SchwarzesKuecken  Divinity
         

Status: Offline Registriert seit: 07.12.2005 Beiträge: 1707 Nachricht senden | Erstellt am 12.08.2006 - 18:41 |  |
*sniff*
Meine absolute selfmade-YGO-Lieblings-FF! Ich hab sie schon ein paar Mal in unterschiedlichen Sichtweisen verfasst und hab das Gefühl, mich verbessert zu haben >___
Ich hoffe, es lesen und kommentieren ein paar! Ich hab versucht, die Charas original getreu zuhalten, wenn etwas nicht stimmt, bitte sagen! Die Story spielt wohl so nach der Orikalkos Staffel, die Ägyptenstory ist stark abgeändert, verzeiht.
Übrigens sind die Titel unter den Kapiteltitel immer Songs, von denen ich finde, dass sie gut dazupassen. Beim ersten, Black Betty, kann ich mir z.B. super vorstellen, wie Samantha mit dem Song im Hintergrund erscheint ^x^
Aber jetzt das erste Kapi! *täätäää*
Kapitel 1
Seto Kaibas blonder Albtraum
Black Betty (Nazareth)]
“Kaiba-sama, Sir?” Scheu steckte Yukiko Toru, die junge Sekretärin ihren Kopf in Seto Kaibas Arbeitszimmer. „Ja!“, ertönte es von drinnen, gewohnt ungehalten, aber immerhin nicht allzu laut. Yukiko atmete tief durch und betrat das Büro. Kaiba saß an seinem riesigen Schreibtisch, die Fingerspitzen aneinandergelegt und sah sie kühl an. Yukikos Herz klopfte laut und sie errötete mit seligem Lächeln. Sie hatte es endlich geschafft. Sie war die Sekretärin des großen Seto Kaiba geworden! Wie sehr sie ihn doch verehrte! Und wenn sie sich tagtäglich so nahe waren, war es nur eine Frage der Zeit bis Kaiba ihrem makellosen Aussehen verfallen würde! Sie schüttelte ihr langes schwarzes Haar um es noch perfekt in Szene zu setzten. Sie würde ihn schon zum schmelzen bringen, sie…
„Was ist? Stören sie mich nur aus Spaß?“, unterbrach Kaibas säuerliche Stimme ihre Gedanken und Yukikos Lächeln verschwand. „N-Nein, es jemand unter der Sie sprechen möchte. Ein Herr vom Jugendamt, wenn ich recht verstand.“ Kaiba sah sie verständnislos an. „Jugendamt?“ In diesem Moment schwang die Tür auf und schlug Yukiko mit erstaunlicher Wucht ins Kreuz. Sie schnappte nach Luft.
„Hey Seto-chan! Lang nicht gesehen! War schwer bist hier hoch zu kommen!“ In der Tür stand ein Großgewachsenes Mädchen. Ihre Blonden Haare fielen wirr über ihre Bluse und ihre enge Jeans verschwanden in hohen Westernstiefeln. Yukiko wirbelte herum und starrte sie an. Seto Kaiba war aufgesprungen und sah sie an als seine Besucherin ein Geist.
„Wer zum Teufel…“
Das Mädchen rümpfte die Nase. „Oh nein, sag bloß, du hast mich vergessen geliebter Cousin. Ich bin’s, Samantha Lavander!“ Setos Mund wurde zu einer Linie und seine Augen funkelten. „So.“ Samantha und er starten sich an wie zwei Duellanten.
Seto winkte Yukiko zu. „Raus, Miss Toru.“
„Aber…“, begann Yukiko. „Verschwinden Sie!!“, brüllte er mit Nachdruck. Ängstlich flüchtete die Sekretärin aus dem Büro und schloss die Tür hinter sich. Sie keuchte. Was für eine Unverschämtheit! Samantha Lavander? Yukiko runzelte die Stirn. Nie gehört. Dann huschte sie nach unten um den Herrn vom Jugendamt zu suchen.
Samantha sah aus einem Fenster. „Seto Kaiba-sama. Ein großes Vorbild. Grade erst neunzehn und schon im Besitz eines Imperiums.“ Sie drehte sich kokett um und lächelte Seto an der sie schweigend musterte. „Wunderst du dich? Hast gedacht, du wärst mich los?“ Ihre Miene verzog sich und sie rief wütend: „Oder dachtest du, ich sei tot? Gestorben und verscharrt in diesem, diesem… Drecksnest in das dein Vater mich steckte?! Du lebst hier dein Leben in Luxus! Ich habe gelitten! Jeden Tag!“ Ihre Hände ballten sich zu Fäusten. „Gozaburo Kaiba ist tot.“, sagte Kaiba ruhig. „Das ist mir gleich! Keiner! Kein Kaiba hat sich je um mich gesorgt seit meine Eltern starben! Nur dafür ihr Geld zu nehmen, dafür war er sich nicht zu schade, dein feiner Vater!“, entgegnete Samantha. „Halt den Mund! Er war nie mein Vater!“ Auch Seto brüllte nun. „Was willst du eigentlich?“. Samantha grinste ein dämonisches Lächeln. „Ich zahl es dir zurück!“ Sie zog ein Dokument aus ihrer Jeans. „Der Vertrag. Dein Vater hat ihn unterschrieben Seto-chan. Erinnerst du dich? Nein? Ist doch erst elf Jahre her!“ Sie zitterte vor Wut. „Wir haben gegeneinander Schach gespielt! Einen Tag lang! Unentschieden, aber du hast gesagt, wir wären Freunde und du würdest schon noch gewinnen! Ich war erst fünf, meine Eltern grade erst verstorben. Flugzeugabsturz. Dein Vater hatte seinem Bruder, meinem Vater versprochen, dass er für mich sorgt! Aber als es so weit war, akzeptierte er nicht! ,Solange ihre Leichen nicht gefunden sind, nehme ich das Balg nicht auf!’ Aber ihr Geld wollte er verwalten. Er meinte, ich käme an einen Ort, wo ich lernen könnte. Ein Internat auf Hokkaido. Ich freute mich, aber ich kannte ihn nicht! Er hat mich in die Hölle geschickt! Sie haben uns Kinder geschlagen und misshandelt! Ich dachte, er hätte nicht gewusst, wie es dort ist, ich schrieb Brief um Brief! ,Onkel Kaiba, hol mich, ich will hier weg, in Liebe Sam’. Onkel Kaiba wollte das aber gar nicht. Er antwortete nie! Aber jetzt haben sie die Leichen, die Skelette, meiner Eltern gefunden! Und damit musst du, der Erbe meines Onkels, mich aufnehmen!“
Kaiba hatte während Sams ganzem Wutausbruch geschwiegen. Nun zuckten seine Augen. „Du willst hier herziehen?“, fragte er tonlos. „Ja! Ich will nicht mehr zurück, nie mehr! Und ich verzeihe dir auch nie mehr!“, rief Sam und plötzlich riss sie die Hände vor ihr Gesicht und fiel auf die Knie. Seto sah sie entsetzt an. Sie weinte.
Und zu seinem Unbehagen erinnerte er sich genau an Kara Lavander. Sie hatte ihn mit großen grünen Augen angesehen und wissbegierig alles aufgesaugt, was er ihr erzählt hatte.
Dennoch konnte er sie hier nicht brauchen. Was sollte er schon mit einem hysterischen, hasserfüllten Mädchen wie ihr machen. Dennoch hatte er keine Wahl.
Ich mache es nur wegen diesem Vertrag sagte er sich wütend. Und er wurde noch ungehaltener als er merkte, dass Sam ihn an einen kleinen, heulenden Jungen erinnerte, den er früher gekannt hatte. Seto verzog das Gesicht und verließ das Büro mit dem schluchzenden Mädchen.
Signatur Deatheaters are awesome... addicting.

"The Devil got landed with a shitty job, he has to deal with assholes everyday, he's probably bored as hell."
(Gerard Way) |