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Theesener 

Status: Offline Registriert seit: 10.01.2008 Beiträge: 24 Nachricht senden | Erstellt am 06.09.2008 - 10:35 |  |
Hi Peter,
danke für Deinen Beitrag. Es scheint in Foren ja so grundsätzlich Usus zu sein, sich für einen Beitrag erst mal zu entschuldigen. Auch Du trittst mir nicht zu nahe. Keine Sorge. Wnn ich für mich alleine arbeiten wollte, würde ich kein Forum bemühen.
Noch mal zum Thema: Ich habe als höchsten Verbrauchswert in meiner Installation die Segelbeleuchtung mit etwa 5A bzw. bei Motorfahrt von 5,2A ausgemacht. Die Verkabelungen sind alle mit 2,5mm²-Leitungen gemacht. Nach der Aussage eines Kollegen von Dir, der an der FH für Elektrotechnik in Bielefeld arbeitet, bin ich damit, sowohl was den Spannungsbfall als auch was die Wärmeentwicklung in den Kabeln angeht auf der sicheren Seite. Er sagte, pro mm² kann man das Kabel mit rund 10A belasten. Was meinst Du?
Ergänzen möchte ich noch, dass die Starter- und verbraucherbatterie und die LiMa natürlich wesentlich größere Querschnitte im Kabel haben.
Ach, noch etwas muß erwähnt werden: Wenn ich auf ale Fachleute gehört hätte, die mir entweder sagten:"Lass das!" oder schlimmer noch "Ich helfe Dir!", hätte ich heute immer noch ein Schiff, auf der die Brandgefahr durch marode und völlig laienhaft verlegte Kabel bedeutend höher ausfallen würde als es jetzt der Fall ist.
Ich habe meine 220V-Verkabelung ebenfalls sleber verlegt und dann durch einen Elektriker checken lassen. Besser hätte er es auch nicht machen können, sagte er. Das gibt mir für die 12V-Anlage ein gutes Gefühl.
So, jetzt aber wieder offen für alle guten, gut gemeinten und sonstigen Ratschläge.
Handbreit
Carsten
Signatur Im Hafen ist ein Schiff am sichersten.
Aber dafür werden Schiffe nicht gebaut. |
windjob 

Status: Offline Registriert seit: 21.09.2006 Beiträge: 86 Nachricht senden | Erstellt am 06.09.2008 - 13:12 |  |
Hallo Carsten,
ich gebe Dir vollkommen recht. Habe in den letzten Jahren etliche Installationen von "Fachleuten" gesehen und mich mit Grausen abgewandt. Mit 2,5 quadrat zu den Verbrauchern liegst Du richtig. Ist immer noch Standard. Wenn Du einen Standard Panel (z.B. Philippi) verwendest, sind diese in der Regel mit 8A abgesichert. Ich gebe Dir auch Recht was alte Installationen betrifft. Dass unser Schiff beim Voreigner noch nicht abgebrannt ist, grenzt für mich an ein Wunder. Wenn Du allerdings Deine Installation von einem Fachmann Deines Vertrauens am Ende nochmals überprüfen lässt, bist Du mit Sicherheit auf der richtigen Seite. Wenn Dir der 230V Fachmann gute Arbeit bescheinigt hat, wird er es hier bestimmt auch tun. Der Vorteil einer selbstgemachten Verkabelung ist, dass man Fehler schneller findet und alles aus dem ff kennt. Hat mir geholfen, als bei der Nachtfahrt von Dubrovnik nach Orthonoi plötzlich alle Lampen ausgingen.
MuS
Klaus
Signatur "There are Good Ships and there are Wood Ships,
the Ships that sail the Sea.
But the best Ships are Friendships and may they always be." |
rudistauber 

Status: Offline Registriert seit: 05.01.2009 Beiträge: 5 Nachricht senden | Erstellt am 22.01.2009 - 02:14 |  |
Hallo lieber Segelfreund,
Wenn Du, einen zuverlässigen Co. Skipper oder ähnliches brauchst, mit vielen technischen "Boots" Kenntnissen, ich bin gelernter Elektroniker,habe auf meinem Boot fast alles, selber gemacht, – dann würde ich mich freuen wenn ich Dich, ein Stück des Weges, – Zeitpunkt, und - beliebig lang wie Du willst, – begleiten dürfte.
Egal von wo und wohin .. derzeit bin ich ab 10. Januar 2009 mal wieder in Lanzarote und habe alles da was man braucht .....eigenes Auto , Werkzeug, Beziehungen, gute Tips, Kontakte etc.
Leider habe ich nicht ganz verstanden wo Du mit Deinem Boot derzeit bist. So ein kompletter Refit der Elektrik würde mich sehr reizen.----------!!!!!!!! .
Wer bin ich: ......... RUDI 1933 ........ gelernter Radio und Fernsehtechniker- Meister - Hobby – Boots und Computer Elektronik – Hochsee Segeln – Blauwasser Segeln - war viele Jahre selbständig und nun in „ruhelosem“ Zustand (Rentner).
Im November 2005 habe ich meine kleine „Mini Maxi - 39er Bavaria Baujahr 1994";
mit der ich als „Eigner“ ca. 12.000 Sm zwischen den Kanaren - Madeira - Portugal - Spanien - Sardi-nien - Korsika - Italien - Griechenland – einige Jahre unterwegs war; schweren Herzens aus familiären Gründen verkaufen müssen.
Viel Erfahrung in europäischen Mittelmeer und Atlantic Gewässern um die Kanaren und Madeira gesammelt.
ZB. viermal die Strasse von Gibraltar zu unterschiedlichsten Tageszeiten auch Nachts als Skipper durchfahren.
Danach habe ich in 2006 auf einer 24m Jacht in der Karibik „angeheuert“ als Bootselektroniker und Navigator, gegen den Wind von Panama – San Blas Inseln über ABC Inseln entlang der Columbiani-schen und Venezuelanischen Küste über Los Rockes und La Margarita nach Trinidad gefahren. Viel Elektronik Probleme beseitigt und auch Erlebnisse wie Wind von 45Knt „gegenan“ erlebt. (siehe Reisebericht)
2007 und 2008 neue Freunde wie Skipper Klaus von der Ithaki“ kennen- gelernt und geholfen dessen Boot von den Kanaren nach Griechenland zu überführen und auf Ithaki signifikante Elektronikproble-me die schon länger anstanden beseitigt.
Das Boot vor gefährlicher Kollision mit Felsen an der Küste vor Syrakus bewahrt (siehe Reisebericht)
Im Frühjahr 2008 dem jungen Weltumseglerpaar ROSA und Andy
http://www.projekt-aroundtheworld.at/index.htm
in Izola - Kroatien geholfen das Boot auch elektronisch „klar zu machen“ weil vorher niemand die Probleme gelöst hatte.
Ich glaube daß Bücher und auch sonstige on- Line Hilfen letztendlich nicht in der Lage sind die speziellen erforderlichen Beruflichen und auch sonst notwendigen "kreativen " Möglichkeiten und Erfahrungen zu ersetzen um einen erfolgreichen Refit der Elektronik zu realiesieren.
Vorest wünsche ich Dir:
Immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel, eine volle Batterie, einen funktionierenden Solar- Gene-rator und Hauptmotor, eine funktionierende Navigation und Funke und nette Mitsegler die nicht alles kaputt machen wie bei mir --
RUDI
Signatur rudi |
rudistauber 

Status: Offline Registriert seit: 05.01.2009 Beiträge: 5 Nachricht senden | Erstellt am 22.01.2009 - 03:07 |  |
Hallo Carsten,
ich bitte um Nachsicht daß ich nicht gleich gesehen habe daß Deine Forumbeiträge schon älteren Datums sind und ich im Grunde Dir auch sehr wenig helfen kann.
Erst nachträglich habe ich alle Treads zu Deinem Thema gelesen.
Mein Schlußkommentar zu allen Beiträgen wäre:
Ich bin sehr skeptisch was die Kompetenz und die praktische Lösung der angesprochenen Probleme betrifft, weil ich glaube daß diese eben nicht, durch nicht- fachlich ausgebildete Bastler dauerhaft und betriebsicher gelöst werden können.
Leidfolle Erfahrungen wie Probleme auf hoher See von Segelfreunden zwischen den Kanaren und der Karibik haben mir das bestätigt!
Richtig ist der Tipp, das die besten Ratschläge in "Palstek" zu bekommen sind, von dem deutschen Elektronikingeneur und Redakteur aus Puerto Santo.
Aber die Umsetzung dürfte nicht immer einfach für "Nichtfachleute" sein.
Soweit der Nachtrag .. und nichts für ungut wie wie Bayern sagen ... RUDI
Signatur rudi |
Theesener 

Status: Offline Registriert seit: 10.01.2008 Beiträge: 24 Nachricht senden | Erstellt am 23.03.2009 - 21:24 |  |
Hallo Rudi,
keine Ursache, ich habe mich über das Angebot sehr gefreut, wenn gleich ich nicht darauf zurückgreifen werde.
Nur noch soviel: Die Verkabelung ist von mir mit Hilfe der Ratschläge kompetenter Leute (auch außerhalb dieses Forums) erfolgreich abgeschlossen worden. Alles funktioniert zu unserer vollsten Zufriedenheit, ich kenne meine E-Anlage jetzt aus dem FF und fühle mich für weitere Verkabelungsaufgaben und Fehleranalysen gut gerüstet.
Das nächste Projekt,auf dass ich mich stürzen werde, ist die Bestückung meines neuen Geräteträgers mit einer Solaranlage, einem Windgenerator und ein paar Außenlautsprechern. Danach folgt das Radar und dann ist auch gut mit Stromfressern.
Wobei ich noch eine Frage zur Verkabelung meiner Verbraucherbatterien habe, aber dazu werde ich einen neuen Tread starten.
Handbreit
Carsten
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