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...   Erstellt am 23.01.2006 - 10:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mobilfunk-Sendemasten


Naila-Mobilfunkstudie

Herr Weise hat auf seiner Website www.baubiologie-regional.de einen lesenswerten Bericht zur Vorstellung der "Naila-Mobilfunkstudie" am 21.7.04 veröffentlicht:

Vorweg gesagt, es war für Mobilfunkkritiker in der Frankenhalle des 8.500 Einwohner zählenden Städtchens in der Nähe von Hof eine Topveranstaltung !

Die vom ersten Bürgermeister Frank Stumpf unterstützte und moderierte Vortrags- und Diskussionsrunde hatte Interessengruppen aus ganz Bayern angezogen. Neben Vertretern von bayerischen Ministerien waren Kommunalvertreter, zahlreiche Bürgerinitiativen und mit Siegfried Zwerenz und Prof. Bucher auch prominente Mobilfunkkritiker mit von der Partie.

Einen arroganten und fast peinlichen Auftritt hatte Dr. Krenzer als Vertreter des Landesamtes für Umweltschutz in Augsburg. Krenzer begleitet gewöhnlich als offizieller Beschwichtiger Mobilfunkveranstaltungen von T-Mobile. Er versuchte hartnäckig alle Hinweise auf ein gesundheitliches Risiko von Mobilfunkbasisstationen im Keim zu ersticken.

Das Hauptreferat hielt der Sprecher der Nailaer Ärztegruppe Dr. med. Horst Eger. In einem optisch und inhaltlich beeindruckenden Vortrag führte er unter Einbindung von technischen Grundlagen und aktueller anderer Studien auf die Ergebnispräsentation hin.

Wissenschaftlich unterstützt wurde diese epidemiologische Studie von Prof. Frentzel-Beyme aus Bremen.

Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal ist die Einteilung der ausgewählten Personen in einen Bereich innerhalb von 400 Meter um die Basisstation und einem Bereich außerhalb (ca. 400 bis 1000 m).

Die Ergebnisse und die studienbegleitenden Informationen sind der offiziellen Pressemitteilung der Ärztegruppe um Dr. Eger zu entnehmen:

"Im Anschluss an die Aufforderung des Präsidenten des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König, an alle Ärzte aktiv an der Abschätzung des Risikos durch Mobilfunkstrahlung mitzuarbeiten, war das Ziel dieser Untersuchung zu prüfen, ob die Anwohner von Mobilfunkbasisstationen einem erhöhten Risiko für Neuerkrankungen an bösartigen Tumoren ausgesetzt sind.

Datengrundlage waren PC-gespeicherte und mit den Krankenkassen abgerechnete Patientenunterlagen der Jahre 1994 bis 2004. In die ohne Fremdmittel erstellte Studie wurden Angaben von 967 Patienten unter Wahrung des Datenschutzes aufgenommen. Die Fortführung in Form eines Register ist geplant.

Als Ergebnis zeigte sich, dass der Anteil von neu aufgetretenen Krebsfällen bei den Patienten, die während der letzten zehn Jahre in einem Abstand bis zu 400 Meter um die seit 1993 betriebene Mobilfunkbasisstation gewohnt hatten, gegenüber weiter entfernt lebenden Patienten signifikant höher war und die Patienten waren in durchschnittlich acht Jahre jüngerem Alter erkrankt.

Für die Jahre 1999 bis 2004 - also nach fünf Jahren Betriebszeit des Senders - hatte sich das relative Risiko an Krebs neu zu erkranken, für die näher an Sendestation lebende Bevölkerung im Vergleich zu der Gruppe im Nailaer Außenbereich verdreifacht.

Das Konzept dieser Pilotstudie ist einfach und jederzeit an all den Orten wiederholt werden, die jahrelang relativ isoliert von einer Sendeanlage bestrahlt werden.

Die Ärztegruppe vertraut auf die Handlungsfähigkeit der Behörden, mit Hilfe großer epidemiologischer Studien - nicht nur in Naila – das Risiko für die Gesamtbevölkerung sicherer abzuschätzen.

An der Studie beteiligt waren folgende Ärzte in alphabetischer Reihenfolgen: Horst Eger, Klaus Uwe Hagen, Birgitt Lukas, Peter Vogel, Helmut Voit."

Der Vortrag kann als CD-Rom von der Stadt Naila zum Preis von 10 Euro bezogen werden.
Frank Stumpf 1. Bürgermeister www.naila.de; e-mail: mail@naila.de

Autor: Joachim Weise, Baubiologe (IBN)

Quelle: www.baubiologie-regional.de/eine_news.php3?nNewsID=243


Nachricht von Reinhard Rückemann

de.groups.yahoo.com/group/elektrosmog-liste/message/4114

dazu auch

Naila: dramatischer Krankenstand um Mobilfunksender

*Bayerisches Fernsehen / Donnerstag, 22. Juli 2004, 20.15 Uhr / quer *

Krebsängste berechtigt? Mobilfunkstudie schockiert Oberpfalz

Immer mehr Mobilfunkmasten ragen von bayerischen Dächern. Sind sie schädlich? Eine neue Studie von fünf Allgemeinärzten aus Naila im Frankenwald stellt jetzt fest: Krebs und andere Erkrankungen haben seit der Errichtung eines Mobilfunkmasten in ihrem Ort dramatisch zugenommen. Vodafone plant in Naila jetzt die Errichtung eines zweiten Masten. Die Bürger wollen sich das nicht gefallen lassen.

Im Studio: Prof. Leberecht von Klitzing, Strahlenexperte

Mit freundlichen Grüßen
Informationszentrum gegen Mobilfunk

Heidrun Schall





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...   Erstellt am 10.08.2009 - 12:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Karl Heinz,

vielen Dank für deinen Kommentar, ich glaube allerdings, dass die Strahlentherapie in der Onkologie etwas wesentlich anderes ist als z. B. Funkstrahlung.
Ich bräuchte einen Artikel der darauf hinweist, dass trotz aller gegensätzlicher Aussagen der Ärzte, durch radioaktive Bestrahlung auch gesundes Gewebe zerstört (verbrannt) wird.





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...   Erstellt am 27.08.2009 - 16:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Horst,

das wirst du nie finden - es wird immer einen Bericht geben, wo ein Wissenschaftler dabei ist, der das Gegenteil behauptet.

Das ist aber nicht der Punkt - wer es verstanden hat, der kann darauf reagieren und hat nicht mehr das Problem, wer nichts verstehen will, der muss sich mit diesen Problem abfinden - so einfach ist das.

Wenn du Mitleid hast, dann leidest du mit.


khh





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