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Cecilia ...



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...   Erstellt am 11.06.2008 - 14:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Unsere Reise durch das Patricksland, es liegt zwischen den Städten Armagh und Downpatrick,



beschließen wir mit Hill of Slane , dem Ort wo Saint Patrick sein Osterfeuer anzündete um mit einer Zeremonie die Ankunft des Christentums in Irland bekanntzugeben.



Die Legende erzählt, das Patrick als 6 Jähriger
in seiner englischen Heimat gefangen genommen und als Sklave nach Irland verkauft wurde. Nach einer Flucht und Wanderungen durch Europa kehrte er schließlich auf die Insel zurück, um sie im Auftrag der Kirche zu missionieren.



Was dabei geschah, ist Grundlage für viele Sagen und Legenden um den Heiligen. Überall zwischen Dublin und Belfast stößt man auf Ortsnamen, die Patrick in seiner „Confessio“ – einer Art Autobiografie – nennt.



Was wir heute an dem einst so mystischen Platz sehen, ist ein gewöhnlicher Hügel und in unmittelbarer Nachbarschaft,Ruinen eines Klosters aus dem 16. Jahrhundert



Bildquelle

Das Osterfeuer spielt jedoch eine große Rolle in der Patrick-Legende, denn es erzürnte den Hochkönig Laoghaire, der mit seinen Druiden in Sichtweite auf dem Hill of Tara saß.



Tara ist noch heute Irlands Allerheiligstes und das Herz von Legenden und Folklore. Hier lebten sie, die keltischen Druiden und Hochkönige.

Patrick hatte es nicht leicht, den Glauben auf der Insel zu verbreiten. Zu groß war der Einfluss der Druiden und der Hochkönige.

Mit der Zeit erkannte jedoch die irische Bevölkerung den wahren Charakter des Glaubensboten, seine Güte und Demut.

Die Predigten von Patrick, der Bischof wurde,überzeugten sie so sehr, dass sich viele taufen ließen. Dies wiederrum führte dazu, dass immer mehr Missionare auf die Insel geholt wurden.



Heute ist er der Schutzheilige Irland, der einmal jährlich am 17.März überall auf der Welt gefeiert, wo es Iren gibt.



St. Patrick’s Day, das sind große Straßenfeste mit Paraden, das ist ein feuchtfröhliches Besäufnis, zu dem alle Grün tragen.








Sie gelten als feierfreudiges Völkchen - und ihre größte Party zelebrieren die Iren am St. Patrick's Day. Am irischen Nationalfeiertag zu Ehren des heiligen Patrick fließen nicht nur tausende Liter Bier, sondern auch Flüsse in leuchtendem Grün.



mehr hier

Nur in den Kirchen wird an diesem Tag auf den ernsten, tief in der religiösen Geschichte Heiligen hingewiesen.
Das Symbol der Insel, das Kleeblatt, verdanken die Iren ebenfalls ihrem Nationalheiligen, den auf Irland meistverehrten Heiligen. Patrick soll mit Hilfe dieser Pflanze die Dreifaltigkeit Gottes erklärt haben.

Shamrock
Patrick
aus Kathpedia, der freien Wissensdatenbank

Der heilige Patrick wurde um 385 geboren und starb voraussichtlich am 17. März 461. Er ist der Patron von Irland; der Friseure, Schmiede; des Viehs; gegen Ungeziefer und Viehkrankheiten; für die armen Seelen und gegen das Böse.
Eine bessere Beschreibung findet sich im Ökumenischen Heiligenlexikon




Lavida ...



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...   Erstellt am 11.06.2008 - 21:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Slàinte


Michael Marra - FROM A JACK TO A KING

IRIS DEMENT & THE BEAUTIFUL SOUTH - JOOLS




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...   Erstellt am 12.06.2008 - 11:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Heute lauschen wir einem irischem Märchenerzähler.
Einst vermählten Märchenerzähler Feen mit Elfenkönigen.
Die Iren genießen den Ruf wunderbare Märchenerzähler zu sein.



Märchen aus Irland

Es war einmal ein König in Erin, der hatte wirklich und wahrhaftig zwölf Söhne und zwölf Töchter. Da das Land des Königs klein war und seine Familie sehr groß, wußte er kaum, wie er für ihren Unterhalt aufkommen sollte.

"Wenn ich jedem meiner Kinder etwas gebe, bleibt nichts mehr für mich übrig" überlegte der König. Darauf ging er zu einem alten Druiden und fragte: "Was soll ich nur mit meinen vierundzwanzig Kindern anfangen? Ich bin ein armer König."

"Das Beste wird sein", sagte der Druide, "wenn du die älteste Tochter an deinen jüngsten Sohn verheiratest und so weiter, bis alle verheiratet sind."

Der König lief heim und erzählte seinen zwölf Söhnen vom Rat des Druiden.

"Nun", sagte der jüngste Sohn, der Baranor hieß, "an diesem Vorschlag kann ich keinen Gefallen finden. Ich will in die Welt ziehen und schauen, daß ich dort mein Glück mache."

Fort ging er am nächsten Morgen, und er wanderte lange, Tag um Tag, bis er an einen Fluß kam, darin schwamm ein Frauenhaar, das leuchtete wie Gold.

"Dieses wunderbare Haar muß ich haben", sagte Baranor. Er sprang in den Fluß und fing das Haar. In dem Augenblick, da er es berührte, war er verliebt, und das ist eine schlimme Krankheit, wie jeder weiß, der sie schon einmal gehabt hat.

"Ich will nicht rasten und nicht ruhen", nahm Baranor sich vor, "bis ich die Frau finde, von deren Kopf dieses Haar stammt."

Er steckte das Haar unter sein Hemd und lief weiter, bis er an das Schloß eines Königs kam.

Baranor wurde dort gut aufgenommen. Am Abend aber zog er das Haar aus seinem Hemd hervor, betrachtete es und begann zu weinen, so sehr war er verliebt.

Der König, der das sah, trat hinzu und berührte das Haar. Von diesem Augenblick an war der König genauso verliebt wie Baranor.

"Ich belege dich mit einem Bann", sprach der König, "du sollst so lange nicht länger als zwei Nächte unter einem Dach schlafen, bis du mir die Frau herbeigeschafft hast, von deren Kopf dieses Haar stammt."

Fort ging Baranor am nächsten Morgen. Er lief einfach seiner Nase nach. Er reiste lange,Zeit, bis er vier Männer auf der Straße traf, die einen Sarg trugen, und vier andere Männer waren hinter ihnen her und versuchten sie einzuholen, und als sie sie eingeholt hatten, da verprügelten sie die Sargträger.

"Was ist denn hier los?" fragte Baranor, "warum laßt ihr die vier Sargträger nicht in Ruhe ihres Weges ziehen?"

Einer der Raufbolde antwortete:

"Der Mann, der dort im Sarg liegt, schuldet uns vier Goldstücke. Und wir werden nicht zulassen, daß er unter die Erde kommt, bis seine Schulden bezahlt sind."

"Wäret ihr damit zufrieden, wenn ein anderer die Schuld des toten Mannes begleicht?"

"Wer zahlt, das ist uns gleich, wenn nur überhaupt gezahlt wird."

Baranor zahlte die vier Männer aus. Die anderen vier nahmen ihren Sarg wieder auf. Und Baranor wanderte weiter. Er besaß nun überhaupt kein Geld mehr, denn die vier Goldstücke waren alles, was er als Wegzehrung mitbekommen hatte. Er ging und ging, Tag um Tag, bis er an einen Fluß kam. Am Ufer saß ein Mann und fischte.

Baranor sprach den Fischer an und fragte ihn, ob er ihm wohl seine Angelrute leihen wolle, damit er sich etwas fangen könne. Er war hungrig.

"Warum nicht", meinte der Fischer und gab ihm die Angelrute.

Als erstes fing Baranor eine Forelle und als zweites einen Lachs.

"Ich werde dir ein Feuer machen", sagte der Fischer. Und dann lief er zu einem alten Schloß nahebei, brachte Holz, Feuerstein und Stahl und zündete das Feuer an.

"Kümmer dich nicht um diesen Fisch, bis ich ihn für dich gebacken habe", sagte er zu Baranor.

Der Mann schob den Lachs über das Feuer, ließ ihn braten, und als Saft herausfloß, fing er ihn in einer kleinen Flasche auf. Dieser Fisch war nämlich der Blinde Lachs von Eas Ruadh, und es hatte etwas ganz Besonderes mit ihm auf sich.

Als der Fisch durchgebacken war, gab ihn der Mann dem Königssohn zu essen. Selbst aber aß der Fischer nicht einen Bissen davon.

"Willst du mich in deine Dienste nehmen?" fragte er den Königssohn.

"Aber ich kann dir keinen Lohn geben", antwortete Baranor.

"Gib mir die Hälfte von allem, was du gewinnst, und ich will die Hälfte von all dem zahlen, was du verlierst."

"Das hört sich gerecht an", sagte Baranor, "ich nehme dich in meine Dienste. Aber jetzt sag mir auch deinen Namen."

"Um meinen Namen brauchst du dich weiter nicht kümmern, aber wenn je etwas geschieht, was du tun möchtest und allein nicht fertig bringst, dann rufe Fear Gansaol oder einfach nur Gansaol. Ich werde dann für dich arbeiten. Ich habe Tag und Nacht gefischt, um diesen Lachs zu fangen, aber bei mir hat er nicht angebissen, kein Mann konnte ihn fangen außer Baranor. Du bist dieser Mann. Du hast den Lachs gegessen, und was immer auch geschieht, es wird immer am Ende zum Besten für dich ausgehen."

Sie gingen weiter, liefen zwei oder drei Tage, da sahen sie vor sich einen breiten Fluß, und es gab keine Brücke, um ans andere Ufer zu gelangen. Aber drüben stand eine Frau. Sie war jung und hübsch.

"Guten Morgen!" rief Baranor.

"Einen schönen guten Morgen, Sohn des Königs von Erin", antwortete die Frau, "gewiß möchtest du ans andere Ufer."

"So ist es."

"Nun, Baranor, tu, was ich dir sage, und ich selbst werde dich übersetzen."

"Und was hast du mir zu sagen?"

"Du sollst nie zwei Nächte unter demselben Dach schlafen, bis du nicht in Gleann Glas geschlafen und die sieben Könige dort geheilt hast."

"Aber wie kann ich die sieben Könige heilen?"

"Du kannst. Das wird dir überhaupt nicht schwer fallen, denn seit du den Blinden Lachs von Eas Ruadh gegessen hast, bist du der stärkste Mann auf der Welt."

"Aber wie komme ich zu diesem Schloß?"

"Wenn ich dich übergesetzt habe, wirst du zwei Tage reisen, ohne daß ein Haus in Sicht kommt, aber am dritten Tag wirst du das Schloß von Gleann Glas sehen."

"Das will ich mir gut merken", sagte Baranor, "aber wie soll ich die sieben Könige heilen."

"Das werden sie dir selbst sagen, wenn du in ihr Schloß kommst."

Sie kam also mit dem Boot und setzte die beiden Männer über.

"Hier ist ein Schlüssel", sagte sie dann zu Baranor, "bleib vor dem ersten Tor stehen, klopf dreimal mit dem Schlüssel auf die linke Seite des Tores, dann wird es sich vor dir öffnen. Innen an der Mauer wirst du einen Zügel finden, nimm ihn, schüttle ihn und reite mit dem, was immer dann auf dich zukommt. Wahrscheinlich wird es ein weißes Füllen sein. Reite es, wenn du kannst, fürchte dich nicht, sprich kein Wort, ehe nicht das Füllen zu dir gesprochen hat."

Baranor und Gansaol liefen drei Tage weiter. Am Abend des dritten Tages kamen sie an die Mauer mit dem Tor. Der Königssohn klopfte mit dem Schlüssel. Das Tor öffnete sich, obwohl niemand zu sehen war. Er nahm den Zügel. Das Füllen kam. Baranor stieg auf. Das Füllen versuchte, ihn aus dem Sattel zu werfen, aber das gelang ihm nicht.

"Ganz gut", sagte das Füllen, "du bist ein kräftiger und geschickter Mann, Baranor, Sohn des Königs von Erin, das muß man schon sagen. Bald werden wir an einen breiten Fluß kommen, den müssen wir überqueren. Ich werde dreimal untertauchen. Und wenn es dir gelingt, dabei jedesmal eine Flasche mit Wasser zu füllen, wird dir alles glücken, wo nicht, bist du verloren. Die drei leeren Flaschen stehen dort auf der Mauer."

Die beiden Männer blieben über Nacht an diesem Ort und setzten ihre Reise am nöchsten Morgen fort.

Gansaol saß hinter seinem Herrn auf dem Füllen. Und dann kamen sie an den Fluß. Das Füllen tauchte einmal, und der Königssohn füllte die erste der drei Flaschen. Das Füllen tauchte ein zweites Mal, und er füllte die zweite, es tauchte ein drittes Mal, und es gelang ihm, auch die dritte Flasche zu füllen.

"Du bist ein starker Mann", sagte das Füllen. "Ich erwähne das, weil jeder einmal Lob braucht. Am Abend werden wir im Schloß von Gleann Glas sein. Weißt du wie der Fluß heißt, der jetzt hinter uns liegt?"

"Nein", sagte der Königssohn.

"Das ist der Fluß der Verzauberung, und nun hast du drei Flaschen voll Wasser aus ihm."

Gegen Abend kamen sie an ein pröchtiges Schloß.

Baranor stieg aus dem Sattel, band das Füllen an einen Baum nahe der Mauer und schlug gegen den Kampfpfosten. Er brauchte nicht lange zu warten, da kam ein Läufer und fragte, was er wolle.

"Ich will gegen viermal siebenhundert Mann kämpfen, und von mir aus sollen sie mich von allen Seiten her auf einmal angreifen."

Der Läufer aber sprach: "In diesem Schloß leben nur die sieben Könige von Gleann Glas, eine Woche können sie laufen, aber die Woche darauf müssen sie immer wieder im Bett liegen, weil sie sich dann krank und elend fühlen. Sie bitten dich, einzutreten."

"Wir heißen dich auf unserem Schloß willkommen", sagte der älteste König, als Baranor vor ihm stand, "wir werden dir erklären, wohin du gehen mußt und warum du hier bist."

"Ich stehe unter Bann und muß die Tochter des Königs aus dem Reich unter den Wellen nach Erin bringen."

"Eine schwierige Aufgabe fürwahr", sagte der König, "aber du bist ja ein großer Held und hast den rechten Diener bei dir, am Ende wirst du es schon schaffen. Wir sind also sieben Brüder auf diesem Schloß. Ich lebe hier seit 1480 Jahren. Seitdem bin ich in der Gewalt der Prinzessin aus dem Reich unter den Wellen. Durch ihren Zauber sind wir bis auf diesen Tag schwach und krank. Wenn du uns erlöst, werden wir es dir immer danken."

"Aber wie kann ich euch erlösen?" fragte Baranor.

"Nichts kann uns erlösen, nur Baranor, der Sohn des Königs von Erin. Er muß uns drei Tropfen aus dem Fett des Blinden Lachses von Eas Ruadh und drei Tropfen Wasser aus dem Fluß der Verzauberung einflößen."

"Ich bin Baranor", sagte der Königssohn, "ich habe diese Zaubermittel bei mir. Ich will euch gern erlösen."

Und er gab jedem der sieben drei Tropfen aus den Flaschen, die er mitgebracht hatte.

"Nun", sprachen die Könige, "da wir wieder gesund sind, werden auch wir dir helfen. Du hast eine schwere Aufgabe vor dir, denn du mußt jetzt Wasser aus der Quelle des Schicksals holen. Morgen wirst du zum Rad der Welt reiten. Wenn das Rad herabkommt, laß dein Füllen daraufspringen. Aber halte dich gut fest, sonst bist du dort schon verloren. Das Rad wird sich weiterdrehen, es wird dreimal steigen und fallen. Und beim dritten Mal seid ihr in der Östlichen Welt. Dort ist die Quelle. Dort mußt du abspringen. Geh du aus dem Sattel. Deinen Diener aber laß zum Wasser reiten. Man kann sich der Quelle des Schicksals nicht nähern, ohne daß man von dem Wasser, das die Quelle der Trauer verschleudert, verbrüht und von ihrem Gift verletzt wird. Doch darum mach dir keine Sorgen. Das Pferd wird Schaden nehmen. Gansaol, dein Diener, wird Wasser bringen, mit dem kannst du die Wunden des Tieres heilen."

Baranor verbrachte die Nacht bei den sieben Königen von Gleann Glas. Er brach am nächsten Morgen auf und rastete nicht, bis er an das große Rad der Welt kam. Es sank gerade herab, und das Füllen sprang auf. Das Rad fuhr durch die Luft, wie ein langsam dahingleitender Vogel. Und als es das dritte Mal sank, sprang das Füllen wieder ab, und sie waren in der östlichen Welt. Der Königssohn glitt aus dem Sattel, und Gansaol ritt zur Quelle des Schicksals, aber als sie an der Quelle der Trauer vorbeikamen, wurde das Tier von dem siedenden Wasser und dem Gift, das herausspritzte, verbrüht und verletzt. Und Gansaol sprach zu dem Füllen: "Warte hier und trabe nicht weiter. Ich gehe und hole das Wasser, das dich heilen wird."

Er stieg ab und rannte zur Quelle des Schicksals, füllte drei Flaschen mit Wasser und kehrte wieder um. Als er wieder beim Pferd ankam, bedurfte es nur dreier Tropfen, und das Füllen war wieder gesund und munter.

Gansaol ritt zu dem Königssohn und brachte ihm das Wasser.

"Nun", sprach das Füllen zu Baranor, "hast du alles, bis auf das Schwert des Lichts von den drei bösen Kriegshexen. Wir müssen zu ihrem Schloß. Wenn du dort ankommst, werden sie dich fragen, was du willst. Antworte, du suchtest den Kampf ... mit Rittern oder mit den Kriegshexen selbst, bei der jüngsten angefangen. Sobald die jüngste ihren Kopf zur Tür heraussteckt, gib ihr eines über den Schädel mit einer Wasserflasche.

Wenn sie mit dem Wasser aus dem Fluß der Verzauberung in Berührung kommt, verschwindet ihre Stärke und sie wird im Augenblick einschlafen."

Baranor und Gansaol brachen auf und reisten, bis sie an ein großes Schloß kamen. Baranor ritt mit dem Füllen auf das Tor zu, und das Pferd setzte über das Tor hinweg.

"Wenn du jetzt an den Kampfpfahl schlägst", sagte das Füllen, "wende mich so, daß ich mit dem Kopf gegen das Tor hin stehe. Wenn die Hexe ihren Kopf hervorstreckt, schlag mit der Flasche zu, und in der nächsten Minute werden wir auf und davon sein." Baranor schlug an den Pfosten.

"Was wollt ihr?" fragte ein Mann, der herauskam.

"Siebenhundert Recken sollen von allen vier Seiten gegen mich kämpfen, oder aber die jüngste der drei Hexen soll sich mir zum Kampf stellen."

Der Mann lief mit der Botschaft ins Schloß.

"Geh und sag ihm, ich werde selbst kommen", trug ihm die Hexe auf, "ich habe niemand, den ich schicken könnte."

Baranor beobachtete scharf. In dem Augenblick, da sie den Kopf aus der Tür vorstreckte, schlug er mit der Flasche zu, und sofort sank sie auf der Türschwelle in festen Schlaf. Fort ritt Baranor, denn sogleich stürmte die zweite Hexe herbei, und wenn sie ihn erwischt hätte, so wäre sein letztes Stündlein gekommen gewesen.

"Morgen machen wir dasselbe mit der zweiten Hexe", sagte das Füllen, als sie davonritten, "aber halt dich gut fest, sonst bist du verloren."

Auf diese Weise überwand Baranor alle drei Kriegshexen, und als sie alle drei auf der Schwelle in tiefem Schlaf lagen, drang er in ihr Schloß ein und holte das Schwert des Lichtes.

"Sehr gut", sagte das Füllen, "jetzt hast du das Schwert. Nun müssen wir wieder auf das Rad der Welt. Diesmal wird es uns zum Schloß des Königs im Reich unter den Wellen tragen. Wenn du in dieses Land kommst, dann vertausche das Schwert des Lichts der Königstochter gegen jenes Schwert, welches du aus Erin mitgebracht hast. Du mußt dich davor hüten, daß sie nicht mit ihrem Schwert auf dich losgeht, denn damit würde sie dich überwinden. Das einzige Schwert, daß die Tochter des Königs aus dem Reich unter den Wellen töten kann, ist das Schwert aus dem Schloß der drei Kriegshexen. Sie wird versuchen, sich auf drei Arten mit dir zu messen: mit Worten, mit dem Schwert und mit Wasser.

Sie wird dir drei Fragen stellen.

Die erste lautet: Wie viele Jahre sind vergangen seit dem Bau des Schlosses von Gleann Glas? Die Antwort ist: 4480 Jahre.

Am nächsten Tag wird sie dich fragen: Wieviel Jahre sind vergangen seit der jüngste König von Gleann Glas geboren worden ist? Die Antwort ist: 3360 Jahre.

Am dritten Tag wird sie von dir wissen wollen: Wo ist die Mitte der Welt? Darauf sollst du antworten: "Vermiß die Welt in jeder Richtung, und wenn die Mitte der Welt nicht zwischen deinen beiden Füßen liegt, dann schlag mir den Kopf ab." Sie wird die Welt nicht vermessen können.

Dann leg du ihr eine Frage vor. Wenn sie sie nicht beantworten kann, hast du schon zu einem Drittel gewonnen, beantwortet sie die Frage aber, dann hast du dein Leben verspielt. Die Frage, die du ihr stellen sollst, lautet: "Wieviel Liter Wasser sind im Ozean? Beantworte mir diese Frage binnen 18 Stunden." Sie wird vierundzwanzig Stunden Zeit verlangen. Laß dich darauf nicht ein, sag ihr, wenn sie nicht nach 18 Stunden schon die Antwort geben könne, seist du der Gewinner."

Sie reisten also zum Schloß des Königs im Reich unter den Wellen. Es war ein sehr schönes Schloß. Die Tochter des Königs trat heraus, und eine schönere Frau hat man in keiner der Welten, die bekannt sind, je gesehen.

Als Baranor sie erblickte, war ihm klar, daß das Haar, welches ihn so verliebt gemacht hatte und das er immer bei sich trug, von niemand anderem sein konnte als von ihr. Baranor und des Königs Tochter begannen sich zu unterhalten, und ehe der Tag vorbei war, fragte sie ihn, wieviel Jahre seit dem Bau des Schlosses von Gleann Glas vergangen seien. Er beantwortete diese Frage wie auch die drei folgenden. Und dann gab er ihr 18 Stunden, um zu messen, wieviel Wasser im Ozean sei, und in dieser Zeit hatte sie 3/4 davon gemessen. In 24 Stunden wäre sie mit dem Messen allen Wassers fertig gewesen.

"Zu einem Drittel habe ich gewonnen", sprach Baranor.

"Zugegeben", sagte sie, "aber du bekommst mich nicht, bis du nicht in diesen Kessel voll Gift und kochenden Wassers steigst. Wenn du stirbst, hast du Pech gehabt, wenn du aber lebendig herauskommst, dann springe ich hinein, und sollte ich gesund und munter heraussteigen, dann wird dir der Kopf abgeschlagen, komme ich aber um, so bist du frei."

Baranor ging zu dem Füllen, das draußen angebunden stand.

"Wasch dich mit dem Wasser aus der Quelle des Schicksals und hab keine Furcht", sprich das Pferd.

Das tat er und dann sprang er in den Kessel und überstand das Bad ohne Schaden.

Auch die Königstochter besaß Wasser aus der Quelle des Schicksals, aber Gansaol hatte ihr heimlich diese Flaschen fortgenommen und sie gegen Flaschen vertauscht, die mit gewöhnlichem Wasser gefüllt waren, Sie besprengte sich mit Wasser, stieg nackt in den Kessel, und alles Fleisch fiel ihr von den Knochen.

"Oh, ich bin verloren!" rief sie.

"O ja", sagte Baranor, "es sei denn, ich würde dir helfen. Komm her, Gansaol, du bist der beste Arzt auf der Welt. Heile des Königs Tochter."

Gansaol gab ihr drei Tropfen vom Fett des Blinden Lachses von Eas Ruadh, und im Augenblick war sie gesund und munter wie zuvor.

"Zweidrittel gewonnen", rief Baranor.

"Das stimmt", sagte sie, "aber morgen werden wir kämpfen. Dann wird sich herausstellen, wer von uns beiden geschickter und stärker ist. Wenn ich dir nicht mit drei Hieben den Kopf abschlagen kann, bist du frei. Wenn es dir aber gelingt, mir mit dem ersten Hieb den Kopf abzuschlagen und mich am Leben läßt, dann bin ich dein."

Wöhrend sie so sprachen, nahm Gansaol das Schwert der Königstochter und vertauschte es mit dem Schwert, das Baranor aus Erin mitgebracht hatte.

Am anderen Morgen fand der Wettkampf statt. Die Schläge, die die Königstochter führte, richteten nichts aus.

"Ich habe meinen Kopf noch auf der Schulter", sagte Baranor.

"Das stimmt", sagte sie.

Bei dem ersten Hieb, den er führte, hielt er mitten in der Bewegung inne und sprach: "Ich könnte dir den Kopf abschlagen, wenn ich wollte. Das ist dir wohl klar."

"Ja ... hör auf. Du könntest", rief sie, "jetzt hast du mich ganz und gar gewonnen."

Später an diesem Tag sprach das Füllen zu Baranor: "Wenn wir uns trennen, so gib mir bitte drei Tropfen vom Fett des Blinden Lachses und drei Tropfen von der Quelle des Schicksals."

Das tat er, und kaum hatten die Tropfen das Tier berührt, da stand da eine schöne junge Frau, so schön wie die Tochter des Königs aus dem Reich unter den Wellen. Kein Fremder hätte die beiden Frauen auseinanderhalten können.

"Ich habe dich vor allem Zauber und vor jeder Gefahr beschützt. jetzt kannst du heimkehren, und ich kann gehen, wohin ich will", sagte die Frau.

"Du kannst", sagte Baranor, "aber komm doch mit uns. Komm mit auf das Schloß des Königs, der mich ausgeschickt hat."

Sie kam mit, und als Baranor zum König ging, nahm er sie mit sich und ließ die Prinzessin draußen vor der Tür warten.

Als der König die Frau sah, war er fest davon überzeugt, das Haar, welches er berührt hatte, stamme von ihr, und er wollte sie heiraten. Aber sie wollte ihn nicht haben und ging zurück zu ihren Brüdern, den sieben Königen von Gleann Glas.

Baranor reiste mit der Tochter des Königs aus dem Reich unter den Wellen, bis er zu jener Stelle kam, an der er den Fischer getroffen hatte.

"Hier hast du mir versprochen, daß du mir die Hälfte von allem gibst, was du gewinnst", sagte Gansaol.

"Aber wie kann ich dir die Hälfte der Königstochter geben?"

"So meine ich es nicht", antwortete Gansaol, "gib mir ihre Mitgift und behalt du sie zum Weib?"

"Ja", sagte Baranor, "das ist ein guter Vorschlag." "Errinnerst du dich", fuhr Gansaol fort, "du hast doch auf der Straße vier Männer getroffen, die einen Sarg trugen, und vier andere, die sie daran hindern wollten, den Toten zu begraben. Du hast die Schulden des toten Mannes bezahlt. Nun, die Leiche, die in dem Sarg lag - das war ich. Ich kam vor dir zum Fluß und trat in deine Dienste, um dir zu vergelten, was du für mich getan hast, Du brauchst mir jetzt nichts zu geben. Wir können meinen Lohn gegen die Goldstücke aufrechnen, die du für mich gezahlt hast. Ich war sieben Jahre in deinen Diensten. Jedes Jahr ein Goldstück. Vier habe ich schon bekommen, also bleiben noch drei."

"Du sollst sie haben und noch ein paar dazu", sagte Baranor.

"Nein, nein, ich will nur diese drei. Meine Schuld ist beglichen. Ich scheide aus deinem Dienst und aus dieser Welt. Das Füllen war die Frau, die dich und mich über den Fluß der Verzauberung ruderte. Zu dieser Zeit war sie eine Frau bei Tage und bei Nacht ein Pferd. Darauf war sie nur noch ein Pferd, bis du sie erlöst hast. Sie wie auch ihre Brüder standen unter einem Zauber der Königstochter aus dem Reich unter den Wellen. Sie half dir, weil sie wußte, nur durch dich konnte dieser Zauber gebrochen werden. Gute Gesundheit dir und ein langes Leben."

Nach diesen Worten ging Gansaol fort, und Baranor sah ihn nie wieder

[Dieser Beitrag wurde am 12.06.2008 - 11:07 von Tagtraeumerin aktualisiert]




Minka
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...   Erstellt am 15.06.2008 - 19:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Cecilia ...



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...   Erstellt am 16.06.2008 - 12:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Weiter geht es nach Glendalough.
Hier hat der Heilige Kevin


Das Leben des Heiligen Kevin


eines der ersten irischen Klöster gegründet, dass trotz der Überfälle von Wikingern und englischen Verboten bis ins 16. Jahrhundert bestehen blieb. Es ist ein Pilgerort für Wandermönche wie Jörg.



Wir werden nicht wie alle Touristen die Ruinen besichtigen, sondern weiterfahren bis wir an den beiden Seen sind, die dem Ort ihren Namen gaben.: Das Tal der zwei Seen.



Eine kleiner Fußmarsch führt uns über eine Brücke zu einem Picknickplatz.


Wir blicken über den See und sehen die Überreste der Klostergebäude, die sich um den Rundturm scharen.



Der Turm selbst gehört zu den am besten erhaltenen der Insel.

Einst diente er als Ausblick. Hier waren die kostbaren Besitze des Klosters aufbewahrt.

Unser Blick schweift über die bewaldeten Hänge. Geschützt und verborgen liegt dieser Ort fernab von der Welt.

Der blaue Himmel spiegelt sich in den torfbraunen Seen.


Wir folgen nicht den Wegweiser : Kevins Bett - Kevins Zelle

Wir folgen unserem irischen Märchenerzähler Bobby Guerin,



durch die Büsche zum Ufer, ziehen unsere Schuhe aus, und während kleine Wellen unsere Füße erfrischen, erzählt Bobby uns von Druiden, die sich hier lange vor Kevins Zeit trafen.



Er erzählt von den Männern, die auf heiligen Lichtungen lebten, die Vergangenheit und die Zukunft kannten und den Weg in die Andere Welt.
Sie studierten die Sterne und sahen das Schicksal der Menschen und sie wussten, dass alles wiederkehrt.

Bobby zeigt uns die Spiralmuster, die es überall auf der Insel gibt



Der Tod ist die Mitte eines langen Lebens und die Schlaufen der Spiralmuster führen wie das Leben immer an den gleichen Ort zurück, und doch ist es jedes Mal ein anderer.




Während Bobby erzählt gehen wir weiter am See entlang, durch den Wald. Farne wachsen unter den Bäumen und zwischen moosbedeckten Steinen rieselt Wasser


Ein sanfter Windstoss fegt durch die Bäume und lässt einen Tropfenschauer auf uns niedergehen.

Bobby zieht seine Mütze und wischt sich damit über die Stirn. Der weiße Haarschopf leuchtet im Zwielicht des Waldes wie die lichte Erscheinung des Sonnengottes.

Es heisst, erzählen ist von Wundern reden und die Zeit anhalten.
Darauf versteht sich Bobby hervorragend.
Mit seinem melodischem Gällisch zieht er uns in seinen Bann.
Wir vergessen Raum und Zeit.




Tagtraeumerin
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...   Erstellt am 17.06.2008 - 15:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ALE das Getränk der Kelten und Wikinger

Im größten Epos der Inselkelten, Täin Bö Cuailnge
(Der Rinderraub von Cooley) berichtet Fergus, König Conchobar vom Hofe Emain Macha habe das letzte Drittel eines jeden Tages damit zugebracht, Ale zu trinken bis zum Umfallen.

Bricriu »Nemhthenga« (»Giftzunge«), der bekannteste Unruhestifter der irischen Sage, hat einst ein Festmahl (Fledh Bhricrenn) gegeben, bei dem es neben Rind und Brühe, geröstetem Wildschwein, Lachs, in Honig gebackenem Kuchen, Nüssen und anderen Leckereien auch allerfeinstes Ale, erlesenen Met und die seltensten Weine gab.

In der Geschichte Werben um Etäin, die um das Jahr 1000 in Clonmacnoise nach mündlichen Überlieferungen niedergeschrieben wurde, wird von einem großen Fest in der Met-Bankett-Halle von Tara berichtet, das der Hochkönig Eochaidh ausrichtete.

Bei dem Gelage gab es ebenfalls Met, feine Weine und Ale im Überfluß.
In dem Langgedicht Aisling Meic Con Glinne (Die Vision des Mac Conglinne) aus dem 12. Jahrhundert sprudelt gar eine Ale-Fontäne.

Vor der Einführung von Hopfen im 16. Jahrhundert wurden Bier -wie Ale - oft aromatische oder adstringierende Zusätze beigemengt.

Eichenrinde soll hierfür ebenso Verwendung gefunden haben wie Sumpfklee, der mit Vorliebe in der Nähe von raths gepflückt wurde, Orten also, wo die Feen leben.

Bevor Bier ab der Mitte des 18. Jahrhunderts kommerziell gebraut wurde, waren Ale und Bier
in Irland weitgehend synonym.

Das Heidekraut-Ale war eine Besonderheit der Wikinger. Das Rezept - so die Legende - war ein wohlgehütetes Geheimnis, das die Väter an ihre Söhne weitergaben.

Nach der Schlacht von Clontarf im Jahre 1014, bei der Brian Boru die Wikinger besiegte, entkam eine Wikingerfamilie, die jedoch von einem irischen Chieftain in der Nähe der Kliffs von Moher in der Grafschaft Cläre gefangengenommen werden konnte.

Den Wikingern wurde ihr Leben versprochen, sollten sie das Geheimnis des Heidekraut-Ales preisgeben. »Ich würde mich schämen, es euch vor den Augen meines Sohnes anzuvertrauen«, sprach das Familienoberhaupt der Nordländer und sah regungslos zu, wie sein Sohn unters Schwert kam. Dann führte er seinen Fänger an den Rand des Kliffs und flüsterte ihm lange ins Ohr.
»Und das ist alles? Diese Kräuter und die Art des Brauens?« fragte der Chieftain und umarmte den Alten erfreut. »Ich habe dir dein Leben versprochen. Du bist frei.«

Der Wikinger konnte sich aus der Umklammerung lösen: »Mein Sohn hätte das Rezept gegen sein Leben eintauschen können. Nun aber wissen nur noch wir beide, wie Heidekraut-Ale gebraut wird. Wir werden das Geheimnis mit in den Tod nehmen.« Sprach's, schnappte sich seinen Häscher und zerrte ihn mit sich in die Tiefe. Seither weiß niemand mehr, wie Heidekraut-Ale gebraut wird.

Bücher, Informationen und Bezugsquellen über Irische Sagen




Globetrotter ...



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...   Erstellt am 17.06.2008 - 15:43Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ein großes Dunkles ist das einzig Wahre, sagen die Iren


Lizensierte Schankhäuser gibt es in Irland seit etwa 1600.
Es war William Petty der 1682 feststellte, das von den 6025 Häusern in Dublin 1200 als Verkaufsstelle für Bier dienten.




Murphys Brauerei befindet sich seit ihrer Gründung bei Lady's Well, der Quelle der Mutter Gottes, in einem ehemaligen riesigen Krankenhausgebäude, das einst einen Blumengarten umschloß.

Der Name Lady's Well geht auf die Quelle gegenüber zurück, die der Mutter Gottes geweiht ist und der man Wunderheilkräfte nachsagt. Noch heute werden jeden Mai Pilgerfahrten zu dem Marienschrein durchgeführt.

Zunächst braute Murphy's Brewery nur Porter, später dann aber auch das cremig-milde Murphy's Irish Stout, das bis zum heutigen Tag ein Markenzeichen Corks ist und auch exportiert wird.

Murphy's Irish Stout wird seit 1856 in Cork im Süden Irlands gebraut. Genau wie Guiness ist Murphy's ein obergäriges dunkles Bier, welches allerdings im Geschmack etwas weicher und samtiger wirkt.
In Cork verlangt es der Nationalpatriotismus, daß man ein Murphy's dem Guiness aus der Hauptstadt vorzieht.





Signatur
Der Sinn des Reisens besteht darin, unsere Phantasien durch die Wirklichkeit zu korrigieren. Statt uns die Welt vorzustellen, wie sie sein könnte, sehen wir sie wie sie ist."

Samuel Johnson

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...   Erstellt am 17.06.2008 - 18:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Paula ...



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...   Erstellt am 17.06.2008 - 22:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen






Sin mo scéal is má tá bréag ann, bíodh!

Dies ist meine Geschichte, und findest du eine Lüge drin,so darfst du sie behalten!


Zwei Alte im Pub

Im Paddy Coyne’s zu Tully Cross. Es ist nicht viel los, zwei kahle Alte an der Theke. Fremd erscheinen sie mir, dann aber auch wieder sehr bekannt. Ich hole mir noch ein Glas Lebenswasser – ohne Eis natürlich. Da kommt die Erleuchtung:

Wenn die kahlen alten Berge Connemaras und Mayos im Dunkel der Nacht verschwinden, verwandeln sie sich in kahle alte Männer, wandern in die Pubs, genehmigen sich ein oder zwei Guinness und diskutieren über die gute alte und schlechtere neue Zeit.

“Mein Heiliger hat mir ganz schön was eingebrockt, als er vor ein paar Jährchen zu mir hoch kam”, seufzt der alte Croagh Patrick.
“Seht nur, wie zertrampelt ich seither bin”.
Er kratzt sich den wunden Rücken.

“Ja, ja, eine harte Zeit”, stimmt ihm Mweela zu. “Als wenn du Grund zu klagen hättest”, protestiert Paddy, “die paar Schwarzbrenner, die sich zu dir hoch wagen, geben sich alle Mühe keine Spuren zu hinterlassen, während man meine Kratzer noch jenseits der Clew Bay sieht.
Scheiß Heiliger und Scheiß Touristen!”
“Ach was”, gibt ihm Mweela einen Tipp, “schlaf morgen durch und deck dich mit ein paar Wolken zu, dann lassen sie dich in Ruhe.”

[Tully Cross, Juni 2001]




Cecilia ...



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...   Erstellt am 18.06.2008 - 12:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Heute besuchen wir Kilkenny irisch Cill Chainnigh, das bedeutet: Kirche des Canisius





Mitten in der Schlaufe des Flusses Nore taucht
Castle Kilkenny auf. Wie eine graue Kröte erscheint es uns, als Greg unseren Bus souverän über den Hügel lenkt




und uns schon einen Augenblick später durch die später sind wir in die engen Straßen des Städtchens eingetaucht.
Dicht aneinander drängen sich die schmalen Häuser mit ihren farbigen Fassaden;




Wir überqueren die Brücke, und da ist das Schloss wieder



mit seinen schweren, runden Türmen aus dem 12. Jahrhundert. 550 Jahre war es in den Händen der Hutler von Ormond, bis es 1967 in verwahrlostem Zustand vom '24. Grafen von Ormond für 50 Pfund an den irischen Staat verkauft wurde. Unterdessen sind die wichtigsten Räume nach viktorianischem Vorbild restauriert.






Auch die eleganten Stallungen jenseits der Straße sind wieder hergerichtet und beherbergen das berühmte Kilkenny Design Centre.





[Dieser Beitrag wurde am 18.06.2008 - 12:22 von Cecilia aktualisiert]




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