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meister  Krefelder Superkaiserpinguin


Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 28291 Nachricht senden | Erstellt am 10.10.2007 - 06:56 |  |
Pereiro bekommt Gelbes Trikot Mitte Oktober
Der nachträglich zum Tour-de-France-Sieger 2006 erklärte Spanier Oscar Pereiro wird das Gelbe Trikot am 15. Oktober in Madrid bekommen. Tour-Direktor Christian Prudhomme wird es dem 30- Jährigen bei einer feierlichen Zeremonie überreichen, teilten die Organisatoren des berühmtesten Radrennens der Welt mit.
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Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 28291 Nachricht senden | Erstellt am 17.10.2007 - 01:23 |  |
Pereiro als Toursieger geehrt
Der spanische Radprofi Oscar Pereiro ist in Madrid nachträglich als Sieger der Tour de France 2006 geehrt worden und hat überdies ein Gelbes Trikot erhalten. Pereiro hatte im Vorjahr Platz zwei hinter Floyd Landis belegt. Der Amerikaner war wegen Dopings von einem US-Schiedsgericht aber nachträglich gesperrt worden. Zwar klagt Landis vor dem Sportschiedsgerichtshof CAS gegen die Sperre. Doch der Rad-Weltverband UCI hat Pereiro dessen ungeachtet zum Tour-Sieger erklärt, Andreas Klöden rückte vom dritten auf den zweiten Platz vor.
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Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 28291 Nachricht senden | Erstellt am 19.10.2007 - 01:27 |  |
Ermittlungen gegen Ullrich halten an
Eine Klageerhebung der Bonner Staatsanwaltschaft im Fall Jan Ullrich noch in diesem Jahr ist unwahrscheinlich. Davon sei nicht auszugehen, erklärte am Donnerstag ein Sprecher der zuständigen Justizbehörde. Die Ermittlungen wegen Betrugsverdachts gegen den des Dopings verdächtigten Ex-Radprofi hielten an. Über ein Rechtshilfe- Ersuchen an die spanische Justiz sei noch nicht entschieden. Zuvor hatte es eine Zusammenarbeit mit den Schweizer und belgischen Behörden gegeben.
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Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 28291 Nachricht senden | Erstellt am 22.10.2007 - 08:37 |  |
Strafe für Bernucci gefordert
Der Ankläger des monegassischen Radsportverbandes hat für den im September vom Team T-Mobile entlassenen Radprofi Lorenzo Bernucci eine einjährige Dopingsperre gefordert. Der in Monte Carlo lebende Italiener war während der Deutschland-Tour positiv auf einen verbotenen Appetitzügler getestet worden.
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Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 28291 Nachricht senden | Erstellt am 17.11.2007 - 01:54 |  |
Rasmussens Werte geben Rätsel auf
Mit dem "biologischen Pass" will der krisengeplagte Radsport von der nächsten Saison an verlorene Glaubwürdigkeit zurückgewinnen. Doch schon jetzt machte der Däne Michael Rasmussen, als Spitzenreiter von der diesjährigen Tour de France ausgeschlossen, aus freien Stücken sein Blutprofil öffentlich. "Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wir brauchen Transparenz", sagte der Nürnberger Pharmakologe Fritz Sörgel. Rasmus Damsgaard, für das Kontrollprogramm beim CSC-Rennstall verantwortlich, hat an der Echtheit der Werte seine Zweifel: "Mit diesen Werten ist Rasmussen ein physiologisches Wunder. Vom wissenschaftlichen Standpunkt her ist das nicht zu erklären", sagte Damsgaard am Rande der Welt-Anti-Doping-Konferenz in Madrid.
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Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 28291 Nachricht senden | Erstellt am 17.11.2007 - 01:55 |  |
BDR sperrt Sinkewitz bis 17. Juli 2008
Der geständige Radsport-Kronzeuge Patrik Sinkewitz ist vom Bundessportgericht des Bundes Deutscher Radfahrer bis zum 17. Juli 2008 gesperrt worden. Zudem muss der des Dopings überführte Hesse eine Geldstrafe von 40.000 Euro an den BDR zur Durchführung zusätzlicher Trainingskontrollen zahlen, teilte der Verband mit. Darüber hinaus wurde Sinkewitz nachträglich von der Tour de France 2006 und der Tour de Suisse 2007 disqualifiziert. "Das ist das erwartete Urteil nach der Kronzeugenregelung. Es ist mit Maß und Überlegung gesprochen", sagte Sinkewitz-Anwalt Michael Lehner.
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Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 28291 Nachricht senden | Erstellt am 19.11.2007 - 23:53 |  |
Focus' mutmaßt: Ullrich bei Toursieg gedopt
Das Nachrichtenmagazin 'Focus' mutmaßt, dass Jan Ullrich bei seinem Tour-de-France-Sieg 1997 gedopt war. Dabei beruft sich das Blatt auf mitgeschnittene Gespräche zwischen Ullrichs langjährigem Betreuer und Trainer Rudy Pevenage und dem früheren Telekom-Masseur Jef D'Hont.
D'Hont bereitet gerade sein zweites Enthüllungs-Buch über Doping-Praktiken im Profiradsport vor. Der von 'Focus' beschuldigte Pevenage, gegen den auch die Bonner Staatsanwaltschaft wie gegen Ullrich wegen Betrugsverdacht vor dem Hintergrund der Doping-Affäre Fuentes ermittelt, mauert. 'Ich weiß von nichts. Ich sage dazu nichts', erklärte der 54-jährige Belgier der Deutschen Presse-Agentur dpa zu den neuen Vorwürfen.
Ullrich, der vor elf Jahren als erster Deutscher die Tour gewann und danach zu einem Höhenflug ansetzte, der ihm neben vielen Millionen einen Popstar-Kult bescherte, bestreitet Doping nach wie vor. Der 33-Jährige in der Schweiz wohnende Rostocker war im Februar als aktiver Profi zurückgetreten und betätigt sich zur Zeit als Repräsentant eines Schweizer Sportbekleidungs-Herstellers. Öffentlich trat er zuletzt bei einem Wohltätigkeits-Rennen im Oktober in Weil der Stadt als Hobby-Radler auf.
In seinen Unterhaltungen mit D'Hont, der im April mit seinen Veröffentlichungen im 'Spiegel' die anschließende Welle der Geständnisse deutscher Profis und Ärzte ins Rollen gebracht hatte, hätte Pevenage nach 'Focus'-Angaben laut Mitschnitt angedeutet, dass Ullrich jahrelang illegal nachgeholfen habe, um in der Weltspitze mitzufahren - mit EPO in den 90er Jahren, mit Eigenblutdoping zum Ende seiner Karriere.
Ähnliche Schlüsse hätte man bereits nach den ersten Ermittlungsergebnissen der Bonner Staatsanwaltschaft ziehen können. Per DNA-Abgleich ist inzwischen zweifelsfrei nachgewiesen, das 4,5 Liter bei Fuentes gelagertes Blut von Ullrich stammen. Außerdem sind Konto-Bewegungen zwischen Ullrich und dem spanischen Doping-Arzt aus Madrid belegt, der als Kopf eines Doping-Kartells gilt. Die früheren Telekom- und T-Mobile-Ärzte Lothar Heinrich und Andreas Schmid haben langjährige Manipulationen zugegeben.
Laut 'Focus' hätte D'Hont den Doping-Fahndern vom Bundeskriminalamt die Adresse einer Apotheke im Breisgau genannt, in der sich die bis zu ihrer Entlassung in der Uni-Klinik Freiburg arbeitenden Teamärzte in den 90er Jahren mit Doping-Präparaten eingedeckt haben sollen. 'Aus Ermittlungstaktischen Gründen' wollte Oberstaatsanwalt Wolfgang Maier dazu nichts sagen. Heinrich und Schmid schweigen seit ihrer einzigen Einlassung im Mai, in der sie maßgebliche Beteiligung am Doping-System des Teams Telekom zugaben.
Laut Gesprächs-Protokoll hätte Pevenage, der Ullrich seit 1996 freundschaftlich verbunden ist, am 16. März in D'Honts Haus eingeräumt, Ullrich und einige Kollegen beim Blutdoping beraten zu haben. Die Fahrer hätten sich kurz vor den Rennen eigenes Blut injizieren lassen, um die Zahl der roten Blutkörperchen zu erhöhen. Pevenage hätte über die Einzelheiten des Verfahrens beim Blutdoping gesprochen und davon, dass zunächst nur ein Teil der Fahrer, schließlich aber alle im Team, darüber informiert gewesen seien. Pevenage hatte nie ein Hehl daraus gemacht, Fuentes seit Jahrzehnten zu kennen.
Die neuesten Aussagen des 'Kronzeugen' Patrik Sinkewitz machten klar, dass auch in Freiburg offensichtlich nach Fuentes-Muster Blut- Doping noch bis Mitte vergangenes Jahr betrieben wurde. Der ehemalige T-Mobile-Profi, der bis 17. Juli 2008 gesperrt ist, hatte von einer missglückten Bluttransfusion am Ende der 1. Tour-Etappe am 2. Juli 2006 in Freiburg berichtet. Zwei Tage vorher hatte das Team die mit Doping in Verbindung gebrachten Profis Ullrich und Oscar Sevilla und Pevenage mit sofortiger Wirkung suspendiert und damit unmittelbar vor dem Tourstart in Straßburg für ein 'Erdbeben' gesorgt.
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Status: Offline Registriert seit: 27.12.2005 Beiträge: 28291 Nachricht senden | Erstellt am 19.11.2007 - 23:58 |  |
Jaksche bestreitet Kontakt zu T-Mobile
Kronzeuge Jörg Jaksche hat Kontakte zu seinem früheren T-Mobile-Team dementiert. "Fakt ist, ich habe mit T-Mobile nicht über die Modalitäten eines Vertrags geredet", sagte Jaksche und wies einen entsprechenden Pressebericht zurück: "Das ist wahrscheinlich falsch interpretiert worden." Zugleich griff er in einem Offenen Brief, aus dem die "Süddeutsche Zeitung" zitierte, Gerolsteiner-Chef Hans-Michael Holczer an. Es sei eine harte Unterstellung, dass Holczer gesagt habe, Jaksche hätte "nicht allumfassend über Dopingpraktiken Dritter ausgesagt".
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