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...   Erstellt am 07.06.2005 - 12:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nattern


Familie:
Colubridae - Nattern
Aus der Zwischenordnung Caenophidia
Zu dieser Zwischenordnung gehören etwa 380 Gattungen mit weit über 2.000 Arten.

Unterfamilien:
Boiginae - Trugnattern
Calamarinae - Zwergschlangen
Colubrinae - Eigentliche Nattern
Dasypeltinae - Afrikanische Eierschlangen
Homalopsinae - Wassertrugnattern
Lycodontinae - Wolfzahnnattern
Natricinae - Wassernattern
Sibynophinae - Vielzahnnattern
Xenoderminae - Höckernattern
Xenodontinae - Ungleichzähnige Nattern

Beschreibung:
Die artenreichste Gruppe der höherentwickelten Schlangen ist die der Nattern. Mit etwa 14 Unterfamilien, 290 Gattungen und über 2.000 Arten machen die Nattern etwa zwei Drittel bis drei Viertel aller Schlangen aus. Obwohl dies eine brauchbare Einteilung ist, wird bezweifelt, ob diese Familie mit ihren vielen unterschiedlichen Formen wirklich eine natürliche Einheit bilden. In genaueren taxonomischen Untersuchungen wird dieses Sammelsurium jetzt in Untergruppen aufgegliedert. Meist unterscheidet man eine Anzahl von Unterfamilien, um die Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der großen Gruppe zu verdeutlichen. So ordnen beispielweise viele Fachleute die Feilennattern einer gesonderten Familie zu. Nattern gibt es auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis.

Innerhalb dieser Familie besteht möglicherweise eine ebenso große Variationsbreite wie zwischen den beiden anderen Familien der höherentwickelten Schlangen, den Vipern oder Ottern und den Giftnattern. Aber es gibt auch einige gemeinsame Merkmale.

Bei keiner einzigen Art sind rudimentäre Becken oder Hinterbeine vorhanden. Die linke Lunge ist zurückgebildet oder nicht vorhanden. Der Unterkiefer ist beweglich und weist keine hohlen Giftzähne auf. Beide Kiefer sind mit massiven Zähnen besetzt, und bestimmte Arten haben gefurchte Zähne im Oberkiefer, die mit einer Giftdrüse in Verbindung stehen.

Bis auf einige Ausnahmen sind die Colubriden (Nattern) für den Menschen ungefährlich. Die gefährlichen Arten, Lianennattern oder Graue Baumnatter (Thelotornis kirtlandii) und die Boomslang (Dispholidus typus), kommen in Afrika vor. Sie haben Giftzähne im hinteren Teil des Kiefers und ein sehr starkes Gift.

Diese Familie kommt in den verschiedensten Lebensräumen vor. Es gibt bodenbewohnende, in Bäumen lebende, grabende und sogar im Wasser lebende Arten.

Alle Arten ernähren sich von tierischer Kost, von Insekten bis zu kleinen Säugetieren. Die meisten Arten legen Eier. Manche bringen vollentwickelte Junge zur Welt.








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