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<LiteraTour>
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...   Erstellt am 29.09.2008 - 15:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Schüttle jedem Nachbarn die Hand
und gib jedem Mädchen einen Kuss.
Wieder zu Hause in Donegal
bist du so willkommen
wie die Blumen im Mai.

Johnny Patterson




<Sternenfee>
unregistriert

...   Erstellt am 30.09.2008 - 12:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen






Slieve League

Wenn ich etwas malen müßte
so frei und aus der Hand
dann war's ein Stück von dieser Küste
von diesem Meer und diesem Land.
Als eine Fee die Insel küßte
wurd' Grün auf sie gebannt
und mit Eifer und Gelüste
lief das Grün von Rand zu Rand.
Wenn ich etwas malen müßte
dann diesen Hang und diesen Strand
ach, wenn ich doch nur wüßte
wo Irlands Fee einst stand.

Sternenfee




Cecilia ...



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...   Erstellt am 01.10.2008 - 09:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mit ihrem wunderschönem Gedicht Slieve League hat Sternenfee uns eingestimmt auf unsere heutige Wanderung.

In Donogal befindet sich eine der spektakulärsten Klippenlandschaften ganz Europas.





Der stolze Slieve League mit seiner beeindruckenden Höhe von mehr als 600 Metern!

Der Wanderpfad über Fels und Heidekraut die Klippen aus Quarzitgestein gebildeten Naturmonument hinauf ist schmal und anstrengend.



Mit einer spektakulären Aussichten auf die tief unter uns liegenden See einerseits und auf das herrliche Bergland andererseits werden wir für diese Anstrengung mehr als entschädigen.



Unsere besonders schwindelfreien Sportreporter Judith und Jörg erklimmen noch den Pfad über den One Man´s Path



Es ist der höchste Punkt der Klippen und hier fällt es zu beiden Seiten des Wegesrandes steil zum Meere oder zum Landesinneren hin ab.



The Dubliners - Donegal Danny



Bildquelle




Anne ...



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...   Erstellt am 01.10.2008 - 09:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


The Ballad of Donegal

http://www.youtube.com/watch?v=XU-mg5hO … re=related




Cecilia ...



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...   Erstellt am 02.10.2008 - 08:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


GLENTIES Na Gleanntai, die Glens, so genannt, weil das hübsche, knapp eintausend Einwohner zählende Dorf landschaftlich sehr reizvoll am Ausgang zweier Täler, den südwestlichen Ausläufern des wilden Hochlands von Donegal, gelegen ist.




Der Zusammenfluß von River Owena und River Stracashel hat die Ortschaft zu einem beliebten Angelzentrum werden lassen.

Rings von Wald umgeben - in Donegal sehr selten -, verdankt sie ihren bescheidenen Wohlstand aber vor allem der Herstellung von Tweed, Handschuhen, Strick- und Wirkwaren.

Was heute dank Klein-und Heimindustrie einen vergleichsweise blühenden Eindruck macht, litt in nicht allzu ferner Vergangenheit, als die Menschen allein von ihren handtuchgroßen mageren Feldern leben mußten, bittere Armut.


Für unser Marathontraining ist die abwechslungsreiche Gegend einschließlich Aghla Mountain - An Eachla- ideal.



Der Dublin Marathon wird der „The friendly Marathon“ genannt.
Er zählt zu den ältesten Cityläufen weltweit und gehört zu den zehn größten Marathons in Europa.


25 Tage, 02 Stunden, 01 Minuten, 12 Sekunden bis zum Start

Bildquelle




<Gästin>
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...   Erstellt am 02.10.2008 - 08:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Glenties für eine Nacht Hollywood.
Filmpremiere in Glenties.

http://www.youtube.com/watch?v=1uom1xU8 … re=related









1936: Europa und die Welt brodeln, Krieg liegt in der Luft. Doch davon merkt man nichts in dem kleinen irischen Dorf, in dem der achtjährige, uneheliche Michael mit seiner Mutter und deren vier Schwestern lebt.

Alles verläuft in seinen gewohnten Bahnen - doch dann kehrt völlig überraschend Jack zurück, der ältere Bruder der Frauen.

Nach 25 Jahren in Afrika findet sich Jack in seiner alten Heimat kaum noch zurecht.
Auch die Schwestern fühlen sich von ihrem Bruder entfremdet.

Als dann wie aus dem Nichts auch noch Gerry, der Vater vom kleinen Michael, auf seinem Motorrad angeknattert kommt, ist allen klar:
Dieser Sommer wird ihr gesamtes Leben verändern...

Das Leben der fünf unverheirateten Mundy-Schwestern gerät in neue Bahnen. Zum ersten Mal seit langem fühlen die Frauen so etwas wie Lebenslust.
Aber das kleine Glück ist nicht von Dauer.

Das Leben als Priester in Uganda hat Jack erschöpft - eigentlich ist er nur zum Sterben nach Hause gekommen. Sein Besuch löst eine Kette dramatischer Ereignisse aus


Originaltitel: Dancing at Lughnasa
Deutscher Titel: Ein Sommer und eine Nacht
Filmlänge: 94min
Land (Jahr): Irland
Grossbritannien
USA (1998)
Genre: Drama
Besetzung: Meryl Streep, Michael Gambon, Catherine McCormack, Kathy Burke, Sophie Thompson, Brid Brennan, Rhys Ifans, Darrell Johnston, Lorcan Cranitch, Peter Gowen, Dawn Bradfield, Marie Mullen, John Kavanagh, Kate O'Toole, Gerard McSorley
Regie: Pat O'Connor (I)
Drehbuch: Frank McGuinness
Kamera: Kenneth MacMillan (I)
Produktion: Noel Pearson
Produktionsfirma: Capitol Films, Channel 4 Television Corporation [uk], Ferndale Films, Irish Film Board, Raidio Teilifis Eireann (RTE) [ie]
Komponist: Bill Whelan

Die Filmmusik ist tradition Celtic und lässt die heidnischen Wurzeln erahnen.

http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_special/ … tml?id=509




<LiteraTour>
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...   Erstellt am 02.10.2008 - 08:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Jedes Jahr im August treffen die Teilnehmer der Patrick MacGill International Summer School in Glenties ein.

http://www.youtube.com/watch?v=T5snSpKc … 5snSpKceEw


PATRICK MACGILL (1889 bis 1963), Erntehelfer, Schienenleger und Autor von siebenundzwanzig Büchern, wurde in einem der beiden Täler von Glenties geboren, in einer armseligen Bauernkate, die noch heute zu besichtigen ist.

MacGill ging bereits mit zehn Jahren von der Schule und arbeitete auf dem väterlichen Feld.

Schon der Zwölfjährige musste seine Haut zu Markte tragen; als Mietling verdingte er sich zum Preis von fünf Pfund und zehn Schilling für jeweils sechs Monate bei protestantischen Großbauern in Mid-Ulster, die auf dem »Sklavenmarkt« von Strabane nach kräftig gebauten Knechten Ausschau hielten.

Zwei Jahre später schiffte er sich im Hafen von Derry nach Schottland ein, zogen doch traditionell zur Erntezeit ganze Familien mit Sack und Pack von Donegal nach Schottland, wo sie, in primitiven Hütten untergebracht, alkoholisiert und brutalisiert, als Kartoffelleser (tattie-howkers) arbeiteten.

Schon in seinem ersten Roman mit dem bezeichnenden Titel The Children of the Dead End (1914) und dessen Gegenstück The Rat Pit (1915) geht MacGill mit den unsäglichen Arbeits- und Wohnbedingungen der Migranten ins Gericht, aber auch mit ihrer Unwissenheit, die das negative Image des betrunkenen Paddy in Großbritannien verstärken half.

MacGill avancierte zur »Stimme der Sprachlosen«.

1912 zog MacGill nach London, wo er vorübergehend als Redakteur für den Daily Express tätig war; sein erster Auftrag bestand darin, seinen großen Landsmann George Bernard Shaw zu interviewen, der ihm die Gegenfrage stellte, weshalb er die ehrliche Arbeit eines Kolonnenarbeiters aufgegeben habe, um den Beruf eines Jounalisten zu ergreifen.

1913 arbeitete MacGill in der königlichen Bibliothek der Kapelle von Windsor Castle.

1930 ging mit Ehefrau und Kindern nach Amerika.
1963 starb er in Miami.

The Patrick MacGill Summer School 1981-2008




Tagtraeumerin
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...   Erstellt am 02.10.2008 - 10:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mit dem langgestreckten, schmalen Bergsee Lough Finn, auf den man vom Gipfel hinabblickt, verbindet sich eine traurige Legende:

Der keltische Krieger Fergoman wurde am See von einem Keiler angefallen, dessen Ferkel er getötet hatte, und rief, von Hauern durchbohrt, um Hilfe.

Seine Schwester Finna - nach ihr ist der See benannt - hörte das Echo seiner Stimme von den Felsen auf dem gegenüberliegenden Ufer widerhallen und schwamm hinüber, um ihm beizustehen.

Da vernahm sie seine Stimme von der anderen Seite und durchschwamm erneut den See.
So ging es lange fort, bis Fergomans ersterbende Schreie sie mit solchem Kummer erfüllten, dass sie mitten im See ertrank.




<Adam Murphy>
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...   Erstellt am 03.10.2008 - 11:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Weiter nördlich von Glenties liegt The Rosses -Na Rosa- Vorgebirge, eine 240 Quadratkilometer große, mit Tausenden von Felsbrocken und kleinen Seen übersäte Heide- und Moorlandschaft, die sich von Gweebarra Bridge bis Crolly Bridge erstreckt. Wasser und Wind, Granit und Torf sind die bestimmenden Merkmale dieses kargen, in seiner Strenge jedoch überwältigend schönen Landstrichs.
Die Atlantikküste ist zerklüftet und zerrissen wie nirgends sonst in Irland; zahllose hingetupfte Inselchen sind ihr vorgelagert.
Größtes Eiland ist die Insel Arranmore, auf der Red Hugh O'Donnell of Tyrconnell, der gälische Stammesfürst mit dem englischen Grafentitel, vor seiner Flucht auf den Kontinent vier kostbare Perlen verbarg (heute in Londoner Privatbesitz).




Angela ...



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...   Erstellt am 03.10.2008 - 11:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Richtige nach dem Lauftraining an diesem kühlen regnerischen Herbsttag ist, ein deftiger Eintopf.

Das Rezept ist von Darina Allen, der Leiterin der Ballymaloe Cookery School

Darina ist in Irland bekannter als mancher Politiker, hat sie doch nicht nur mehr als ein Dutzend Kochbücher verfasst, sondern zudem die Nation mit ihrem TV-Kochprogramm »Simply Delicious« erfreut.

In ihrer Schule gilt die Philosophie:
»Ohne frische, gute Zutaten höchster Qualität keine köstlichen Gerichte.«
Ihre Kocherfahrungen hat Darina Allen in einem 640seitigen Werk zusammengefasst:
darina allen's ballymaloe cookery course.
Wer das Opus studiert hat, kann als Häuptling am eigenen Herd kaum noch etwas falsch machen.

Aus diesem irischem Kochbuchkurs ist das Rezept für irish Stew.






Für den deftigen Eintopf brauchen wir:

1,3 kg Lammkoteletts,
6 mittelgroße Zwiebeln,
6 mittelgroße Möhren,
8-12 Kartoffeln,
850 ml Lammbrühe,
1 Thymianzweig,
1 EL Mehlschwitze
sowie zum Garnieren
1 EL gehackte Petersilie
und 1 EL gehackter Schnittlauch.

Koteletts halbieren, und das überflüssige Fett abschneiden.

Fett in einer schweren Pfanne erhitzen. Zwiebeln schälen und halbieren, Möhren schaben und in große Stücke schneiden.

Das Fleisch im heißen Fett anbraten, bis es Farbe annimmt.

Fleisch herausnehmen, und sofort die Zwiebeln und Karotten ins Fett geben.

Fleisch, Karotten und Zwiebeln in eine Kasserolle schichten und jede Schicht mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Pfanne mit der Brühe deglacieren, und das Ganze in die Kasserolle gießen.

Die Kartoffeln schälen und sie obenauf legen und salzen, so dass sie garen, während das Stew vor sich hin köchelt.

Thymian hinzufügen, und das Stew je nach Fleisch 1-2 Stunden garen lassen.

Danach die Flüssigkeit abgießen, Fleisch und Gemüse in eine saubere Pfanne geben.

Das Fett abschöpfen, den Sud erhitzen, abschmecken und eventuell mit Mehlschwitze etwas eindicken. Sauce über Fleisch und Gemüse gießen,
das Ganze mit Petersilie, Schnittlauch bestreuen und heiß servieren.




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