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Loreley 

Status: Offline Registriert seit: 14.04.2007 Beiträge: 291 Nachricht senden | Erstellt am 14.09.2008 - 19:41 |  |
Hahahaaa ...
Oh mein Gott, bin ich das vorneweg auf der Mähre?!
Da kommen mir gleich meine letzten Reitversuche in der Camargue in den Sinn. Mein Pferd - ein Albtraum auf vier Beinen - nahm mir die letzte Lust am Reiten. 
Danke liebe Lavida, für die aufwendigen Collagen!
Herzgrüssli
Brigitta
Signatur Es wird einmal der Tag in deinem Leben kommen, von dem an du nur noch lieben kannst ... |
Lavida 

Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 3911 Nachricht senden | Erstellt am 14.09.2008 - 20:33 |  |
Judith, heute ist Hut Pflicht.


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Lavida 

Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 3911 Nachricht senden | Erstellt am 14.09.2008 - 22:12 |  |


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Romi 

Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2146 Nachricht senden | Erstellt am 15.09.2008 - 07:59 |  |
Jessas, ich werde verrückt, Lisa, das ist Spitzenklasse!
Meine Großmutter hätte die höchste Freude an
diesen Hüten, sie trug solche tatsächlich - und
ich mittendrin...wir sehen allel umwerfen chick aus.
Irland kommt mir langsam gefährlich nahe... so
schön ist das hier beschrieben.
Literatur brauche ich mir keine mehr zu besorgen...
mehr als hier kann nirgendwo stehen.
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Minka unregistriert
| Erstellt am 15.09.2008 - 08:11 |  |
Ach, wie sind wir schön!
Lisa, das hat Spass gemacht, ich denke,
auch Dir mit der Gestaltung. Wirst dabei
Dein Lächeln aufgesetzt haben - ich seh
Dich!
Ingeborg
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Cecilia 

Status: Offline Registriert seit: 28.06.2007 Beiträge: 422 Nachricht senden | Erstellt am 16.09.2008 - 11:24 |  |

Bildquelle
Für eingefleischte Dubliner ist die Grafschaft Mayo eines jener gottverlassenen Gebiete, in die Oliver Cromwell, der englische Lordprotektor, auf seinen Eroberungsfeldzügen im 17. Jahrhundert die Iren aus Leinster und Munster trieb - nach der vielsagenden Devise »Zur Hölle oder nach Connacht!«
Wer später im Zuge Landflucht nach Dublin zog, war für immer als Landei abgestempelt.
Die Landbevölkerung hat in Dublin bis heute den Spitznamen Culchie
Der Name leitet sich von dem Ort Kiltimagh (Coillte mach) ab.
Im Gegensatz zu den Grafschaften Cork und Kerry fehlt in der Grafschaft Mayo die südliche Wärme des Golfstroms. Unablässig wehen Nordwestwinde und es ist wahrscheinlich der feuchteste Teil von Irland.
In meinen Augen ist er der wildeste und zugleich reichste Teil des Landes, und bestimmt ist es auch die Region, zu der ich mich am meisten hingezogen fühle.

Wie der Großteil von Irland, ist es ein Gebiet scharfer Gegensätze: von der rauen Berglandschaft der Grafschaft Mayo mit ihren großen Seen bis zum Lake District und zur Grafschaft Sligo, der wesentlich sanfteren Landschaft von Yeats Country.

Auf seinem gemächlichen Weg durch das Erriff-Tal schlängelt sich der Lough Corrib , über 18 Kilometer durch die Hügel, sammelt dabei das Regenwasser und ergießt sich über die Ashleagh Falls in den Killary Harbour.


Die Landschaft besitzt eine ungeheure, erregende Schönheit mit ihren olivgrünen, beigen und samtbraunen Bergen: Der Ben Crom ragt wie der Koloss von Rhodos auf.



Bilderquelle
[Dieser Beitrag wurde am 16.09.2008 - 11:28 von Cecilia aktualisiert]
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Minka unregistriert
| Erstellt am 16.09.2008 - 14:29 |  |

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<Adam Murphy> unregistriert
| Erstellt am 16.09.2008 - 16:55 |  |
Tourismus gehört zu den wichtigsten Einnahmequellen.
3 Millionen Menschen kamen 2000 nach Irland — fast eine Million mehr als noch 1988.
Seitdem ist die Zahl der Touristen ist rückläufig. Das liegt nicht nur an den Terroranschlägen in den USA, die den US-Amerikanern die Reiselust verdorben haben, sondern auch an den hohen Preisen und der bisher unbekannten Geldgier in Irland.
Auch die Ahnenforscher sind von dem Rückgang betroffen: Irland hat in jeder Grafschaft ein »Zentrum für Familiengeschichte« eingerichtet.
Jedes Jahr gehen dort 19000 Anfragen ein. Beratungen kosten für einen »kompletten Service« über 100 Euro.
Wozu das Ganze? Während die Emigranten, die im vergangenen Jahrhundert vor Hungersnot und Armut flohen, ihre Herkunft zu vertuschen suchten und sich möglichst schnell einen US-amerikanischen Akzent zulegten, gilt es heute offenbar als exotisch, einen irischen Großonkel vorweisen zu können.
Zuweilen gibt es auch handfeste Gründe:
Manche bringen gleich einen Anwalt mit, um sich das Grundstück des verstorbenen Cousin unter den Nagel zu reißen.
Der eine oder andere Unternehmer benutzt die Oma aus Cork oder den Opa aus Mayo gar als Hintertür in die Europäische Gemeinschaft.
Wer nämlich einen irischen Großelternteil nachweisen kann, hat das Recht auf einen irischen Paß.
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<Adam Murphy> unregistriert
| Erstellt am 16.09.2008 - 18:50 |  |
Es gibt noch eine Route, die an Wasserfällen vorüberführt und der nördlichen Küstenstraße, am Bundorragha entlang, zum Finn Lough und Doolough folgt, kommt man in ein Gebiet, das als Delphi Fishery bezeichnet wird und für seine Lachsforellen und Lachse berühmt ist



Diese große Wasserfläche spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte des irischen Angelsports; bis heute ist sie zusammen mit dem Fluss Moy so etwas wie ein Fischfangphänomen.

Lough Conn war früher berühmt für seine Riesenhechte, zu denen auch die von John Garvin gefangenen gehören.

1920 zog ein Angler Namens Garvin ein über 24 Kilogramm schweres Prachtexemplar an Land und stellte damit einen irischen Rekord auf.

Heute gibt es hier Bachforellen, die nicht allzu groß werden; doch als See für Nassfliegen hat er wahrscheinlich keine Konkurrenz.
Seit der Regulierung des Moy, dem Hauptzufluss in diesem Teil der Gewässer, kann man hier auch Lachse fangen.
Der Moy selbst ist heute vermutlich der an Atlantischen Lachsen reichste Fluss in Europa und für den Fremdenverkehr Millionen wert.
Er war zwar noch nie ein schöner Fluss, doch seitdem er in den 60er Jahren reguliert worden ist, bietet er einen ausgesprochen hässlichen Anblick; große Steindämme, die an einen Kanal erinnern, verunstalten die Landschaft.

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Tagtraeumerin unregistriert
| Erstellt am 16.09.2008 - 19:02 |  |
Braune Hügel ragen im Norden in den Abendhimmel und überall glitzert Wasser.
Wer in Maams Cross, wo sich die Straßen aus den vier Himmelsrichtungen treffen, nach Süden fährt, gelangt nach einiger Zeit zu einem See, auf dem wilde Schwäne leben.
»Die Kinder von Lir"
Es war zu der Zeit, als die Tuatha de Danaan, der göttliche Stamm der Dana, noch Irland bewohnten. Da starb Lirs Krau und er heiratet Aobh, die älteste Tochter von Bodb Dearg.
Sie gebar ihm vier Kinder: Fionnuala, eine Tochter, und drei Söhne. Aber auch Aobh starb, und Bodb Dearg gab Lir seine zweite Tochter, Aoife, zur Frau. Für einige Zeit war sie wie eine Mutter zu den Kindern ihrer Schwester,
doch Lir hatte nur Augen für Fionnuala und ihre Brüder, und die Eifersucht packte Aoife. Sie versuchte, die Kinder mit einem Schwert zu töten, aber es gelang ihr nicht.
Da schickte sie Fionnuala und ihre Brüder schwimmen.
Kaum waren die Kinder im Wasser, verwandelte sie die vier in Schwäne.
Fionnuala flehte um Erbarmen, doch Aoife konnte die Verwandlung nicht rückgängig machen, und als Fionnuala sie bat, diese wenigstens zu befristen, bannte sie die Verzauberten für drei mal dreihundert Jahre.
Erst dann überkam die Stiefmutter die Reue und sie ließ den Schwänen ihr menschliches Wesen und ihre Stimmen, mit denen sie die Lieder der Feen singen konnten, die einmalig sind in der Welt.
Als Bodb Dearg von der Tat erfuhr, verwandelte er Aoife in eine Hexe der Luft. Lir aber fand seine Kinder auf dem See, und dreihundert Jahre lang versammelten sich Leute aus allen Teilen Irlands an seinem Ufer, um ihren Gesang zu hören.
Dann mussten die Kinder des Lir weiterziehen, um die nächsten dreihundert Jahre auf einem anderen See zu verbringen.
Und wenn die neunhundert Jahre vorüber sind dürfen sie nach Hause zurückkehren.
Ihre menschliche Gestalt werdenn sie erst wiedererlangen, wenn die Frau aus dem Süden und der Mann aus dem Norden zusammenkommen
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