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Paula ...



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Registriert seit: 23.04.2008
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...   Erstellt am 31.07.2008 - 00:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nun werde ich diesen Tag verabschieden mit einem Gedicht von SEAMUS HEANEY


ANAHORISH

Mein „Ort klaren Wassers“,

der erste Berg auf der Welt,

wo Quellen ins blanke

Gras spülten und

Kopfsteine dunkelten

im Flußbett des Wegs.

Anahorish, sanftes Gefälle

von Mitlaut, Vokal-Wiese,

Nachbild von Lampen,

auf den Höfen geschwungen

an Winterabenden.

Mit Eimern und Karren

gehen diese Hügelbewohner

hüfttief durch Nebel,

die Eishaut zu brechen

an Brunnen und Misthaufen

SEAMUS HEANEY




Minka
unregistriert

...   Erstellt am 03.08.2008 - 21:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





<Robert>
unregistriert

...   Erstellt am 23.08.2008 - 19:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


An die Reiseleitung

Gibt es eine Fortsetzung?

Einzigartig haben Sie kleine und große Informationsbrocken mit einer Bildergalerie aneinander gereiht.
Nichts blieb bisher unerwähnt, Politik,Essen, Trinken, Mode, Musik,Sport,Film und ebenfalls kamen humorige Collagen an die Reihe.
Eine Reise für Genießer.

freundliche Grüße
Robert




delfin
unregistriert

...   Erstellt am 23.08.2008 - 23:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Im Namen aller Forianer sage ich
ganz herzlichen Dank Robert,
für dieses große Lob.
Du bist, wie alle anderen Gäste,
herzlich eingeladen mitzureisen.
Wir freuen uns über jeden Beitrag.

P.S. Komm doch mal ins Cafe Treffpunkt

Liebes Grüßle
Susanne




Minka
unregistriert

...   Erstellt am 24.08.2008 - 08:48Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Robert, das ist eine Freude, von einem
Gast zu hören, dass er sich wohl fühlt.

komm wieder!

Im September geht die Irland-Reise weiter.
Zur Zeit schwärmen die Schreiberlinge überall
herum...

Ingeborg




Paula ...



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Registriert seit: 23.04.2008
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...   Erstellt am 31.08.2008 - 23:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Ruhe auf den Aran Inseln hat uns gut getan.
An manchen Tagen waren wir gegen den Regen machtlos.
Er fegte um die Ecken, prasselte auf die Steine und zurück, peitschte gegen die Türen und trommelte auf die Dächer.

Es blieb uns nicht anderes übrig, als sich miteinader zu unterhalten, ein Buch zu lesen oder zu beobachten, wie die Tropfen an den Fensterscheiben hinabrannen, und dem Regen zu lauschen.

Barbara und Ingeborg strickten während der Regentage die schönsten Pullover mit Mustern, die ihnen die Inselbewohnerinnen gezeigt hatten.

Judith munterte uns mit Geschichten aus dem Buch Das Wunder von Dublin und einem Whiskey auf, während Angela, Susanne und Mino irischer als Iren kochten.

Während der Regen unaufhörlich in den Gullys zusammenfloss,Straßen überschwemmte, stellte ich mir vor, dass die Iren demächst die neuen Wasserscheichs seien, weil das Wasser so kostbar wäre, wie heute Öl.

Und überhaupt,Regentage machen dankbar. Den Iren haben sie seit jeher Geschichten, Phantasien,Musik und ein Miteinander auf engstem Raum geschenkt.
Sie konnten das Wetter hinter sich lassen, genau wie wir.

Die Regentage haben für uns den Wert der Sonnenstunden erhöht und die Sehnsucht nach Licht.

Morgen werden wir die Aran Inseln verlassen, um unter dem Regenbogen weiter durch Irland zu reisen.




Cecilia ...



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...   Erstellt am 01.09.2008 - 08:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Eine Fähre bringt uns zurück nach Doolin.




Dort wartet schon unser Bus.



Gut gelaunt und mit Songs von den Dublinern,
führt Greg uns abseits der Touristenstraße



vorbei an den Ruinen von Leamanach Castle



und einer alten Grabkammer, dem Poulnabrone Dolmen,

Poulnabrone Der Name bedeutet wörtlich "Das Loch der Leiden"


zur Spitze des Burren.



Das Burren, vermutlich die faszinierendste Landschaft der Grafschaft Clare, ist ein steiniges Paradies mit Pflanzen.


Der Name leitet sich aus dem irischen An Bhoireann ab, was so viel heißt, wie steiniger Ort.
Die Burren bestehen aus unzähligen Sandsteinplateaus unterschiedlicher Größe.
Das verkarstete Gebiet ist mit Schiefer und zerbröckelnden Steinwällen bedeckt, so dass man sich in einem anderen Zeitalter, fast in der Steinzeit, glaubt.




Diesen Eindruck mildern lediglich einige Torfflächen, die als dünne Schicht auf dem Kalksteinuntergrund liegen.



Die Sonnenwärme des Tages, die vom Kalkstein gespeichert wird, trägt zusammen mit einem leicht feuchten, frostfreien Klima dazu bei, dass hier zahlreiche seltene und exotische Pflanzen wachsen, die man so nirgendwo sonst in Europa beieinander findet: Winzige alpine Gewächse kämpfen mit sonnenhungrigen mediterranen Gewächsen um einen Platz.






Durch die Ringforts, Kloster- und Burgruinen, Höhlen und Keltenkreuze mutet die bizarre Mondlandschaft fast mystisch an.








Aus der stillen Wunderwelt des Burren fährt man hinunter in irdischere Gefilde,







genauer gesagt in das Dorf Ballyvaughan,


das sich verträumt in eine kleine Fischerbucht an der Nordküste der Grafschaft schmiegt.







Hier findet man ebenfalls Ruhe und Abgeschiedenheit.








WordPerfekt 



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...   Erstellt am 02.09.2008 - 23:45Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Während alle auf den Aran Inseln dem Regen etwas Gutes abgewinnen wollten, saß ich auf meinem Leuchtturm an der Mündung des Flusses Shannon.



Weit in den Atlantik hinaus streckt sich die Landzunge. An ihrer Spitze liegt die Leuchtfeuerstation Loop Head.



Ab Mitte des 17. Jahrhunderts stand an dieser Position stets ein Leuchtfeuer. Zunächst brannte ein offenes Feuer in einem Eisenkorb auf dem Dach einer Steinhütte, Überreste sind noch heute in der Nähe der Station zu sehen. Nachdem das erste Leuchtfeuer um 1670 gebaut worden war, wurde es über viele Jahre nur unregelmäßig betrieben.

Rund 20 Jahre herrschte am Loop Head sogar totale Finsternis. Auf Drängen einer Versammlung der Händler von Limerick wurde das Leuchtfeuer 1770 dann wieder in Betrieb genommen.

Nachdem der Schiffsverkehr auf dem Shannon angewachsen war, wurde 1854 ein neues, höheres Leuchtfeuer mit einer Feuerhöhe von 84 m in Betrieb genommen.




Als Lichtquelle diente damals eine Öllampe.
Die Kennung bestand aus einem festen weißen Feuer. 15 Jahre später erhielt der Leuchtturm ein unterbrochenes Feuer mit einer Dunkelphase von 4 Sekunden und 20 Sekunden Licht.

Seit 1912 hat Loop Head eine drehende Optik. Die Lichtquelle war in dieser Zeit Petrolelumglühstrumpflampe.


1971 wurde die Station elektrifiziert.
Vier weiße Blitze alle 20 Sekunden werden bis 23 Seemeilen aus dem Laternenhaus über das Wasser getragen
Am 31. März 1991 wurden die letzten Leuchtturmwärter abgezogen und Loop Head automatisiert.
Die Kontrolle erfolgt nun vom Light-house Depot in Dun Laoghhaire aus.


Im Juni 1998 wurde Loop Head als eine von 12 Referenzstationen in das DGPS (Differential Global Positioning System) integriert, das die drei Leuchtturmbehörden Englands, Schottlands und Irlands rund um ihre Küsten betreiben. Das System orientiert sich an dem satellitengestützten Navigationssystem „US-NAVSTAR GPS"





Signatur
Der menschliche Geist gleicht einem Fallschirm;
er kann nur funktionieren, wenn er offen ist.

Franscis Picabia

Anne ...



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...   Erstellt am 03.09.2008 - 10:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lisdoonvarna, Irlands einzigem Kurort ist kein Vergleich mit den teilweise mondänen, aber die Iren kuren dort begeistert.

Er ist berühmt für seine heilenden Quellen und seine urigen Kneipen - vor allem aber als Treffpunkt einsamer Herzen.

Hier werden seit über 200 Jahren Paare verkuppelt, eine Tradition, die Willie Daly, der bekannteste irische Heiratsvermittler noch heute mit Begeisterung praktiziert.

Besonders viel zu tun hat der so genannte „Matchmaker“ jedes Jahr im September.

Denn dann findet in Lisdoonvarna das Matchmaking-Festival statt, inzwischen Europas größtes Single-Treffen.
„Das „Matchmaking Festival" - der Heiratsmarkt-hat eine 200-jährige Tradition und ist zunächst als Erntedankfest entstanden.

Ursprünglich stand das Festival unter dem Motto „Mann sucht Frau" und galt als letzte Möglichkeit für eingefleischte Junggesellen, doch noch die Frau fürs Leben zu finden.

Im Zeichen der Emanzipation sucht mittlerweile aber auch die Frau ihren Mann.
Das eigentliche „Geschäft" des Marktes läuft in dieser Zeit in den vielen Pubs und im Ballhaus ab, wo jeden Tag ein Tanztee veranstaltet wird. Als Höhepunkt wird am Ende der Saison der Junggeselle des Jahres gewählt.




<Adam Murphy>
unregistriert

...   Erstellt am 05.09.2008 - 08:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Typisch Irisch

Wenn in Irland jemand sagt, du bist »as thick as champ«, solltest du wissen, dass du kein Champion bist.
Welcher Champion ist schon so dumm wie Stampfkartoffeln?




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