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Minka
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...   Erstellt am 06.09.2008 - 19:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





<Adam Murphy>
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...   Erstellt am 06.09.2008 - 19:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


In der Grafschaft Galway liegt der riesige Lough Corrib, der zumeist nur als »der Corrib« bezeichnet wird.

Der mit rund 176 Quadratkilometern größte See der Republik Irland enthält Hunderte von kleinen Inseln mit Untiefen, die von Schilf umsäumt sind.

Er ist der beliebteste Forellen- und Lachssee des Landes, insbesondere während der Zeit der Eintagsfliegen.

Zahlreiche Besucher kommen in die Dörfer am See, vor allem solche, die hier segeln wollen. Angler werden — wie eigentlich überall in Irland — ebenfalls mit magischer Kraft angezogen, denn im Corrib sind schon immer riesige Forellen gefangen worden.

Es wird erzählt, dass im Jahre 1860 ein fast 14 Kilogramm schwerer Fisch an der Angel zappelte.
Man hört immer wieder, dass hier auch doppelt so schwere Forellen gefangen werden.

Normalerweise sind solche riesigen Exemplare die Zufallsbeute von Anglern, die eigentlich auf Lachse aus sind




CarpeNoctem ...



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Beiträge: 460
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...   Erstellt am 06.09.2008 - 20:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Galway ist in dem Maße irisch, wie Dublin, Belfast, Cork und Derry nicht irisch, sondern
kosmopolitisch sind.

Seine Einwohner, ihre Sprache, ihre Kleidung,
ihre dunkle Gesichtsfarbe,ihr schwarzes Haar, ihre
Augen, die wie blaue Flammen leuchten, regen die Fantasie zu sonderbaren Vermutungen an.

Galway City, eigentlich nur eine Kleinstadt, ist für den Entdecker Irlands, was Chapmans »Homer« für Keats war — ein Schlüssel, eine Provokation, eine Verlockung.


GALWAY OF THE RACES
Robert Lynd




Angela ...



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...   Erstellt am 07.09.2008 - 08:35Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Ganz in der Nähe des Corrib in Moycullen




befindet sich das Drimcong House.
Hier befindet sich das Reich von Gerry Galvin, dem unbestritten besten Koch Irlands.
Er ist großzügig genug, um die Geheimnisse seiner Küche mit anderen zu teilen. Der viertägige Kochkurs, den er jedes Jahr im November abhält, ist früh ausgebucht und bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt
.




Bei dem für dieses Gericht verwendeten wilden Knoblauch handelt es sich um Bärlauch, eine breitblättrige Lauchart, die im späten Frühjahr in großer Zahl im feuchten Waldgebiet
rund um Drimcong wächst. Wer keinen Bärlauch zur Verfügung hat, kann eine Mischung aus jungen Lauchblättern und etwas Knoblauch verwenden

Zutaten

4 Portionen
4 Forellenfilet zu je 175 g
65 g Butter
2 Schalotten, fein gehackt
225 g Bärlauchblätter, grob gehackt
frisch gemahlener Muskat
Satt einer halben Zitrone

Sauce

50 g Bärlauchblätter
100 g weiche Butter
4 EL Sahne
2 EL trockener Weißwein
Saft einer halben Zitrone

Zubereitung

Für die Sauce Bärlauchblätter grob hacken, dann zusammen mit der weichen Butter im Mixer gut verrühren und in den Kühlschrank stellen, bis die Masse ein wenig fest geworden ist.

Sahne und Wein für die Sauce zum Kochen bringen und um die Hälfte reduzieren.

Bei niedriger Hitze Knoblauchbutter portionsweise einrühren.

Mit etwas Zitronensaft abschmecken und warm stellen.

50 g Butter zerlassen
und Schalotten darin 1-2 Minuten sautieren,
die Bärlauchblätter hinzugeben
und 1 Minute weiterdünsten.
Mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen.
Warm stellen.
Grill vorheizen.

Restliche Butter zerlassen, Zitronensaft einrühren.

Forellenfilets mit der Mischung bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Auf jeder Seite ca. 2 1/2 Minuten grillen.

Fisch auf ein Bett aus Bärlauchblättern und Schalotten legen
und Sauce um die Forelle herum verteilen.




Tagtraeumerin
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...   Erstellt am 07.09.2008 - 15:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Piratenkönigin von Galway

Gráinne Mhaol Ní Mháille, in den irischen Liedern auch Granuaile, Grania genannt, anglisiert Grace O'Malley, war nach Ansicht ihrer Zeitgenossen »keine geringe Dame« und noch heute, 400 Jahre nach ihrem Tod, bewegt sie die Gemüter.

Von den einen wird sie als ruchlose Piratenkönigin dargestellt, von den anderen zur irischen Patriotin hochstilisiert.

Zweifellos aber war sie eine außergewöhnliche Frau, die nach Ansichten ihrer Zeit mit ihrem »unfraulichen« Lebensstil »den Bereich des Weiblichen schamlos überschritt«.

Um 1530 als einziges Kind des damaligen Führers des O'Malley-Clans geboren, hätte Grace ihr Leben eigentlich im sicheren Schutz von Festungsmauern verbringen sollen.

Doch bereits als kleines Mädchen fand sie den Weg auf die Schiffe ihres Vaters, die sie nach Schottland, England, Portugal und Spanien brachten.

Mit sechzehn wurde Grace an den Sohn eines benachbarten Clan-Fürsten verheiratet.

Seine häufige Abwesenheit zwang Grace, neben der Erziehung ihrer drei Kinder auch die traditionell ihrem Mann zugeordneten Funktionen zu übernehmen.

Donal wird vom Joyce-Clan,dessen Inselfestung er besetzt hält, ermordet. Doch zum Erstaunen der Joyce vermag Grace die Festung auch allein zu halten.

Sie lässt das Dach der Burg einschmelzen und gießt das heiße Blei über die Belagerer, die die Insel fluchtartig räumen.

Grace beginnt, ihren Lebensunterhalt mit Handel und Söldnerdiensten zu verdienen, und natürlich mit Überfallen und Plünderungen.

1560 heiratet sie Richard Burke und zieht in Rockfleet Castle ein, das auf dem Gebiet der Burkes liegt und auf das sie schon lange ein Auge geworfen hat.

Nach geltendem Recht ist es eine Ehe >auf ein Jahr , nach dessen Ablauf beide Parteien die Verbindung ohne große Formalitäten wieder lösen können.

So kommt es, dass Richard eines Tages bei der Heimkehr von einem Kriegszug die Tore von Rockfleet Castle verschlossen findet.

Vom Festungswall herunter soll Grace ihm die für die Trennung nötigen Worte »Ich entlasse dich« zugerufen haben.

Rockfleet Castle blieb natürlich in ihrem Besitz. Die englische Krone versuchte in jener Zeit, ihren Anspruch auf Irland zu festigen, und Graces »männliche« Art stieß auf das Missfallen von Sir Richard Bingham, dem englischen Statthalter in Galway.

Als er ihr das Leben immer schwerer macht, reist die unterdessen über 60-jährige Grace kurzerhand nach London zur einzigen Frau, die mächtiger ist als sie selbst:

Elizabeth I., Königin von England und Irland.
Wie eine Gleichgestellte soll Grace der englischen Herrscherin gegenübergetreten sein, und es heißt, sie sei der einzige Gast gewesen, dem Elizabeth je eigenhändig eine Tasse Tee anbot. Grace verlässt London mit einem Freibrief, der ihr erlaubt, ihre Tätigkeit »zu Wasser und zu Land« weiterzuführen.

Grace O'Malley stirbt um 1603 auf Rockfleet Castle, in dessen Mauern noch heute ein sonderbarer Schlitz zu seilen ist, durch den angeblich das Seil lief, mit dem Grace' Lieblingsschiff an ihrem Bettpfosten vertäut war ...




<Adam Murphy>
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...   Erstellt am 07.09.2008 - 16:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Typisch Irisch

»No flies on your woman«, so würden nennen Iren Grace anerkennend. Es ist ein typisch irische Redewendung

Manche der im Alltag von den Iren verwendeten englischen Formulierungen sind direkte Übersetzungen aus dem Gälischen;

aber nur in gewissen Gebieten, wie zum Beispiel auf den Aran-Inseln vor der Bucht von Galway, ist Gälisch noch Umgangssprache.

Zwar lernt jedes Kind in Irland vom ersten Schultag an die ursprüngliche Sprache der Insel, doch überholte Lehrmethoden und mangelnde Motivation der Schüler führen dazu, dass nach zwölf Schuljahren kaum jemand Gälisch spricht.




Anne ...



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...   Erstellt am 07.09.2008 - 16:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Es war der nasseste August seit (fast) Menschengedenken, meldet der irische Wetterdienst: am Amtssitz der Präsidentin im Phoenix Park der nasseste seit mehr als 170 Jahren und am Dubliner Flughafen der nasseste seit Eröffnung der Wetterstation im Jahr 1941.

190 mm Niederschlag wurden dort gemessen. Als Übeltäter wurde ein hartnäckiges Tiefdruckgebiet bei und über Irland ausgemacht.

An vielen Orten stand man auch im Wasser.
“Überflutungen gehören zum Leben in Irland unausweichlich dazu”, erfährt man auf der regierungsamtlichen Website www.flooding.ie,

was sich – auch wenn Stadt- und Straßenplaner daraus nichts gelernt zu haben scheinen – im vergangenen Monat einmal mehr bestätigte.

Quelle Irish Times




Cecilia ...



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...   Erstellt am 08.09.2008 - 07:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Fahrt durch die wilde und ursprüngliche Landschaft der Connemara mit den faszinierenden Gebirgszügen Twelve Bens und Maamturk Mountains begeistert uns.


Bildquelle


Das Event des Jahres findet alljährlich am letzten Julisonntag statt.




Es ist die größte Wallfahrt in Irland.
Pilger aller Altersgruppen erklimmen barfuss in einem dreistündigen Aufstieg den Gipfel des Croagh Patrick.



Die Fahrt entlang der Küste über Ballyconnelly und Roundstone bietet atemberaubende Ausblicke auf den Atlantik.


Abstecher zur Kylemore Abbey, einem Benediktinerinnen Kloster, dem ein renommiertes Mädcheninternat angeschlossen ist.


Diese Klosteranlage besticht nicht nur durch das Gebäude selbst, sondern vor allem durch diese traumhafte Lage zwischen Berghang und See.




Der Connemara Nationalpark umfasst ein 20 km² großes Gebiet an Heide- und Moorlandschaft sowie Sumpf- und Grasland.






Er erstreckt sich ebenfalls noch auf die nördlichen Ausläufer der Twelve Pins und beherbergt damit auch Wald- und Gebirgsregionen.





Clifden ist die größte Ortschaft der Connemara und wunderschön am Hang oberhalb der Clifden Bay gelegen.


Innenstadt Clifden

Clifden ist ein blühender, geschäftiger Ort mit bezaubernder Atmosphäre.



In der Stadt gibt es überall die traditionellen Tweederzeugnisse zu kaufen.


[img]

http://www.abitoblarney.com/hannahat4.jpg[/img]


Ein großes Ereignis in Clifden ist die alljährliche
stattfindende Connemara Pony Show.

Connemara Pony Show.










<Adam Murphy>
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...   Erstellt am 08.09.2008 - 08:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Da Irland, insbesondere der Westen des Landes, für seine Pferdezucht weltbekannt ist, müssen wir unbedingt auch den großen Oktobermarkt in Ballinasloe besuchen, den angeblich ältesten Pferdemarkt Europas.

Ursprünglich handelte es sich dabei um einen riesigen Jahrmarkt, der auf die Zeit zurückging, als Irland noch seine eigenen Oberkönige hatte, doch heute ist er ein alljährlicher Treffpunkt für Zigeuner, Kesselflicker und alle Arten von fahrendem Volk. Früher war es der Ort, wo man - wie dies bei allen Jahrmärkten der Fall war — Arbeitskräfte in Dienst nahm.

Da die Verkehrsverbindungen damals viel schlechter waren und sich die Leute seltener traten, wurden hier auch Heiraten in die Wege geleitet.

Ein Bauer soll sich zusammen mit seiner Tochter in einem Ponywagen auf den Weg gemacht haben und ohne Pony, doch immer noch mit Tochter zurückgekehrt sein - der erhoffte Bräutigam hatte offensichtlich das Pferd vorgezogen!

Selbst heute noch hat sich noch viel von der mittelalterlichen Atmosphäre erhalten.




<Adam Murphy>
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...   Erstellt am 08.09.2008 - 08:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ballinasloe - der Ort leitet seinen Namen ab vom gälischen Beal Atha na Sluaighe (»Mündung der Furt«), dem Punkt, an dem einst die Könige von Connacht auf ihrer Reise nach Tara, dem Sitz des Oberkönigs, überzusetzen pflegten.

Um die Furt herum entstand schon bald eine Siedlung, die sich bis zum 5.Jahrhundert zu einem wichtigen Umschlagplatz für die vielen Pferde in der Umgebung entwickelte.

Da die Weiden auf Kalksteinböden liegen, sind sie reich an Kalzium, was dazu beiträgt, dass hier kräftige, gesunde Pferde mit starkem Knochenbau heranwachsen.

Das vermutlich berühmteste Pferd, das hier verkauft wurde, war Marengo, Napoleons Reittier in der Schlacht bei Waterloo.

Tausende von Kavalleriepferden wurden hier für die zahlreichen Kriege gekauft, die im 19.Jahrhundert stattfinden.

Im Ersten Weltkrieg wäre das irische Zugpferd fast ausgestorben, denn zahllose Tiere wurden verkauft, um die schweren Kanonen durch den Morast von Flandern zu ziehen.





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