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Mondnixe 

Status: Offline Registriert seit: 22.04.2007 Beiträge: 707 Nachricht senden | Erstellt am 26.06.2008 - 14:46 |  |

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<LiteraTour> unregistriert
| Erstellt am 26.06.2008 - 15:19 |  |

Dank ihrer malerischen Küstenlandschaft und einem milden Klima, welches das üppige Wachstum mediterraner Vegetation begünstigt, ist die Region West Cork ein beliebter Altersruhesitz deutscher Geschäftsleute, niederländischer Künstler und britischer Obristen und hat, was ihre Lebensqualität anbetrifft, ausgeprägt englischen, Charakter.
Das Dorf CASTLETOWNSHEND,

in der Nähe von Skibbereen gelegen,

am Eingang zu dem schmalen Fjord Castle Haven,

den man mit der Fähre überqueren kann,
war schon immer Stammsitz protestantischer anglo-irischer Grundbesitzer, etwa der vielfach miteinander verschwägerten Somervilles, Coghills oder Chavasses und der Townshends, nach denen der Ort benannt ist.
Berühmteste Tochter Edith Oenone Somerville

Bildquelle
CASTLETOWNSHEND Drishane House.
1858 auf Korfu geboren, wuchs sie, als ihr Vater als britischer Berufsoffizier- in den Ruhestand trat, im Alter von einem Jahr in CASTLETOWNSHEND im Drishane House auf.
Bis auf Studienaufenthalte in London und Paris, wo sie die Malerei erlernte, und Reisen durch Irland und die Vereinigten Staaten, verbrachte sie ihr gesamtes Leben auf dem Familienbesitz CASTLETOWNSHEND im Drishane House.
Als Edith Somerville 1886 ihre Cousine zweiten Grades VIOLET MARTIN kennenlernte, freundeten sich die beiden rasch miteinander an, entdeckten sie doch eine Fülle charakterlicher Gemeinsamkeiten - von der Passion für gesellschaftliche und sportliche Vergnügungen wie Reiten und Jagen bis zu einem ausgeprägten Unabhängigkeitssinn, scharfer Beobachtungsgabe und maliziöser Decouvrierlust.
Die schicksalhafte Begegnung stiftete die mit Abstand wichtigste geistige und menschliche Beziehung im Leben der beiden exzentrischen Gutsherrentöchter. Angesichts ihrer beider Liebe zur Literatur beschlossen sie, unter dem Doppelnamen »Somerville and Ross« gemeinschaftlich zu publizieren.
Die äußerst fruchtbare Zusammenarbeit des Duos begann mit dem reißerischen Schauerroman
An Irish Cousin
Nach Naboth's Vineyard (1891) erschien The Real Charlotte gemeinhin als gelungenster irischer Roman des 19. Jahrhunderts gepriesen.
Ein feinfühligen Psychogramm einer ehrgeizigen und manipulativen Frau, die sich mit ihren skrupellosen Machinationen den Weg zu einer befriedigenden Liebesbeziehung verbaut und sich dabei selbst zugrunde richtet.
Ein schonungsloses Gesellschaftspanorama.
An der Sache der irischen Nationalisten, an dem Literaturprogramm des Mythagogen Yeats hatten die beiden Autorinnen kein Interesse und keinen Anteil.
Wenn sie nicht damit beschäftigt waren, sich amüsante Figuren, absurde Situationen und entlarvend witzige Dialoge auszudenken, so reisten sie im Land umher und brachten ihre Erlebnisse und Erinnerungen zu Papier
Oder das Gespann schrieb über die wilde Jagd.
Edith Somerville starb in Tally House, nur wenige Schritte von ihrem eigenen Wohnsitz entfernt. Das ganze Dorf gab ihr das letzte Geleit.
Auf dem Sarg lagen ihre Reitpeitsche, ihr Jagdhorn, ihr Malgerät und der Doktorhut, den ihr das Trinity College Dublin 1932 für ihre literarischen Verdienste verliehen hatte - die Utensilien ihrer vier Leidenschaften Reiten, Jagen, Malen und Schreiben. Auf dem protestantischen Friedhof St. Barrahane auf einem Hügel am unteren Ende der Ortsstraße liegen die beiden Cousinen nebeneinander begraben, im Tode so vereint wie im Leben. Die Kirche selbst weist einige Memorabilien auf, so etwa einen bronzenen Kronleuchter und eine Tafel aus dem Besitz Somervilles.
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<Adam Murphy> unregistriert
| Erstellt am 26.06.2008 - 15:38 |  |
Typisch irisch
Cork, das wie Rom auf sieben Hügeln erbaut ist, entpuppt sich als überraschend geschäftige Stadt mit neu angelegten Fußgängerzonen, in denen man zahlreiche kleine Läden, Espressobars und Cafes findet. Daneben gibt es noch viele interessante Pubs wie Mutton Lane Inn.
In solchen Pubs spürt man den wahren Geist von Irland. Dieser Geist und vor allem der Lokalpatriotismus der Einwohner von Cork wird auf prägnante Weise auch in einem Gespräch zwischen zwei »Originalen« der Stadt deutlich.
»Ich habe neulich in der Zeitung gelesen, dass Cork das Paris Irlands ist«, sagt der eine.
»Wirklich?« fragt der andere. »Und warum nennt man dann Paris nicht das Cork von Frankreich?«
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Angela 

Status: Offline Registriert seit: 01.01.2008 Beiträge: 529 Nachricht senden | Erstellt am 26.06.2008 - 16:42 |  |
Für unsere Küchencrew ist ein Besuch in der Grafschaft Cork ohne einen Abstecher zum Ballymaloe House südlich von Midleton in Shanagarry nicht vollständig.

Blue Book Concert Tour/Ballymaloe House
Bildergalerie
Hinter seinen Mauern befindet sich die berühmte Ballymaloe Cookery School,

Ballymaloe House erhebt sich inmitten eines 120 Hektar großen Anwesens, auf dem man, Schafe züchtet,auf weiteren 80 Hektar, wächst frisches Gemüse, das in der Küche der von Darina Allen geleiteten Kochschule, Verwendung findet.


Myrtle Allen, die Grande Dame der irischen Gastronomie, hat alles fest im Griff.

Darina and Myrtle Allen
Sie hat ihre Küche so gut und straff durchorganisiert, dass während der Hauptmahlzeit mehr als 120 Gäste satt werden können.
Im Laufe der Jahre hat sie einen ganz eigenen Stil entwickelt:
Ihre Gerichte basieren auf klassischen Zutaten, die alle aus der näheren Umgebung stammen, und werden auf zeitgemäße, typisch irische Art zubereitet.

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Lavida 

Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 3894 Nachricht senden | Erstellt am 26.06.2008 - 22:23 |  |

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<besucherin> unregistriert
| Erstellt am 26.06.2008 - 22:29 |  |
ich geh dann mit den hut rum.......köstlich 
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Paula 

Status: Offline Registriert seit: 23.04.2008 Beiträge: 1258 Nachricht senden | Erstellt am 26.06.2008 - 23:17 |  |

Ist der Hut groß genug?
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Romi 

Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2125 Nachricht senden | Erstellt am 26.06.2008 - 23:26 |  |
Ich werf schon mal den ersten (irischen) Euro in den wunderschönen Hut... 

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WordPerfekt

Status: Offline Registriert seit: 09.03.2007 Beiträge: 688 Nachricht senden | Erstellt am 27.06.2008 - 10:57 |  |
Das Geld aus dem Hut verzocken wir bei einem Windhundrennen, die es seit 1927 in Irland gibt.
Wer eine Wette plazieren möchte,muss von einem Buchmacher zum anderen rennen, um die günstigste Quote für seinen Favoriten zu ergattern.
Es geht zu wie in einem Ameisenhaufen.
Zwar hat jeder Buchmacher seine eigenen Quoten, doch sie verständigen sich pausenlos in einer Zeichensprache, die nur Buchmacher verstehen.
Bis Sekunden vor Rennbeginn werden die Wetten plaziert.
Die Hunde tragen verschiedenfarbige Leibchen um den Bauch und warten in Käfigen auf den Startschuss. Plötzlich kommt Bewegung in die Meute.
Wenn das Gitter der Käfige ist hochgeschnellt ist,
hetzen die Hunde hinter einem falschen Hasen her, der auf einer elektrischen Schiene vor ihnen herrast.
Im Ziel verschwindet der Hase dann in einer Klappe in der Erde.
Früher wurde der Kunsthase von einem Angestellten per Fahrrad angetrieben.
Das nicht sehr zuverlässig,weil der Hase manchmal entgleiste und dadurch auch dem dümmsten Windhund klar wurde, dass er veräppelt worden war.
Auch die Zuschauer und Wettgemeinschaften haben sich nicht veräppeln lassen.
Als sich die Berichte in der Presse über dubiose Wettgeschäfte und verschiedene Dopingfälle, bei denen die genauen Untersuchungsergebnisse meist unter den Teppich gekehrt wurden, häuften, suchten sie sich eine andere Wettsportart.
Signatur Der menschliche Geist gleicht einem Fallschirm;
er kann nur funktionieren, wenn er offen ist.
Franscis Picabia |
<Adam Murphy> unregistriert
| Erstellt am 27.06.2008 - 11:22 |  |
Typisch irisch
Kein Beruf ist in Irland so krisenfest, wie der des Buchmachers.
Der Ire wettet einfach um alles. Pferde, Hunde, Enten, Fussball, Brieftauben auf eine weiße Weihnachten, ob sein Nachwuchs ein Junge oder Mädchen wird, an welchem Tag die Sonne am längsten scheint,wie schwer der größte Fisch ist, der in der Saison geangelt wird oder auf den nächsten Snooker – Champion.
Es ist ein Billard-Variante, die in Pubs gespielt wird. Snooker ist reine Männersache und gilt als Saufsport.
Snooker- Weltmeisterschaften werden seit den 30ziger Jahren ausgetragen.
Der Sieger bekommt eine Prämie von 250.000 Euro.
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