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<besucherin>
unregistriert

...   Erstellt am 27.06.2008 - 13:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


.........und die iren sind verrückt nach quiz.

in jeder form.




Angela ...



...

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...   Erstellt am 28.06.2008 - 08:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


In Coomkeen, stellt Jeffa Bates einen Käse her, der unter dem Namen Durrus bekannt ist und sich als einer der besten selbst gemachten irischen Käse durchgesetzt hat.



In Irland erzählt man sich eine hübsche Geschichte
eine hübsche Geschichte über die Tradition der irischen Käse.

Im 6. Jahrhundert soll der heilige Gallus in Begleitung einiger Mönche Irland verlassen haben, um das Christentum auf dem europäischen Festland zu verbreiten.
Sie zogen über Flüsse und über Berge und ließen sich schließlich in einem abgelegenen Hochtal der Alpen nieder, wo sie ein Kloster errichteten. Daraus entwickelte sich eine Siedlung, die den Namen St. Gallen erhielt.
Die Begleiter von Gallus hatten auch einige köstliche Käserezepte mitgebracht, die schon bald von den Schweizern und Franzosen übernommen wurden. Beicie Länder waren jahrhundertelang mit Recht stolz auf ihre traditionellen Käse, doch aufgrund einer seltsamen Schicksalsfügung produziert Irland heute wieder Käse, die an die vergangene Tradition anknüpfen und damit die Bewunderung und vielleicht auch den Neid seiner europäischen Nachbarn, vor allem der Franzosen, erregen.


Ein anderer prämierter Käse in der Beara Peninsula



ist der weiche Milleens von Veronica und Norman Steele, die bei der Renaissance der irischen Käseherstellung Pionierarbeit geleistet haben.



Der Milleens ist ein Käse mit einem ganz eigenen Geschmack und Charakter; meiner Meinung nach lässt er sich mit keinem anderen Käse vergleichen, auch wenn er viele an einen Reblochon oder einen Camembert erinnert.


Bildquellen und HP von Veronica und Norman Steele




Globetrotter ...



...

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Registriert seit: 09.07.2007
Beiträge: 23
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...   Erstellt am 28.06.2008 - 11:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen





Die Halbinsel Béara Peninsula ist ein gigantischer
Schauplatz eines dramatischen Kampfes zwischen
Naturgewalten.




Die riesige, zerklüftete Felsmasse sehen aus wie ein gewaltiger Brocken, den das Meer wieder ausgespuckt und an Land geworfen hat - wie rauer Mörtel, bevor man ihn mit der Kelle glattstreicht.

Die verschlafenen Orte und die saftigen Wiesen weichen einer raueren Landschaft, die ein
Künstler in den Fels gemeißelt zu haben scheint.






Der eigentliche Reiz von Beara Pemnsula
ist die außergewöhnliche Landschaft, der sich ständig verändernde Himmel und das wunderbare Spiel des Lichts.

Auf dieser Landspitze erhebt sich Hungry Hill, der mit seinen über 600 Metern Höhe kein Ende zu nehmen scheint.



Castletownbere ist der wichtigste Fischereihafen im Süden Irlands. Er soll der tiefste Hafen von Europa sein.

Panoramablick über den Hafen

Darüber thront düster die Ruine von Dunboy Castle, im 15.Jahrhundert Sitz der O'Sullivans, der früheren Lehnsherren dieses Gebiets.



[Dieser Beitrag wurde am 28.06.2008 - 12:04 von Globetrotter aktualisiert]





Signatur
Der Sinn des Reisens besteht darin, unsere Phantasien durch die Wirklichkeit zu korrigieren. Statt uns die Welt vorzustellen, wie sie sein könnte, sehen wir sie wie sie ist."

Samuel Johnson

<besucherin>
unregistriert

...   Erstellt am 28.06.2008 - 11:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


off topic an globetrotter:

darf ich fragen, ob diese ohren auf dein foto , die ohren von einen löwenkind sind?




<Gästin>
unregistriert

...   Erstellt am 28.06.2008 - 12:23Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen






Bantry House erhebt sich zwischen ausgedehnten Gärten auf der einen Seite und über der weiten, von der Sonne verwöhnten Bantry Bay auf der anderen Seite.

Es befindet sich seit 1739 im Besitz der Familie White. Der gegenwärtige Besitzer, Egerton Shellswell White, hat vor kurzem im Ost- und im Westflügel Gästezimmer eingerichtet.

Den Geschmack, den er bei ihrer Ausstattung bewies, hat er offensichtlich von seinem Vorfahren Richard White, dem zweiten Earl of Bantry, geerbt, der im 19. Jahrhundert auf seinen Europareisen viele Kostbarkeiten sammelte.



Nachdem wir die prächtige Inneneinrichtung bewundert haben, gehen wir in den ebenso berühmten Gärten spazieren. Sie sind im italienischen Stil angelegt und mit klassischen Statuen geschmückt




CarpeNoctem ...



...

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Registriert seit: 19.02.2007
Beiträge: 460
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...   Erstellt am 28.06.2008 - 14:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das eigentliche Erbe der Iren ist diese Vertrautheit mit zarten und zauberischen Dingen, das Ohr für die Musik der Schöpfung, die Gabe, von alledem etwas aussprechen zu können. Und Eire, das Irland von heute, das nach tausend Jahren unsäglicher Drangsale und Leiden seine Freiheit wiedererlangt hat, zeigt in seinem Wappen nicht das Schwert seiner Rebellen gegen fremde Gewalt, sondern die goldene Harfe seiner Barden und Dichter.
Padraic Colum


Bildquelle und weitere Informationen




<Minotaurus>
unregistriert

...   Erstellt am 29.06.2008 - 02:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Cecilia schrieb
    Jetzt fehlt nur noch die richtige Musik und wir fühlen uns wie Gott in Irland

Irische Musik wird gewünscht? Aber bitte sehr!
Wenn ihr den Mino schon auf diese herrliche Irland-Reise mitgenommen habt, so möchte er wenigstens in musikalischer Hinsicht einen kleinen Beitrag dazu leisten, wenn er schon nicht mit "Spezialgerichten" wie z.B. Haggis in kaltem Nierenfett mit Pfefferminzsoße oder Pflaumenpudding mit lauwarmen Bier dienen kann.

Und wer könnte Irische Musik wohl besser verkörpern als die legendären DUBLINERS?
Na also!
Dazu muß man sagen, daß "THE DUBLINERS " von 1962 bis heute in sehr unterschiedlichen Besetzungen spielten. Einige von ihnen hatten auch durch andere Auftritte bzw. erfolgreiche Solokarrieren bereits Berühmtheit erlangt.
Trotzdem setzten die "alten Säufer" unter diesem Namen Maßstäbe und waren die Wegbereiter der Irischen Folklore.
Hier ein entsprechender Link dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dubliners

Und hier ein Link zu ihren bekanntesten Musikstücken:
http://www.dubliners.at/disc1.htm

Eines der tragenden Elemente und ein ganz besonders markanter Bestandteil der Dubliners war Luke Kelly (* 17. November 1940 in Dublin; † 30. Januar 1984 in Dublin).

Mit Ronnie Drew, Seán Cannon, Barney McKenna und Jim McCann gehörte Luke Kelly mit zu den Gründungsmitgliedern der legendären "Dubliners."
Neben seinem Outfit, der roten Mähne und seiner grellfarbenen Hemden war natürlich seine markante Stimme und seine große Energie ein tragendes Element, mit dem die "alten Säufer", THE DUBLINERS berühmt wurden. Soziale Themen standen (nicht nur in seinen Songs) stets im Mittelpunkt seines Denkens. Er war nicht nur der "optische Farbtupfer", sondern sozusagen auch die Seele der Band.

Hier einige Aufnahmen von ihm mit den Dubliners:

http://de.youtube.com/watch?v=fXvt25IsI … re=related ((Kelly, the Boy from Killane)
http://de.youtube.com/watch?v=WMGvQ2v-ZRM (The Night Visiting Song)
http://de.youtube.com/watch?v=2fDNhqzqHkA (Come My Little Son)
http://de.youtube.com/watch?v=gWmROPYLDz8 (Go to Sea No More)
http://de.youtube.com/watch?v=WMm3eUoA1 … re=related ((Join the British Army)
http://de.youtube.com/watch?v=wtEKUWRpUWg (The Rocky Road to Dublin)
http://de.youtube.com/watch?v=CBRQM0vErH8 (Black Velvet Band)
http://de.youtube.com/watch?v=ylDxhCGCBk4 (Come To the Bower)
http://de.youtube.com/watch?v=jujqyVez2 … re=related (Seven Drunken Nights)
http://de.youtube.com/watch?v=QAKx5MNYHtA (Whiskey in the Jar)
http://de.youtube.com/watch?v=Ia_nfXitlUc (Farewell to Carlingford)

Das Energiebündel Luke Kelly konnte es aber auch etwas ruhiger:

http://de.youtube.com/watch?v=55OBEs98Pj4 (The Town I Love So Well)
http://de.youtube.com/watch?v=Lcm3MmD7uyc (Parcel Of Rogues)
http://de.youtube.com/watch?v=g43HVlRga7M (Peggy Gordon)

Aber genau dieser Whiskey wurde ihm letztendlich zum Verhängnis.
http://de.youtube.com/watch?v=B12msT-dfBs (Nancy Whiskey)

Luke Kelly starb am 30. Januar 1984 an den Folgen eines Gehirntumors.
Sein Grabstein trägt die Inschrift: „Luke Kelly − Dubliner“.
http://de.youtube.com/watch?v=GdzhucNeF … re=related ((Nachruf)

Die "andere Stimme" von "THE DUBLINERS" gehörte Ronnie Drew. Urwüchsig, kraftvoll und rauh wie die Irische Landschaft, die Irische See und wie ein Reibeisen. Man sagt, seine Stimme klinge wie Koks, der zwischen einer Tür zermahlen wird. Er ist (bzw. war) gewissermaßen der "Johnny Cash" Irlands.

Hier einige Hörbeispiele:

http://de.youtube.com/watch?v=9T7OaDDR7i8 (The Rare Ould Time)
http://de.youtube.com/watch?v=i1a6L2m62bE (Now I'm Easy)
http://de.youtube.com/watch?v=MLg2eZXTLcU (The Bonny Lass of Fyvie)
http://de.youtube.com/watch?v=4dDgY6GRO … re=related (When Margaret was Eleven)
http://de.youtube.com/watch?v=DiPhRTCSJM0 (Many Young Man Of Twenty)
http://de.youtube.com/watch?v=TqLIpphyLD4 (We had it all)
http://de.youtube.com/watch?v=Q2ayTWcqe … re=related (Smith Of Bristol)
http://de.youtube.com/watch?v=8kLJAcfL7 … re=related (Boots Of Spanish Leather) mit Eleanor Shanley
http://de.youtube.com/watch?v=jRDmKIVA-Yo (The Town I Loved So Well)

Und hier seine Anfänge im Jahre 1960 im Irish-TV:
http://de.youtube.com/watch?v=E9-H_6K59 … re=related ((Kerry Recruit)

Diese Gruppe trug Anfangs den Namen "The Ronnie Drew Group", bevor sie sich (auf Anregung von "Feuerkopf" Luke Kelly) 1963 in "THE DUBLINERS" umbenannten. Eine gute Wahl!
Hier ein kleiner Vergleich desselben Songs mit 20 Jahren Unterschied:

http://de.youtube.com/watch?v=08fOqihDIdk (McAlpine's Fusiliers) 1963
http://de.youtube.com/watch?v=zbSrx9uH0 … re=related (McAlpine's Fusiliers) 1983


Eine weitere "Stimme" der Dubliners ist natürlich Seán Cannon.
http://de.youtube.com/watch?v=bNp5dc0v- … re=related (The Last of the great Whales)
http://de.youtube.com/watch?v=ty-pVcgdm … re=related (Rose of Allendale)


Für die instrumentale Seite von "THE DUBLINERS" ist neben dem Banjo-Virtuosen Barney McKenna natürlich der schweigsame Fiddler John Sheahan zuständig.
Hier ein schneller Reel:
http://de.youtube.com/watch?v=jQMWhkeyG … re=related (Masons Apron)

Und hier der große Schweiger John Sheahan mit einem Reel im Duett mit André Rieu:
http://de.youtube.com/watch?v=cM6SeArtA … re=related (Irish Dance)

Das Faszinierendste an den Dubliners ist - natürlich neben ihrer guten Musik - die Tatsache, daß sich diese Gruppe von unterschiedlichen Charakteren länger gehalten hat als so manche Ehe, ja, sogar länger als so manches Leben.

Was aber ist das Geheimnis dieses Erfolges?

Es wäre sicher ein Trugschluß, zu glauben, daß es in dieser Gruppe niemals Unstimmigkeiten, Differenzen und Streitereien gegeben hätte, aber diese Differenzen wurden niemals nach außen getragen. In der Öffentlichkeit wurde niemals "schmutzige Wäsche gewaschen", so wie man es von vielen anderen Gruppierungen kennt.
Wie man an den vergangenen Beispielen sieht, ist und war jeder Einzelne von ihnen auch im Team mit anderen Musikern oder als Solist sehr erfolgreich, aber nur zusammen waren sie eben "THE DUBLINERS."
Dort gab es keinen Solostar, keinen "Godfather", "Boss" oder "King", der die Aufmerksamkeit seiner Fans allein auf seine Person konzentrieren konnte. Keinen Solisten oder Macher, nach desses Ausscheiden eine Gruppe tot ist.
Ob es die markanten Stimmen von Ronnie Drew, Luke Kelly und Seán Cannon, die Wildkeit und Energie von Luke Kelly, oder aber das virtuose Instumentalspiel von Barney McKenna oder John Sheahan waren. - Jedes der Mitglieder konnte sich und seine Stärken in dieser Gruppe bestens zur Geltung bringen. Nur dadurch war es möglich, über so viele Jahre erfolgreich zu bleiben, mehrere Todesfälle zu verkraften und mehrere Umbesetzungen unbeschadet überstehen zu können.
Genau dieses Teamwork und ihre Authentizität ist vermutlich das Geheimnis des Erfolges von "THE DUBLINERS", nicht nur ihre gute und urwüchsige Musik.

Irische Grüße vom Mino *hicks*




Cecilia ...



...

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...   Erstellt am 01.07.2008 - 08:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Nicht nur bei den Dubliner ist Teamwork und ihre Authentizität vermutlich das Geheimnis des Erfolges sondern auch im Just4Fun und vor allem, wenn es auf Reisen geht.

Nach 2 Tagen Badeurlaub, vergnüglichem Barbecue, Musik von den legendären Dublinern, setzen wir unsere Irlandreise fort.




Kenmare Bay reicht fast 42 Kilometer in das Land hinein und bildet eine Wassergrenze zwischen den beiden zur Grafschaft Kerry gehörenden Halbinseln Beare und Ring.

Zusammen mit Sneen und Dingle ist Kenmare einer der drei blühenden Orte in Kerry, die die besondere, unverfälschte Atmosphäre einer typisch irischen Stadt bewahrt haben.







Dazu trägt auch das Park Hotel bei, ein viktorianischer Bau.
Es wurde ursprünglich 1897 als Bahnhofshotel für wohlhabende englische Touristen eröffnet,

die an der "irischen Riviera" Urlaub machten und während der Viktorianischen Ära ging ihre Reise immer nach Parknasilla.



Dieser wunderschöne Ort liegt geschützt gegen eiie Nordwestwinde, so dass er von einer üppigen, subtropischen Vegetation umgeben ist: Mimosen, Eukalyptus und über sechs Meter hohe Silberfarne..








Vor dem Hintergrund der eindrucksvollen blauen Berge und des goldenen Saums von Sandstränden wirken die schimmernden Flüsse, die mit ihrem kristallklaren kühlen Wasser von den Bergen herabstürzen, und die weiten Küstenstriche mit dem Fernblick auf das Meer wie gemalt.









Die Natur nimmt hier gewaltige Ausmaße an:
Alles in Kerry erscheint überlebensgroß, von der ungeheuer weiten Aussicht bis zu den unglaublichen Geschichten über riesige schwarze Männer.



Nachdem wir das farbenfrohe Sneem und Caherdamel gesehen haben, erreichen wir Waterville.



Hier will Greg im legendären Lough Currane Lachsforellen fangen





Von hier aus ist es nur noch ein Katzensprung nach
Dingle Peninsula


Bildquelle




Q10
unregistriert

...   Erstellt am 01.07.2008 - 10:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Während traditionelle irische Musik über Jahrhunderte von den Engländern verboten war,verpasste sie nach der kulturellen Wiederbelebung um 1900 einen dauerhaften Platz wegen übertriebenen Nationalbewusstsein.

Kaum war Irland ein Freistaat, legte die Regierung fest, was irisch und unirisch war.

Die Folge war, dass sich niemand wirklich für irische Musik interessierte. Der weltweite Trend zu amerikanischen Schlagern und Glenn Miller Sound, schwappte auch nach Irland rüber.

Erst im Sog der Folk-Welle,die durch Woody Guthrie
in den USA ausgelöst wurden, vermischte sich traditionelle irische mit amerikanischer Musik.
This Land
House Of The Rising Sun

Irische Emigranten gründeteten unzählige Folk-Gruppen in den Staaten. Erst über diesen Umweg fand die irische Musik wieder zurück zu ihren Wurzeln.

Traditionelle Lieder werden seit Jahrzehnten aufgepeppt mit Schlagzeug und Saxophon.
Die neue Welle der irischen Musik - Folk-Rock-Jazz hat einen großen Einfluß auf die internationale Musik.




<Adam Murphy>
unregistriert

...   Erstellt am 01.07.2008 - 11:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mondnixe schrieb




Typisch irisch

Hier bewahrheitet sich der alte Spruch, der da sagt: »Regen um sieben, Sonne nach elf.«
Ich bin ca. 10x auf dieser Halbinsel Dingle gewesen und konnte dabei immer beobachten, wie der scheinbar unaufhörliche morgendliche Nieselregen noch vor dem Mittagessen aufhörte und einem weichen Licht und später einem strahlend blauen, wolkenlosen Himmel Platz machte.

Das Wetter in Irland bestätigt alles, was wir bisher über einen irischen Sommer in hiesigen Zeitungen gelesen oder auf Satelitenbildern gesehen haben und dennoch habe ich das Gefühl, dass die Iren jedes Mal überrascht sind, wenn
es zu regnen anfängt, so als sei dies die Ausnahme auf ihrer Insel.
Ihre Waffe gegen den Regen ist Ignoranz gepaart mit unerschütterlichen irischen Optimismus.
Iren laufen durch den Regen als ob die Sonne scheint. Regenschirme sieht man selten.

Wer dringend Sonnenschein braucht, der betet für ihn und stellt abends eine Statue des Prager Jesukindes vor die Tür.
Dieser Brauch ist auch noch in Städten wie Dublin verbreitet.




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