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Cecilia ...



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...   Erstellt am 13.01.2009 - 11:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Westlich von Offaly und Laois liegt die Grafschaft Kildare, die im Osten von der Grafschaft Dublin begrenzt wird.




Ein berühmter irischer Sportberichterstatter sagte einmal über den Iren:
»Wenn die Kuh die Frau des Iren ist, dann ist das Pferd seine Geliebte.«
Die Schwäche der Iren für eine Spekulation mit Pferden ist weltbekannt, und es gibt keinen besseren Ort für eine solche Absicht als das Curragh in Kildare.

Das Curragh ist das Zentrum des irischen Rennsports, wo auch das Derby stattfindet.

Eigentlich handelt es sich dabei um eine riesige Heide mit zahlreichen natürlichen Rennbahnen vor einem pittoresken Hintergrund mit sanften Hügeln und dunklen Nadelwäldern, die sich bis zum dunkelblauen Horizont erstrecken.

Einige irische Spitzentrainer haben hier ihre Ställe, darunter auch John Oxx, Kevin Prendergast und Dermot Weld, der Trainer von Go-Go, der 1990 als erstes ausländisches Pferd das seit 122 Jahren stattfindende Belmont-Stakes-Rennen in den USA gewann. Weld, der auch als Tierarzt praktiziert, trainiert auf seinem Gelände auf dem Curragh 120 Pferde für Flach- und Hindernisrennen. Er betont immer wieder die Bedeutung der »Pferderennindustrie« als Arbeitsplatzbeschaffung und behauptet, dass rund 25 000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt von ihr abhängen.

Sie ist offensichtlich auch für die irische Wirtschaft von Wichtigkeit, denn viele ausländische Pferdebesitzer kommen nach Irland, um hier ihre Pferde ausbilden zu lassen, wobei sie pro Pferd bis zu 800 Euro in der Woche zahlen.




<Gästin>
unregistriert

...   Erstellt am 13.01.2009 - 18:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




KILDARE - gälisch Cill Dara, Kirche der Eiche. The Curragh und Hauptstadt der gleichnamigen Grafschaft, verdankt seine Entstehung einer Klostergründung um das Jahr 470.

Am Standort eines prähistorischen Heiligtums mit Eichbaum stiftete die Druidentochter Brigid (um 453 - um 524), als »Verkünderin Christi«, »Königin des Südens« und »Maria der Galen« Irlands weibliches Pendant zu St. Patrick, ein Doppelkloster für Männer und Frauen, das sich im Laufe der Jahrhunderte zu einer bedeutenden Stätte christlicher Frömmigkeit, Gelehrsamkeit und Buchmalerei entwickelte.



Selbst der normannische Kirchenmann Gerald Barry of Wales (Giraldus Cambrensis, um 1146 bis 1223), der die Iren in seiner Topographia Hibernica als primitive Barbaren hinstellte, konnte nicht umhin, das Book of Kildare, eine seither verlorengegangene illuminierte Handschrift, als das »Ergebnis der Arbeit nicht von Menschen, sondern von Engeln« zu bewundern.


St. Brigid's Cathedral stammt aus dem 13.Jahrhundert, der zweiunddreißig Meter hohe Rundturm aus dem 10. Jahrhundert.



Von dem benachbarten Feuerhaus, in dem bis zur Auflösung des Klosters nach heidnischem Ritus neunzehn Nonnen abwechselnd über eine ewige Flamme wachten, haben sich einige wenige Bruchstücke erhalten.

Im Volksglauben verschmolz die historische Äbtissin Brigid (ihr Festtag, der 1. Februar, ist zugleich Beginn des keltischen Frühlings) mit der keltischen Licht- und Feuergöttin Brigit, von der sie ihren Namen hatte, zu einer christlichen Heiligengcstalt, der die unglaublichsten Wundertaten nachgesagt wurden.

Ihr ist die erste irische Vita überhaupt zugedacht, verfaßt von Cogitosus in der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts.

Noch heute heften abergläubische Gläubige als Fruchtbarkeitsbringer das aus Bast geflochtene St. Brigid's Cross an ihren Kuhstall.



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Cecilia ...



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...   Erstellt am 15.01.2009 - 10:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Von derartigen Klostergemeinschaften brachen die irischen Mönche zu Hunderten auf, um den Heiden des Abendlandes das Christentum und den Christen vollendete Bildung zu bringen.

Zunächst als Missionare, dann als Erzieher bereisten sie ganz Europa und begründeten so die irische Diaspora: St. Columban (Luxeuil und Bobbio), St. Fridolin (Säckingen), St. Gallus (St. Gallen), St. Kilian (Würzburg) oder St. Virgi] (Salzburg. Nicht nur Mönche brachen auf,auch Forscher wie der Grammatiker, Geograph und Astronom Dicuil der Geometer.

Auf diese Weise gelangte Irland europaweit in den Ruf einer Insel wo schon nicht der Seligen, so doch der Heiligen und Gelehrten.




Paula ...



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...   Erstellt am 15.01.2009 - 23:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Castletown ist eines der größten und frühesten Häuser, das von einem Architekten gebaut wurde, der Palladios Bau-Ideen nach Irland brachte.

Castletown wurde von dem italienischen Architekten Alessandro Galilei (1691-1736) entworfen.

Im späteren Bauabschnitt übernahm Sir Edward Lovet Pearce (gest. 1733) die Aufsicht über den Fortgang der Bautätigkeit.

Bauherr war William Conolly, Speaker of the Irish House of Commons, der von einfachen Anfängen zu einem der reichsten und einflußreichsten Großgrundbesitzer Irlands aufstieg.

Conolly nahm zwar Ämter der Englischen Krone an, betrachtete sich aber trotzdem als Ire, lehnte daher auch jeden Titel, den die Engländer zu verleihen pflegten, ab.

Die Fassade des Dominikalbaus von Castletown gleicht eher der Front eines Renaissancepalastes als einer venezianischen Villa; die Seitenteile entsprechen ihrem Vorbild, der Villa Badoer in La Frata bei Rovigo (1565).



Castletown zeichnet sich durch einen besonders einfachen, klaren Grundriss aus.
Ein Korridor teilt das Haus in gleich große vordere und rückwärtige Raumbezirke.
Nach diesem Teilungsmuster wurden auch Leinster House in Dublin und das Weiße Haus in Washington angelegt.



Die große Galerie wurde 1776 im pompejanischen Stil ausgemalt.
Die prächtigen venezianischen Kandelaber wurden eigens für diesen Raum in Murano angefertigt.
Über dem Kamin ein Porträt von Lady Louisa Conolly, die diesen Raum nach ihren eigenen Plänen und Wünschen ausstatten ließ.

Heute finden in der Galerie Theateraufführungen und Kammermusik-Konzerte statt.




Die Halle. Durchblick zum Treppenhaus mit der 1760 gebauten freitragenden Treppe aus Portlandstein. Der Baumeister war Simon Vierpyl, ein in seiner Zeit (1725 - 1810) berühmter Steinmetz


mit einer Messingbalustrade aus der Werkstatt A. Kink, Dublin.



Das Treppenhaus wurde von den Brüdern Francini mit reichen Stuckarbeiten ausgeschmückt.

Castletown blieb bis zum Jahre 1965 im Besitz der Familie Conolly, dann verkaufte Lord Carew, den Besitz.

Über zwei Jahre stand Castletown leer, bis das Haus 1967 von Desmond Guiness und der Irish Georgian Society erworgen und restauriert wurde.

Heute ist Castletown der Sitzt der Irish Georgian Society und Mittelpunkt der kulturellen Aktivitäten der Gesellschaft.




<LiteraTour>
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...   Erstellt am 18.01.2009 - 12:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gibt es irgendein traditionelles irisches Gericht, das ohne die verdammten Kartoffeln auskommt, höre ich Sie fragen.
Nun, die Antwort lautet jawohl, natürlich gibt es das -Irish Coffee.
Unsere alten Herrn schworen auf dieses Getränk als Heilmittel bei Rheumatismus.
Und je mehr sie davon tranken, desto mehr schworen sie darauf.



Colin Murphy & Donal O'Dea,
The book ofluvely Irish recipes yer ma uesta make when you were a little gurrier








hier findet ihr alles über Irish Coffee
http://www.razyboard.com/system/morethr … 5-180.html




Tagtraeumerin
unregistriert

...   Erstellt am 19.01.2009 - 11:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Die 1-Punt-Millennium-Münze, mit ihr endete am 31. Dezember 2001 die Ära des irischen Pfund.
Was bleibt, das ist die Harfe, die auf die Euromünzen übernommen wurde.

Wann und wie das in frühen Handschriften Cruit genannte Instrument nach Irland kam, ist unbekannt, man nimmt an vor dem 12. Jahrhundert. Sehr viel später, von 1670 bis 1738, lebte der mit 18 Jahren erblindete Toirealach Ó Cearúllain oder Turlough Carolan. Von einer edlen Gönnerin mit Geld, Pferd und einem Diener ausgestattet, zog er als wandernder Musikant durch Connacht und Ulster, bot seine Dienste in den Herrenhäusern an und wurde Irlands bekanntester Harfenist und Komponist. Einem guten Tropfen soll er nicht abgeneigt gewesen sein; so bat er, als es ans Sterben ging, man möge ihm einen Tropfen Whiskey auf die Zunge zu geben, denn ohne seinen Freund könne er dieses Leben nicht verlassen.

Auf der anderen Seite der Münze das Schiff von Brendan dem Jüngeren, auch der Heilige genannt. In der Navitation Sancti Brendani Abbatis, aufgezeichnet um das Jahr 800, liest man in lateinischer Sprache von seiner siebenjährigen Seereise, auf der er auch Nordamerika entdeckt haben soll – lange vor den Wikingern und erst recht vor Columbus. Er starb im Jahr 577 bei Clonfert im County Galway.



Der Penny

Es fällt schwer ihn auszumachen, den keltischen Vogel, der diese Münze ziert. Keltische Vögel waren beliebt auf irischen Münzen, so auch – Thies Andresen hat eine ausgesägt – auf der letzten Halfpenny-Münze von 1971. Mitunter muss man sich vorsehen, nicht in einen solchen Vogel verwandelt zu werden, zum Beispiel von Oengus, dem Gott der Liebe.

Oengus erblickte als Folge eines außerehelichen Abenteuers des Königs der Tuatha Dé Dannan das Licht der Welt. Tuatha Dé Dannan bedeutet Volk der Göttin, ein Volk, das, glaubt man den Autoren des Lebor Gabála Érenn, dem im 11. Jahrhundert zu Papier gebrachten Buch der Eroberungen Irlands, nach dem 9. vorchristlichen Jahrtausend Irland besiedelte. Noch bis ins 19. Jahrhundert wurde dieses Buch von vielen Gelehrten nicht als Sagen-, sondern als Geschichtswerk betrachtet.

Zurück zu Oengus. Seine Küsse sollen so unvergleichlich sein, dass sie die Geküssten in wunderschöne Vögel verwandeln. Ihn selbst umgeben drei prachtvolle Exemplare; ob sie ein Produkt seine Küsse sind, konnte ich nicht herausfinden. Wollen Sie das Risiko eines Kusses auf sich nehmen, so finden Sie ihn im Bruig na Bóinne, dem Palast von Boyne im heutigen County Louth.

Der Vogel auf der Halfpenny-Münze,


hier ausgesägt und in ein Schmuckstück verwandelt von Thies Andresen, hingegen hat uns seine besondere Kraft verraten: Wer die Münze besitzt oder als Schmuckstück am Hals trägt, hat stets genügend Geld in der Tasche, um nach Dublin zu fahren und über die Halfpenny Bridge zu wandern.



2 Pence

Man braucht eine Weile, um den im keltischen Knoten verfangenen Vogel von Rhiannon zu erkennen. Rhiannons Lied ist der dritte Zweig Mabinogion, ein walisischer Sagenzyklus aus dem 14. Jahrhundert, der auf noch älteren keltischen Überlieferungen beruht. Hier eine Zusammenfassung in Kürze:

Olwen, die Tochter des Riesen Yspaddaden, liebte Culhwch, einen der Krieger König Arturs, doch ihr Vater war alles andere als begeistert von ihrer Wahl und stellte dem Verehrer eine Reihe von seiner Meinung nach unlösbaren Bedingungen. So hatte er an nur einem Tag einen Wald zu roden, das Holz zu Asche zu verbrennen und die Fläche zu pflügen. Govannon, den Gott des Schmiedehandwerks, musste er zwingen, ihm die erforderlichen Werkzeuge herzustellen, und den für die Landwirtschaft zuständigen Gott Amaethon, die Saat gedeihen zu lassen.

Noch viel mehr dachte sich Yspaddaden aus, um die Hochzeit seiner Tochter zu verhindern, und schließlich sollte Culhwch die Vögel von Rhiannon fangen, die mit ihrem Gesang Tote erwecken können. Doch Liebe versetzt nicht nur Berge, sondern hilft auch beim Roden, Pflügen und Vogelfangen, so dass Culhwch alle Aufgaben meisterte.



5 Pence

Bei diesem Stier kann es sich nur um den einen handeln, den legendären schwarzen Bullen Donn Cuailnge aus Cooley.

Die Táin Bó Cualinge, auf Deutsch ‘Rinderraub von Cooley’, hat als einzige Erzählung aus dem Mythen- und Sagenkreis des alten Irlands den Rang eines Heldenopus. Die Handschriften stammen aus dem späten 11. oder frühen 12. Jahrhundert und werden vom Trinity College und der Royal Irish Academy in Dublin gehütet.

Angezettelt wurde der Raubzug durch Königin Meabh von Connacht. In ihrer Herde kam der weiße Stier Finnbennach zur Welt, doch der wollte keine Frau zum Herrn und lief zu ihrem Gatten König Ailill über. Wie man sieht, lebte das Paar in Gütertrennung, und um nicht schlechter als ihr Ehemann dazustehen, verlangte es Meabh nach dem Gegenstück, dem schwarzen Stier Donn Cuailnge, für ihre eigene Herde.

Trickreich umgarnt sie auf beider nächtlichem Lager den ihr Angetrauten, bis dieser einwilligt und eine Abordnung nach Norden schickt. Der Besitzer des Stiers heißt Mac Roth und ist zunächst nicht abgeneigt, sein Prachtstück für ein Jahr nach Connacht auszuleihen. Eine kluge Entscheidung, meint die Delegation, denn sonst hätte man den Stier mit Gewalt entführt. Worauf es sich Mac Roth anders überlegt und die Geschichte des Rinderraubs von Cooley mit Cúchulainn und all den Helden der irischen Mytholgie ihren Lauf nimmt.



10 Pence

Und neun Haselbüsche standen dort”, beginnt eine Erzählung von Brian Cleeve, “die neigten ihre schlanken Zweige über den Silberspiegel des Teiches – wie badende Mädchen. Und der Knabe Fionn dachte, dass er noch nie etwas so Schönes gesehen habe, und der Wind flüsterte in den Zweigen von großen Schlachten und den Helden vergangener Zeit.”

Fionn fing im Auftrag des Dichters Fionn Éices in einem Weiher am Boyne den Salmon of Knowledge, den Lachs der Weisheit. Der Dichter forderte seinen Schüler auf, den Fang für ihn zuzubereiten, aber Fionn kostete, wenngleich aus Versehen, selbst davon, und alle Weisheit, die sein Lehrer begehrt hatte, wurde Fionn zuteil: die Sprache der Vögel und Tiere, das Wissen um die Herzen der Frauen, männliche Kühnheit und um vergangene und künftige Ereignisse.

Und mit dieser Weisheit wurde Fionn, Sohn des Cumhaill, Hauptmann der Fianna mit zeitweise mehr Macht, als der Hochkönig von Irland.



20 Pence

Ein Pferd, oder das Pferd, die weiße Stute aus Tír na nÓg, dem Land der ewigen Jugend?

Auf einer weißen Stute ritt Oisín, Sohn des Fionn Mac Cumhaill, mit Niamh von dem goldenen Haar durchs Meer nach Tír na nÓg und nahm sie zur Frau.

Glücklich leben sie in Tír na nÓg, und dreihundert Jahre verstreichen wie drei. Schließlich verspürt Oisín das Verlangen, seine alten Freunde wiederzusehen. Sein Schwiegervater, der König von Tír na nÓg, gibt die Erlaubnis, aber Niamh rät ab. Irland sei nicht mehr das Land, das er verlassen habe. Seine Freunde lebten nicht mehr, und statt der Fianna hätten Heilige und Priester das Sagen. Doch Oisín, hört nicht auf die Worte seiner Frau. Schweren Herzens überlässt sie ihm ihre magische weiße Stute, warnt aber davor, irischen Boden zu betreten.

Trauer erfüllt Oisín, als er sein Land sieht. Die Fianna, die berühmter Kriegerhorde des vorchristlichen Irlands, deren Namen heute Irlands größte Partei trägt, gibt es nicht mehr, und nur wenige erinnern sich an ihre Helden. Er reitet nach Glenasmole, wo es kommt, wie es kommen muss: beim Versuch, ein paar Männern zu helfen einen großen Steinbrocken aufzurichten, reißt sein Sattelgurt. Oisín rutscht vom Pferd zu Boden und wird auf der Stelle zu einem uralten, fast blinden Mann. Man bringt ihn zu St. Patrick, mit dem er über Gott und die Welt diskutiert.

Die weiße Stute wurde nie wieder gesehen.



50 Pence

Und wieder ein Vogel. Er sieht nicht besonders keltisch aus, doch mit einer Waldschnepfe unserer Tage will sich die Münze nicht abfinden.

Mag sein, dass es einer der drei Vögeln Clionas, eine Göttin der Anderswelt, ist, die sich von den Äpfeln aus Tír na nÓg ernähren. Diese Anderswelt ist bei den Kelten nicht von der realen getrennt, die prächtigen Paläste ihrer Bewohner liegen unter den Hügeln und Hügelgräbern, den auf Inseln vor der Küste und unter dem Meer.
Ein Verkehr zwischen den beiden Welten ist jederzeit möglich, besonders am Samhain, dem 1. November.

Doch man hält besser nicht nach Clionas Vögeln Ausschau, denn wer sie singen hört, fällt in den immerwährenden Schlaf.


1 Punt

Fintan Mac Bochra, der weißhaarige Alte des Meeres, war Cessairs Gatte. Seine Frau, eine Enkelin Noahs, war kurz vor der Sintflut mit ihm, ihrem Vater, einem Steuermann und 49 weiteren Frauen auf der Dingle-Halbinsel gelandet, da Noah – nach einer von drei Theorien – den ‘Haufen Räuber und Diebe’ nicht auf seine Arche lassen wollte.

Nach Cessairs Tod erbte Fintan die Frauen, doch das ging über seine Kräfte und er floh an den Lough Dearg, wo er die Sintflut überlebte. In mancherlei Gestalt, darunter der eines Hirsches, lebte er noch weitere 5.500 Jahre. Er gilt als die personifizierte Geschichte Irlands und soll als Christ gestorben sein. Auch dies ist nachzulesen im Lebor Gabála Érenn, dem Buch der Eroberungen Irlands.

















Textnachweis




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...   Erstellt am 22.01.2009 - 11:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Cecilia ...



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...   Erstellt am 23.01.2009 - 09:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Irlands größter Schatz, von vielen auch als das achte Weltwunder bezeichnet, ist der

Giant Causeway

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Er liegt im äußersten Nordzipfel Nordirlands, an der Küste der Grafschaft Antrim.


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Seit 1987 steht der "Fußweg des Riesen" auf der Liste der Stätten des Weltkulturerbes, denn er ist tatsächlich eines der bedeutendsten Naturwunder der Erde.


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Voller Rätsel und Sagen ist diese urgewaltige Gegend im Norden Irlands.

In der Welt der irischen Mythen gilt der Giant's Causeway als das Werk der Riesen, tatsächlich handelt es sich zum Beispiel bei den beeindruckenden bizarren Basaltsäulen um vulkanisches Eruptionsgestein, das in der Tertiärzeit an die Erdoberfläche drängte.
Etwa 37 000 dieser Basaltsäulen erstrecken sich von den Klippen hinaus in das Meer. Ein einzigartiger, magischer Ort mit seinen strengen Felsformationen, der auch meine Fantasie anregte. Die monumentalen Gesteinsformationen tragen so klangvolle Namen wie „die Orgel", „die Harfe" oder „die Wiege der Riesen", und jedes dieser geologischen Wunderwerke steht selbstverständlich mit einer eigenen Sage in Verbindung.


Ein schottischer Riese soll ihn als Brücke angelegt haben, um den irischen Helden Fionn Mac Cumhain herauszufordern. Durch eine List versetzten Fionn und seine Frau den Riesen aber in solche Angst, dass er auf seiner Flucht die Brücke hinter sich zerstörte. Deswegen endet der Giant’s Causeway heute im Meer.




Mondnixe ...



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...   Erstellt am 23.01.2009 - 13:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Carrickfergus Castle, County Antrim



Carrickfergus Castle steht auf einer schroffen Hügelkuppe und ist ein imposantes Bollwerk, dessen Entstehungsgeschichte bis auf das Jahr 1185 zurück geht. Eine Zeit, in der Angel - Normannen, als Abenteurer rücksichtslos über das Land herfielen und große Stücke Land an sich rissen um dort ihre Familien zu beheimaten und auf dynastisches Glück hofften.
Einer dieser Abenteurer war John de Courcy, ein Normannischer Lord. Dieser hatte eine Prophezeiung gehört, in dieser würde Ulster, eines Tages von einem weißen Ritter, aus einem fernen Land, auf einem weißen Pferd, mit weißen Tauben auf seinem Schild, dass Land erobern.

Bild- und Textquelle mit freundlicher Genehmigung


Seit dem er ein Kind war, war de Courcy davon überzeugt, dass er dieser Ritter sei, von dem die Legende sprach. Also stieg er auf ein weißes Schlachtross, mit einer vorbildlichen Haltung und trug ein Schild mit weißen Tauben. Er scharrte eine kleine Gruppe gut bewaffneter Soldaten um sich und ritt gegen Ulster.
Er begann einen unglaublich blutigen Eroberungsfeldzug, welcher über ein viertel Jahrhundert dauerte. Jeder Sieg ging einher mit der Einnahme eines Schlosses, so auch Carrickfergus.
Dies darf mitlerweile die Auszeichnung “Das älteste Steinschloss Irlands” tragen.
Im Jahre 1210 wurde das Schloss von König John eingenommen. Er machte daraus ein Verwaltungscenter für die englische Regierung und dies sollte es dann auch weitere 700 Jahre bleiben.
Es gibt in dem Schloss eine tief gelegene, dunkle Quelle. An dieser Quelle soll der Geist eines Soldaten erscheinen. Eine tragische Liebesgeschichte und Treuebruch, welche dann in einem monumentalen Fehlurteil des Gerichtes gipfelte, soll hinter diesem Spuk stecken.

Robert Rainey, ein Soldat der in Carrickfergus Castle um 1760 stationiert war, war ein Mann mit großem Ansehen. Aber als er das einheimisches Mädchen, Betsy Baird, traf und sich verliebte, versprach er ihr er würde diesen Lebenswandel aufgeben, wenn sie ihn heiraten würde. Er war überglücklich, als sie der Heirat zustimmte.
Allerdings wusste Rainey nicht, dass Betsy auch eine Beziehung zu dem Bruder seines Kommandanten hatte, Colonel Jennings. Wie Rainey nun hinter diese Affäre kam, ist nicht bekannt. Aber als er dahinter kam, war seine Reaktion, eine unkontrollierbare blinde Wut und als er, auf der Straße, seinen Rivalen traf, rammte er im sein Schwert durch den Bauch. Dann steckte er in aller Ruhe sein Schwert wieder weg und ging zurück in sein Quartier, wusch sich das Blut ab, zog sich um und legte sich ins Bett.
Allerdings wusste Rainey nicht, dass Betsy auch eine Beziehung zu dem Bruder seines Kommandanten hatte, Colonel Jennings. Wie Rainey nun hinter diese Affäre kam, ist nicht bekannt. Aber als er dahinter kam, war seine Reaktion, eine unkontrollierbare blinde Wut und als er, auf der Straße, seinen Rivalen traf, rammte er im sein Schwert durch den Bauch. Dann steckte er in aller Ruhe sein Schwert wieder weg und ging zurück in sein Quartier, wusch sich das Blut ab, zog sich um und legte sich ins Bett.

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Anne ...



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...   Erstellt am 24.01.2009 - 13:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ein Abstecher in den kleinen, aber auf der ganzen Welt bekannten Ort Bushmills nicht fehlen, wo die älteste lizensierte Whiskey-Brennerei der Welt, die „Old Bushmills Distillery", steht.



Bereits im Jahr 1608 hat sie das Brennrecht erhalten.

„Who distilled first?", wird schon in James Joyces „Ulysses" gefragt.

Auf jeden Fall ist sie die letzte verbliebene Brennerei in Nord-Irland.

Als einzige produzierende Brennerei in Irland hat sie sich ein Aussehen mit ihren Pagodendächern wie ihre schottischen Geschwister erhalten. Heute gehört auch sie zu der Irish Distillers Group aus der Republik Irland.



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