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<besucherin> unregistriert
| Erstellt am 06.07.2008 - 12:17 |  |
Pavee, auch irische Traveller
Ein Leben am Straßenrand
zum nachlesen.
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Delfin unregistriert
| Erstellt am 06.07.2008 - 17:30 |  |
Klischee - Realität
Abenteuerurlaub in Irland
Ein Leben am Straßenrand
Ferien in einem Zigeunerwagen in Irland.
Die Travellers. Sie sind die Nomaden Irlands. Seit Jahrhunderten ziehen sie über die Insel - erst in Planwagen, jetzt in Wohnwagen.
Stellen Sie sich Urlaub in einem Zigeunerwagen vor! Für eine Woche (oder länger) fahren Sie mit einem Zigeunerwagen , in dem vier bis fünf Personen Platz haben (inkl. Kochgelegenheit), durch einige der sehenswertesten Landschaften Irlands und übernachten mit Ihrem Zigeunerwagen auf dem Gelände von gastfreundlichen Farmen, Landhäusern und Pubs
Dublin - Seit sechs Monaten lebt ...... auf einem öffentlichen Parkplatz im Süden Dublins - illegal. Nur drei Meter von seinem Caravan entfernt ist ein Metallzaun in den Boden gerammt. An den Stäben hängen ein paar Jeans und T-Shirts zum Trocknen. Aus einem Schlauch, der aus der Erde ragt, sprudelt Wasser - die Dusche. Spanplatten lehnen am Zaun - die Toilette.
Da Sie im Schritttempo reisen, werden Sie die natürliche Schönheit der grünen Insel so wahrnehmen können wie ein Wanderer. Irland ist für diese Art von Urlaub besonders gut geeignet, da die Landstraßen wenig befahren sind, die Landschaft wunderschön ist und die Iren sehr gastfreundlich sind.
Auf einem kargen Acker hinter dem Stellplatz türmen sich ausgeleierte Matratzen, kaputte Waschmaschinen und alte Sofas.
Nur einige Meter entfernt rasen Autos und Lastwagen auf der Schnellstraße in Richtung Südwesten vorbei.
Einen Zigeunerwagen (Planwagen)Urlaub kann man entweder im örtlichen Reisebüro oder über das irische Fremdenverkehrsbüro buchen.
Wie ...... leben etwa 1200 Familien illegal am Straßenrand - ohne Strom, fließendes Wasser und sanitäre Anlagen. Rund 2000 Familien haben zeitlich befristet einen Platz auf einer öffentlichen Lagerstelle ergattert.
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Paula 

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2008 Beiträge: 1258 Nachricht senden | Erstellt am 07.07.2008 - 00:28 |  |
Priesterweihe in Rom, auch zwei junge Iren, Dermot Clifford und Seán Brady, werden heute in den Priesterstand treten. Auf ihrem Weg vom Irish College zur Ordination treffen sie eine Bettlerin, mit der sie in der Vergangenheit schon öfter gesprochen hatten, und plaudern ein wenig mit ihr. Derweil wartet man im Petersdom bereits genervt auf die beiden fehlenden Kandidaten. Als sie endlich erscheinen, ist der Zeremoniemeister ‘not very much amused’ und klagt, die Iren kämen wie üblich mal wieder zu spät. “Hiberni aliquando tardi sed semper fideles” (Iren mögen zwar nicht pünktlich sein, sind aber stets treu im Glauben), antwortet schlagfertig der junge Dermot Clifford.
Als Gott die Zeit erschuf, gab er den Iren genug davon, und der Karriere hat es beiden nicht geschadet. Vierzig Jahre später ist Dermot Clifford Erzbischof von Cashel & Emly und Seán Brady Erzbischof von Armagh und Primas der katholischen Kirche Irlands. 2007 wurde er von Papst Benedikt XVI zum Kardinal ernannt.
Quelle: Erzählt von Erzbischof Dermot Clifford anlässlich der Ernennung von Erzbischof Seán Brady zum Kardinal.
Iren mögen zwar nicht pünktlich sein, sind aber stets treu im Glauben
Auch ein Klischee, das von der Realität weit entfernt ist.
30 % der irischen Frauen haben sich der Kirche abgewandt
Einer der Gründe ist, die Zwangsadoption.
Frauen und Mädchen, die ungewollt schwanger wurden,
wurden bis zur Entbindung von der Familie und den Geistlichen der Gemeinde, in Klöster untergebracht, um die Familie und das Dorf rein von der Sünde zu halten. Nicht selten war der Vater der Priester. Die Neugeborenen wurden den Müttern entrissen und zur Adoption nach Amerika freigegeben.
Erst nachdem 1990 eine Mutter ihr Kind mit Hilfe der Medien suchte, nahm sich die Politik und Justiz der Straftaten an.
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Mondnixe 

Status: Offline Registriert seit: 22.04.2007 Beiträge: 707 Nachricht senden | Erstellt am 07.07.2008 - 09:15 |  |

....mit seinen üblichen Klischees vor Augen -- ist die Welt noch in Ordnung.
Doch Irland hat auch eine andere, eine dunkle Seite. Restriktive Regeln und überholte Moralvorstellungen schufen ein bigottes Klima der Unterdrückung und Erniedrigung, das man im Europa unserer Zeit längst nicht mehr für möglich gehalten hätte. Ein erschreckendes Beispiel für diese Zustände waren die so genannten Magdalenen-Heime der katholischen Kirche, in denen angeblich gefallene Mädchen für ihre Sünden büßten -- zum Teil ein Leben lang. In den Klosterwäschereien mussten die Mädchen ohne Lohn sieben Tage die Woche arbeiten, sie hungerten, wurden geschlagen und missbraucht. Doch um in die angeblich wohltätigen Einrichtungen eingesperrt zu werden, reichte es aus, zu gut auszusehen -- oder zu schlecht -- oder einer Vergewaltigung zum Opfer gefallen zu sein. Das Schicksal dreier Mädchen dient Peter Mullan als Vorlage für seinen zutiefst aufwühlenden und schockierenden Film.
Quelle und noch Rezensionen und Informationen zum Film
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Cecilia 

Status: Offline Registriert seit: 28.06.2007 Beiträge: 416 Nachricht senden | Erstellt am 08.07.2008 - 09:00 |  |
Westirland - Eine Landschaft voller Gegensätze wartet auf uns.
Erst üppig grün und dann eine eigenartigen Mondlandschaft von Clare und einer einsamen, aber schönen Weite von Connemara.
Das ist das Land der Steine: Über Jahrhunderte haben Maurer und andere Handwerker dieselben Steine verwendet, um daraus Burgen zu errichten, für die ein großer Teil dieses Gebiets berühmt ist.
Ganz ungewohnt sind diese imposanten Zeugnisse der irischen Vergangenheit und der großen Kriegsherren hier keine Ruinen, die ohne Dach in den Himmel aufragen, sondern häufig noch bewohnt. Deshalb bewahrt diese Region auch die alte Sprache; sie ist eines der gälischsprachigen Hauptgebiete von Irland.

Zunächst fahren wir durch die Grafschaft Limerick nach Croom.
Im 18. jahrhundert war die kleine Stadt in der Grafschaft Limerick
Treffpunkt irischer Dichter.
Diesem Ort wird nachgesagt, dass hier die Versform Limerick erfunden wurde.
Die Justintanten lebten auf Gibraltar
sie badeteten nur jedes Schaltjahr
das letzte Bad zwar
verschoben sie auf 5 Jahr
weil das Schaltjahr auf Gibraltar so kalt war
Bekannt wurde der Limerick durch Edward Lear
Angeblich heisst der Limerick, Limerich, weil jeder Vers mit dem Satz
"....und komm mit mir nach Limerick" endete. Obwohl dieser Schluss schon lange nicht mehr verwendet wird, fahren wir nun nach Limerick.

Die Stadt Limerick ist nach Dublin und Cork die drittgrößte Stadt Irlands.
Touristen meiden diese Stadt, trotz Schloss, Kahtedrale, Museen und moderner Universität, wegen hoher Kriminalität.

Die Innenstadt unterscheidet sich von keiner europäischen Stadt. Hier sitzen Bettler am Straßenrand, spielen Kinder, wird Kleinkunst angeboten, liegen Obdachlose in den Hausnischen oder unter Brücken.


Vom wirtschaftlichen Aufschwung der Insel hat
Limerick wenig abbekommen;
schlechte Schulausbildung, hohe Arbeitslosigkeit
Jugendliche, die kiffen, koksen, die Verlierer der
Globalisierung,
Limerick trägt stattdessen den Beinamen „Stab-City“, weil Messerstechereien zum Lokalkolorit gehören.
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<Adam Murphy> unregistriert
| Erstellt am 08.07.2008 - 10:32 |  |
Typisch Irisch
Auch das alte Irland ist noch sehr lebendig in der Grafschaft Limerick.
Die Fischer fahren noch immer in ihren Booten mit den hölzernen, mit geteertem Segeltuch überzogenen Spanten, die man hier als Currachs bezeichnet, auf das Meer hinaus.
Limerick liegt an der Stelle, wo der Shannon auf seinem Weg zum Meer breiter wird.
In diesem Teil Irlands ist man nie weit vom Wasser entfernt; die ganze Region ist deshalb ein Paradies für Sportfischer, die hier ihre Kräfte mit Lachsforellen und Lachsen messen können.
Um die Jahrhundertwende bot das hübsche Dorf Castleconnell, etwas außerhalb von Limerick, die vermutlich besten Fangmöglichkeiten für Lachse in Europa.
Die Aufzeichnungen belegen regelmäßige Fänge von riesigen Fischen, die etwa 20-30 Kilo wogen. Damals haben die Angler zumeist die wuchtigen, über fünf Meter langen Grünholzruten geschwungen, die die hier ansässige Familie Enright berühmt gemacht hat; heute sind sie nur noch Sammlerobjekte.
Etwas weiter stromabwärts wo der Mulcair in den Shannon mündet, kann man auch heute noch Ende September bis mitte Oktober den wunderbaren Anblick erleben, wie Hunderte von Lachsen auf dem Weg in ihre Laichgründe über die Wasserfälle springen.
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<LiteraTour> unregistriert
| Erstellt am 08.07.2008 - 17:20 |  |
Wer hätte je etwas Gutes über LIMERICK zu sagen gewußt?
Selbst Lola Montez mit richtigem Namen Marie Dolores Eliza Rosanna Gilbert, die feine Balletteuse vollendeter weiblicher Schönheit, die im Dessous, manchmal auch ohne, die Welt eroberte und 1846 Liebe und Gunst König Ludwigs I. von Bayern errang, verabscheute diesen Ort.
Ihretwegen wurde die illibirale bayrische Regierung durch das »Kabinett der Morgenröte« ersetzt, das öffentliches Rauchverbot und Pressezensur aufhob.
Als Femme fatale wurde sie zum Vorbild für spätere Lulus und Lolitas -
entzündete sich in München die Märzrevolution, deren Vertreter sie als »Teufel ohne Hörner und Schweif« beschimpften.
Literatur von und über Lola Montez
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Lavida 

Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 3894 Nachricht senden | Erstellt am 08.07.2008 - 20:24 |  |
Nachricht von Mino 


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Romi 

Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2124 Nachricht senden | Erstellt am 08.07.2008 - 22:03 |  |
Ich werd verrückt.... ! 
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Eliane 

Status: Offline Registriert seit: 12.07.2007 Beiträge: 321 Nachricht senden | Erstellt am 09.07.2008 - 11:35 |  |

Hamilton Sloan - Bildquelle
Hamilton Sloan wird erfolgreich in den großen Kunstgalerien in Irland, Großbritanien, Amerika und Japan gezeigt.

Laytown Races
By Hamilton Sloan
Bildquelle und noch mehr Gemälde von Hamilton Sloan
Seine Bilder zählen zu den besten zeitgenössischen Darstellungen über das leben in Irland und seinen Küsten.
Er sagt von sich :
„ Ich habe versucht, auf Leinwand das Gefühl des Lichts, Landschaft und Menschen zu erobern.. Nur wenige andere Orte auf der Welt bieten die Fülle von Farbe und Textur, wie die in der irischen Landschaft. "
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