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Cecilia ...



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...   Erstellt am 15.11.2008 - 11:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Vielen Dank liebe LiteraTour. Ich möchte an Deinen Beitrag über Patrick Kavanagh anknüpfen.


Patrick Kavanagh

In Dublin ein paar Meter von Baggot Street Bridge entfernt stehen zwei mit Eichenholzplanken zu einer Sitzbank verbundene Marmorplatten, die Patrick Kavanagh am 17. März 1968, dem Festtag seines Namenspatrons und Nationalheiligen, von Freunden errichtet wurden.

Kavanagh hatte sich auf eine dem Andenken einer Mrs. Dermot O'Brien gewidmete Bank ein Verslein gemacht, mit dem er sich zugleich sein eigenes Epitaph schrieb.




Das Sonett beschwört aufs genaueste die Atmosphäre dieses bei allem Verkehrslärm lauschigen Winkels und liest sich in deutscher Übertragung wie folgt:

O gedenke mein, wo Wasser fließt,
Kanalwasser am liebsten, so leise
Und grünlich im Herzen des Sommers. Bruder, Gedenke mein auf diese, hübsche Weise.
Wo bei einer Schleusenkammer niagarisch tost
Der Wasserfall dem, der im ungeheuren Schweigen Eines Julitages sitzt. Niemand dichtet Prosa, - Dem sich solch parnaß'sche Inseln zeigen.
Bedauernd zieht und mit gebeugtem Haupt ein Schwan,
Aus Brückenaugen blickt ein wundersamer Lichterstrahl -
Und siehe! aus Athy und andern unbekannten
Städten Mythen bringend, naht ein Kahn.
O gedenke mein mit keinem Heldenmal
- eine Sitzbank am Kanal begrüße den Passanten.


Gegenüber sitzt, in Bronze gegossen, Kavanagh selbst - kein Mensch aus Fleisch und Blut, aber doch mehr als ein Geist:

If ever you go to Dublin town
In a hundred years or so,
Inquire for me in Baggot Street
And what I was like to know.

On Pembroke Road look out for my ghost,
Dishevelled with shoes untied,
Playing through railings with little children
Whose children have long since died.


[img]


Verbittert über die drückende Armut, der er im »maliziösen Dublin« ausgesetzt war und die ihn vorher und nachher zu ständigem Wohnungswechsel zwang, wurde Kavanagh immer verletzlicher und zanksüchtiger, und als die Dubliner Wochenzeitung The Leader im Oktober 1952 ein nicht sehr schmeichelhaftes Autorenprofil von ihm veröffentlichte, strengte er, mit untrüglichem Sinn für literarisches Martyrium einen Prozeß wegen Ehrverletzung an, der ihn finanziell und gesundheitlich völlig ruinierte.

1954 wurde bei dem stark gealterten und entkräfteten Mann Lungenkrebs diagnostiziert; aber die notwendig gewordene Operation überstand er.

Seine Genesung, die er dem wenige Schritte von seiner Behausung entfernten Grand Canal zuschrieb, empfand er als »Erlösung« und »Wiedergeburt«, und die satirischen Gedichte der Zeitspanne 1944-52 wichen den lyrischen Sonetten des Spätwerks, die den Reiz des Gewöhnlichen und Gewohnten, die Fülle alltäglichen Lebens feiern.




Tagtraeumerin
unregistriert

...   Erstellt am 15.11.2008 - 12:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Das Fass als Celtic Symbol ist ursprünglich nur ein Gebrauchsgegenstand.
Es bewahrt Nahrungsmittel auf und Wasser. Als Butterfass dient es außerdem zur Herstellung von Lebensmitteln.
Fette Milch und Butter sind Zeichen von Reichtum. Grund genug, um das Fass zu den Wertgegenständen zu zählen, bewahrt es doch vor allem Kostbarkeiten auf, die an Genuß gekoppelt sind — Met, z.B.

Es kann die Lebensqualität verbessern oder vermindern,
bzw. Lebensgeister wachrufen Verjüngung, Stärkung.

Der Einsatz zur Abkühlung hitziger Helden wie
Cú Chulainn deutet auf Weisheit.

Besonders häufig und vielfältig wird das Faaa in Bricriu's Gastmahl verwendet:

Teil des Gastmahls des Hauses Bricriu war ein Heldenbissen, den die drei Helden Laegaire Buadach, Conall Cernach und Cú Chulainn jeweils für sich beanspruchten.

Er bestand aus einem Fass, in dem drei Ulsterkrieger Platz hatten; einem siebenjährigen Eber, gefuttert mit Milch, Haselnußkernen, Weizen und Fleisch; einem siebenjährigen Ochsen, gefüttert mit Milch, feinem Gras und Korn; einhundert mit Honig gebackenen Weizenbroten, zu deren Herstellung fünfundzwanzig Sack Weizenmehl verarbeitet worden waren.
Zu dem Gastmahl selbst gehörte ein gefülltes Riesenfass, das aufgrund seiner Größe mit Leitern versehen war.

Da der Streit nicht so schnell zu entscheiden war, begaben sich die drei Helden in ihrer Wut zu Medb.

Diese sandte ihnen zur Besänftigung einhundertfunfzig Frauen mit entblößten Brüsten sowie drei Fässer mit kaltem Wasser entgegen. Nachdem die drei Helden weitere Abenteuer bestanden hatten, wurde am Ende Cú Chulainn der Heldenbissen zugesprochen.




WordPerfekt 



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...   Erstellt am 16.11.2008 - 20:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Irische Eisenbahngesellschaften (IE und NIR)
Iarnród Éireann (IE)][
Northern Ireland Railways (NIR)

Iarnród Éireann (IE)
Iarnród Éireann, die Staatliche Irische Transportgesellschaft, wurde 1987 im Rahmen des novellierten Transport Acts mit dem öffentlichen Personen- und Güterverkehr auf Schiene (und mit Linienbussen auf der Straße) beauftragt. Hauptstrecken für den Personenverkehr sind Dublin-Belfast mit Stickbahnen nach Sligo, Ballina, Westport, Galway, Limerick, Ennis, Tralee, Cork, Waterford und Rosslare Harbour. Zusätzlich zum DART-Verkehr zwischen Bray und Howth betreibt das Unternehmen auch die U-Bahnen im Raum Dublin zwischen Arklow, Drogheda, Dundalk und Maynooth sowie den mit EU-Geldern finanzierten Arrow service nach Kildare (seit 1994). In den letzten Jahren wurde das Netz nach und nach auf Vordermann gebracht, die Reisegeschwindigkeiten erhöht, der Takt verdichtet und klimatisierte Wagen eingeführt.

Northern Ireland Railways (NIR)
Die Northern Ireland Railways (NIR) wurden 1968 gegründet und erhielten den Auftrag , den Schienenverkehr von der ehemaligen Ulster Transport Authority zu übernehmen, die ihrerseits zwischen 1948 und 1957 die drei privaten Bahnunternehmen Great Northern Railway, Northern Counties Railway und Co. Down Railway in Nordirland übernommen hatte.
Das heutige NIR-Netz umfasst 342 Kilometer einschließlich der Hauptstrecke Belfast-Dublin, einer Zweigstrecke nach Coleraine und Derry (mit Stichbahn von Coleraine nach Portrush) und den S-Bahn-Strecken von Belfast nach Portadown, Bangor und Larne.
Investiert wurde in den letzten Jahren schwerpunktmäßig in die z.T. noch aus dem 19. Jahrhundert stammenden Bahnhofsgebäude (z.B. Lisburn, Carrickfergus oder Whitehead), insbesondere in die Belfaster Central Station. Auch die Weiterentwicklung des Bahnverkehrs in der Provinz kam nicht zu kurz (Streckenverknüpfungen). Ein Meilenstein für den Busverkehr in Belfast war die Eröffnung der Great Victoria Street Station im Stadtzentrum im September 1995.


Streckennetz

Obwohl das Land recht klein ist, wird das Bahnreisen erschwert durch eine umständliche Streckenführung und hohe Preise. Das spärliche Netz der Iarnród Éireann ist auf die Hauptstadt Dublin ausgerichtet. Es umfasst 1653 km und erreicht damit nur größere Orte. Zwischen diesen bestehen zwar brauchbare Verbindungen, aber nur bis ca. 20 Uhr (keine Nachtzüge!). Auf häufig frequentierten Strecken verkehrt alle zwei Stunden ein Zug, auf Nebenstrecken fahren gerade mal zwei am Tag.

Die Streckenlänge des von den Northern Ireland Railways betriebenen Netzes beträgt 342 km. Eine Verknüpfung mit dem Netz der IE besteht zwischen Dundalk im Süden und Newry im Norden (Hauptstrecke Dublin-Belfast).

Faustregel: je weiter Ihr Euch von Dublin entfernt, desto schlechter wird das Zugangebot!



Tarife
Für den Zug sind im Vergleich zum Bus 50-80% mehr zu zahlen.

Falls Ihr ohne IR-Ticket unterwegs sein solltet: für alle unter 26 Jahren gibt´s eine Halbpreis-Fair Card.

Attraktiver sind die Rambler-Bahnpässe, in Irland zu erwerben, auch in Nordirland gültig: für drei, acht oder fünfzehn Tage, als Bus&Train (stellt Euro Domino in den Schatten) für acht oder fünfzehn Tage.
Die Ideallösung für wirklich ausgiebige Touren durch Irland!

Quelle





Signatur
Der menschliche Geist gleicht einem Fallschirm;
er kann nur funktionieren, wenn er offen ist.

Franscis Picabia

Cecilia ...



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...   Erstellt am 17.11.2008 - 09:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Irland ist so reich an wundervollen Dingen, dass die Besucher oft achtlos an den Grafschaften im Landesinneren vorüberfahren.




Midlands mag in der Tat eine etwas unattraktive Bezeichnung sein, aber wer diese Region links liegen lässt, um möglichst schnell das weltoffene Dublin, das Feinschmeckerparadies Cork oder die wilde Schönheit der Westküste zu entdecken, versäumt etwas vom Wesen des Landes.



Die Landschaft ist größtenteils grün und üppig, mit Strömen und Flüssen und schönen Seen. Hier werden einige der besten Pferde der Welt gezüchtet.


Es gibt auch Berge, die einen herrlichen Fernblick bieten und sich gut zum Bergwandern eignen, und ausgedehnte Moorgebiete, wo man mit dem Fernglas Vögel beobachten kann.

Die Grafschaften des zentralen Tieflands und des Binnenlands haben mit Ausnahme der Grafschaften Cavan und Kildare zwei große Gemeinsamkeiten, die ihre Landschaft prägen.

Da ist zum einen der große Strom, der Irland fast zweiteilt: All die vielen Wasserfälle dieser Region münden in den Shannon und finden so schließlich ihren Weg zum weiten Atlantik.




Dies ist das ideale Land für Menschen, die gerne mit dem Boot unterwegs sind. In Banagher in der Grafschaft Offaly gibt es außerdem einen großen Yachthafen.

Das zweite Charakteristikum ist ein riesiges, flaches Moorland, das kein Ende zu nehmen scheint. Dieses wirtschaftlich genutzte Moorgebiet, das als Bog of Allen bezeichnet wird, zieht sich durch das gesamte Binnenland, wie ein ungeheuer großer, unheimlicher Teppich aus braunem Torf oder Wollgras, der über mehrere Grafschaftsgrenzen hinweg reicht.


Bildquelle


Der vielbefahrene Grand Canal durchschneidet dieses Moorland und fließt durch mehrere große Städte in seinem Hinterland, bevor er sich mit dem Shannon vereinigt.


Bildquelle und HP Grand Canal




Anne ...



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...   Erstellt am 17.11.2008 - 09:17Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


schrieb

    Typisch Irisch

    Für eine schriftliche Benachrichtigung an Verwandte und Bekannte über einen Todesfall bleibt den Hinterbliebenen keine Zeit, denn in Irland findet die Beerdigung oft am nächsten, spätestens jedoch am übernächsten Tag statt.

    Und so ist in der Tageszeitung die Seite mit den Todesanzeigen, die die zuerst aufgeschlagen wird.

    Nach der Beerdigung gedenkt man dem Verstorbenen mit einer Totenfeier, bei der ausgiebig aufgetischt, reichlich Alkohol fließt und auch gesungen wird.

    Zu den Beerdigungen kommt wie zu Hochzeiten der gesamte Familienclan zusammen — und nicht nur der:
    Es gibt Leute, die jeden Morgen die Todesanzeigen in der Tagespresse studieren und sich die lukrativsten Begräbnisse vormerken, um ein gutes Essen samt Vollrausch und Geselligkeit abzustauben.

    Die Standardantwort auf die vorsichtige Frage nach dem Verhältnis zum Verstorbenen lautet: »Ein Freund «

    Wer wollte ihnen das Gegenteil beweisen, wo doch in Irland jeder mit jedem irgendwie verwandt, verschwägert und bekannt ist?

    Wer in Irland stirbt, kommt schnurstracks in den Himmel — es sei denn, der Tote war Atheist oder, schlimmer, Protestant.


Im Alter von 87 Jahren wurde am vergangenen Mittwoch in England die in Galway geborene Margaret Mary Ward zur letzten Ruhe getragen, und an ihrem Grab versammelten sich neben den zwölf sie überlebenden Kindern (drei sind bereits verstorben) 172 Enkel, 36 Urenkel und 18 Ur-Ur-Enkel.
Nie habe ihre Mutter den Geburtstag eines Enkels vergessen, so eine ihrer Töchter, und sei das ganze Jahr über damit beschäftigt gewesen, Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke zu kaufen. 238 direkte Nachfahren hinter dem Sarg einer Verstorbenen dürfte ein Rekord sein, der nicht so bald gebrochen wird.

Quelle




Cecilia ...



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...   Erstellt am 19.11.2008 - 09:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




In der Grafschaft Offaly stehen Ruinen der vermutlich größten Klostersiedlung Irlands
Clonmacnoise, - Cluain Mhic Nóis – Wiese der Söhne von Nós - das im 5.Jahrhundert gegründet wurde.



Es liegt auf einem niedrigen Hügel über dem Shannon und umfasst heute die Überreste einer Burg und einer Kathedrale sowie mehrere Kirchen, Türme und Keltische Kreuze.


Bildquelle


Gegründet wurde das Kloster im 5.Jahrhundert durch St. Ciarián, einer der „Zwölf Apostel" Irlands; Schüler des heiligen Finian von Clonard, die sich alle als Klostergründer verdient gemacht haben.

Im Frühmittelalter befand sich Clonmacnoise an einer strategisch wichtigen Stelle, da sich hier eine bedeutende Handelsstraße mit dem von Nord nach Süd fließenden Shannon River kreuzte.

Beste Voraussetzungen für ein schnelles Wachsen des Klosters.
Im 7. und 8.Jahrhundert entwickelte sich das Kloster dann zu einer der bedeutendsten Lehrstätten Irlands und sogar Europas.
Die heute zu besichtigenden Ruinen einer Kathedrale und einiger Kirchen, die zwei Rundtürme sowie die drei bedeutendsten Hochkreuze stammen jedoch aus der Zeit zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert und lösten die hölzernen Vorgängerbauten ab.
Nicht nur der Klosterkomplex birgt viele überraschende Details, sondern auch das Besucherzentrum.




Mondnixe ...



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...   Erstellt am 19.11.2008 - 16:28Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Offaly ist die Heimat des Tullamore Dew, eines großartig schmeckenden Whiskey

Die Wurzeln von Tullamore Dew, dem „legendären irischen Whiskey“, reichen zurück bis zum Jahr 1829, als in der Grafschaft Offaly die Tullamore Distillery von Michael Molloy in Tullamore gegründet wurde.

Daniel E. Williams hatte maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Destillerie
Seine Initialien, D-E-W, inspirierten die Namensgebung unseres Whiskeys zu „Tullamore Dew“ …

Tullamore, auf gälisch Tulach Mhór (großer Hügel), liegt im Herzen der wichtigsten Gerstenanbauregion Irlands. Aus dieser Region stammt nicht nur der goldene Ausgangsrohstoff, sondern auch das reine Wasser, ohne das kein guter Whiskey auskommen kann.

Während des 19. Jahrhunderts erlebten die Destillerie und die Stadt eine Blütezeit.
Der Grand Canal, der schon damals Tullamore mit Dublin verband, war Hauptverkehrsader für Versorgungsgüter, und natürlich überaus wichtig für den Transport von Tullamore Dew zu weiter entfernten Märkten.

Zwar wird in Tullamore selbst kein Whiskey mehr gebrannt, aber im Tullamore Dew Heritage Center werden Sie beobachten können, wie sich das Leben in einer irischen Kleinstadt seit dem frühen 19. Jahrhundert entwickelte, und sich über den Herstellungsprozess von Whiskey informieren.
Am Ende der Führung werden Sie auf ein Glas Tullamore Dew oder Irish Mist whiskey liqueur eingeladen.


Wenn Sie auf der Suche nach ausgefallenen Geschenken sind, werden Sie im Geschenkshop fündig. Das Angebot reicht von Tullamore Dew Geschenksortimenten bis hin zu Kunsthandwerk und Schmuck, der in der Region liebevoll gefertigt wird. Nutzen Sie die Gelegenheit und kaufen Sie den limitierten Tullamore Dew Heritage Blend Whiskey direkt vor Ort.



Quelle und mehr Informationen




Cecilia ...



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...   Erstellt am 22.11.2008 - 14:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Die Stadt Athlone in der Grafschaft Westmeath, südlich von Cavan, ist in gewissem Sinne die Hauptkreuzung von Irland, wo sich die meisten nach Galway, Sligo, Clare und in andere Grafschaften wenden.





Aber wir drehen den Spieß einfach um:
Wir betrachten Athlone als einen Mittelpunkt und sehen wir uns in der Nähe um!

In Collinstown in der Grafschaft Westmeath stellt Sue Farrell Gigginstown-Käse her.




Ihr Bauernhof ist schwer zu finden, doch glücklicherweise kann man ihren Käse in vielen Läden dieser Gegend kaufen.




In Mullingar, im Osten von Westmeath, befindet sich die Multyfarnham Deer Farm, wo Chris Burley über tausend Stück Dammwild hält und Wildbret verkauft.





Die Seen hier, Lough Ennel, Lough Owel und Lough Derryvara, waren früher für ihre Forellen berühmt.




Cecilia ...



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...   Erstellt am 22.11.2008 - 19:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nicht, dass Flann O'Brien seinen Lebensmittelpunkt in Offaly gehabt hätte; er ist, nach James Joyce und Sean O'Casey, der große Dichter der Hauptstadt Dublin.

Doch der Romanautor Flann O'Brien verlebte einen Teil seiner Kindheit in der Whiskey-Stadt Tullamore und holte sich in der Grafschaft Offaly die Anregung für seinen Romanerstling, dessen Titel vielen Übersetzern Rätsel aufgegeben hat.

Was 1966 auf deutsch bieder-brav als
Zwei Vögel beim Schwimmen herauskam, ist erst 1989 zu dem surrealistisch klingenden
In Schwimmen-Zwei-Vögel berichtigt worden.
Und in der neuesten Überarbeitung heisst dieser Klassiker:
Auf Schwimmen-zwei-Vögel

Das Surreale aber ist das Topographisch-Mythische:
Der verwirrende englische Romantitel At Swim-Two-Birds ist nämlich nichts anderes als die wörtliche Übertragung der irischen Ortsbezeichnung
SNÄMH-DA-EN.

Dieses Inselchen im Shannon, das auf englisch Devenish Island heißt und auf halbem Wege zwischen Shannonbridge und Clonmacnoise liegt, war der Überlieferung nach Rastplatz des dem Wahnsinn verfallenen nordirischen Kleinkönigs Sweeney -Suibhne-, den der hl. Ronan nach der Schlacht von Moira -Mag Rath- in einen Vogel verwandelt hatte.
Von da an flatterte der ausgestoßene Vogelmensch, sein Schicksal beklagend und die Landschaft besingend, ruhelos von einem Ort zum anderen.


Vielleicht entlehnte Flann O'Brien der mittelirischen Legende von dem zwischen Himmel und Erde schwebenden Vogel auch die Leitidee des »gesunden Wahnsinns«, die sein gesamtes von absurder Phantasie und bizarrer Fabulierkunst gekennzeichnetes Werk durchdringt:

»Wenn der Mensch den Mut hat, den Blick zu heben und die schrecklichen menschlichen Lebensverhältnisse vernünftig zu betrachten [...], muß er endlich einsehen, daß kürzeste Perioden zeitweiliger Befreiung von unerträglichem Leid das äußerste ist, was ein Individuum zu Recht erwarten kann.«

Mit irischer Sprache und Mythologie war der Autor wohlvertraut; sein eigentlicher Name, Brian O’Nolan,lautet in irischer Brian O Nuallain, sein Vater war überzeugter Irischsprecher und unterrichtete seine Kinder selbst.

So lernte O’Brien mehr Irisch als Englisch und bewegte sich mühelos zwischen den beiden Sprachen und Kulturen.

Ab 1940 schrieb er, unter dem Pseudonym Myles na gCopaleen – Myles von den Pferdchen – 26 Jahre lang Kolumnen in der Irish Times.
Flann O´Brien gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller Irlands.

Auszug aus SNÄMH-DA-EN

Ein Glas Porter, bei Gott, so was! O ja, ich sage Ihnen, Casey war ein Mann unter Zwanzigtausend, da gibt es keinen Zweifel.
Er wußte, was los war, ganz bestimmt wußte er das. Und wenn er auch sonst von nichts 'ne Ahnung gehabt hätte, er verstand, ein Gedicht zu schreiben.
Ist ein Porter dein einziger Freund.

Hab ich Ihnen nicht gesagt, daß er gut ist? sagte Shanahan.
Weiß Gott, mich kann man nicht reinlegen.
Da steckt was drin in dem Gedicht, Ewigkeitswert, wenn Sie wissen, was ich meine.

Das Gedicht, wollte ich sagen, ist ein Gedicht, das man immer da hören wird, wo die irische Rasse zusammenkommt, es wird so lange leben, wie der Allmächtige noch die zähe Wurzel eines Iren auf diesem Planeten übrigläßt, darauf können Sie sich verlassen. Was meinen Sie, Mr Shanahan?

Es wird weiterleben, Mr Lamont, es wird weiterleben.

Ich bin verdammt sicher, daß es weiterleben wird, sagte Lamont.

Ein Glas Porter, bei Gott, was? sagte Furriskey.
Sagen Sie uns doch mal, Sie Altgedienter, sagte Lamont wohlmeinend, was halten Sie davon? Gönnen Sie doch den Anwesenden die Wohltat Ihrer gelehrten, hartnäckigen, heiklen Ansicht, Sie Märchenbuch. Was, Mr Shanahan?

Schalkhaft wurde im tanzenden Licht des Feuers mit Verschwöreraugen geblinzelt. Furriskey gab Finn einen leichten Klaps gegen die Knie.
Wachen Sie auf!

Und Sweeny fuhr fort, sagte der korngelbe Finn, folgende Strophen vorzutragen.

Dürft' ich allein sie suchen,
die Hügel der braunen Welt,
war' meine einsame Hütte mir lieber
im Glen Bolcain.

Gut sein Wasser, grünlich grün,
gut sein reiner starker Wind,
gut seine kressegrüne Kresse,
am besten sein wuchernder Ehrenpreis.


Er legt schon wieder los, sagte Lamont. Das wird ein guter Mann sein, welcher dermaleinst der Zunge dieses Mannes Einhalt gebietet.
Wir kriegen bei Gott noch mehr von seinem Sie-wissen-schon-was zu hören. (...)




Anne ...



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Austausch mit Irland
Maria Stern Gymnasium Augsburg


Seit 2006 besitzt unsere Schule eine Schulpartnerschaft mit einer irischen Schule.

Im September 2006 waren die Iren erstmals zu Gast, zwei Wochen später flogen wir mit 25 Schülerinnen rüber auf die Insel! Es war super!


Unsere Partnerschule ist das St. Finian's College in Mullingar, County Westmeath. Diese katholische, gemischte Secondary School liegt genau in der Mitte Irlands, so dass wir von dort aus sowohl nach Dublin als auch nach Limerick an die Atlantikküste Ausflüge machen.

Dieses Jahr findet der Austausch mit 25 Schülerinnen aus dem jetzigen 9. Jahrgang im September statt. Unsere irischen Partner besuchten uns vom 12. bis 19. April. Einige der Bilder könnt Ihr unten sehen. Vom 20. bis 27. September machten wir den Gegenbesuch in Irland. Die Bilder von unserem Besuch in Mullingar seht ihr ebenfalls unten.




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