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Cecilia ...



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...   Erstellt am 13.09.2008 - 08:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Kenny’s Buchladen in Galway, ist meiner Meinung nach der beste, und der bekannteste irische Buchladen.
Der Erfolg begann mit einem Zufall.

Es wird erzählt, dass ein ein amerikanischer Anwalt fluchend vor Kenny's gut bestückten Regalen stand und sich beklagte, dass er dies alles in den Staaten nicht bekommen konnte.
Maureen, die Inhaberin, schlug dem frustrierten Kunden vor, ihm alle paar Monate ein Bücherpaket zu schicken; er gab ihr seine Kreditkarte, und damit begann ein Versandgeschäft, das heute weltweit irischen Bücher liefert.

Auf dem Bestellformular - das unter www.kennys.ie im Internet zu finden ist — kann man seine Interessen und Wünsche angeben: wie viele Pakete pro Jahr man erhalten möchte und wie teuer sie sein dürfen.

Des, Maureens Sohn, der den Laden heute führt, stellt dann eine entsprechende Sammlung aus Neuerscheinungen oder antiquarischen Büchern zusammen.

Das besondere aber ist, dass er seinen Kunden freundliche, persönliche Briefe schreibt, in dem er sie auch nach Familie, Hobby, Beruf fragt und von sich erzählt. In seiner ausgedehnten Korrespondenz erfährt er viel Persönliches: Ehe- und Arbeitsprobleme, Gesundheitliches und Wirtschaftliches und natürlich die Wünsche und Träume seiner Kunden.

Die meisten seiner Kunden schätzen seine Versuche, wenn er mal wieder ein Buch schickt, von dem er meint, was auf den ersten Blick nicht in das Profil des Kunden passt, ihren Horizont zu erweitern, und natürlich kann ]edes Buch zurückgeschickt werden.

Von den 200 Paketen, die Des pro Woche verschickt, kommen weniger als zehn Bücher zurück, und er spezialisiert sich auf Publikationen, die eben nicht überall zu haben sind.

»Jedes Buch im Laden hat seinen Kunden«, meint Des, seine Mutter zitierend, »man muss nur den Kunden finden.«




Angela ...



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...   Erstellt am 13.09.2008 - 09:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gefülltes Lamm mit Minze


»Fühll seine Lämmer. Ex! Fühll wie büllig! « tönt es in Finnegans Wake von James Joyce.

Von frühester Zeit bis ins 20. Jahrhundert wurden Schafe hauptsächlich der Milch und der Wolle wegen gehalten. Das Fleisch wurde nur gelegentlich gegessen; wenn ja, dann eher Hammel- als Lammfleisch.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts erfreute sich einzig das Fleisch des Connemara-Lammes zunehmender Beliebtheit.

Bereits 1882 schrieb der deutsche Jesuit und Kirchenhistoriker Theodor Ganderath: »Die Connemara-Schafe gleichen an Größe und Gestalt etwa einem einmonatlichen Zicklein; doch liefern sie, so sagt man, ein vortreffliches Fleisch auf den Markt.«

Connemara lamb sowie Wicklow lamb sind heute noch begehrt.

Gefülltes Lamm mit Minze

750 g Hackfleisch vom Lamm
1 Eigelb,
2 EL frisches Parniermehl
100g fein gehackte frische Minzeblätter,
1 Lendenstück vom Lamm.

In einer großen Schüssel Hackfleisch, Eigelb, Brotkrumen, Minzeblätter, schwarzen Pfeffer und 2TL Salz mit den Händen vermengen
Das Lendenstück flach ausbreiten, Haut und überflüssiges Fett entfernen.
Die Mischung in die Mitte des Lendenstücks geben, einrollen und fest mit Küchengarn umwickeln.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 40 Minuten braten.




Minka
unregistriert

...   Erstellt am 13.09.2008 - 19:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Cecilia ...



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...   Erstellt am 14.09.2008 - 08:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Auf unserer Fahrt in die Stadt Galway halten Ausschau nach McConagh's Pub, einem bezaubernden, strohgedeckten Haus in Oranmore.






Die Stadt Galway, die an der Mündung eines weiteren lachsreichen Flusses liegt, ist während der Sommermonate voller Leben und weltoffen: In den Straßen hört man neben Irisch auch viele andere Sprachen. Vor allem junge Leute zieht es hierher. Die Industrie konzentriert sich hier glücklicherweise in den Vororten: Außerdem gibt es auch keine Trabantenstädte, die sich ausdehnen. Die Stadt verfügt zudem über ein funktionierendes Einbahnstraßensystem.



In den winzigen Seitenstraßen stößt man auf faszinierende kleine Läden, Lokale und Restaurants.



Galway besitzt auch altmodische Gehwege am Kai entlang und die »Bridge«.



Diese »Brücke« befindet sich in der Nähe der Kathedrale und überspannt den Fluss dort, wo die meisten Lachse geangelt werden. Sie ist zweifellos die lokale Uferpromenade.


Hier drangen sich Menschen aus aller Welt Seite an Seite mit den Einheimischen, um die Lachse zu beobachten, die sich oft zu Tausenden im kristallklaren Wasser des Corrib sammeln, um in die ruhigeren Gewässer über dem Wehr aufzusteigen.



Vom Brückengeländer erleben wir mit, wie die Fische die von den Anglern ausgeworfenen Köder schlucken oder verschmähen, und begleiten diesen faszinierenden Kampf zwischen Mensch und Tier mit lauten Ole-Anfeuerungsrufen für eine der beiden Seiten oder einem schlichten »ah«.

Galways berühmtestes Wahrzeichen ist der »Spanische Bogen«, das Einzige, was von den alten Befestigungsanlagen der Stadt übriggeblieben ist. Er erinnert an die Zeit, als spanische Handelsschiffe hier ihre Weinfässer und andere Waren aus Andalusien entluden.



Eine weitere Verbindung zur Iberischen Halbinsel kam eher zufällig zustande: Angeblich sind die berühmten Ponys von Connemara Abkömmlinge der stolzen arabischen Hengste, die mühsam an Land kletterten, nachdem die Schiffe der unglückseligen Armada an der felsigen Küste zerschellt waren.



Das herausragende gesellschaftliche Ereignis des Jahres sind die Galway Races. Dabei handelt es sich ebenso um einen großen Karneval wie um ein Pferderennen, doch viele Besucher verbringen ihre Zeit ausschließlich bei den Nebenveranstaltun-gen und im Bierzelt und kommen nie in die Nähe der Pferde. Aber das spielt keine Rolle — was zählt, ist vor allem, dass man dabei gewesen ist.

SONG GALWAY RACE





besucherin
unregistriert

...   Erstellt am 14.09.2008 - 08:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


mein schwiegermutter hatte gäule, darunter einen connemara pony, und wie hat er geheissen?? natürlich patrick.

ein schöne fuchs, aber leider ein ziemlich zickende.
er war ein klopphengst, und zu spät kastriert.
er hatte volle hengstmanieren, aber ich mochte ihm, und war die einzige, die halbwegs mit ihm zurecht kam.

es gibt schöne pferderassen in irland, wie:

Irish Draught Horse
Irish Cob (Tinker Pferd)
Connemara Pony
Irish Hunter

so einen reiturlaub in irland stelle ich mir toll vor, allerdings brauche ich eine zahmen gaul.
und von irland dann rüber nach england.............shirehorses angucken.




Lavida ...



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...   Erstellt am 14.09.2008 - 10:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Judith's Reiterferien


















besucherin
unregistriert

...   Erstellt am 14.09.2008 - 17:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


danke dir lisa.........




Lavida ...



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...   Erstellt am 14.09.2008 - 18:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Judith Horse Race Festival lassen wir heute Abend in den Pubs von Galway ausklingen.




besucherin
unregistriert

...   Erstellt am 14.09.2008 - 18:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


nichts wie hin liebe lisa, ich kann endlich wieder mal feine, kalte strongbow cider trinken.

ich liebe dass zeug

(muss ich mein hut aufsetzen?)




<Minotaurus>
unregistriert

...   Erstellt am 14.09.2008 - 18:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


besucherin schrieb
    muss ich mein hut aufsetzen?

Ja! Das wäre empfehlenswert, denn es regnet oft in Irland.
Wie man auf dem Bild sieht, sind bereits alle Sitzplätze unbesetzt.
Sogar die köstliche Strongbow wurde einfach stehen gelassen.




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