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Widanje
unregistriert

...   Erstellt am 08.10.2008 - 14:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Irgendwie ein witziger Fall, in manchen Sequenzen sogar unfreiwillig komisch. Und mit einem richtig coolen Zitat: "Diese kleinen Wahnsinnigen, die immer gleich zur Waffe greifen müssen!"




Lusenke 
darf Derrick den Wagen holen
...

...

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Registriert seit: 28.08.2008
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...   Erstellt am 08.10.2008 - 20:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ja ganz unterhaltsam, obwohl zu viele Dialoge,
war wohl damals auch interessant, weil der
brave Dr. Udo aus der Schwarzwaldklinik alias
Sascha Hehn als Bösewicht (und im Schmuddellook)
aufgetreten ist ... fand auch KH Vosgerau cool





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Es hat eine Reihe unliebsamer Vorfälle gegeben

Wenn Zeit vergangen ist, hat vieles seine Bedeutung verloren (H.D. Zeidler in "Angst")

Widanje
unregistriert

...   Erstellt am 09.10.2008 - 11:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Beim Vosgerau hatte ich so das Gefühl, dass ihn das ziemlich kalt gelassen hat - immerhin wollte man ja ihn ermorden! Und Sascha Hehn war ein richtig schmieriger Fiesling!




ross 
Inspektor
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...   Erstellt am 13.07.2011 - 14:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Titelgemäß kein schönes Ende für Naujocks, der beim Verlassen eines Hauses erschossen wird. Aber immerhin dürften Naujocks letzte Stunden für ihn sehr angenehm ausgefallen sein, hat er diese doch als Schäferstündchen mit einer jungen, hübschen Angestellten verbracht. Denn Naujocks war ein Mann, der zwar verheiratet war, "davon aber keinen großen Gebrauch gemacht hat".

Trotz alledem war Naujocks das "falsche" Opfer, da eigentlich sein Freund Tass hätte ins Gras beißen sollen. Auf diese Weise springt Karl-Heinz Vosgerau sinnbildlich erneut, wie schon in der Folge "Die Entscheidung", dem Tod von der Schippe.

Ausgesprochen gut sieht in der Folge nicht nur Sissy Höfferer aus, sondern auch das exorbitant vornehme Essen, welches Derrick gemeinsam mit Tass einnimmt. Witziger Einfall ansonsten noch, dass der wichtigste Zeuge ein Portraitmaler ist. Da braucht man dann keine Phantombilder mehr zur Fahndung.

Weniger gut gefällt mir mal wieder die musikalische Untermalung der Folge. Ist die Schönersche Versuchsmusik zumeist ohnehin schon ziemlich anstrengend, wird sie hier permanent bei Dialogen und Verhören als nervtötend-laute Untermalung eingesetzt, statt dezent im Hintergrund zu laufen. Jedenfalls empfand ich die Musik seltend störender als in dieser Folge.

Bei den Darstellern gefallen neben der schon erwähnten Sissy Höfferer vor allem Karl-Heinz Vosgerau als alternd-augenzwinkernder Lebemann und Schwerenöter. Sascha Hehn hingegen ist mir hier als schleimig-unsympathischer Bösewicht etwas zu aufgesetzt. Daneben mischen noch Louise Martini und Bettina Redlich, im zweiten Leben die Tochter von Leo Kress, mit.

Insgesamt ist die Folge routiniert und solide gemacht, aber einigermaßen vorhersehbar, mit nur wenigen spannenden Wendungen. Von daher für mich nur ordentlicher Durchschnitt.

Eins habe ich in der Folge noch gelernt: "In der Registratur fehlt immer jemand!"





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"Ironisch bin ich selber" (Derrick zu Berger in "Tod des Trompeters")

Oldtimer ...
Assistent
......

...

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...   Erstellt am 24.10.2011 - 13:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sehe es ähnlich wie Ross. Der Fall ist weder grottig noch bahnbrechend. Das Drehbuch gibt halt nicht viel her und auch musikalisch gab's schon bessere Tage.
Immerhin kann die Folge nach einem müden Anfang kontinuierlich zulegen. Auch Derrick zeigt gegen Ende immer mehr "Biss" und trägt dazu bei, daß die Folge letztendlich aufgrund seiner positiven Entwicklung ganz ordentlich bei mir abschneidet. Als Schulnote würde ich "Befriedigend" vergeben. In Sternchen sind es ***1/2 von *****




Kabeck ...
Ehreninspektor
...............

...

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Registriert seit: 28.06.2008
Beiträge: 577
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...   Erstellt am 08.04.2012 - 11:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Anders als der Titel vermuten lässt handelt es sich bei dieser Folge nicht um eine emotional besonders aufgeladene, sondern ausschließlich auf die kriminalistischen Ermittlungen konzentrierte Geschichte, die sich der Suche nach dem Mörder eines verheirateten Playboys widmet.

Von Beginn an stehen Derrick und Harry im Mittelpunkt und verhören einen Verdächtigen nach dem anderen, bis den Oberinspektor plötzlich am Schreibtisch die zündende Idee zur Identität des Täters ereilt. Trotz Plausibilität der aufgestellten Theorie erscheint die Überzeugung, mit der Derrick von nun an auf den Hauptverdächtigen fixiert ist, etwas waghalsig, da seine Idee einzig auf der Beobachtung einer Reaktion dieser Person beruht. Die jähe Erkenntnis des Tathergangs klassifiziert Derrick im Weiteren zum überlegenen Helden und stellt als Konsequenz dessen Bemühungen, den Schuldigen zu überführen, in den Vordergrund. Dass der Täter sich letztlich nur im Zuge eines Tricks verrät, wirkt daher für den Zuschauer wenig befriedigend.

Eine von Alfred Vohrer routiniert gestaltete Folge, in der auch die zahlreichen Dialogszenen pointiert sind und keinerlei Längen aufweisen. Die überaus reichhaltige Musikuntermalung schafft eine dramatische Atmosphäre, die allerdings über den bisweilen etwas konstruiert anmutenden Verlauf der Geschichte nicht hinwegtäuschen kann. Insgesamt schwankt die Qualität der Regie jedoch erheblich. So überzeugt die Restaurant-Szene durch ihre komprimierende Schnitttechnik, während einige Außenaufnahmen auffallend schlecht ausgeleuchtet sind. Wie fast immer bei Vohrer hinterlässt das Spiel der Darsteller einen vorzüglichen Eindruck.

Mein Urteil: *** von *****. In den Ermittlungen etwas eigenwillige Geschichte, die dennoch gut unterhält.

Kabecks DERRICK-Rangliste: Platz 133





Signatur
"In diesem Haus hat Moses die Gesetzestafeln versteckt."
(aus DIE NACHT DES JAGUARS)

StephanDerrick 
Inspektor
.........

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...   Erstellt am 17.03.2013 - 22:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ross schrieb

    Titelgemäß kein schönes Ende für Naujocks, der beim Verlassen eines Hauses erschossen wird. Aber immerhin dürften Naujocks letzte Stunden für ihn sehr angenehm ausgefallen sein, hat er diese doch als Schäferstündchen mit einer jungen, hübschen Angestellten verbracht. Denn Naujocks war ein Mann, der zwar verheiratet war, "davon aber keinen großen Gebrauch gemacht hat".

    Trotz alledem war Naujocks das "falsche" Opfer, da eigentlich sein Freund Tass hätte ins Gras beißen sollen. Auf diese Weise springt Karl-Heinz Vosgerau sinnbildlich erneut, wie schon in der Folge "Die Entscheidung", dem Tod von der Schippe.

    Ausgesprochen gut sieht in der Folge nicht nur Sissy Höfferer aus, sondern auch das exorbitant vornehme Essen, welches Derrick gemeinsam mit Tass einnimmt. Witziger Einfall ansonsten noch, dass der wichtigste Zeuge ein Portraitmaler ist. Da braucht man dann keine Phantombilder mehr zur Fahndung.

    Weniger gut gefällt mir mal wieder die musikalische Untermalung der Folge. Ist die Schönersche Versuchsmusik zumeist ohnehin schon ziemlich anstrengend, wird sie hier permanent bei Dialogen und Verhören als nervtötend-laute Untermalung eingesetzt, statt dezent im Hintergrund zu laufen. Jedenfalls empfand ich die Musik seltend störender als in dieser Folge.

    Bei den Darstellern gefallen neben der schon erwähnten Sissy Höfferer vor allem Karl-Heinz Vosgerau als alternd-augenzwinkernder Lebemann und Schwerenöter. Sascha Hehn hingegen ist mir hier als schleimig-unsympathischer Bösewicht etwas zu aufgesetzt. Daneben mischen noch Louise Martini und Bettina Redlich, im zweiten Leben die Tochter von Leo Kress, mit.

    Insgesamt ist die Folge routiniert und solide gemacht, aber einigermaßen vorhersehbar, mit nur wenigen spannenden Wendungen. Von daher für mich nur ordentlicher Durchschnitt.

    Eins habe ich in der Folge noch gelernt: "In der Registratur fehlt immer jemand!"


Kann mich @ross im Großen und Ganzen anschließen, würde allerdings die Folge als "Durchschnitt" (was bei mir selten negativ gemeint ist) einstufen, aber eben auch mit ***/*****... Zur Musik: Das mit dem ständigen Musik-Eisnatz dürfte wohl an Vohrer liegen, in seinen Folgen von "Derrick" und vom "Alten" setzt er sehr viel Musik sehr laut ein (gern zur Stärkung seiner Leiblings-Kamera-Einstellungen,ein ruckhafter und schneller Zoom auf das Gesicht eines Darstellers), meistens halt Duval, hier ist es eben Schoener. Schade, dass es seine vorletzte Regie-Arbeit war (wenn ich mich nicht irre, erfolgte die EA 2 oder 3 Tage vor Vohrers Tod)...




Olaf19 ...
Inspektor-Anwärter
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...   Erstellt am 17.03.2013 - 23:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


StephanDerrick schrieb
    Schade, dass es seine vorletzte Regie-Arbeit war (wenn ich mich nicht irre, erfolgte die EA 2 oder 3 Tage vor Vohrers Tod)...

Die EA war am 24. Januar 1986: http://www.imdb.com/title/tt0558355

Der große Regisseur verstarb am 3. Februar, also 10 Tage danach: http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Vohrer

...du liegst also gar nicht so verkehrt. Makaber: Vohrers letze Regiearbeit, posthum aufgeführt im Frühjahr 1986, trägt den vielsagenden Titel Das absolute Ende

Die Musikeinsätze bei Vohrer gestalten sich zumeist sehr wirkungsstark, die Bildgestaltung / Kameraführung akustisch unterstreichend. Das ist so weit ganz schön und auch recht originell - die Musik ist einfach nur zu laut in den Vordergrund gemischt. Sie müsste einfach 3 db leiser sein, das würde es evtl. schon bringen.

Es gibt noch eine weitere Vohrer-Folge mit überdosierter musikalischer Untermalung: Tödlicher Ausweg - da ist das auch sehr auffällig. Gegen die Musik an sich habe ich nichts, die finde ich auch ganz passend, sie ist einfach nur zu laut. Das scheint mir mehr ein tontechnisches Problem zu sein.





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"Das sind Leute, die von Tuten und Ahnung keine Blasen haben"
(ein Reporter auf die Frage nach der politischen Bildung des typischen Anhangs von Donald Trump)

StephanDerrick 
Inspektor
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...   Erstellt am 17.03.2013 - 23:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Olaf19 schrieb

    Die EA war am 24. Januar 1986: http://www.imdb.com/title/tt0558355

    Der große Regisseur verstarb am 3. Februar, also 10 Tage danach: http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Vohrer

    ...du liegst also gar nicht so verkehrt. Makaber: Vohrers letze Regiearbeit, posthum aufgeführt im Frühjahr 1986, trägt den vielsagenden Titel Das absolute Ende

    Die Musikeinsätze bei Vohrer gestalten sich zumeist sehr wirkungsstark, die Bildgestaltung / Kameraführung akustisch unterstreichend. Das ist so weit ganz schön und auch recht originell - die Musik ist einfach nur zu laut in den Vordergrund gemischt. Sie müsste einfach 3 db leiser sein, das würde es evtl. schon bringen.

    Es gibt noch eine weitere Vohrer-Folge mit überdosierter musikalischer Untermalung: Tödlicher Ausweg - da ist das auch sehr auffällig. Gegen die Musik an sich habe ich nichts, die finde ich auch ganz passend, sie ist einfach nur zu laut. Das scheint mir mehr ein tontechnisches Problem zu sein.


Okay, stimmt, da habe ich mich geirrt... Aber schon strange...




Bubach ...
darf Derrick den Wagen holen
...

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...   Erstellt am 18.03.2013 - 16:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Vohrer arbeitete viel mit Musik um Spannung zu erzeugen. Mir ist aufgefallen das Gräwert und Trunz es ihm gleichtaten-




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