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Mario ...



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Status: Offline
Registriert seit: 19.07.2013
Beiträge: 3
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...   Erstellt am 19.07.2013 - 13:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo erstmal in dieses Forum.
Möchte mich erstmal kurz vorstellen.
Name ist Mario, ich bin 41 Jahre alt, ich wohne in der Nähe von Kaiserslautern und bin als Systemtechniker im Bankingbereich tätig.
Zur Vorgeschichte:
Leide seit 1996 an LM, anerkannt als Berufskrankheit aus einer früheren Tätigkeit. 1996 wurde mein betroffenes rechtes HG denerviert. Danach war ich regelmäßig zur Kontrolle, kam die Jahre auch ganz gut zu recht. Nun wurde es mit den Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im letzten Jahr massiv schlimmer. Also hab ich mich mal einem sehr guten Handchirurgen, Dr. Jan Kraetzer in Neunkirchen, anvertraut.
Die Diagnose war verheerend, letztes Stadium erreicht, Karpalkollaps, Athrodese ist der einzige Ausweg.

Nun wurde Ende Juni die Athrodese durchgeführt. Der Knorpel der Speiche war wohl schon so angegriffen, das Knochen auf Knochen rieb. Man musste eine größere Entnahme aus dem Beckenkamm durchführen für die Spongiosaplastik.

Nun zur eigentlichen Frage:
Ich bin mit der OP bis jetzt sehr zufrieden, alles ist bestens verlaufen. Aber mit dem Beckenkamm habe ich in den letzten Tagen echt viel Probleme. Da habe ich starke Schmerzen beim gehen und bewegen. Die Schmerzen sind stärker wie in der ersten Zeit nach der OP. Ist das normal das 3 Wochen nach OP die Schmerzen im Beckenkamm zunehmen ?
Die ziehen wie ein starker Muskelkater bis ins Hüftgelenk. Montag hab ich wieder einen Arzttermin, bin etwas verunsichert.

Besten Dank für Eure Kommentare




<lizko>
unregistriert

...   Erstellt am 19.07.2013 - 15:36Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo!
Also ich hab noch keine erfahrungen mit ln operationen, da ich selber gerade noch auf meinen op termin warte.
Aber an deiner stelle würde ich auf jeden fall so schnell wie möglich nocheinmal bei einem arzt nachfrage. normalerweise sollten doch die schmerzen nach der operation immer weniger werden (war zumindest bei meiner op an der schulter so).

Ich drück dir die daumen, dass alles gut verläuft und die schmerzen bald nachlassen!

Lg liz




Uwe_Herrmann 



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Status: Offline
Registriert seit: 07.02.2004
Beiträge: 395
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...   Erstellt am 22.07.2013 - 19:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Mario, willkommen im Forum, odder wie de Pälzer saat: Schää dassde doo bisch!

Zur Beckenkammgeschichte kann ich leider nichts sagen, aber ich wollte Dich bitten, wenn Du möchtest, Dich in die OP-Tabelle einzutragen. Insbesondere wäre interessant zu erfahren, welchen LN-relevanten Beruf Du vorher ausgeübt hast. Denn die Herkunft dieser verflixten Krankheit ist ja nach wie vor nicht geklärt.
Danke und alles Gute!
Uwe




<Sunny>
unregistriert

...   Erstellt am 25.01.2014 - 09:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hi Mario

Hatte vor zwei Wochen eine Knochenentnahme aus dem Beckenkamm. Die ersten Tage waren kein Problem, nach einer Woche wurden die Schmerzen heftiger. Musste mir stärkere Medikamente verschreiben lassen (zu den "üblichen" Schmerzmitteln kam Tramal retard hinzu). In wenigen Tagen habe ich den nächsten Arzttermin (Fäden ziehen) und werde mich GENAU erkundigen, warum es so weh tut. Die Schmerzen sind nämlich nicht (wie erwartet werden könnte) am Beckenkamm selbst, sondern eher etwas neben dem Schambein. Dort ist nun auch ein hübscher Bluterguss sichtbar, der für mich (bislang) unerklärlich ist. Laut Hausarzt sind das "Begleiterscheinungen, die durchaus mal vorkommen können".
Habe jedenfalls begriffen, dass eine BK-OP nicht grad mal so "Pipikram" ist sondern doch ein recht heftiger Eingriff ist.




Orkana ...



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Registriert seit: 17.10.2004
Beiträge: 282
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...   Erstellt am 28.01.2014 - 18:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo ihr lieben, hallo mario, hallo sunny,

so lange die fäden und die flasche noch drin sind - der hauptgrund der schmerzen in der anfangszeit - ist dies durchaus normal. sobald sowohl fäden als auch der schlauch mit fläschchen raus sind, wird sich dies regenerieren. es wird durchaus einige zeit in anspruch nehmen, bis die schmerzen vollkommen weg sind. mach dir keine sorgen und frag wenn es zu schlimm wird bei deinem behandelnden arzt nochmal nach.

ich wünsche weiterhin gute besserung und möglichst wenig schmerzen.

das du gerade bei wetterumschwüngen eher mal merkst, dass du dort operiert bist ist ebenfalls normal, schon als kleine vorwarnung. aber alles "halb so schlimm".

lg

edit @sunny: je nachdem wie du gebaut bist, kann das natürlich normal sein. da cie chirurgen seitlich im vorderen bereich an den beckenkamm gehen, kann es natürlich vorkommen, dass durch das "ziehen" der haut zur vernähung derartige "blutergüsse" entstehen können. bei mir war genügend "speck" vorhanden, so dass sich die blutergüsse eher auf dem seitlichen "bauch" abwärts befanden. und das beidseitig sehr ähnlich... ich weiss sehr wohl, dass diese op echt "gemein" weh tut, aber andererseits immer daran denken: es gibt viel schlimmere ops bzw. viel schlimmere schicksale, vielleicht lenkt das auch ein wenig ab...

[Dieser Beitrag wurde am 28.01.2014 - 19:00 von Orkana aktualisiert]




Mario ...



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Status: Offline
Registriert seit: 19.07.2013
Beiträge: 3
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...   Erstellt am 23.01.2015 - 17:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo nochmal,
hab mich ne ganze Weile nicht gemeldet... der Alltag hat mich ja wieder.
Ich wollte nur mal meine Erfahrungen berichten.
Die Schmerzen am Beckenkamm haben mich fast 3 Wochen begleitet, dann wurde es besser. Es war auch ein ganz schöner Bluterguss, der sich da entwickelt hatte.

Mit der Athrodese komme ich sehr gut zurecht. Ganz ehrlich, wenn ich gewusst hätte wie die Freude über die Schmerzfreiheit die Einschränkungen relativiert, hätte ich die OP schon vor 5 Jahren machen lassen.

Aktuell bin ich wieder mal zu Hause, die Platte und die Schrauben wurden letzte Woche nach 1,5 Jahren entfernt. Ich habs deswegen rausholen lassen, weil die Sehnen teilweise an der Platte gescheuert haben.

Ansonsten gehts prima...

Grüße
Mario




Orkana ...



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Status: Offline
Registriert seit: 17.10.2004
Beiträge: 282
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...   Erstellt am 04.02.2015 - 13:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden 


Hallo Mario,

ich freue mich das zu lesen. Wie ich auch schon an anderer Stelle schrieb, man steht sich oft vor lauter Angst selbst zur Schmerzfreiheit im Wege. Vergesse nie, wurde bei den Erstops immer aufgeklärt und erbat mir zunächst noch einmal Bedenkzeit. Hab mir alles zum Thema durchgelesen, was irgendwo zu finden war (Internet gabs zu dem Zeitpunkt nicht) Erfahrungen hatten auch andere dazu nicht, das kam ja erst später. Hab mir die Erläuterungen und Abwägungen in Ruhe durch den Kopf gehen lassen und mich dazu entschieden, man möchte einfach schmerzfrei und unbeschwert sein. Heutzutage ist es anders, weshalb ich auch bereits 2004 zur 3. OP nach Vorgespräch keine Bedenkzeit als solches brauchte. Nur um eins - auch das war kein Problem - bat ich sofort: bitte bitte nicht Beckenkamm über Kreuz.

... blau-bunter "Beckenkamm" ist normal, da müssen die Ärzte ja auch erst einmal heran. Wie lange hattest du dein Fläschchen zu tragen? Die Zeiten variieren ja.

Manche - das find ich wirklich schade, warten so lang, bis der carpale Kollaps eintritt und wundern sich dann, dass die Einschränkungen doch durchaus größer ausfallen, als sie sein sollten. Wer auf Rettungsops und Fusionen steht, der wartet halt bis nichts anderes mehr geht, hält sich mit Bandagen oder Lederbändchen und Ausreden gegen den Schmerz so lange damit auf... Es ist wirklich erwiesen, auch wenn manch Erstop nicht immer den erwünschten Erfolg bringt, dass Folgen dadurch aufgehoben bis langfristig präventiv abgewendet werden können.


GLG
Monika





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