch ist genug Platz für eine möglichst großzügige Tastatur, sie muss nur schön sein.
Sie sollte schwarz sein und das ist sie auch, eine scheißhausmausgraue Tastatur wäre wirklich ein arges Übel auf meinem schwarzen Bambus-Tisch"teppich".
Je anders die Tastatur ist als die bisher gewohnte, desto mehr haue ich eine Weile daneben, denn eine Tastatur ist etwas was ich blind und auswendig kenne, sie ist fast ein Teil von mir, und wenn dieses Teil dann anders ist als es in meiner Vorstellung ist, haue ich erstmal daneben.
Die Höhe lässt sich sehr gut und weit variieren. Ein feines Teil, sein Geld sicher wert. Das macht halt keine zehn Euro, sondern schon mal zwanzig oder dreißig.
Zu "kinetischen" Details: Jetzt irritieren mich die leichten Anschläge, und ich berühre im Vorbeiflug andere Tasten, und haue mit der überschüssigen Energie oft fast eine halbe Taste über das Ziel hinaus. Meine Finger sind ein bisschen irritiert, da ich mit zuviel Kraft reinhaue und die Energie nicht mehr von einen Zentimeter tiefen Tasten aufgenommen wird die erstmal niedergehen müssen. Aber da ich diese Tastatur liebe und sie viel besser ist als die alte, macht das alles nichts, wir werden uns schon kennenlernen. ;) Das ist so wie mit der Fräsmaschine (Schule) - einen Bohrkopf und ein Werkstück kostet die Freundschaft, dann kommen wir allmählich miteinander aus . . .
Tastaturen putzen:
Einen Nachteil bei dieser Machart sehe ich bereits: das putzen. Es ist nicht möglich, die Tasten zu entfernen, sie stehen aber auch sehr eng beeinander, so dass ich hoffe, dass nicht viel Schmutz durchgeht. Bei der alten Tastatur habe ich, abgesehen von allem putzen und "auspusten" das so möglich war, tatsächlich etwa einmal im Jahr alle Tasten rausgeschnippt (Schere oder Schraubenzieher), und mit Spülmittel gewaschen, und das Board selbst ausgeputzt, nach einem Pinsel mit feuchten Wattestäbchen und so - da ist unglaublich viel Dreck drin, auch schmieriges, echt merkwürdiges Zeug das dann alles andere verklebt - Kaffee vielleicht? Was nicht alles rumspritzt, es ist ja nicht so dass ich das bewusst mal drübergeschüttet hätte, aber anscheinend sind da winzige Tröpfchen.
Ich weiß nicht warum ich das putzen mache, also in Hinsicht auf eine ehrliche Antwort bin ich mir unsicher, es ist vermutlich mehr der Ekel, es ist nicht so dass es mit den Tasten je Probleme gab. Mich ekeln aber sicher die nie geputzten Tastaturen und Mäuse in Schulen, Büros usw. an. Wenn ich weiß, wieviel Dreck in meiner nach einem halben Jahr ist, wieviel ist da dann nach sechs Jahren drin?? Sehr viel, das habe ich gesehen. :-/ Wichtig ist noch, es gab auch keine Probleme durch das wiederholte rausnehmen der Tasten, der Mechanismus ist sehr unempfindlich. Wer das macht, sollte aber tunlichst vorher nicht vergessen, die Tastenreihenfolge zu notieren oder zu fotografieren!! Bei einer Standard-Tastatur mag das noch recherchierbar sein, aber nicht ganz so lustig ist das bei einem Gerät wie dem Taschenrechner TI-92. . . Das ist sehr fordernd, so ein Tastatur-Puzzle. . . :D Und natürlich sollte man höllisch darauf achten dass beim erneuten zusammensetzen alles trocken ist.
Diese klobigen tack-krack-klack-Dinger an Tastaturen die früher die Regel waren sind doch beim schreiben unangenehm. Als ich meinen Laptop hatte, fand ich diese flache, leise, softe Tastatur super, jetzt habe ich mir wieder so eine zugelegt. Wie smart dieses Teil doch ist, daneben könnte man schlafen und würde von meinen drei Millionen Anschlägen pro Minute nicht aufgeweckt.
Ästhetik:
Wahre Ästhetik ist mir neben "schwarz" die Reduzierung eines Dings, eines Werkzeugs, möglichst auf seinen Zweck, was sich durch zunehmenden technischen Fortschritt ergibt. Bei der Tastatur bedeutet das dann, gemäß der Anforderungen: leichtes schreiben, eingeben, also angemessene Reaktion der Tasten auf den Druck, nicht übermäßige Reaktion bei versehendlichem Berühren (ist bei Touchpads ein Problem dem dann programmtechnisch begegnet werden muss), auch die Anordnung der Tasten - zu klein dürfen sie natürlich nicht sein für menschliche Finger, aber wären sie zu groß, würde man unnötig große Bewegungen machen müssen. Klar ist, dass man bei jedem Werkzeug Kompromisse eingehen muss, zwischen Idealform A für Anforderung A und Idealform B für Anforderung B. Es gibt letztlich Unterschiede zwischen den Menschen und damit auch zwischen ihren am besten geeigneten Werkzeugen, - vielleicht bevorzugt einer deutlicher strukturierte Tasten die ihm besser sagen wo zum einen seine Finger sind und zum anderen ob eine Taste angeschlagen wurde (beim Handy behilft man sich da mit Tastentönen), und der andere bevorzugt ein flaches Touchpad-Teil wie geradewegs von der Enterprise. Meist wird es aber zugunsten des letzteren ausgehen. Die Essenz der Tastatur ist eine Reihe von Feldern, Bildern, Codes, die auf die Berührung von Fingern reagieren, ein Tastatur-Bild also; die Essenz des Bildschirms ist ein Bild, eine Folie, das man an die Wand hängen oder auslegen kann. Oder auf die Netzhaut projizieren. Die Synthese von Bildschirm und Tastatur ist der Touchscreen. Und so weiter. Ich mag das, wenn die Werkzeuge durch technischen Fortschritt reduzierter und smarter werden. Noch sind sie Dinge, die in der Wohnung herumliegen, und da sollten sie möglichst schön sein; aber irgendwann einmal werden sie Implantate sein. Ein Flachbildschirm-Fernseher, der unter der Sitzgruppe an der Wand hängt, hat etwas viel eleganteres als ein Kasten im Wohnzimmerverbau, oder? Eine Cyberbrille hätte noch mehr von dieser Eleganz, nimmt dem Ehrgeizigen aber natürlich ein vorzeigbares klobiges Statussymbol für seine Wohnung. Oh, wie schade. . .!! Dafür darf er dann aber ja auch mit einer Design-Cyberbrille rumlaufen, ich schätze das wird dann die Spielwiese sein. ;)
Das Ding ist das beste Ding, wenn es möglichst nur der Zweck ist. . . (Diese Aussage ist für mich auch eine satanische, da sie der Essenz allen Seins jedweden eigenständigen Zweck abspricht - sie redet den Kosmos herunter, sucht ihn zu reduzieren. Luzifer als die Eigenständigkeit und Abspaltung und Leugnung, der also eigentlich sich selbst am meisten zu verherrlichen sucht, ist doch der stärkste Fürsprecher der Leere, das Urteil des Universums. . .)
- Wenn der Monitor ein Mechanismus ist der viel Strom verbraucht, wenn er eine Bildröhre ist statt LCD, dann heizt er den Raum aber das Bild ist gleich hell. Er nimmt auch mehr Platz weg. Eine Glühbirne heizt auch den Raum im Gegensatz zu einer Leuchtstöffröhre bzw. Sparlampe.
- Wenn die Tastatur laut ist, dann bedeutet das nichts anderes als dass ein Teil der beim schreiben verwendeten Energie darauf aufgewendet wird, Schall zu erzeugen.
Wenn die Tasten tief runtergedrückt werden müssen anstatt nur ein kleines Stück, und das auch noch schwer geht, muss auch dafür Energie aufgewendet werdne, mehr sicher als das senken des Fingers auf eine Tischfläche, auf ein Touchpad.
beleuchtete Tastatur:
Ich hatte im Elektro-Geschäft bei den Tastaturen auch noch was besonders schönes gefunden und aus purer Neugierde gekauft, nämlich eine beleuchtete Tastatur, namentlich "Owl Eye" von "Okion", beim Saturn, Kosten 20 Euro. Das Gehäuse ist weiß, mit weißlich-transparenten Tasten, auch diese Flüster-Tasten, und es gibt eine deaktivierbare Beleuchtung, gleichmäßig blau von unten herauf. Ich habe das Teil ausprobiert, da ich aber jetzt ja meine schöne schwarze Flüstertastatur habe, werde ich sie aufheben als ein Geschenk, ich glaube meine Schwester ist da ein Kandidat. . . :D Das Teil sieht wirklich gut aus im Dunkeln, und es fällt in der Tat viel leichter, damit ohne extra Beleuchtung zu arbeiten, das kann man weglassen, die Tasten sind sehr gut erkennbar. Ich muss aber sagen dass mir immer auch der Schein des Bildschirms genügt um die Tasten zu erkennen, und eigentlich kenne ich sie ja auswendig und schaue nur manchmal hin. Ich arbeite nächtens also ohnehin ohne Beleuchtung, aber dieses Teil ist was ausgesprochen Nettes. Dieser wasserblaue Schein stimmt einen sehr sommerlich muss ich schon sagen, es ist genau meine Lieblingsfarbe. ;) Einen Nachteil hat die Tastatur aber, sie hat zwar einen Nummernblock, aber die Pfeiltasten sind zu klein und auch einige andere Tasten, wie Enter und Zurück, sind sehr klein. Das hätte nicht sein müssen, ich muss sagen auf einen Nummernblock könnte ich eigentlich verzichten oder wenn, stell ich mir den extra dazu, aber dafür solls bitte schön angeordnete Befehlstasten geben. Mit dieser Tastatur zu arbeiten würde also etwas Anpassung erfordern, das überlasse ich mal dem Beschenkten.
So, ich hoffe, ihr konntet das interessant finden, wenigstens stückweise!
Schreibt auch was über eure Tastaturen und Monitore und Mäuse oder was ihr so mit ihnen erlebt, wie ihr euch über sie ärgert oder freut, und vorallem was ihr von der beleuchtbaren Tastatur haltet.
Da bei meiner alten Tastatur nicht Tasten defekt oder unansehlich sind, noch der PS/2-Port, sondern sie einen Elektronikfehler hat, sei noch gesagt es ist ein "Light Keyboard" von "P.E.P.", und wer sie sich reparieren will kann das "post-wendend" auch gern tun. ;)
[Dieser Beitrag wurde am 16.07.2006 - 15:24 von Nighthouse aktualisiert]
Signatur kommt vom throne nun wieder schweigen,
soll tanzen das licht nach unserem reigen,
dem schwingen der stille ein widerhall,
bist du doch das chaos, doch wir sind das all.
(aus meinem gedicht "lichterspiel der seelen") |
biobics  OOO

Status: Offline Registriert seit: 04.06.2006 Beiträge: 735 Nachricht senden | Erstellt am 23.08.2006 - 20:06 |  |
Hi,
Meine Tastatur ist schon mindestens so alt wie mein PC.
Es ist noch eine alte Logitech Deluxe, was sie einst gekostet hat ist mir völlig fremd, habe das Ding irgendwann von meinem Vater geschenkt bekommen, der hat sich so eine neumodige Tastatur angeschafft, mit der man die Lautstärke steuern kann und so, für mich uninteressant, weil ich die Ausgangslautstärke meiner Soundkarte eh immer voll auf habe und meine Lautstärke am Lautstärkesteller der Stereoanlage einstelle.
Ich muß die Tastatur mal wieder zerlegen, weil die Space-Taste wieder nicht richtig funktioniert, ist dann das 2te mal in 5 Jahren.
Das erste mal war vor ca. 1 Jahr.
Ich glaube, meine Tastatur gibt bald den Geist auf, weil einige Tasten nun schon nach 1em Jahr Betrieb nach gründlicher Reinigung versagen.
Ob die Kontakte nachlassen?
Irgendwann konte ich einen TFT Monitor 15" günstig erwerben, ein Fujitsu Siemens Scaleo CTM5020. Das Ding hat mich nur 65€ gekostet, weil 1 Knopf defekt war. Das Teil geöffnet, einen neuen Knopf eingelötet und seit dem Glücklich mit dem Teil.
Mein alter Röhrenmonitor hat bei 85Hz manchmal noch geflimmert, bei 75Hz war mir das Geflimmere ständig zu viel. Das liegt wohl weniger am Monitor selbst, als an meinen Augen. Denn die Monitore von Bekannten und die in der Firma, in der ich arbeite, flimmern bei den selben Einstellungen genau so.
Hab schon manchen Menschen damit überrascht, wenn ich ihnen die Bildwiederholrate gesagt habe.
Das konnten die nicht fassen. Es funktioniert aber nicht immer.
Zudem hasse ich Neonröhren oder aber auch die neuen Bremslichter, wie sie Mercedes und BMW einsetzen, weil die sind gemultiplext, das nervt, wenn man hinter so einem Auter her fährt.
Auch über meien Ohren sagen manche Bekannte/Freunde, daß die irgendwie überempfindlich seien, ich persönlich finde meine Ohren grauenvoll schlecht, die Auflösung des menschlichen Gehörs läßt echt zu wünschen übrig, die von MP3 noch mehr.
Drucker hatte ich mittlerweile schon 4 Stück.
Mein jetziger Drucker ist ein Canon IP4200, das Ding druckt für meine Verhälltnisse wirklich gut.
Muß nur noch einen Layout Probedruck machen, wie lichtdicht das Ding auf Folie druckt, weis ich noch nicht.
Im Internet habe ich jedoch gelesen, daß dieser Druker für Belichtungsvorlagen bestens geeignet sein soll.
Schreibtisch, Verstärker und Lautsprecher sind selbst gebaut.
Ok, die Schönheit meines Schreibtisches läßt zu wünschen übrig, mich nervt das aber eher wenig, weil man an dem Ding mit mehreren Personen sitzen kann und ich meiene "Musikinstrumente" darauf platzieren kann,oder alles mögliche an anderem Gerümpel 
Gruß,
Sascha
Signatur Wenn die Sonne scheint, hebt das unsere Herzen, wenn sie jedoch zu lange scheint, geht alles kaputt.
Ich plädiere an die Höchsten Götter (Gott)und an die höchsten Naturgeister, wir mögen wieder ein ausgewogenes Wetter haben, ein paar schöne Tage ausgeglichen mit ein paar Regentagen, sodaß auch unsere Pflanzen und Tiere, die ganze Natur etwas davon haben. |
Nighthouse  lei

Status: Offline Registriert seit: 14.07.2006 Beiträge: 35 Nachricht senden | Erstellt am 15.09.2006 - 17:58 |  |
Ey! Was deine Tastatur hat, kann ich leider auch nicht sagen, aber meine alte Tastatur liegt noch immer bereit um kostenlos eingetütet zu werden (ich mag es nicht sonderlich, etwas wegzuwerfen nur weil es nicht auf rentable Weise reparierbar ist. . .), und wie gesagt: alle Tasten funktionieren tadellos, nur irgendeinen Elektronik--Fehler scheint sie zu haben, und bis dahin gab es nie ein Problem. Und du bastelst ja gern, wie es scheint. . .
Wenn dein Keyboard schon so Schrott ist, dann weg damit, oder?
Dass der Flachbildschirm nicht mehr flimmert, das genieße ich allerdings auch. Zwar war es nicht gerade so dass ich davon Migräne bekam, aber bemerkt habe ich es schon, bei mieser Stimmung deutlicher, und ich betrachte es "nachträglich" als Verbesserung, die Flimmerei los zu sein. Wie war das nochmal: höhere Auflösung, mehr Flimmerei? Ich habe mich da gespielt und irgendwie einen Kompromiss gefunden. Mal wollte ich dann eine noch höhere Auflösung einstellen aber damit wurde der Bildschirm zum Kaleidoskop. . .
Was mich an den Bildröhren--Monitoren als "leichter" Symmetrie--Freak aber am meisten genervt hat, ist die Einstellerei der Bildform: also ausgebeult, eingedellt, schief und all das! Da stellt man dann akribisch herum, und man kriegt immernoch kein symmetrisches Bild hin, es ist immernoch irgendwie windschief und zerbeult. . . Des Rätsels Lösung: die Bildgröße variiert leicht mit der Darstellung. Mehr Weiß im Bild, ist das Bild um ein paar Millimeter größer . . . oder wars umgekehrt?. . . Zuletzt habe ich das mit einem geometrischen Kasterl--Bild aus einem Grafikprogramm eingestellt. . . -- Jedenfalls ist das TFT--Bild ein Segen.
Ich hätte auch gern so einen Fernseher, warte damit aber noch bewusst bis ein besseres Preis/Leistungs--Verhältnis herrscht. Ich bin ein (Sci--Fi--fixierter) Filmfreak, aber anscheinend genügt mir das Bild wenn es "da" ist, was ich nur unbedingt möchte, auch schon zum Englisch--verstehen, ist der "Kino--Ton", also Dolby Surround oder wenigstens klares Stereo, weshalb ich in meiner Studentenhütt'n gute bass-- und höhen--fähige Kopfhörer kleinen miserablen Lautsprechern (und amoklaufenden Nachbarn -- vorerst bin ich es noch der immer wieder mal Amok läuft) allemal vorziehe. Ich linse seit Jahren gierig nach einem Flachbildschirm, aber die einzelnen Technologien haben alle Vor-- und Nachteile, die aber allmählich geringer werden: beim Plasma kann es zB sein dass sich das Bild einbrennt, beim TFT kann es sein dass der Sichtwinkel miserabel ist und auch die Lichstärke. Die Pixelgröße ist mir irgendwie auch immernoch zu mies: das könnte besser sein. Vom Preis ganz zu schweigen. Vorerst habe ich meine Kasten--Glotze die brav funktioniert, da warte ich noch.
Bezüglich der Qualität von MP3s, also hörbarer Unterschiede zu Wave oder Schallplatte (wobei ich letzteres aber für einen dummen, Frust--getragenen Mythos halte), habe ich auch schon vieles gehört, und so gegensätzliches dass ich darüber verstört die Decke des Schweigens breiten möchte, nicht ohne die Vermutung dass Menschen verschieden ausgeprägte Fähigkeiten innehaben dürften derartige Feinheiten wahrzunehmen. Was ich weiß, ist, dass ich bei einer Qualität von 128 Megabit, also einer eher schlechten, einen Unterschied zur Wave--Qualität heraushören kann.
Allerdings nicht nüchtern.

Aber bei manchen Stücken, mit langsamen und klaren Übergängen, da denke ich echt: das hätte ich mit Wave raufspielen sollen.
Aber weißt, was echt nervig ist? Das Gesumme von Neonröhren. Ich liebe das Licht von Neonröhren und finde es auch nicht zu sehr flimmerig, aber eine Fassung sirrt so laut dass einem das schon auf den Wecker gehen kann. Das ist eine große 120--cm--Fassung mit wahlweise Blau oder UV drin. Wegen des Gesummes schalte ich sie nur selten ein. . . 
Signatur kommt vom throne nun wieder schweigen,
soll tanzen das licht nach unserem reigen,
dem schwingen der stille ein widerhall,
bist du doch das chaos, doch wir sind das all.
(aus meinem gedicht "lichterspiel der seelen") |