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Nordwind ...
Schreiberling


...

Status: Offline
Registriert seit: 17.05.2007
Beiträge: 10
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...   Erstellt am 23.05.2007 - 15:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Gedicht gehört eigentlich zu einer Kollage, die ich für den GMT-Unterricht beim Thema Farbenlehre machen musste. Jeder Schüler bekam eine Farbe zugeteilt (Dunkelblau für mich), musste eine Kolage dazu anfertigen und einen Begleittext schreiben. Dieses Gedicht war mein Begleittext.




Nacht

Wenn in finsterer Nacht eine Brise weht sacht
über Feld und Wald, einsam und kalt,
Wenn Dunkelheit hernieder fällt,
herab vom schwarzen Himmelszelt,
Wenns im Turme schlägt zur Mitternachtsstund
und der Schrei einer Eule tut graußige Kund,
So gib gut auf dein Lichtlein Acht
und setzte Fuß vor Fuß nur sacht,
Zu großem Tore schau nicht auf
und lausche nicht dem leisen Flehen,
Sonst nimmt das Schicksal seinen Lauf
und lässt dich die Gefahr nicht sehen,
Öffnen sich die düstren Pforten,
so folge nicht den süßen Worten,
Sobald sie dir im Herzen klingen,
wird die Nacht dich schnell verschlingen.





Signatur
Die Krähen behaupten, eine einzige Krähe könnte den Himmel zerstören.
Das ist zweifellos.
Beweist jedoch nichts gegen den Himmel, denn Himmel bedeutet eben:
Unmöglichkeit von Krähen.

Harlekin 
Moderator
...............

...

Status: Offline
Registriert seit: 15.12.2006
Beiträge: 536
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...   Erstellt am 23.05.2007 - 17:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Erst einmal kurz ne Verbesserung:

"und der Schrei einer Eule tut Graußige kund,"

Ansonsten gefällt es mir sehr gut. Das Reimschema wirkt nicht gezwungen, die "Botschaft" kommt gut rüber und das gezeichnete Bild wirkt sehr lebendig. Sehr schön also =3





Signatur
Frei leb' ich dieses Leben,
Frei meiner Worte wegen,
Frei geh ich meinen Weg,
Bis diese Zeit zu Ende geht.
Lass dir die Worte bringen,
Sie in deinen Ohren klingen,
Bis Du sie dann verstehst,
Und dann sei der Poet!

Lykanthrop ...
Administrator
.....................

...

Status: Offline
Registriert seit: 07.09.2006
Beiträge: 2035
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...   Erstellt am 10.06.2007 - 10:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Irgendwie gefällt mir das Gedicht in sich selbst gar nicht. Ich könnte nicht wirklich sagen, woran es liegt, aber für mich liest es sich nicht flüssig, sondern unangenehm stockend.

Das lockere Reimschema, das Harlekin beschrieben hat, ist mir auch aufgefallen und obwohl mir sowas meistens gefällt, fand ich es hier anfangs etwas störend.

An sich ist es ein gutes Gedicht mit schöner Aussage, verständlich, nur liest es sich für mich einfach nicht flüssig.





Signatur


Ist Realität nur die Folge der Notwendigkeit..?

Sharon ...
Schreiberling


...

Status: Offline
Registriert seit: 27.03.2008
Beiträge: 17
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...   Erstellt am 06.04.2008 - 19:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Den Anfang des Gedichts finde ich nicht so gut, weil die Reime so einen unterschiedlichen Rythmus haben. Da stockt es ziemlich und es fällt schwer, flüssig zu lesen und sich auf den Inhalt zu konzentrieren:

Wenn in finsterer Nacht eine Brise weht sacht
über Feld und Wald, einsam und kalt,

Diese beiden Sätze sind eher lang

Wenn Dunkelheit hernieder fällt,
herab vom schwarzen Himmelszelt,

und diese sind sehr kurz, passen gar nicht zu den beiden Sätzen davor.

Wenns im Turme schlägt zur Mitternachtsstund
und der Schrei einer Eule tut graußige Kund,

Auch diese beiden Sätze finde ich nicht so schön, "tut graußige Kund" klingt irgendwie sehr gewollt gereimt.

So gib gut auf dein Lichtlein Acht
und setzte Fuß vor Fuß nur sacht,
Zu großem Tore schau nicht auf
und lausche nicht dem leisen Flehen,
Sonst nimmt das Schicksal seinen Lauf
und lässt dich die Gefahr nicht sehen,
Öffnen sich die düstren Pforten,
so folge nicht den süßen Worten,
Sobald sie dir im Herzen klingen,
wird die Nacht dich schnell verschlingen.

Ab hier finde ich das Gedicht sehr schön. Der Reimrythmus wird ziemlich eingehalten, so kann man einfach angenehm flüssig lesen.





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Mach das Beste aus dir denn es ist alles was du hast!


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