IrasCignavojo  WeltChronist und Ex-ZSL
    

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Diese Nachricht wurde aus der Area V_MYRA.GER geforwardet....
Vom:06 May 96
Author: Wolfgang G. Wettach (46:9497/602.0)
An:
Betreff: MYRA: Berechnung Myras
------------------ Beginning of the forwarded Message ------------------
Mal wieder ein Versuch der Berechnung, diesmal von Schatzi
(Stephan Goegelein *10*, MYRA-Schatzmeister)
Bekannte Fakten
------------------
Oberflaeche Terra: 510.100.933,5 qkm
Oberflaeche Myra: Exakt dreifach von Terra, KF-Verteilung nach Ikosaeder der ZSL (Zentralen Spielleitung) => Om = 1.530.302.801,5 qkm
Berechnungen
------------
Annahme Planetenform ideal runder Kreis => Volumen Vm = 5.629.111.870 cub-km
(5,6 Billionen cub-km)
=> Radius Rm = 11.035,229 km
Oberflaeche eines Dreiecks des Ikosaeders
D = Om/20 = 76.515.1400 qkm
=> Seitenlaenge des Dreiecks g = Wurzel(4D/Wurzel3)=13.293 km
=> Hoehe des Dreiecks h = Wurzel(3g)/2 = 11.512,1 km
Anzahl der KF pro Dreieck (nach Modell der ZSL):
Variante 1 (10 x): GF-Seite mit 5KF zeigt in die Spitze des Dreiecks
In den Spitzen (3x) 10KF = 30KF
volle GF 13+2(11+10+8+7+5+4+2+1) = 109 GF = 5.232 KF
angeschnittene GF mit je 26KF, 8 pro Seite (3 x) = 624 KF
Summe 5.886 KF
Variante 2 (10 x): GF-Seite mit 4KF zeigt in die Spitze des Dreiecks
In den Spitzen (3x) 6 KF = 18 KF
volle GF 13+2(11+10+8+7+5+4+2+1) = 109 GF = 5.232 KF
angeschnittene GF mit je 22 KF, 8 pro Seite (3 x) = 528 KF
Summe 5.778 KF (108 KF weniger als Varante 1)
Gesamtzahl KF (5.886+5.778)*10 = 116.640 KF (= 2.430 GF)
Flaeche pro Kleinfeld (KF)
K = Om/116.640 = 13.119,88 qkm
=> Flaeche pro Grossfeld (GF)
G = K*48 = 629.754,24 qkm
Fortsetzung der MYRA-Berechnung durch Stephan Goegelein:
-------------------------------
Das Kleinfeld
-------------
Sechseckdimensionen
Seitenkante a = Wurzel(2K/3Wurzel3) = 71.062,3 m = 71,1 km
Spitze-Spitze d = 2a = 142,1 km
Durchmesser senkrecht zu Seitenkante s = Wurzel3d/2 = 123,1 km
Vergleichsrechnungen
--------------------
Kugel, aussen die Spitzen des Ikosaeders beruehrend
Ra = g = 13.293 km
=> Aa = 2.220.526.056 qkm (= 1,45 O)
Kugel, innen die Dreiekcsflaechen des Ikosaeders beruehrend
Ri = Wurzel(g hoch2 + 4h hoch2 /9) = 10.853,7 km
=> Ai = 1.480.353.691 qkm (= 0,96 O)
Verzerrungen ideale Kugel/Ikosaeder
-----------------------------------
an den Spitzen des Ikosaeders
Aa = A R/Ra = 58.922,9 m (= 0,83 a)
in der Dreiecksmitte
Ai = A R/Ri = 72,251,2 m (= 1,02 O)
Uebereinstimmung in der Laenge (Umkreis um Dreiecksschwerounkt)
b = Wurzel(R hoch2 - Ri hoch2) = 1.993,7 km
Berechnet von Stephan Goegelein, VFM *10*
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ReadMe.txt des downloadbaren Archivs MyraCalc.lha
Saluton,
Hier habt Ihr mal die Berechnungen der Myra-Oberflaeche, -Kleinfelder,
-Radius, Rotation etc...
CALC1.IFF bis CALC4.IFF sind die "Originalberechnungen" von unserem
Astrophysiker Dipl.Phys. Rainer Prosi und Welt-Mit-Bauer Dipl.Ing. Karl
Aldinger. Diese beiden haben ja wesentlich das myranische Welt-Bild
gepraegt, vom Grundaufbau der Wlt bis zum Ueberbau des Sonnensystems.
CALC5.IFF sind ein paar kritische Anmerkungen zum selben Thema.
Aus diesen Berechnungen entstanden die Dreieck-Grundflaechen des Ikosaeders,
des spieltechnischen Myra-Globus auf dem jedes einzelne Kleinfeld
eingetragen ist. Aufgrund der Calc-Berechnungen erstellt von Karl Aldinger
(und inzwischen natuerlich (c) VFM eV) wurden die Karten MAP-A.IFF und
MAP-B.IFF, die sich abwechseln muessen. Nur an den Stellen, an denen sich
zwei MAP-A oder zwei MAP-B treffen, entstehen die beliebten "geographischen
Verschiebungen"... Nur in einer einzigen Segmentskarte ist sie zu
sehen, naemlich in Corigani, weil dies das einzige Segment ist, in dem sich
tatsaechlich ein Eckpunkt des Ikosaeders befindert, Sammelpunkt der
magischen Ausstrahlung, von deren Kraftlinen das Calc-Papier spricht.
Inzwischen sind wir dazu uebergegangen, an geographischen Verschiebungen
Segmentsgrenzen anzulegen, was die SpielerInnen und SLs nicht belastet.
Ein Grossfeld-Raster (GF-Raster.IFF) hat Helmut Steeg erstellt, das sowohl
als Textur oder fuer einfache Fill-In Maps zu verwenden ist, als auch als
Standard-Bild des Amiga-Kartenprogramms MyraMap. Auch hier enthalten.
Stephan Goegelein hat im Mai'96, nach langer Uebung im Umgang mit Zahlen
(in seinem Amt als Schatzmeister des Vereins der Freunde Myras VFM eV),
eine eigene Berechnung angestellt, die in den Myra-Mailboxen ueber die
V_MYRA.GER veroeffentlicht wurde. Dieses Dokument gehoert aber zu einer
vollstaendigen Berechnung und ist darum hier als MyraCalc.txt enthalten.
Seine Berechnung erfolgte unabhaengig von den damaligen durch Karl+Rainer.
Und nun kann es jeder selbst nachrechnen.... 
((Sollte es den Wunsch geben, die Calc-Bilder nochmal in einem anderen
Format oder schaerfer -mit mehr Pixeln- zu erstellen, kann ich das gerne
machen. Dann wird es eben ein Update namens MyraCalx.lha geben, wobei x die
Zahl des Updates ist.))
Einstweilen bleibe ich mit Agape n'Or,
Wolfgang G. Wettach - myra@uni-tuebingen.de - 2:246/2010.2 - 46:9497/602
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Moccero  Ganz toller Myraner (und 2.Vorsitzender des VFM eV)
  

Status: Offline Registriert seit: 15.05.2006 Beiträge: 719 Nachricht senden | Erstellt am 06.01.2007 - 23:36 |  |
... und was ergibt sich daraus für die Gravitation in Meereshöhe in Relation zur Gravitation in Berglandhöhe, beides verglichen mit irdischen Verhältnissen?
Laut Newton wirken zwei Massenpunkte anziehende Kräfte aufeinander aus, die in der Richtung ihrer Verbindungslinie wirken und deren Beträge dem Produkt der beiden Massen direkt und dem Quadrat ihrer Entfernung umgekehrt proportional sind.
Für die Oberflächengravitation eines Himmelskörpers wird dessen Massenpunkt in seinem Schwerpunkt verortet, vereinfacht im Mittelpunkt eines einigermaßen homogenen kugelförmigen Körpers. In der irdischen Realität gibt es zwar leichte Abweichungen von der so errechneten durchschnittlichen Oberflächengravitation in einer bestimmten Höhe über NN, bedingt durch die in der Realität nicht völlig homogene Massenverteilung, die fallen aber kaum ins Gewicht.
Auf Myra gibt es da folgende Probleme:
a) Die Innenwelt. Zwar dreht sich Myra schneller um seine Achse als Terra (gleiche Tageslänge bei um den Faktor der Quadratwurzel aus 3 größerem Umfang), die Fliehkraft kann aber die Schwerkraft nicht ausgleichen. Dennoch spazieren da Leute auf der Innenseite einer Hohlkugel herum. Das ist eigentlich nur durch einen magischen Einfluß erklärbar, der in einem bestimmten Bereich die Wirkungsrichtung der Gravitation umdreht.
b) Die Unterschiede der Gravitation zwischen 0 NN und 1000 über NN sind auf Myra größer als auf Terra, da 00 N weiter vom Schwerpunkt entfernt ist. Gleichzeitig sind aber auch die topologischen Dimensionen größer als auf der Erde - die Gebirge sind deutlich höher.
c) Myra ist hohl - siehe Innenwelt - weshalb es trotz größeren Umfangs nicht wesentlich mehr Masse als Terra haben kann. Vielleicht sogar weniger.
Aus b) und c) ergibt sich, dass die Gravitation insgesamt wohl niedriger als auf Terra ist und dass die Gravitation mit zunehmender Höhe schneller abnimmt. Da Menschen aber auf Myra auch in dessen Gebirgsregionen noch atmen können, ist davon auszugehen, dass die myranische Atmosphäre deutlich weiter ins All reichen dürfte als auf Terra und dabei zugleich auf Normalnul erheblicher dichter sein sollte.
Zusammen erklärt das die Flugfähigkeit auch sehr großer und vergleichsweise schwerer Lebewesen auf Myra.
Allerdings: Ceterum censeo: Angaben von myranischen Dimensionen in metrischen Maßen sind sinnlos, da der Meter auf Myra nicht existiert bzw. nicht mit dem terrestrischen Meter identisch ist.
Signatur Ich setze mich halt gern in die Nesseln. |