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Mariachi

Status: Offline Registriert seit: 24.04.2008 Beiträge: 2 Nachricht senden | Erstellt am 24.04.2008 - 19:04 |  |
guten tag,
nehmen wir an, dass eine Person eine deutsche und polnische Staatsangehörigkeit besitzt. Diese Person hat einen polnischen Vornamen und einen deutschen Familiennamen. Zum Beispiel Mateusz (auf deu. Matthäus) Schmidt. Diese jedoch in Deutschland lebende Person fühlt sich weder deutsch noch polnisch. Kann diese Person, den Vor- und Nachnamen ändern, wenn sie im solchem Fall psychisch leidet? Z.B. aus dem Grund, dass der Vorname schwer auszusprechen ist und der Nachname typisch deutsch ist? Eine Eindeutschung des Vornamens möchte diese Person nicht, da Matthäus altmodisch klingt und geistlich nicht zu der Person passt.
Diese Person möchte einen neuen Namen, der jedoch nicht deutsch sein soll. Internationale Namen wie z.B. Tony kommen in Frage. Das gleiche gilt für den Nachnamen. Was sagt das deutsche Namensänderung Gesetzt dazu? Muss der neue Vor- und Nachname deutsch sein oder nicht?
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sonnennebel  Super-User
   

Status: Offline Registriert seit: 15.08.2005 Beiträge: 4314 Nachricht senden | Erstellt am 24.04.2008 - 20:10 |  |
Eine Namensänderung bei Mateusz ist möglich, aber ich weiß nicht, inwieweit der Name höchstens eingedeutscht werden kann oder ob es eine Form des Namens sein muss,
z.B.
Matthias
Mathis
Matteo
Matti
Ich denke, dass es schon ein Name sein muss, der für deutsche Ohren und Rechtschreibgewohnheiten "normal" sein muss, da sich sonst ja die Namensänderung nicht rechtfertigt. Aber ich denke schon, dass es nicht unbedingt deutsche Formen sein müssen, sondern nur in Deutschland gebräuchliche.
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Ein Brüderchen von Jasper und Sünje könnte
EN: Maurits, Henri, Kilian, Oskar oder Svante * ZN: Milan, Janne, Hans, Anton, Piet oder Emil(ian)
heißen und ein Schwesterchen
EN: Malin, Lenja, Merle, Lucia, Merve, oder Solvej * ZN: Carlotta, Janne, Mia, Fenja, Annika, Anouk oder Emilia
Meine derzeitigen Lieblingskombis:
Maurits Milan * Maurits Janne
Malin Carlotta * Malin Anouk
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Mariachi

Status: Offline Registriert seit: 24.04.2008 Beiträge: 2 Nachricht senden | Erstellt am 24.04.2008 - 20:24 |  |
danke für die antwort.
ich möchte sagen, dass es um mich geht. jedoch habe ich im erstem post meinen eigenen namen nicht genannt.
mein vorname ist piotr (auf deu. peter). es klingt in beiden sprachen einfach schrecklich.
deswegen möchte ich nicht, dass mein vorname eingedeutsch wird. ich möchte mir einen komplett neuen, internationalen vornamen auswählen. würde hierfür ein vom psychologem verfasster bericht helfen?
muss der vorname deutsch sein? ich habe hier im forum gelesen wie eltern ihren kindern auch internationale bzw. ausländische namen geben. mein nachname ist genauso wie schmidt ein deutscher sammelname. laut http://de.wikipedia.org/wiki/Namensrech … Regelungen
dürfen sammelname geändert werden. kann ich mir somit einen anderen nachnamen auswählen? wenn ja, woran soll ich mich bei der namensauwahl richten?
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Giftzwergin 
       

Status: Offline Registriert seit: 15.02.2005 Beiträge: 701 Nachricht senden | Erstellt am 27.04.2008 - 22:02 |  |
Ich glaube nicht, dass man sich einen komplett neuen Namen aussuchen darf.
Ich habe mal etwas von einer jungen Gudrun gelesen, die sehr unter ihrem als altmodisch empfundenen Vornamen gelitten hat und ihn dann ändern durfte - aber nicht in einen beliebigen, sondern er musste dem alten ähnlich sein, und sie heißt nun Gundis.
Also, ich persönlich finde ja sowohl Piotr als auch Peter sehr hübsch ...
dayvs GE-ve
Stefanie
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Sonnennebel  Super-User
   

Status: Offline Registriert seit: 15.08.2005 Beiträge: 4314 Nachricht senden | Erstellt am 15.05.2008 - 22:56 |  |
Um ehrlich zu sein, finde ich Piotr auch sehr schön und auch Peter ist doch ein gängiger Name, gegen den sich nichts einwänden lässt. International ist er auch - dann ist es eben "Pieter" (gesprochen). Ich kann mir auch vorstellen, dass es trotzdem eine Form des Namens sein muss, z.B.
Peer
Piet
Pieter
Petros
Ich glaube aber nicht, dass man sich einfach auch noch einen anderen Nachnamen geben kann, nur, weil man einen häufigen Nachnamen hat. Die Regelung bezieht sich meines Erachtens auf die Kombination von Vor- und Nachname. Wenn zum Beispiel in einem Haus zwei Männer Günter Schmidt heißen, darf sich einer davon umnennen, weil es eine Zumutung für den Mann ist, die Post eines anderen zu lesen. Und so weit ich weiß, sieht das Namensrecht dann vor, dass die Änderung des Namens so gering wie möglich ist, zum Beispiel, dass der eine Günter Schmidt seinen Zweit- oder Drittnamen als Rufnamen auswählt oder sich dann einfach Günter Schmitz nennt.
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LucyLu  Moderatorin
   

Status: Offline Registriert seit: 22.05.2004 Beiträge: 10324 Nachricht senden | Erstellt am 02.07.2008 - 18:03 |  |
Ich habe dazu gefunden:
Möglichkeiten der Namensänderung
* einen weiteren Vornamen hinzufügen
* einen Vornamen streichen
* einen Vornamen durch einen anderen ersetzen
* die Schreibweise eines Vornamens ändern
* eine ausländische Namensform verdeutschen
Signatur Life is what happens while you're busy making other plans.
John Lennon



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