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Jeannette 
Adminiwölfin-Tigerauge
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...   Erstellt am 04.12.2004 - 08:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Natürliche Bausteine

Geologische Grundlagen

Natürliche Bausteine sind im Laufe der Erdgeschichte im Bereich der Erdrinde entstanden. In der Nähe ihrer Fundorte sind sie schon sehr früh von Menschen als Baumaterial benutzt worden und heute noch teilweise als Zeugen frühester Kultur erhalten (z.B. in Ägypten, Griechenland, Rom).

Trotz Entwicklung und steigender Verbreitung der künstlichen Bausteine und des Betons sind den natürlichen Bausteinen vielfältige Aufgabengebiete verblieben, wie etwa Mauerwerk, Treppenbeläge und Bodenbeläge, Gehwege und Terassen, Dachdeckung und Fassadenbekleidung.

Mineralien bilden die Grundbestandteile der natürlichen Gesteine. Es sind Elemente, Verbindungen oder Gemische, die sich in vielfältigen, meist kristallisierten Formen innerhalb der Erdrinde gebildet haben. Manche Kristalle sind mit bloßem Auge erkennbar (z. B: Granit), andere erst unter dem Mikroskop (z.B. bei Gips). Mineralien aus Verbindungen von Silicium mit Sauerstoff bilden über 90% der Gesteinsamssen. Die anderen bestehen aus Verbindungen von Sauerstoff mit Aluminium, Eisen, Calcium u.a.

Außer der chem. Zusammensetzung beeinflussen Härte, Glanz, Dichte und Form die Gesteinseigenschaften.

Geteinsmerkmale dienen der Beschreibung und Unterscheidung natürlicher Gestein. Für Fügung und Anordnung der Mineralien werden die Kategorien unterschieden:
- Quarz, säulige Kristalle
- Feldspat, unregelmäßige körnige Kristalle
- Glimmer, tafelig, blättrig, schuppig

Die Entstehung der natürlichen Gesteine bestimmt weitgehend deren Struktur und Gefüge. Danach unterscheidet man Erstarrungs-, Ablagerungs und Umwandlungsgesteine.

ERSTARRUNGSGESTEIN: (=Magmagesteine) entstehen durch Erstarren glutfüssiger Gesteinschmelze (Magma), die aus der Erdrinde hervorbricht. Nach dem Erstarrungsort nennen wir sie Tiefen-, Gang- oder Ergußgesteine,.

Tiefengesteine erstarren in den unteren Schichten der Erdrinde. Durch die langsame Abkühlung der Schmelze bilden sich reiche Kristalle und ein gleichmäßig gekörntes Gesteinsgefüge. Granit und seine Abarten Syenit, Diorit und Gabbro sind Tiefengesteine.

Ganggesteine bilden sich, wenn die Schmelze in höherliegende Spalten und Risse (Gänge) der Erdrinde eindringt und dort rasch abkühlt. Das nur ungenügend auskristallisierte Material erkennen wir an vereinzelt eingeschlossenen groben Kristallkörnern in der glasig bis dichten Grundmasse. Die Poryphyraten Granit-, Syenit-, Diorit- und Gabboporphyr gehören dazu.

Ergußgesteine entstehen, wenn glühende Gesteinsmassen auf die Erdoberfläche gelangt. Sie erstarrt so schnell, daß sich keine Kristalle mehr bilden können. Das Gefüge ist meist dicht bis glasig. Beispiele sind Basalt, Diabas, Trachyt und Liparit. Eingeschlossene Gase erzeugen poriges Gestein (Basaltlava).

Auswurfgesteine bestehen aus erkalteter, von Vulkanen herausgescheluderter Vulkanasche. Sie sind blasig bis stark porös und von geringer Festigkeit (z.B. Basalt, Porphyr- und Trachyttuff)

- Schaaade, das ich keinen Scanner habe, sonst würde ich an dieser Satelle eine Skizze einblenden...Hilfreich für sehr Interessierte ist es aber auch, sich nach dieser Beschreibung selbst eine zu skizzieren, das bleibt besser im Gedächtnis! (sieht ungefähr aus, wie ein Baum aus dem Erdinneren zur Oberfläche) –

Ablagerungsgesteine (Sedimentgesteine) sind verwitterte Gesteine, oft mit unterschiedlich geschichtetem Gefüge. Wir unterscheiden lose und verkittete Trümmergesteine, organogene Ablagerungsgesteine und Ausscheidungsgesteine

(Quelle: Baufachkunde, Grundlagen, 1990)

(Fortsetzung folgt!)


Zusammenfassung:

Natürliche Gesteine sind Teile der erstarrten Erdrinde. Sie bestehen im wesentlichen aus Mineralien, vor allem aus Verbindungen von Silicium und Sauerstoff. Farbe, Härte und Wetterbeständigkeit der natürlichen Steine hängen hauptsächlich von ihrer Mineralführung ab, Struktur und Gefüge werden vorwiegend von ihrer Entstehung beeinflußt.

Erstarrungsgesteine sind vulkanischen Ursprungs und bilden sich inder Erdrinde als Tiefen-, Gang- oder Ergußgestein. Je nach Abkühlungszeit entstehen Steine mit reicher Kristallbildung, mit glasige-dichtem oder auch porigem Gefüge. Ihre Verwitterungsprodukte schichten sich als lose oder verkittete Ablagerungsgesteine in Tälern und Tiefebenen auf.

Umwandlungsgesteine entstehen aus Erstarrungs- oder Ablagerungsgesteinen, die sich infolge extremer Wärme, Druck oder chemisch wirksamer Lösungen und Schmelzflüsse verändern.

(C) Jeannette Hollmann, 2002

[Dieser Beitrag wurde am 03.12.2006 - 23:34 von Jeannette aktualisiert]





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ehem. Verkehrsplanerin, Künstlerin, Begründerin des freenet-Philosophie-Forums, Feministin, Projektleiterin für Energie und Verkehr bis 2008, internet-Nachtwache 2009 Feministischen Partei Die Frauen, Mein Frauen-Forum ab 2009


Alexander
unregistriert

...   Erstellt am 04.12.2004 - 18:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Am Rande sei erwähnt, womit sich Bautechniker beschäftigen (müssen):

Bautechnik-Berlin

Da dies alles in den Bereich heutigen Bauens fällt, ist die
Baustoffkunde

wesentlicher Teil der Ausbildung, damit auch heute noch gut erhaltene Natur-Steine so verwendet werden, dass sie eine Augenweide in der Betongesellschaft(s.a. Ggs: künstliche-Steine) bilden.

"Baustoffkunde
Allgemeine Grundlagen der Chemie, Kunststoffe im Bauwesen, natürliche Bausteine, künstlich hergestellte Bausteine, Bauholz, Bitumen, Wärmedämmstoffe, Bindemittel (Kalk, Zement, Gips), Zuschläge, Beton, Putz und Mörtel, Stahl und Gusseisen, Nichteisenmetalle, Betonstahl DIN 488 "

Natursteine haben oft magische Anziehungskräfte (s. Exern-Steine, Teutoburger Wald)

Der Kölner Dom besteht hauptsächlich beispielsweise aus Tuff-Gestein aus der Eifel. Es ist ein Auswurfgestein, welches durch Vulkanablagerungen entstanden ist.



[Dieser Beitrag wurde am 04.12.2004 - 21:18 von Alexander aktualisiert]




Alexander
unregistriert

...   Erstellt am 04.12.2004 - 20:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Am besten lassen sich Gesteine definieren, wenn man den Unterschied zu Mineralien macht:

=> Was sind Mineralien?

"Minerale sind homogene natürliche Festkörper der Erde, des Mondes und anderer Himmelkörper. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, sind Minerale anorganisch und kristallisiert.

Minerale sind natürliche Produkte, d.h. sie sind durch natürliche Vorgänge und ohne Einflußnahme des Menschen entstanden. Ein künstlich im Labor hergestellter Quarz wird beispielsweise als synthetischer Quarz vom natürlichen Mineral unterschieden. Der synthetische Quarz ist zwar physikalisch und chemisch mit dem natürlichen Quarz identisch, jedoch als Kunstprodukt im Sinn der obigen Definition kein Mineral.

Minerale sind physikalisch und chemisch homogene (einheitliche) Festkörper. Sie sind meistens kristallisiert.

Als homogener Körper läßt sich jedes Mineral auf mechanischem Weg in (theoretisch) beliebig viele Teile Zerlegen, die alle die gleichen physikalischen (z.B. Dichte, Lichtbrechung etc.) und chemischen Eigenschaften aufweisen. Man bezeichnet allgemein Materie als physikalisch und chemisch homogen, wenn beim Fortschreiten in einer Richtung immer wieder dieselben physikalischen und chemischen Eigenschaften angetroffen werden und wenn sich diese gleichen Eigenschaften auch mindestens in parallelen Richtungen wiederholen. Alles andere wäre heterogen.

Die chemische Homogenität besteht darin, daß jedes Mineral eine ganz bestimmte oder in festgelegten Grenzen schwankende stoffliche Zusammensetzung aufweist.

Die überwiegende Zahl der Minerale sind anorganische Verbindungen. Nur sehr wenige Minerale stellen organische Verbindungen dar. Untergeordnet treten chemische Elemente auf. Diese Minerale erhalten den Zusatz gediegen, z.B. Gediegendes Gold, Gediegenes Kupfer. Öfter sind einfache chemische Verbindungen mit ganz bestimmter Zusammensetzung, wie z.B. Quarz SiO2. Allerdings können auch diese trotz ganz bestimmter Zusammensetzung noch fremde Elemete als Spuren enthalten. In zahlreichen Fällen variiert der Mineralchemismus zwischen 2 oder mehreren Endgliedern als festgelegte Grenze. Im Mineral Olivin variiert der Chemismus zwischen den Endgliedern Forsterit (Mg2SiO4) und Fayalit (Fe2SiO4). Solche Minerale werden als Mischkristalle bezeichnet. Bei Mischkristallen führen Wachstumsstörungen oder nachträgliche Entmischungen (Aussonderung einer im Wirtskristall nicht mehr löslichen chemischen Verbindung) zu einer mehr oder weniger deutlich hervortretenden Inhomogenität im Mineral. Alle diese Unregelmäßigkeiten schließt der Mineralbegriff ein.

Minerale sind in aller Regel Festkörper. Die einzige Ausnahme bildet Gediegenes Quecksilber, das sich bei Zimmertemperatur in flüssigem Zustand befindet. Wasser zählt nicht zu den Mineralen. Meistens handelt es sich bei den Mineralen zudem um kristallisierte Festkörper, deren Bausteine (Atome, Ionen, Ionenkomplee), ungeachtet zahlreicher Baufehler und Unregelmäßigkeiten, 3-dimensional periodisch angeordnet sind. Jedes kristallisierte Mineral zeichnet sich durch einen ihm eigenen, geometrisch definierten Feinbau aus, der als Kristallstruktur bezeichnet wird. Das Kristallpolyeder (Vielflächner als äußere geometrische Form) ist ein Wachstumskörper, dessen Kristalltracht von den jeweiligen Wachstumsbedingungen des betreffenden Mineralkristalls abhängig ist. Wegen gegenseitiger Behinderung in ihrem Wachstum können die meisten Mineralkristalle ihre Kristallgestallt nicht oder nicht voll entwickeln, so in den Gesteinen.

Demgegenüber befinden sich nur wenige Minerale im amorphen, d.h. nichtkristallisierten Zustand. Ihr Feinbau ist dann geometrisch ungeordnet. Zu ihnen gehören als bekanntester Vertreter der Opal (SiO2 * n H2O) oder auch das seltene natürliche Kieselglas SiO2 (Lechatelierit), das in der Natur als Bindemittel zusammengeschmolzener Sandkörper vorkommt und seine Enstehung einem Blitzschlag verdankt. Es wurde auch in mehreren Meteoritenkratern, den Einschlagstellen von großen Meteoriten auf der Erdoberfläche, vorgefunden. Die vulkanischen Gläser (Obsidian) zählen wegen ihrer häufig heterogenen Zusammensetzung und ihres variablen Chemismus nicht zu den Mineralen. Sie werden den vulkanischen Gesteinen zugeordnet."

=> Was sind ergo Gesteine?

Gesteine sind vielkörnige Mineralaggregate, relativ selten natürliche Gläser.

Im Unterschied zum Mineral sind Gesteine heterogene Naturkörper.

Gesteine werden charakterisiert durch ihre mineralogische und chemische Zusammensetzung, ihr Gefüge und ihren geologischen Verband. Aus diesen Eigenschaften lassen sich Rückschlüsse auf die Bildungsbedingungen eines Gesteins ziehen.

Quelle

Was ist heterogen?

" heterogen (griechisch adj. zu Heterogenität), auch Inhomogen.
Bezeichnet die Abhängigkeit einer Eigenschaft innerhalb eines Systems vom Ort. Im Gegensatz dazu Homogen. In einem heterogenen System können sich die Eigenschaften an Grenzflächen sprunghaft ändern.

Beispiele:
» Eine Klasse in der sowohl Mädchen als auch Burschen sind (homogen wäre eine Klasse mit ausschließlich Mädchen oder Burschen)
» Lava-Lampe: eine Phase Wasser und eine Phase Wachs,
» Behälter mit Wasser: das (klare) Wasser ist eine Phase, die Luft darüber eine andere (trotz Wasserdampfsättigung),
» Computer: in einem heterogenen Netzwerk arbeiten verschiedene Betriebssysteme zusammen, wohingegen in einem homogenen Netzwerk der Server wie auch alle Clients das selbe Betriebssystem verwenden. "

Quelle: lexikonia.net






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...   Erstellt am 02.12.2006 - 07:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


u.a. zu Bewundern hier in Deutschland ist die bauliche Neugestaltung von Dresden, die es ohne Baustoffe nicht geben könnte.







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...   Erstellt am 09.06.2007 - 14:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es gibt einen Teil 2 zu diesem Thema auf meiner neuen Seite!!!

HIER(Klick mich)





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...   Erstellt am 18.09.2008 - 22:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Is hier anscheinend auchn Favoritinnenthema gewesen bisher...





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