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<Sternenfee>
unregistriert

...   Erstellt am 23.09.2008 - 09:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Bei den keltischen und gälischen Völkern ist die Banshee ein selten gesehener, aber umso öfter
gehörter weiblicher Geist.

Sie soll eine Frau mit wildwuchernden schwarzen Haaren und vom Weinen roten Augen sein und ein grünes Kleid und einen grauen Umhang tragen.

Sie stößt entsetzliche Schreie aus, die eine Mischung aus dem Heulen eines Wolfshunds, dem Schrei einer Wildgans, dem Weinen eines verlassenen Kindes und den Schmerzensschreien einer gebärenden Frau sein sollen.

Dieses Heulen ist besonders scheußlich, wenn es im Dämmerlicht eines trüben Sommertags über den Mooren und Seen als Echo widerhallt.

Das Heulen einer Banshee kann nur eines bedeuten - nämlich daß ein Mitglied der Familie sterben
muß.
Der Betroffene mag sich gerade weit weg von zu Hause aufhalten, die Banshee warnt dessen
oder deren Familie in der Heimat.

Das Wort "banshee" kommt von den keltischen Wörtern bean seidh.
Sie bedeuten "Frau der Feen".

Viele alteingesessene Familien in Irland behaupten, dass sie ihre ganz persönliche Banshee haben.
Oscar Wilde soll eine gehört haben, als seine Mutter starb.




<Adam Murphy>
unregistriert

...   Erstellt am 23.09.2008 - 10:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Trotz der landschaftlichen Schönheit ihrer Umgebung sollte man die Stadt Sligo nicht links liegen lassen und sich die Zeit nehmen, in Hargadon's Pub in der O'Connell Street einzukehren, um dort ein oder zwei Gläser Bier zu trinken.




Cecilia ...



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...   Erstellt am 23.09.2008 - 11:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


In der Grafschaft Sligo können wir den wuchtigen majestätischen Benbulben nicht übersehen.


Der Riese, neben dem sich mehrere schroffe Hügel wie prähistorische Ungeheuer unter einem stürmischen Wolkenhimmel rekeln, der ständig seine Formen ändert, starrt mit aufgerissenem Maul auf das Meer



Was für ein Kontrast zu den weiblich abgerundeten Formen, die man in Knocknarea auf der anderen Seite der Bucht vor sich hat!



Dabei klingt der Name doch alles andere als freundlich:
Im Gälischen bedeutet Knocknarea soviel wie »Hügel der Hinrichtungen«.

Ein großer Steinhaufen auf dem Gipfel gilt als Grabstätte der sagenhaften blutrünstigen Königin Maeve. Misgán Méadbha



Der Aufstieg ist ein wenig anstrengend, aber er lohnt sich, schroffen Geröllhalden und steile Abhänge, führen zu einem der größten Megalithfriedhöfe Europas




Globetrotter ...



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...   Erstellt am 23.09.2008 - 20:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ebenfalls in der Nähe der Stadt Sligo liegt das ehrfurchtgebietende Carrowkeel An Cheathrú Chaol wo sich auf den Bricklieve Mountains ein weitläufiger Komplex mit mehreren Ganggräbern









Bildquellen

Auch wenn man sich nicht für prähistorische Monumente interessiert, lohnt sich der Aufstieg: wegen des herrlichen Blicks hinab zum Lough Arrow und in die Ferne zu der nebelverhangenen Landschaft der Grafschaften Mayo, Leitrim und Roscomon.






















Jeder, der Irland näher kennenlernen will, muss diesen Ausblick unbedingt erlebt haben.





Signatur
Der Sinn des Reisens besteht darin, unsere Phantasien durch die Wirklichkeit zu korrigieren. Statt uns die Welt vorzustellen, wie sie sein könnte, sehen wir sie wie sie ist."

Samuel Johnson

Paula ...



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...   Erstellt am 23.09.2008 - 22:53Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


schrieb

    Trotz der landschaftlichen Schönheit ihrer Umgebung sollte man die Stadt Sligo nicht links liegen lassen und sich die Zeit nehmen, in Hargadon's Pub in der O'Connell Street einzukehren, um dort ein oder zwei Gläser Bier zu trinken.



Adam, das ist ein gute Idee. Vielleicht bekommen wir für Judith auch ihr heiss geliebtes - kalt getrunken strongbow cider




Cecilia ...



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...   Erstellt am 24.09.2008 - 08:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Irische Frauenrechtlerinnen

EVA GORE-BOOTH (1870-1926) und Gräfin CONSTANCE MARKIEVICZ geb. Gore-Booth (1868-1927) wurden beide in Lissadell House geboren.

Im Sommer kann der imposante neoklassizistische Kalksteinbau ebenso besichtigt werden wie der dazugehörige Park.


Bildquelle

Zu sehen sind Evas Manuskripte, Porzellan, Wand- und Ölgemälde, darunter solche des Dichtermalers JE und ein Doppelporträt der beiden Geschwister von Sarah Purser, sowie Erinnerungsstücke von den Polarexpeditionen des Vaters, Sir Henry Gore-Booth (1843-1900).

Bildquelle


Eva Gore-Booth

war das dritte Kind einer gebildeten angloirischen Grundbesitzerfamilie.

Sie war Sozialistin, Feministin und Pazifistin, geduldige Aufklärungs- und Erziehungsarbeit zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen ausgebeuteter Frauen waren neben der irischen Lyrik ihr Lebensinhalt. Sie veröffentlichte Gedichte und Dramen.

Die von ihrer Freundin Esther Roper postum herausgegebene Werkausgabe {Poems of Eva Gore-Booth umfasst immerhin 650 Seiten.

In Manchester organisierte sie Fabrikarbeiterinnen und trat für das Wahlrecht und die Gleichstellung der Frau ein.

1914 — 16 war sie Sekretärin des Women's Textile and Other Workers' Representative Committee, gab The Women's Labour News heraus und war Mitglied des Women's Peace Crusade.

Während Eva friedlich für die Frauenrechte kämpfte, war ihre Schwester Constance Markievicz,
eine der markantesten Frauengestalten, die Irland hervorgebracht hat, griff als militante Kämpferin für Freiheit, Gleichheit, Schwesterlichkeit ebenso aktiv in das politische Geschehen ihres Landes ein wie Maud Gonne und Hannah Sheehy-Skeffington und ist von einer selbstgefälligen Männergesellschaft ebenso lange an den Rand der Geschichte abgedrängt worden.

Sie studierte zunächst Kunst in London und Paris, wo sie ihren späteren Gatten, den polnischen Grafen Casimir de Markievicz, kennenlernte.

Aber schon 1896 hatte sie die Sligoer Gesellschaft zur Durchsetzung des Frauenwahlrechts aufgebaut.

Während des langwierigen Dubliner Arbeitskampfes 1913 betrieb sie eine Suppenküche und speiste die Armen.

In Soldatenuniform und mit der Waffe in der Hand nahm sie am Osteraufstand 1916 teil, wurde dafür von den Briten zum Tode verurteilt und »einzig und allein aufgrund ihres Geschlechts« verschont. Dank einer Generalamnestie wurde sie bereits ein Jahr später aus der lebenslänglichen Haft entlassen.

Später wurde sie noch vier weitere Male inhaftiert.

»Madame«, wie sie von aller Welt genannt wurde, errang nicht nur als erste Frau ein Mandat in der »Mutter der Parlamente« in Westminster (1918), sondern wurde auch zum ersten weiblichen Arbeitsminister der Welt (1919) gewählt - von der revolutionären separatistischen Abgeordnetenversammlung Däil Eireann.

Als erste Ministerin Europas mußte sie, Mitglied einer illegalen Regierung, in der klassischen Situation einer Doppelherrschaft hinnehmen, dass ihr Dubliner Zimmer innerhalb eines einzigen Monats 188mal durchsucht wurde.

Gegenüber der vorherrschenden Glorifizierung von Haupt- und Staatsaktionen vertrat sie einen ausgesprochen modernen Politibegriff:

»Wir sollen versprechen, nicht über Politik zu reden. Heutzutage ist alles im Leben Politik. Das Geldwesen, die Wirtschaft, die Erziehung, selbst das in England immer so populäre Thema der Scheidung, all das hat mit Politik zu tun. Ich kann mein Geld nicht anlegen, kann keine Kleider kaufen, ohne daß Politik ins Spiel käme ...«

Ihre Versuche, durch Bravourstücke oder Samaritertum, durch Exotik und Exzentrik aus den Konventionen ihres zum Untergang verurteilten Lebenskreises auszubrechen, sind vielzählig.

Der turbulente Weg von der burschikosen Gutsherrntochter und eleganten Gesellschaftsdame zur selbstbewussten Frauenrechtlerin und Insurgentin einzigartig.

Sie löste sich von ihrem Geburtsland England, von ihrer Klasse, dem Landadel, sowie von ihrer Konfession, dem Protestantismus, und vereinigte statt dessen in sich die Anliegen der nationalen Befreiungsbewegung, der sozialistischen Arbeiterbewegung und der feministischen Suffragettenbewegung.

»Man muss rebellieren. Man darf nie aufhören zu rebellieren. Ich will mich einfach auf die Seite derer schlagen, die rebellieren.«

Die Rebellin war eine Frau, die Großmut und Menschlichkeit mit großem Mut und unbedingter Zielstrebigkeit verband.




<Gästin>
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...   Erstellt am 25.09.2008 - 11:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Irische Unis sind eindeutig eine Männerdomäne

Frauen haben es sehr schwer, in die Führungsetagen der Hochschulen vorzustoßen.

Irland ist Schusslicht in Europa. Nirgendwo in Europa haben es Frauen schwerer, in die Führungsetagen im Hochschulbereich vorzustossen als in Irland. Dabei sind in Irland Frauen im Durchschnitt besser ausgebildet als Männer. Doch wenn es um Top-Jobs im Bildungsbereich geht, sind sie eklatant unterrepräsentiert. Dies geht aus einer jüngst veröffentlichten vergleichenden Studie zu sechs Ländern in Europa hervor.

Einige der Zahlen dieser Studie haben Prof Pat O’Connor von der Universität Limerick veranlasst zu fragen, ob die irischen Universitäten frauenfeindlich seien. Irland habe die geringste Zahl von Frauen als Uni-Präsidenten und Uni-Dekanen. Die Zahlen zeigten weiter:

> Neun von zehn Professuren werden von Männern eingenommen;
> 85 Prozent des oberen Managements ist männlich besetzt;
> 70 Prozent der Selbstverwaltungsorgane sind männlich;
> 75 Prozent der Uni-Vizepräsidenten sind Männer.

Pat O’Connor bemängelte, dass keine einzige politische Initiative der letzten Jahre im Hochschulbereich das Ungleichgewicht der Geschlechter thematisiert habe. Auch die 13,5 Milliarden, die im Nationalen Entwicklungsplan für den Hochschulbereich vorgesehen seien, würden an der Männerdomäne an den Unis nichts ändern. Ein Aktionsplan, um dieses Ungleichgewicht zu beseitigen, sei weit und breit nicht zu sehen.

Die Konzentration von neuen Investitionen in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Ingenieurwesen könne das Problem sogar noch verschärfen, weil in diesen Fakultäten die männliche Dominanz besonders ausgeprägt sei.


geschrieben von Eberhard Bort am 23.04.2008 um 17:36 Uhr
Quellennachweis




Cecilia ...



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...   Erstellt am 27.09.2008 - 18:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Küstenstraße führt uns von Sligo über Bundoran direkt nach Donegal.






Bei Grange machen wir einen kleinen Umweg ,um die wunderschöne Küstenlandschaft und die malerischen Buchten von Mullaghmore kennenzulernen.



Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich an einem heißen, sonnigen Apriltag nach Donegal kam.

Damals wehte ein sehr warmer Südwind, und der Wetterbericht hatte auch für die nächsten Tage Hitze vorausgesagt — völlig ungewöhnlich für Donegal und vor allem für diese Jahreszeit.
Kurz vor der Stadt Donegal haben wir in St. Ernan’s House übernachtet.



Die Sonne verschwand gerade, hinter dem Horizont, als wir den Damm erreichten, der zu St Ernan's hinüberführt.

Das Hotel liegt idyllisch auf seiner eigenen Gezeiteninsel, inmitten von vielen anderen Inselchen in angenehm ruhiger Umgebung. Ich kam mir damals vor wie auf Mykonos.



Wir werden einige Tage dort verbringen. St Ernan's House ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegende Region.

St Ernan's ist nach einem frühchristlichen Mönch benannt, der als »Mann aus Eisen« bekannt war. Das schöne georgianische Haus wurde von einem gewissen J. Hamilton erbaut, einem wohlhabenden jungen Grundbesitzer, der mit dem Herzog von Wellington verwandt und ein Mündel der Familie Pakenham aus Strokestown in der Grafschaft Roscommon war.

Viele Fußwege führen durch das über drei Hektar große Waldstück ; im Spätfrühling sind dort viele Stellen mit üppig wachsendem Bärlauch bedeckt.

Jeden Morgen können wir in dem Wald für den Dublin Marathon trainieren

noch 29 Tage, 15 Stunden, 35 Minuten, 50 Sekunden bis zum Start.

Die Insel ist von Sandbänken und Schlammzonen umgeben, die bei Niedrigwasser einer großen Anzahl von Wattvögeln reiche Nahrung bieten.

Bei Vollmond und Ebbe werden uns die Brachvögel mit ihren unheimlich klingenden Rufen wie mit Zauberkraft in den Schlafsingen.




Lavida ...



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...   Erstellt am 28.09.2008 - 08:52Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wir haben großes Glück. Die Küche von St. Ernan’s steht uns an diesem Wochenende zur Verfügung.



Mino ist zwischenzeitlich ein Meister seines Faches, der mit der Genauigkeit eines Schweizer Uhrwerks arbeitet und liebt es über alles, uns mit großzügigen Portionen zu verwöhnen.




Susanne und Mino vollbringen ihre Bestleistungen





Auch unter dem Zeitdruck ist das lauteste Geräusch, das man aus der Küche hören kann, ein zufriedenes Pfeifen von Mino.




Eliane ...



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...   Erstellt am 29.09.2008 - 15:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Aus der Stadt Donegal kommt der berühmte Tweedstoff, dessen Entwicklung eng mit dem örtlichen Wollhandel und der daraus hervorgegangenen Weberheimarbeit verknüpft ist.



Diese Tradition wird weiter gepflegt; die für Donegal typischen Stoffe mit den echten Fischgräten- und gesprenkelten Noppenmustern werden auch heute noch hergestellt.



Selbst eine große Tweedfabrik wie die der Magees hat einmal bescheiden angefangen. Der Betrieb wurde in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts gegründet. 1887 nahm der erste Magee einen Partner, Robert Temple, hinzu.

Homepage von Magee


Sie verkauften zunächst handgewebte Tweedstoffe. Sie fuhren dabei mit einem zweirädrigen Karren zu Orten wie Ardara oder Kilcar, um Stoffe aufzukaufen, die in Heimarbeit hergestellt wurden; diese Weber verwendeten dafür Wolle, die sie selbst spannen. Die Heimweber brachten ihre Ware mit Eseln auf den Markt, wobei jedes Tier mit zwei Bastkörben bepackt war, die jeder eine rund 64 Meter lange Stoffbahn enthielten. Nachdem die Käufer den Stoff mit Argusaugen geprüft und ausgesucht hatten, nahmen sie ihn mit nach Donegal, wo er gereinigt und dekatiert wurde.

Danach konnte der fertige Tweed an anspruchsvolle Kunden in der ganzen Welt verkauft werden.
Nach dem Ersten Weltkrieg stieg die Nachfrage nach Tweed sprunghaft an.

Magees kaufte deshalb nicht mehr nur bei Heimarbeitern, sondern übernahm selbst das Weben. Dadurch wurde auch eine gewisse Qualitätskontrolle erreicht, ohne dass man auf die besonderen Eigenschaften von handgewebtem Tweed verzichten musste.



Heute läuft das Geschäft so gut wie eh und je:
Um die Wünsche international renommierter Designer und Couturiers zufriedenzustellen, entwickelt man in jeder Saison neue Gewebe, Muster und Farben.

Seit kurzem verfügt Magees auch über eine eigene Schneiderei für Herrenkleidung und ist heute der größte Betrieb seiner Art in ganz Irland.



Das Geschäft in Donegal ist sicherlich einer der wenigen Orte auf der Welt, wo man einen Stoff
nach eigenen Vorgaben handgewebt, auswählen und sich daraus einen Anzug, einen Mantel oder ein anderes Kleidungsstück anfertigen lassen kann - tatsächlich durchläuft hier der Stoff alle Stufen vom Vlies bis zum fertigen Kleidungsstück unter einem einzigen Dach.


Ursprünglich wurde der Donegaler Tweed mit weißen Kettfäden gewebt; Effekte und Farben erzielte man durch gesprenkelte Schussfäden.



Betrachtet man die Granithügel von Donegal mit ihren zarten Grau-, Braun-, Grün- und Rottönen, so kann man unschwer erraten, woher die Ideen für die verschiedenen Farbkombinationen kamen.



Es gibt auch heute noch Heimweber, die zu Hause auf Handwebstühlen Tweed herstellen, aber das ist nur nur eine Nebenerwerbsbeschäftigung, weil sie auf ihren kleinen Bauernhöfen, die über das Umland verstreut sind, Getreide säen, Torf stechen und zahlreiche andere Arbeiten erledigen müssen.


Bildquellen




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