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broetchen ...





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...   Erstellt am 08.08.2007 - 22:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mensch, Rolf, 35 ist doch kein ALter!





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Ich finde die Pest zum Kotzen..

broetchen ...





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...   Erstellt am 09.08.2007 - 12:14Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bückeburg 2007

Zum Ersten
Bückeburg begann in diesem Jahr so, wie es aufhörte: mit gewaltigen Regenschauern.
Und zumindest am Anfang hatten wir den Schuldigen ausgemacht: Earl Matthias von Hastings. Denn: sobald er nackig über den Plan rannte, fing es an zu regnen, zog er sich etwas an, hörte es auf (Später konnten wir seine Schuld nicht mehr nachweisen, da er während der Woche krank wurde und frühmorgens abreiste).
Wenn auch das angekündigte Unwetter zunächst an uns vorüber zog, waren wir froh, als alles stand und unsere Sachen halbwegs trocken in den Zelten verstaut waren.
Zur Belohnung bestellten wir per Bringdienst Pizza- und obwohl in Bückeburg Gyros-Pizza für einen Scherz gehalten wurde, wurden alle satt.
Am ersten Marktwochenende lachte die Sonne vom Himmel und überall waren zufriedene Gesichter zu sehen- sowohl bei den zahlreichen Gästen, als auch bei uns Heerlagerteilnehmern.
Fessus Turba war zunächst mit 10 Mitgliedern (Anne, Rolf, Yvonne, Möter, Marit, Martje, Matze, Jonas, Loki und Zombie (wieder bei der Freundin) sowie einem Gast (Eva) vor Ort.
Ganz entgegen unserer Natur als müder Haufen waren wir sogar recht geschäftig: Eva schnitzte, Martje nähte, Rolf bastelte an einer Laterne und Anne webte. So geschah es, dass wir von einem anderen Veranstalter angesprochen und zu seinen Märkten eingeladen wurden (www.freiesoeldner.de).
Außerdem waren wir viel auf der Mausoleumswiese unterwegs: Total beeindruckend fanden wir den Alchimisten Kelvin, der auf verblüffende Art und Weise mit ganz vielen Glaskugeln spielte. Und zumindest Anne und Martje lauschten fasziniert den Klängen der Gruppe Faun (oder ging es doch eher um den lecker Anblick des Sängers?!). Die Vielfalt der Bands und Künstler war für uns eindeutig eine Bereicherung, weil nicht die ganze Zeit altbekanntes Gedudel á la SaMo und Cultus zu hören war.
Hingucker waren, wie bereits in Rastede, die Feldschlachten Christen gegen Heiden, an denen Jonas teilnahm.
Die Abende verbrachten wir mit gemeinsamem Flake-Schlummertrunk, entweder bei uns oder im Wald bei Ulf und den Carstens.


Die Woche
Während der Woche wurde fast jeden Tag gemütlich mit den Nachbarn, Bier-Carsten und Wacholder-Carsten gefrühstückt (Ulf teilte sein Möhrchen lieber mit dem Esel). Wir haben auch sonst einiges zusammen unternommen: Kochen (hmmjamm: Mascarponesauce), Kino (Simpsons bzw. Harry Potter), Cocktails (Happy Hour im Ort *hicks*). Alles geschah unter höchsten Anstrengungen der Lachmuskeln und viel Körpereinsatz (Ringen mit Frauki und Andrew ).
Spätestens als Petra den Stoffverkauf eröffnete, brach ein regelrechter Nähwahn unter der den Anwesenden aus: Anne, Martje und Marit nähten sich die Finger wund und sogar Jonas versuchte sich mit Nadel und Faden (allerdings nicht an einer Gewandung, sondern an einer ledernen Saxscheide). Loki wollte immer nur Stöckchen spielen (glänzte auch als einziger Teilnehmer beim Dog-Dancing) und Rolf musste zumindest an den Vormittagen arbeiten.
Dienstag überkam uns ekliges Mistwetter und unser Sonnensegel fiel den starken Sturmböen zum Opfer. Schnell war die Ursache gefunden: Ein Wiki-Zelt war abgehoben, an dem die Abspannung des Masts befestigt war. Rolf besorgte bis dahin fehlenden und sowieso angedachten Bretter für Vorder- und Rückseite. Jonas befestigte die Wikis, die er daraufhin „sicher wie der Führerbonker“ bezeichnete. Aus Dankbarkeit (Ja, ne, is klar) nahmen Marit und Martje ihn für die folgenden Nächte in ihrem Zelt auf- durch die Bretter war *surprisesurprise* auf einmal viel mehr Platz da!
Tagsüber durften wir bei Petra, Klaus und Annika beim Sonnensegel der Wardenburger Vasallen unterkriechen (Vielen Dank dafür!), denn das unsere konnten wir erst am Freitag wieder richtig aufrichten.
Insgesamt ist die Woche zwischen den Märkte aus unserer Sicht (zu) schnell vergangen- und wieder waren wir weder im Schloss oder Mausoleum (langsam wird’s Zeit, schließlich war das unsere vierte Saison in Bückeburg!), stattdessen haben wir viel Zeit im Lager verbracht, alte Bekanntschaften aufgefrischt und neue (Martje wurde „international“) geschlossen .

Zum Zweiten
Am zweiten Wochenende fühlten wir uns alle eher „öck(s)elig“ (Wort des Monats, eindeutig!), d.h. träge und gammelig, langsam sehnte man sich doch nach der Heimat.
Kein Wunder, denn nach und nach verwandelte sich der Plan bei Dauerregen immer mehr zu einer Schlammwüste ( Ein Dank an die Idioten, wegen denen wir wunderschöne Schlammspritzer am Zelt haben, weil sie den Platz befahren haben) und eine Woche Trunkenheit und Schlafmangel machten sich bemerkbar.
Gerd-Hermann, Jan-Hauke und Christian reisten an und sorgten für eine „männliche Übermacht“. In den Regenpausen konnte man der Formatio „Duivelspack“ lauschen, die uns sofort in ihren Bann zog („Dumdideldei, das Leben das ist schön“) und Lust auf mehr machte!
Meistens saßen wir allerdings im Lager und diskutierten über die neue Homepage und Veränderungen hinsichtlich der Möblierung unseres Lagers (Ziel: weg von den Strohballen).
Samstagabend erreichten unter mächtigem Alkoholeinfluss die Übernahmeverhandlungen mit Hastings für „Jonas, drei Näherinnen und einen Schmied“ ihren Höhepunkt (doch keine Einigung).
Die angekündigte Slow-Motion-Schlacht am Sonntag musste leider wegen des Zustands des Kampfplatzes ausfallen- sehr zum Ärger der Mädels, gerne hätten sie mit Bratpfanne und Kochlöffel „bewaffnet“ mitgekämpft.
Sonntagnachmittag war auf der Mausoleumswiese kein Grashalm mehr zu erkennen. Der Marktvogt machte sich einen Spaß daraus, auf dem Matsch umherzuschlittern, Jonas´ Versuch, ihm nachzueifern schlug fehl und er landete- unter dem Gejohle des gesamten Platzes- im Dreck (muss am Schuhwerk gelegen haben…).
Zum herbeigesehnten Abbau fing es noch einmal richtig an zu schütten- Bückestock-Woodburg ließ sich noch am besten mit Schneeketten befahren. Nach 10 Tagen Lagerleben ging es zurück in die Zivilisation...Wir kommen wieder!





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Ich finde die Pest zum Kotzen..

Miffie ...
Ehrenmitglied




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...   Erstellt am 09.08.2007 - 21:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Boa ey! Tolle schreibe, man! Echt krass.





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Wir schaffen das!

Loewenzahn ...





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...   Erstellt am 12.08.2007 - 11:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


du hast echt zuviel freizeit martje!! aber super text! danke!!!





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Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum

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