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Romi 

Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 2146 Nachricht senden | Erstellt am 23.06.2008 - 23:41 |  |
Köstlich, köstlich, Lavida!
Nicht nur das Essen, sondern auch die kreative Köchin,
die liebenswerte Kaltmamsell und der charmante Garcon....
und dann der lila Hut!
Lavida, diese Collagen sind Spitzenklasse!
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Delfin unregistriert
| Erstellt am 24.06.2008 - 09:28 |  |
Es ist angerichtet!
Wir drei aus der Küche bitten zu Tisch.
Doch bevor wir uns dieses grandiose Dinner munden lassen.
genehmigen wir uns hier einen Aperitif.

Vor dem Dinner trifft man sich auf einen Drink in der Lounge
'Darf es ein Aperitif sein?“ In irischen Herrenhäusern und feineren B&Bs, die auch ein Dinner anbieten, wird diese Frage oft vor dem Abendessen gestellt. Schauplatz dieses kleinen und angenehmen Rituals ist in der Regel die Lounge, ein Raum, der mit einem offenen Feuer, Sofas und Sesseln wie ein gemütliches Wohnzimmer eingerichtet ist.
Bei diesen Drinks, die später auf der Rechnung stehen, lernen die Gäste des Hauses einander kennen, fast immer sind auch die Besitzer oder Betreiber des Hauses anwesend. Zu den üblichen Aperitifs in Irland zählt der Gin and Tonic,
...ein Dry Sherry
oder auch einfach ein Glas Wein.
Einen Irish Whiskey gönnt man sich erst nach dem Essen, natürlich “strait” – ihn “on the rocks” (auf Eis) zu bestellen, gilt auf der Insel als Todsünde. Ein Tröpfchen Wasser wird gerade noch akzeptiert, denn die meisten Iren sind davon überzeugt, dass man damit das edle Getränk ruiniert.
Nach dem Essen, gönnen wir uns etwas von der Flasche Poteen,
die Besucherin erfolgreich ergattert hat.

Dieser gelungene Abschiedsabend wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Jetzt kehren wir Cork den Rücken zu

und weiter gehts zur nächsten Station unserer Reise.
Angela, unsere Fünf-Sterne-Köchin, hat für Proviant gesorgt
und uns diese leckeren Pastetchen gezaubert.
Dingle Pies - Lamm-Gemüse-Pastetchen
Zutaten für 4 Stück
3 Tasse Mehl
1 Tasse Butter oder Margarine
1/2 Tasse Wasser kalt
250 Gramm Lamm, klein gewürfelt
1/2 Tasse Zwiebel fein gewürfelt
1 Karotte (Möhre), geschält, fein gewürfelt
1 klein Kartoffel, geschält, klein gewürfelt
1 Selleriestange, fein gewürfelt
Salz
Pfeffer
1 Ei geschlagen
Rezeptzubereitung:
Das Mehl in eine Backschüssel sieben. Das Fett unterhacken, nach und nach das Wasser unterarbeiten. In Frischhaltenfolien wickeln und in den Kühlschrank legen.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. In einer zweiten Schüssel das Fleisch mit Zwiebel, Karotte, Kartoffel und Sellerie vermengen.
Würzen. Den Teig ausrollen und 4 Platten von etwa 12/13 cm ø ausstechen. 1/4 Der Fleischmischung in die Mitte jeder Platte geben. Zu einem Halbreis überschlagen.Mit einer Gabel die Kanten fest zusammen drücken. Das Ei auf die Nähte und über die Pastetchen pinseln. In die Oberflächen ein paar fein Luftschlitze schneiden. Auf Backpapier legen und etwa 1 Stunde backen.
Diese Pastetchen sind sowohl bei Picknicks als auch in der Frühstücksdose sehr beliebt, weil man sie kalt und warm geniessen kann.
[Dieser Beitrag wurde am 24.06.2008 - 11:49 von Delfin aktualisiert]
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<Adam Murphy> unregistriert
| Erstellt am 24.06.2008 - 09:54 |  |
Auf dieser Reise wird Dank dieser hervorragenden
Küchenmannschaft und der Poteen - Versorgerin niemand hungern oder dursten.
Die Gastfreundschaft ist bekanntlicherweise
typisch irisch
Auch wenn man den Iren lange seiner Unwissenheit überließ, war er schon immer der restlichen ganzes Stück voraus.
Er wehrte sich gegen die unheilvollen Auswirkungen, die der Fortschritt für viele Nationen mit sich brachte.
Er hat seine Rinder, seine Pferde und seine Schafe am Leben gelassen, damit sie einmal bessere Tage erleben. Er lässt nicht mehr zu, dass die Schieferplatten von den Dächern der Häuser fallen, die er nicht niedergebrannt hat.
Und wenn ihre Dächer noch intakt sind, benutzt er sie auch nicht mehr als Ställe für sein Vieh, damit es den Parkettboden verunreinigt.
Heute zieht der Ire mit stolz geschwellter Brust selbst ein und genehmigt sich hinter der georgianischen Stuckfassade den einen oder anderen Lobster mit Champagner.
Denn jeder Ire ist ein König. Glücklicherweise gibt es keinen freien Thron mehr - denn es würde mit Sicherheit ein fataler Ansturm einsetzen.
Und mit Sicherheit besteht auch kein Zweifel daran, dass irischen Königinnen an diesem Rennen beteiligen würden.
Die aufrichtige Gesinnung macht die Iren in der Regel zu hilfsbereiten Menschen.
Man hört zwar in Ecken und Winkeln jedes Pubs immer noch eine Menge Geschwätz und Geprahle, aber viele Iren haben letztlich das hohe Niveau ihres Lebensstil leichter erreicht, weil sie ursprünglich geblieben sind, wie sie schon immer waren.
Sie heißen ihre Gäste noch immer unter einem prächtigen Kronleuchter statt unter einer modernen Lampe willkommen, wo sie Kartoffeln genießen können, die sie wie Kaviar auftragen. An den Tischen wird kräftig zu gelangt, statt vornehm auf seine Figur zu achten, dabei geht es ehrlich herzlich zu, mit Geschichten von Erzählern, um die der Rest der Welt, die Iren beneidet.
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Globetrotter 

Status: Offline Registriert seit: 09.07.2007 Beiträge: 23 Nachricht senden | Erstellt am 24.06.2008 - 14:17 |  |
Magische Orte in Irland - Steinkreise

Zwischen Rosscarberry und Glandore 30 km von Cork entfernt,liegt einer der schönsten Steinkreise von Irland.

17 im Kreis angeordneten Steine, von denen noch 13 erhalten sind und die vermutlich in der Bronzezeit vor ca. 4.000 Jahren aufgestellt wurden.
Steinkreise erlangten durch Stonehengeund Avebury weltweite Berühmheit.
Für die Bekanntheit von Menhiren (roh geformter Steinsäulen) sorgte Obelix mit seiner Hinkelsteinwerkstatt in seinen Comic-Abenteuern mit Asterix.

Die beständigsten und aussagekräftigsten Überbleibsel jener Kultur sind die so genannten Megalithgräber.

Am wenigsten bekannt sind die Dolmen

und Hünengräber

Steinkreise waren Heiligtümer, von Zauber umgeben, und dieser Zauber reicht in unsere Zeit hinein. Es gibt heute noch Iren, die den Geistern und Dämonen Opfer in Form von Blumen und Früchten darbringen, um sie gnädig zu stimmen. Kein Steinkreis ohne Blumen und Früchte!
In alten Kulturen war es den Menschen ein besonderes Anliegen, ihre Bauwerke optimal zu gestalten und zu plazieren. Die Empfindung des Strahlenmilieus war für den Menschen der Vorzeit ein bewußtes Erleben und selbstverständlich und ist mit höchster Wahrscheinlichkeit ein Urinstinkt der Menschheit.
Orte der Kraft können alte Kultstätten, Tempel, Kathedralen, Gräber, Menhire, Bergkuppen, Gipfel, Quellen, Felsen, Bäume, etc. sein, praktisch alle Orte, die als Speicher oder Sender von Energien wirken, an denen Naturenergien wirksam sind. Es sind dynamische Orte, die dem Rhythmus des Tages und der Jahreszeiten folgen.
Signatur Der Sinn des Reisens besteht darin, unsere Phantasien durch die Wirklichkeit zu korrigieren. Statt uns die Welt vorzustellen, wie sie sein könnte, sehen wir sie wie sie ist."
Samuel Johnson |
WordPerfekt

Status: Offline Registriert seit: 09.03.2007 Beiträge: 688 Nachricht senden | Erstellt am 24.06.2008 - 14:58 |  |
Zusammen mit besucherin, werde ich, wenn sie mir verspricht den lila Hut mit Schleier und Feder zu tragen,

Collage von Lavida s.Seite 11
nach Mekka pilgern.
Genauer gesagt Midleton, dem Wallfahrtsort für jeden Whiskeyliebhaber (in).
Ich, als trockener Alkoholiker, lasse mich von besucherin in die Geheimnisse des Whiskey einweisen, eine kleine Whiskykunde bevor wir durch das große Tor from the Old Distillery Midleton schreiten.

Distllery Midleton
Jetzt bin ich gespannt, wie wir da wieder rauskommen 
Signatur Der menschliche Geist gleicht einem Fallschirm;
er kann nur funktionieren, wenn er offen ist.
Franscis Picabia |
<besucherin> unregistriert
| Erstellt am 24.06.2008 - 18:18 |  |
jörg,
eine sehr verlockende gedanke.
ich hab nur berechtigte zweifel, ob die mich mit lila hut dort reinlassen.
falls nicht, gehen wir in nächste gasthaus, futtern donegal austern, und.......irishe hausfrau räumt die küche auf.......irish stew.
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Cecilia 

Status: Offline Registriert seit: 28.06.2007 Beiträge: 422 Nachricht senden | Erstellt am 25.06.2008 - 10:45 |  |
Von Blarney fahren wir nach Midleton, um besucherin und Jörg von ihrer Whiskeypilgerreise abzuholen.
Greg hat schon das Gepäckabteil freigemacht, für die Proviantversorgung

Bildquelle

Die Landschaft von Cork verändert ihr Gesicht und gewinnt einen ländlichen Charakter. Das fruchtbare Ackerland weist nur wenige Bäume auf, weil die Böden leicht sind und im Winter der Wind vom Atlantik her weht.

Niedrige Hecken abgegrenzte Felder aufgeteilt, auf denen friedlich das Vieh weidet. Die Luft ist leicht und warm - ein Geschenk des nahen Golfstroms.
Nachdem Gästin Jutta 
uns durch Youghale geführt hat, fahren wir noch einmal durch
Clonakilty
Clonakilty ist der erste in einer Reihe von kleinen Küstenorten, wo die bemalten Ladenfronten so ausschauen, wie man sich Irland immer vorstellt.


Von Rosscarberry

geht es weiter nach Glandore,

um bei Sean dem Fischer, direkt am Strand zu Mittag essen.

Er besitzt ein eigenes Fischerboot und fängt sogar seine eigenen Garnelen in speziell importierten großen Reusen, die eine gute Fangqualität garantieren.

Von Glandore nur einen Katzensprung entfernt, besuchen wir Unionhall.

Ein ursprüngliches Fischerdorf auf der anderen Seite der ruhigen Bucht, dessen Hafen vor allem Jachten anlaufen können.

Alle Orte in dieser Gegend besitzen gute Delikatessengeschäfte, so dass wir spontan alles für ein gemütliches, köstliches Picknick kaufen.

Unser Brot kaufen wir in

In meinen Augen ist es das interessanteste Städtchen der gesamten Region.

Schull wird vor den Nordwestwinden durch den Mount Gabriel geschützt, der fast 400 Meter in den Himmel von Cork aufragt.


Mittelpunkt des Orts ist Denis und Finola Quinlans Courtyard, ein Gebäudekomplex, zu dem eine Bar, ein Delikatessengeschäft, ein Cafe, ein Restaurant, ein Kunstgewerbeladen und eine traditionelle Bäckerei gehören.

Hier gehen wir nur dem Duft nach. Eine Bäckerei, in der noch ein alter, mit Kohlen geschürter Ziegelbackofen von Perkins aus dem Jahre 1919 verwendet wird. Er wird mit Kohlen geschürt, weil es in der Umgebung kaum Bäume und sonnt auch kein gutes Feuerholz gibt.
Der einzige andere dieser Art, der in Irland übriggeblieben ist, befindet Zisterzienserabtei von Roscrea, aber dort heizt man Torf.
Der Backofen in Schull war jahrelang ungenutzt.
Heute wird hier wieder auf traditionelle Weise gebacken; nach alten Originalrezepte.
Die meisten Corker wissen eine Menge, aber dieser wusste einhielt alles.
Ich versuchte immer wieder, ihn mit einem exotischen Wissensgebiet zu überraschen, doch es hatte keinen Zweck.
Er blieb mir unverändert keine Antwort schuldig
CARPATHIAN DAYS – AND NIGHTS
Nichevo (Robert Maire Smyllie)
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<Adam Murphy> unregistriert
| Erstellt am 25.06.2008 - 10:50 |  |
Typisch irisch
Wer durch Irland reist, dem fallen die kleinen, verwilderten Hügel auf, die irgendwie nicht dahin gehören.
Sie stehen auf den Feldern und Weiden, sind von Gestrüpp und oder Gras überwuchert, und sie behindern jedes Mähwerk und jeden Traktor.
Und dennoch macht jeder irische Bauer einen Bogen um sie. Er würde niemals einen Gedanken daran verschwenden, die Hügel abzutragen.
Denn jeder Bauer weiß, dass die Hügel von Feen bewohnt sind, und wer sie stört, wird noch vor Jahresende eine böse Überraschung erleben.
Ein Feenhügel heißt Rath — oder auf Irisch: Lis.
Orte erhalten ihre Namen wie z.B. Rathdrum, Rathnew, Lisdoonvarna, Lismore und viele mehr.
Die Feen sind gefürchtet, weil sie gerne kleine Jungen stehlen und statt ihrer einen Wechselbalg hinterlassen.
Bis ca. 1950 wurden im ländlichen Bereich von Irland kleine Jungen deshalb in Mädchenkleider gesteckt, und die Haare schnitt man ihnen erst zur Einschulung.
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Mondnixe unregistriert
| Erstellt am 25.06.2008 - 11:15 |  |

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Epikur 

Status: Offline Registriert seit: 04.02.2007 Beiträge: 479 Nachricht senden | Erstellt am 25.06.2008 - 18:46 |  |
Auf der Irlandreise werden noch einmal alle Schönheiten der grünen Insel gezeigt, aber hier und da eine ein Denkanstoss sei gestattet.
Die irische Landschaft und ihre Cottages sind für Touristen die wichtigsten Gründe, Irland zu besuchen.
Seit Jahren sind es genau diese Attraktionen, die mehr und mehr verschwinden.
Da werden mitten in Nationalparks Golfplätze gelegt, Feriendörfer mit einer geradezu abscheulichen Architektur gebaut und urtümliche
Landstraßen, die sich einst durch die Grafschaften schlängelten, werden zu 4 spurigen Autobahnen,
damit der Bustourist schnell von A nach B kommt.
Finanziert wird das zum Großteil von EU Geldern.
Die Tourismusindustrie, die das kulturelle und historische Erbe zum Angelpunkt ihrer Taktik gemacht hat,muss einsehen, dass dem Touristen die irische Geschichte zu kompliziert ist, und dieses Land nur durch seine natürliche Landschaft mit Burgen, Schlössern, Ruinen, und Landhäusern eine Zukunft haben wird.
Statt dessen setzt man in Irland auf eine Kunstwelt.
Im Nationalpark Ferrycraig in der Grafschaft Wexford hat man eine normannische Verteidigungsanlage nachgebaut, gleichzeitig wurde jedoch in der benachbarten Grafschaft Kilkenny eine echte normannische Verteidigungsanlage plattgewalzt.
Und der Unterhaltungsfabrik Hollywood schwebt vor, in Irland eine Art Mini-Disneyland zu bauen, das auf Finn MacCool, dem Helden aus der irischen Mythologie, basiert.
Statt gegen die EU zu stimmen, von denen niemand mehr profitiert hat als die Iren, hätten sie gegen
den Ausverkauf ihrer Kultur, Tradition und Landschaft stimmen sollen.
Sonst geht dieses Land genau wie wir heute baden.
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