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TJerom ...
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...   Erstellt am 17.05.2006 - 20:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


(Für dieses Tabeltop sind die 6 Spieler-Plätze schon besetzt; Zuschauer aber willkommen.). Noch etwas zur historischen Korrektheit. Selbstverständlich haben im Spanienfeldzug keine Preussen oder Russen gekämpft; diese wurden hier nur mit aufgenommen, da noch ein paar bemalte Spanier fehlen . Spielbericht wird im Laufe der kommenden Woche folgen!



Das Szenario wird folgendes sein:

Im Verlaufe des Jahres 1812 war Spanien Schauplatz vieler Gefechte. Eines jener Gefechte, was sich weit ab von Geschichtsschreibern ereignete, wird am 12.05.2006 als Tabeltop gespielt….. wird die Geschichte umgeschrieben werden müssen?

Ein spanisch/britisches Kontignent unterstützt von Braunschweigern und ein paar mutigen Preussen und Russen (insg. 3 Korps) treffen bei einer kleinen spanischen Ortschaft auf flachem bis hin zu leichten Hügeln auf zunächst 2 franz. Korps (I. (Franzosen/Rheinbund) und II. (Nepolitaner und Italiener)), welche die Stellung bis zum Eintreffen des III. franz. Korps (Franzosen+Sachsen) -pro Runde treffen 3 Einheiten auf dem Tisch ein/spätestens ab der 4. Runde- halten müssen und die Gegenseite in ihre Ausgangsstellungen zurücktreiben müssen. Die kleine Ortschaft wird von strategischem Gewicht sein.

Die Korps setzen sich wie folgt zusammen:

Armee der Alliierten
I. Korps
Leichtes Bat. Cascadores (Jäger/13 Miniaturen) C-Klasse 78 Points
Bat. Guerillias (Leichte Inf./20) D-Klasse 120
Bat. Leichte span. Inf. (20) C-Klasse 160

Bat. Linien-Inf. Füsi (20) C-Klasse 120
Bat. Malaga (21) C-Klasse 126
Bat. Muerte (15) C-Klasse 90
Bat. Russ. Miliz (25) D-Klasse 150
Bat. Wallonische Garde (20) B-Klasse 200
Ari 9 Pfünder (2) C-Klasse
Dragoner Almansa (5) 60
Husaren Marie Luisa (10) 100
(1200 Points)

II. Korps
Bat. Lippe (19) C-Klasse 114
Bat. Preuss. Füsiliere (20) C-Klasse 120
Bat. Preuss. Füsiliere (20) C-Klasse 120
Bat. Braunschw. Füsiliere (20) C-Klasse 120
Bat. Braunschw. Füsiliere (20) C-Klasse 120
Bat. Britische Marine-Inf. (leichte/18) C-Klasse 144
Bat. Russ. Jäger (12) 96
Ari 9 Pfünder (2) D-Klasse
Ari 9 Pfünder (2) D-Klasse
Dragoner preuss. 1. Rgt. (11) C-Klasse 132
Kosacken (7) C-Klasse 70
(1036 Points)

III. Korps
Bat. Brit. Inf. (20) C-Klasse 120
Bat. Brit. Inf. (20) C-Klasse 120
Bat. Brit. Inf. (20) C-Klasse 120
Bat. Brit. Inf. (20) C-Klasse 120
Bat. Brit. Inf. (20) C-Klasse 120
Bat. Schottische Inf. (20) C-Klasse 120
Bat. Rifles (20) 160
Ari 9 Pf. (2) C-Klasse
Light Dragoons (10) C-Klasse 100
Light Dragoons (10) C-Klasse 100
(960 Points)
(gesamt:3196 Points)


Armee der Franzosen
I. Korps
Bat. Preuss. Deserteure (20) D-Klasse 80
Bat. Neuchatel Füsi (20) C-Klasse 120
Bat. Oldenburger (21) C-Klasse 126
Bat. Franche d’Alava (span.) Füsi (16) C-Klasse 96
Bat. 3. Rgt. Suisse Tira (16) C-Klasse 128
Bat. Korsische Jäger (18) C-Klasse 144
Bat. Chasseurs des Montagne (19) C-Klasse 152
Ari 9 Pfünder (3) C-Klasse
Husaren Westfälisches 1. Rgt. (6) C-Klasse 60
Carabiniers (12) C-Klasse 144
(1050 Points)

II. Korps
Bat. 3. leichtes neapol. Rgt. Volti (16) C-Klasse 128
Bat. Ital. Legion Chasseurs (22) C-Klasse 176
Bat. 6. nepol. Rgt. Africa Füsi (21) C-Klasse 126
Bat. neapol. Rgt. Calbria (16) D-Klasse 64
Bat. Ital. Veliten-Grenadiere (20) C-Klasse 126
Bat. neapol. Linien-Inf. (20) C-Klasse 120
Ari 12 Pf. Reitende (2)
Nepol. Garde-Husaren (12) B-Klasse 144
Franz. Dragoner (8) C-Klasse 96
Mamelucken (7) C-Klasse 70
(1050 Points)


III. Korps
Bat. Franz. Marine-Inf. (20) C-Klasse 120
Bat. Sachsen-Coburg Füsi (21) C-Klasse 126
Bat. Sachsen-Hohenburghausen Füsi (16) C-Klasse 96
Miliz Füsi (19) D-Klasse 114
Bat. Chasseurs (20) C-Klasse 160Rgt. Füsi (20) C-Klasse 120
Ari Würzburger 12 Pf. (2)
Sachsen Garde du Corps (5) B-Klasse 70
Franz. Jäger zu Pferd (9) C-Klasse 90
Grenadiers a Cheval (8) B-Klasse 112 (1048 Points)
(gesamt: 3148 Points)



Kursive Einheiten sind Skirmish-Einheiten

Spieldaten:

20 mm Miniaturen (Zinn/Plastik) / Regelsystem: abgewandeltes Newburry

Alliierte
Infanterie Miniaturen 423 (16920 Mann)
Kavallerie Miniaturen 53 (2120 Reiter)
Artillerie Geschütze 8 (32 Geschütze)

Franzosen
Infanterie Miniaturen 351 (14040 Mann)
Kavallerie Miniaturen 67 (2680 Reiter)
Artillerie Geschütze 7 (28 Geschütze)


Spiellokalität und Termin

12.05.2006, Treff gegen 14.30 Uhr; Beginn 15.00 Uhr
Rundendauer (20 Min. zum Ziehen und Ergebnisse würfeln)

Ladenlokal Toys & More
Pedall/Winterkamp
Hesselnberg 71
42285 Wuppertal-Unterbarmen
0202/4782866

(nach 15 Uhr ist die Ladentür geschlossen und bitte dann im Hauseingang links neben dem Laden bei Winterkamp/Pedall Toys+More klingeln, es wird dann aufgedrückt)

-------------------------------------------------------------

Spielbericht:


Zu Begin der Schlacht nahmen die Truppen Aufstellung. Auf dem linken alliierten Flügel stand das III. Korps, welches aus überwiegend britischen Truppen bestand; diesem gegenüber stand das I. franz. Korps, an seiner Seite das II. Korps, welches in einer weit auseinander gezogenen Linie das Zentrum sowie den rechten Flügel inne hatte bis zum Eintreffen des III. franz. Korps (Zentrum).

Das Zentrum der Alliierten Streitkräfte wurde vom II. Korps und der rechte Flügel schließlich vom I. spanischen Korps gehalten. Das vordringliche Ziel der Alliierten waren 3 strategisch wichtige Positionen: Besetzen und Halten einer Liesere auf dem äußerten linken Flügel, einer Liesere, welche sich im Zentrum befand sowie ein Dorf und Hügel auf dem rechten Flügel.


ß

Aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse auf die franz. Seite waren in den ersten beiden Runden nur 2 Kavallerieschwadronen sowie Plänkler sichtbar. Beide Seiten waren darauf bedacht, alle 3 strategisch wichtigen Positionen als erster zu erreichen und zu besetzen, so setzten sich alle Einheiten umgehend in Bewegung. Auf spanischer Seite waren in vorderster Front sämtliche Plänklereinheiten, gefolgt von den Artilleriezügen sowie Linien-Batallionen und teils dahinter oder daneben die Kavallerie im Marsch. Zu Beginn der 3. Runde wurden von den Franzosen 3 Attacken erklärt und zwar jeweils von der Kavallerie. Im Zentrum von den neap. Gardehusaren auf die britische Marine-Inf. des II. Korps, die in dieser Runde in die im Zentrum befindliche Liesere eindringen sollte und somit vor den französischen Jägern sowie auf dem rechten Flügel von den 1. westf. Husaren auf die spanische Artillerie. Die Plänkler sowie die spanische Artillerie zogen sich darauf hin ein Stück zurück. Der Angriff auf die Plänkler wurde dann auf das daneben stehende preuss. Füsilier-Batallion ausgeweitet, welches sich in Kolonnenformation befand und keine Zeit mehr hatte ein Karree zu bilden. Beim Angriff auf die spanische Artillerie erklärten die span. Dragoner, welche sich daneben befanden, den Gegenangriff, so dass ein über 2 Runden andauerndes Handgemenge mit den westfälischen Husaren entbrannte. Was in der Flucht der beiderseitigen Reste endete. Die 3. Kavallerieattacke wurde auf dem linken Flügel erklärt. Die Mamelucken erhielten Befehl das Bat. der 95. Rifles zu verjagen und freie Sicht auf die dahinter stehenden Einheiten zu geben. Die Rifles zogen sich zurück und dahinter standen 2 britische Linien-Batallione neben der britischen noch angeprotzten Artillerie. Flankiert von weiteren 4 Linien-Batallionen. Die Mamelucken konnten sich noch zurückziehen, ohne dass das Feuer der Linieninfanterie Schaden zufügen konnte.






Aufgrund dieser 3 waghalsigen Kavallerieattacken kam der Aufmarsch der alliierten Streitkräfte ins Stocken und erlaubte es der französischen Seite rechtzeitig strategisch wichtige Positionen zu besetzen. Besonders auf dem linken Flügel konnte sich das II. franz. Korps sich recht schnell entfalten. Da die Rifles sich zurückziehen mussten konnten die Chasseurs der Ital. Legion ohne Verluste die Liesere am äußersten linken Flügel besetzen und so einen tödlichen Kugelhagel auf die vorbeiziehende britische Infanterie entladen. Zwar wurde ein Linien-Bat. sowie die Rifles dorthin beordert, um die Chasseurs dort raus zu treiben, doch konnten diese ihr Ziel nicht erreichen, sondern lediglich sich mutig in die Feuerlinie stellen, damit die Chasseurs kein freies Schussfeld auf weitere britische Regimenter hatten. Noch kurz vorher konnte die nepolitanische reitende Artillerie sich auf dem Hügel mittig auf dem linken Flügel postieren und die aus dem Wald herkommenden britische Linie unter mit ihren 12-Pfündern unter Kartätschenfeuer nehmen, die am Fuß des Hügels postierte leichte neapolitanische Infanterie, welche als Plänkler dort Aufstellung nahm, tat ihr übriges. Unterdessen marschierten zwischen der Lisere und dem Hügel weitere nepolitanische Infanterie auf (2 Batallione). An ein Durchkommen an dieser Stelle war somit nicht zu denken. Es wurde daher am ursprünglichen Plan des britischen Korps-Kommandanten festgehalten und im rechten Bereich seines Flügels ein Durchbruch zu versuchen. Hierzu wurden die bereits hinter den in Kampfhandlungen (Feuergefechte) befindlichen 2 in Linie aufgestellten Einheiten 3 Kolonnen herangeführt…..





Unterdessen im Zentrum:

Hier entbrannte ein regelrecht zermürbender Kampf um die große Lisere im Zentrum, welches für beide Armeen zum alles entscheidenden Punkt gezählt wurde. Mitten in der Lisere trafen Jäger beider Parteien auf einander und es kam zu einem Feuergefecht, welches schließlich zugunsten der franz. Seite entschieden werden konnte.



Trotz eingesetzter Miliz-Artillerie konnten den sich dort befindlichen Franzosen keine nennenswerten Verlusten zugefügt werden. Als dann das III. franz. Korps auch noch eintraf, wurden die Chasseurs durch ein weiteres Batallion Chasseurs verstärkt, zudem wurde eine 9-Pf. Batterie herangeführt, welche trotz Gegenfeuers die Miliz-Artillerie regelrecht auslosch.



Dies geschah im linken Bereich. Im rechten Bereich des Zentrums formierten sich 5 alliierte Infanterie-Bat., welche sich aber aufgrund eines Waldstückes sowie des heftigen Feuers aus der Lisere nicht so recht entfalten konnten. Dies wäre ein wahrhaft schlagkräftiger Verband gewesen. Unterdessen formierte sich ein franz. Batallion in Plänklerordnung vor dem Wald und nahm die zwischen Wald und am rechten Teil des Zentrums angrenzenden Hügel formierte Linie der alliierten Miliz unter Feuer. Links hinter den franz. Plänklern (Korsische Jäger) stand ein Inf.-Batallion von Neuchatel in Linie und rechts hinter den Plänklern kam das Batl. Franche d’Alava in Kolonnenformation und im Schnellschritt heran, um so dann eine Attacke auf die in Linie stehende Miliz zu versuchen.



Dieser Versuch scheiterte jedoch an der erheblichen Feuerkraft und Kampfesmute der Miliz, so dass sich das Batl. Franche d’Alava geschlagen zurückziehen musste.





Auf dem rechten Flügel kamen die Alliierten Truppen nur mühselig voran. Der Hügel auf diesem Flügel, welcher -wie auf dem linken Flügel- eine hervorragende Artillerie-Plattform mit sehr gutem Feuerfeld darstellte, konnte zunächst von leichter franz. Infanterie genommen werden, was nicht zuletzt durch den mutigen Kavallerieangriff der Westf. Husaren auf die Artillerie und dem anschließenden Kavalleriegefecht ermöglicht wurde. Trotz teils erheblicher Verluste konnte die leichte Infanterie den Hügel längere Zeit verteidigen, bis schließlich das span. Rgt. Malaga diese von dort vertreiben konnte, unter Mithilfe der Artillerie sowie des zentral in Linie aufgestellten leichten span. Inf.-Bat. (hellblaue Uniformen). Das Rgt. Malaga wurde an der Hügelkante neben der Artillerie postiert, von wo sich der Blick auf die Franzosen ergoss. Nicht weit ab vom Hügel stand die Würzburger Batterie mit ihren 12-Pfündern und schoss die spanische Artillerie, welche bereits unter 50% Verlusten litt regelrecht zusammen in einer Runde. Rechts neben der Würzburger Batterie marschierte eine Schwadron Carabiniers und daneben eine Kolonne der Oldenburger auf. Da der Kommandeur des I. span. Korps einen Kavallerie-Angriff der Carabiniers erwartete befahl er der leichten spanischen Infanterie die Bildung eines Karres sowie ebenfalls dem dahinter stehenden Guerillia-Bat und dem Bat. Muerte. Es kam auch fast zu dem Angedachten. Nur griffen die Oldenburger das Karree aus leichter Inf. an, welches sich mit dem Mute der Verzweifelung verteidigte und auch den Oldenburgern Verluste zufügen konnte, aber regelrecht zur Flucht genötigt wurde; danach prallten die Oldenburger auf die Guerillias, die die schon angeschlagenen Oldenburger schließlich in die Flucht schlugen.



Die Flucht der eigenen Truppen eröffnete jedoch der Würzburger Batterie ein freies Schussfeld auf das Karree der Guerillias…..

Am äußersten rechten Flügel kam es zu einem regelrechten zähen Straßenkampf in der Siedlung zwischen den Cascadores und dem Bat. preuss. Deserteure. Nachdem die Cascadores den Gegner geschwächt haben, formierte sich hinter den Cascadores spanische Linieninfanterie und bereite sich zur Salve und anschließenden Attacke vor, hierzu kam es jedoch nicht mehr….. in der gleichen Runde hätten die Carabiniers auch die Attacke auf diese frische span. Linien-Truppe erklärt.

Während dieser regelrechten einzelnen Gemetzel auf dem rechten Flügel und Zentrum konnte das III. fr. Korps den doch entscheidenden Stoß vollführen. Die in Linie angetretene britische Infanterie mit den 3 dahinter stehenden Einheiten (Kolonnen) wurde in der Flanke von den reitenden Jägern sowie dem Bat. Sachsen-Hohenburghausen gepackt. ´



Beide Einheiten erklärten den Angriff auf die Linie, welche dann zusammenbrach und der Angriff konnte dann auf 2 dahinter stehende Kolonnen ausgedehnt werden. Da die britische Infanterie quasi in einander floh, brach dort der Widerstand zusammen. Dies war der Moment, wo die Alliierten die Kämpfe abbrachen…….

Ende

[Dieser Beitrag wurde am 11.06.2006 - 22:07 von TJerom aktualisiert]





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