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Minka
unregistriert

...   Erstellt am 09.07.2008 - 20:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen




Lear, Edward, wurde am 12. Mai 1812 als zwanzigstes Kind von Ann und Jeremiah Lear geboren. Vier Jahre nach seiner Geburt wurde die Familie durch Fehlspakulationen des Vaters (er war Aktienhändler) in große Armut gestürzt. Edward wurde daraufhin von seinen beiden großen, schon selbständig lebenden Schwestern Ann und Sarah erhzogen.

Schon im Alter von 5 oder 6 Jahren litt Edward Lear an Epilepsie und später auch an heftigen Stimmungswechseln mit starken depressiven Phasen.
Schon 1826 begann er sein Geld als Künstler zu verdienen.


1830 beginnt er mit den "Illustrations of the Family of Psittacidae, or Parrots". Die ersten beiden Bände machen ihn schlagartig als ornithologischen Zeichner bekannt und er wird zum Mitglied der "Linnean Society" nominiert. Kurze Zeit später beginnt er eine Zusammenarbeit mit John Gould, das Werk "The Birds of Europe" entsteht.

1835 markiert eine künstlerische Wende in seinem Leben: Lear wird Landschaftsmaler.
Er macht ausgedehnte Reisen durch Europa.

Berühmt geworden ist Lear für seine Nonsensgeschichten, häufig in Versform als
Limerick. Auch seine Zeichnungen und Karikaturen
zu diesen Versen sind skurril und köstlich.

1870 lässt er sich in San Remo nieder, bereist noch Indien und Ceylon.

Edward Lear stirbt am 19. Januar 1888 in San Remo.

*****

Der Limerick

Seit etwa 1820 ist der Limerick nachweisbar. Diese englische Gedichtform hat Nachahmungen in allen Sprachen gefunden. Sie gefällt wegen ihres meist komisch-groteskem Inhalts und ihres Originellen Versschemas.
Der Limerick besteht aus fünf anapästisch wirkene4n Versen, aus zwei dreitaktigen, zwei zweitaktigen und einem abschlie´ßenden dreitaktigen Vers. Das Reimschema ist stets aabb.

Beispiel:
Es saßen am Ufer des Indus
drei philosophierende Hindus.
Ihr Problem war fatal,
denn sie fragten voll Qual:
Ist ich's, sind er's oder bin du's?

aus: Thomas Wieke: Kreativ schreiben: Gedichte

Nicht nur ein König hieß Lear,
Herr Scheikspier, das wissen wir.
Lang nach deinem Leben
hats noch einen geben -
der Edward ist auch nicht mehr hier.

Es gibt was, höret mich an:
ein Forum heißt tschößt for fan.
Drin viele sich tummeln
statt Schaufenster-bummeln,
die Füße erholen sich dann.

Ingeborg




Lavida ...



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...   Erstellt am 09.07.2008 - 22:41Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen






Paula ...



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...   Erstellt am 10.07.2008 - 00:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Cecilia ...



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...   Erstellt am 10.07.2008 - 13:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Adare - ath dara wird zu Recht als schönstes Dorf Irlands bezeichnet.



Mittelpunkt des reizvollen Ortes ist zweifellos das großartige Adare Manor.

Dieser ehemalige Sitz des Earls of Dunraven besitzt die zweitlängste Galerie Europas.

Das Gebäude ist dem Schloss von Versailles nachgebildet; im Inneren gibt es zahlreiche prächtige Kamine von gewaltigem Ausmaß, die mit Schnitzereien und Marmor verziert sind.



Ähnlich wie für andere irische Herrenhäuser und Güter hat auch für dieses hier vor kurzem ein neues Zeitalter begonnen:
Es ist in ein Luxushotel umgewandelt worden.



Das Adare mit seinem Flair und Komfort und der exquisiten Küche ist es sicherlich eines der besten irischen Landhaushotels.
Die Atmosphäre und die Architektur von Adare Manor bieten die seltene Gelegenheit, ein Stück Geschichte zu erleben.
Über der Halle und dem Empfang wölben sich neugotische Bögen aus den 30er Jahren des 19.Jahrhunderts Am Abend stehlen sich manchmal einige späte Sonnenstrahlen durch die Fenster, so dass ein mattes Licht den Raum erfüllt und vom prächtigen kristallenen Kronleuchter reflektiert wird. Geschnitzte Raben wachen an der wuchtigen Treppe aus Eichenholz, die zur berühmten Galerie und den geräumigen Suiten führt.
Die Speiseräume, von denen einer im ehemaligen Kreuzgang eingerichtet wurde, sind von faszinierenden Kontrasten geprägt: Teilweise wirken sie vornehm, dunkel und sehr ernst, teilweise sehr hell.
Und zudem ist Adare Manor ein wunderbarer Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten von Limerick.




<Leserin>
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...   Erstellt am 10.07.2008 - 14:58Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Etwas irisch kann nicht schaden.

Es gibt hier nur 18 Buchstaben:
a b c d e f g h i l m n o p r s t u

Irische Redewendungen:

Danke Go raibh maith agat
"Hunderttausend Willkommen" Céad Mile Fáilte
Tschüss! Slán
Entschuldigung Gabh mo leithscéal!
Wie geht es dir? Cén chaoi a bhfuil tú?
Prost! / Zum Wohl! Sláinte mhaith agat!

Und hier die Irischen Zahlen:

0 náid
1 aon
2 dó
3 trí
4 ceathair
5 cúig
6 sé
7 seacht
8 ocht
9 naoi
10 deich




Eliane ...



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...   Erstellt am 11.07.2008 - 11:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Hunt Museum, das sich im Custom House befindet, werden wir heute in Limerick besuchen.




Es beherbergt eine der größten Gemäldegalerien Irlands und zeigt unter anderem Werke von Leonardo da Vinci, Renoir, Picasso und Jack B. Yeats



Bildergalerie von Jack Butler Yeats


Jack Butler Yeats (* 29. August 1871 in London, † 28. März 1957 in Dublin) war ein irischer Künstler.

Er war der jüngste Sohn des Malers John Butler Yeats und der Bruder des Dichters William Butler Yeats. Im irischen County Sligo aufgewachsen, studierte er an verschiedenen Kunstschulen in London unter anderem bei Frederick Brown und Alphonse Legros. 1910 ging er nach Irland zurück.

Yeats schrieb und illustrierte zunächst für Bücher, Zeitungen und Magazine, später wurde er als Landschaftsmaler und Expressionist bekannt. Nicht selten wird er in Irland durch seine Darstellungen irischer Menschen und Landschaften als 'National Painter' bezeichnet. Werke des Künstlers befinden sich vor allem in öffentlichen Sammlungen in Dublin (National Gallery, Hugh Lane Gallery), Cork (Municipal Gallery) und Sligo (Niland Gallery). Der größte Teil seines umfangreichen Werks befindet sich in Privatbesitz

Quelle Wikipedia


Ausstellungen im Hunt Museum 2008




Cecilia ...



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Beiträge: 422
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...   Erstellt am 11.07.2008 - 16:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Die Eröffnung der Universität von Limerick, als erste Universtät seit der Unabhängigkeit, war die Wende zu besseren Zeiten für Limerick.

Viele multinationale Firmen befinden sich heute in der Stadt. Computerchips und Software u.a. der Firmen Siemens und Dell werden hier für die gesamte westliche Welt produziert.

Und wer in Amsterdam, London, Madrid oder Berlin einen Mietwagen bei Hertz bestellt, spricht mit einem Angestellten, der in einem Callcenter in Irland sitzt.

Mit den Geldern, die jedes Jahr aus der EU kamen, wurde in den 90zigern Jahren vor allem in die Infrastruktur und Bildung investiert.

Die wiederum lockte noch mehr ausländische Firmen nach Irland, zumal sie dadurch einen Fuß in die EU bekamen.

Vom Wirtschaftswunder wollten alle ein Stück abhaben und für etwas mehr oder noch mehr Wohlstand, haben wir auf die Erhaltung der Umwelt, unserem größten Kapital, schon seit den 80zigern verzichtet.

Viele neue Arbeitsplätze gingen und gehen auch heute noch auf Kosten der Umwelt.




Minka
unregistriert

...   Erstellt am 11.07.2008 - 18:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





<Adam Murphy>
unregistriert

...   Erstellt am 11.07.2008 - 21:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Typisch Irisch

Uilleann Pipe, die irischen Schwester des Dudelsacks, die auch äußerlich halb Tier, halb Instrument scheint.
Wie nichts anderes vermag sie die Nebel keltischer Mystik heraufzubeschwören.
Aber tatsächlich ist der irische Stammbaum der Sackpfeife keineswegs so astrein wie der von Harfe, Flöte und Fiedel.
Erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts hat sie sich von der Familie der schottischen Kriegspfeifen getrennt, und die heute verwendete Version wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in

Philadelphia entwickelt, von den Taylor-Brüdern, die aus der Provinzstadt Drogheda — fünf Kilometer nördlich von Julianstown — nach Amerika ausgewandert waren.
Puristen beharren darauf, dass nur jene Melodien, die sich auf der Uilleann Pipe spielen lassen, wirklich die Bezeichnung >irisch verdienen.

Dem setzt der Musikexperte und Dichter Carson noch eines drauf mit seiner überzeugenden Meinung,
die Uilleann Pipe sei ein geradezu ideales Instrument für jene, die den Geist der irischen Nation in einem Gegenstand verkörpert sehen möchten, denn sie sei konkret und kompliziert zugleich und über ihre Röhren, Pfeifen, Klappen und Ventile ließe sich diskutieren, bis die Kühe nach Hause kommen.

Im Gegensatz zum schottischen wird der irische Dudelsack nicht durch ein Blasrohr vom Mund gefüllt, sondern durch einen kleinen, unter den Ellbogen geschnallten Blasebalg.
Die Uilleann Pipes lassen sich nicht im Gehen spielen, was um ein Weiteres vom schottischem Dudelsack unterscheidet.

Uilleann Pipes waren nie ein Instrument der armen Leute. Ihre Pfeifen aus Silber, Elfenbein und Ebenholz schenken ihr den unvergleichbaren Klang.
Es ist ein Schwierigkeit das Instrument zu spielen.
Sieben Jahre üben und sieben Jahre spielen muss ein rechter Pfeifer, so will es die Tradition, und die guten — allesamt Männer — lassen sich an einer Hand abzählen.
Das verleiht dem Spieler einen besonderen Status
unter Irlands Muikern.




Paula ...



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Beiträge: 1299
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...   Erstellt am 11.07.2008 - 23:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Liam O'Flynn ist einer von ihnen.



In eine Musikerfamilie hineingeboren, zog es ihn von Kindesbeinen an zu den Uilleann Pipes, und nach lustlosen Versuchen mit Klavier, Flöte und Geige wurde er mit elf Jahren von einem berühmten Meister in die Lehre genommen.

Liam O'Flynn

Pfeifen und ein Pfeifer sein, ist ein sehr großer Unterschied. Wie in jeder geheimem Kunst wird auch diese nur an auserwählte Schüler weitergeben.

Als Mitglied in der Gruppe Planxty verhalf Liam O'Flynn anfang der siebziger Jahre der irischen Volksmusik zu neuer Popularität.
Seine Uilleann Pipes sind u.a. als Begleitmusik von Kate Bush, John Cage und Mark Knopfler zu hören.

The Brendan Voyage by Shaun Davey Soloist Liam O'Flynn

Shaun Davey, obwohl in allen großen Konzertsälen der Welt zu Hause, kann seine Herkunft vom Folk nicht verleugnen, hat er doch einmal zusammen
mit Donal Lunny in einer Folkband gespielt. Mittlerweile hat er mehrere konzertante Werke geschrieben, in die er immer wieder Folkelemente
verschmolz. Seinen Durchbruch als ernstzunehmender zeitgenössischer Komponist hatte er 1980 mit „The Brendan Voyage“, einer sinfonischen Erzählung der Überfahrt des heiligen Brendan nach Amerika für
Uilleann Pipes und Orchester. Der Erfolg dieser „Orchestral Suite“ ist nicht zuletzt dem Ausnahmepiper Liam O’Flynn zu verdanken, der den musikalischen Einfälle Daveys die Seele des irischen Dudelsacks gab und diesem Instrument damit zu einer kaum erhoffte Wiedergeburt verhalf.


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