Kulinarische Genüsse

Habt Mitleid...




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...   Erstellt am 10.05.2007 - 16:08Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Der Muttertag steht vor der Tür

Wie wir unseren Müttern eine kleine Freude machen können...


Es ist wieder soweit, der Ehrentag unserer Mütter, bzw. der Mütter unserer Kinder, steht kurz bevor und wir zerbrechen uns jetzt schon den Kopf über eine adäquate Aufmerksamkeit. Doch wie kann man der Frau, die einen jahrelang liebevoll umsorgt hat, oder es immer noch tut, eine Freude machen? Gut, man könnte eigentlich auch in der Zeit vor und nach dem Muttertag nett und umsichtig sein, ihr im Haushalt helfen, oder andere Pflichten abnehmen, ihr einfach jeden Tag die Dankbarkeit und Liebe entgegen bringen, die sie verdient hat. Machen wir ja auch, meistens jedenfalls. Und weil meistens nicht immer ist, gibt es den Muttertag. Doch womit kann man denn überhaupt eine Freude machen? Blumen und Pralinen sind ein Weg, doch ein bisschen mehr Aufwand könnte schon betrieben werden. Also, wie wäre es, wenn die Mütter mal so richtig verwöhnt werden? Man könnte sie mit einem Frühstück überraschen oder das Ganze zu einem Brunch ausweiten, während sie an diesem schönen Tag einfach einmal die Füße hoch legt und nichts tut! Und damit auch alles reibungslos gelingt, hier einige Anregungen und Rezeptideen!

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...   Erstellt am 10.05.2007 - 16:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


So könnte ein leckeres Frühstück aussehen




Eigentlich kann man mit einem Frühstück gar nichts verkehrt machen, es ist einfach gemacht und den Geschmack der eigenen Mutter kennt man. Aber auch wenn nicht, es kommen sowieso meist viele verschiedene Auswahlmöglichkeiten auf den Tisch, da dürfte für jeden Gaumen das Richtige dabei sein.
Beginnen sollte man für diesen besonderen Tag mit einer ansprechenden Tischdekoration – hier dürfen Blumen natürlich nicht fehlen, auch wenn Sie mehr Zierde sind und nicht das eigentliche Geschenk darstellen. Mit bunten Platzdeckchen und hübschen Servietten kann man jeder Mutter eine Freude machen, ebenso sorgt sicherlich ein lieber Kartengruß auf dem Platzset für ein weiteres Lächeln. Ansonsten sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt, der eine liebt eine Deko eher spartanisch, der andere etwas pompöser, wichtig ist nur, den mütterlichen Geschmack zu treffen.

Für das eigentliche Frühstück ist es ratsam, sich schon vorher zu überlegen, welche Bestandteile gut vorzubereiten sind und welche erst am Muttertagsmorgen zeitliche Aufwendung benötigen.
Ein selbstgebackenes Bauernbrot braucht beispielsweise mehr Vorbereitungszeit als einfache Brötchen. Wer mit verschiedenen Backwaren begeistern möchte, kann auch noch ein paar Frühstückshörnchen, Bagels, würzige und schnelle Croissants oder ein süßes Brioche zaubern. Wenn man allerdings weiß, dass der Frühstückshunger mit einem dieser Vorschläge gedeckt ist, sollte nun verstärktes Augenmerk auf den Brotbelag gelegt werden. Hier stellt sich die Frage nach süß oder würzig. Eine kleine Auswahl an Wurst und Käse ist sicherlich ein Muss und kaum selbst herzustellen, es sei denn, man arbeitet in einer Metzgerei oder es handelt sich um eine Leberwurst, die eigentlich ein vegetarischer Brotaufstrich ist. Man könnte auch einen Kräuterquark oder einen würzigen Paprika Aufstrich selbst machen, das geht schnell und schmeckt sogar ganz ohne Fleischanteil toll. Wer es schon am frühen Morgen etwas deftiger mag, für den ist sicherlich ein Eier-Thunfisch-Aufstrich das Richtige, ebenso wie ein Rührei mit Krabben. Über einen Liebestoast freut sich sicherlich die Mutter der eigenen Kinder, es sei denn, sie mag Spiegelei! Ist der mütterliche Geschmacksinn eher auf süße Verführungen am Morgen eingestellt, wird Sie es kaum glauben, wenn sie mit einer selbst gemachten Marmelade, z.B. Erdbeer-Rhabarber mit Vanille, überrascht wird. Auch Nutella, ebenso lecker in der weißen Variante, Pflaumenmus oder Erdnussbutter, kann sicher das ein oder andere Mutterherz beglücken. Ebenso süß und dazu noch warm sind leckere Apfel-Quark Muffins, French Toast mit Ahornsirup, Waffeln mit heißen Kirschen oder Pancakes. Für ein ausgewogenes Frühstück sollte ein Obstsalat nicht fehlen, einfach zubereitet ist auch ein Joghurt mit Früchten oder ein knuspriges Müsli. Typische Frühstücksgetränke, wie Kaffee, Tee, Milch oder frischer Obstsaft sind Pflicht, ein Gläschen Sekt darf sicher ebenfalls gerne gereicht werden.

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...   Erstellt am 10.05.2007 - 16:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wenn das Ganze zu einem Brunch ausgeweitet wird



Soll aus dem Frühstück ein Brunch werden, der sich über die Mittagszeit erstreckt, kann man das bestehende „Minibuffet“ auch mit mehr Snacks und zum Teil warmen kleinen Gerichten ausweiten. Kalte Brunchideen sind, neben der bekannten Melone mit Schinken, Mozarella-Tomaten-Spießen oder gefüllten Eiern, z.B. eine Lachsrolle mit Spinat und Frischkäse, die sehr dekorativ aussieht und auch noch grandios schmeckt, Kirschtomaten mit Füllung, Zucchini-Parma-Röllchen oder ein erfrischender Rucolasalat mit Erdbeeren.
Besonders gut eignet sich auch eine Suppe zum Brunch, denn die ist schon am Vortag gut vorzubereiten, kann schnell wieder erwärmt werden und zeigt Mama einmal, dass man mit einem guten Rezept „fast“ an ihre Kochkünste heranreicht, z.B. mit einer Soljanka nach Mama Art. Wer sich lieber an die kleinen Snacks halten möchte, Schwedische Hackbällchen, Pflaumen im Speckmantel, Bruschetta, gefüllte Blätterteigtaschen, eingelegtes Gemüse, z.B. Zucchini, oder winzige Mini-Pizzen kommen auf einem Brunchbuffet immer gut an.
Wer jetzt dem Ganzen noch die Krone aufsetzen möchte, kann als Abschluss einen schönen Kuchen kredenzen. Wie wäre es z.B. mit einem kalorienarmen Erdbeerkuchen, einem schnellen Apfel- oder Käsekuchen? Und neben Kaffee oder Tee, muss nach diesem umfangreichen Mahl sicherlich ein Digestif gereicht werden!

Je nachdem, wie reichhaltig das Frühstück oder der Brunch geworden ist, kann sogar das Abendessen mit den letzten Resten zu einem Festmahl werden. Wichtig ist nur, verderben Sie der Mutter des Hauses den schönen Tag nicht, indem Sie Ihr den Spülberg überlassen!

Und nicht vergessen, die Väter werden dieses Jahr am 17. Mai (Christi Himmelfahrt) geehrt!

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...   Erstellt am 10.05.2007 - 16:11Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Am 13. Mai ist Muttertag!

Und damit haben die Blumenläden Hochkonjunktur (wobei kaum noch einer weiß, dass die Nelke die Symbolblume dieses Tages ist), Pralinenhersteller freuen sich auf gute Geschäfte und ratlose Kinder und Väter stehen unter Druck.


Diesen Tag zu ignorieren - das traut sich wohl kaum jemand, obwohl, seien wir mal ehrlich, es oft zu unguten Gefühlen kommt an diesem Tag. Sei es von Seiten der Mutter, die sich auch ohne diesen "Ehrentag" der Liebe und Achtung ihrer Kinder gewiss ist, oder von Seiten der Kinder und Väter, die meinen, die Erwartungen der Mutter nicht enttäuschen zu dürfen. Was meinen Sie, was bei einer Umfrage unter ca. 800 Müttern und der Frage, was sich diese am meisten zum Muttertag wünschen, herauskam? - Richtig! Mehr als die Hälfte, nämlich sogar 64, 4 %, wünschten sich einen Tag ohne Familie und ohne jegliche Pflichten! Ehrlich, auch ich hätte mir diesen freien Tag gewünscht. Natürlich freut man sich, wenn man merkt, wie sehr sich die Kinder Mühen und das Frühstück ans Bett bringen, ein Bild gemalt haben oder die allseits beliebten "Gutscheine für die Hilfe im Haushalt" überreichen. Und mit einem Seufzer wissen wir aber auch, dass es schwierig wird, diese später einzulösen! Ich will damit einfach mit einem Augenzwinkern darauf aufmerksam machen, dass dieser Tag, so wie er bei uns heute üblicherweise verstanden wird, mit dem Ursprung nur noch wenig zu tun hat. Aber auch dort, wo er "erfunden" wurde, ist er längst über die Idee hinausgewachsen.

1999 war der größte Blumenversender der USA nicht mehr in der Lage, alle eingehenden Bestellungen zum Muttertag zu erfüllen! Die Idee, die Mütter mit einem besonderen Tag zu Ehren, wird der Amerikanerin Ann Jarvis zugeschrieben. Das war am 9. Mai, 1907, am 2. Todestag ihrer Mutter. Sie versuchte, mit einer groß angelegten Werbekampagne vor allem Politiker und Industrielle für ihre Idee zu begeistern. Allerdings war diese Idee gar nicht so neu, denn schon im Jahre 1872 wollte die Schriftstellerin Julia. W. Howe einen solchen Feiertag. Allerdings blieb ihr Aufruf damals ungehört und so war es nicht verwunderlich, dass Ann Jarvis, ein Vierteljahrhundert später, völlig überrascht wurde von der großen Zustimmung, die sie erhielt. Nach einigem sträuben stimmte auch Präsident Wilson zu und so wurde im Jahre 1909 der Muttergedenktag in allen 45 Bundesstaaten erstmals gemeinsam begangen und 1914 vom amerikanischen Kongress zum offiziellen Feiertag erklärt.
Allerdings wird er dort auch heute noch meist nach der überlieferten Art gefeiert: Kirchen und Organisationen verschiedenen Anliegens geben große Bankette, zu denen die Mütter von den Töchtern(!) eingeladen werden.
Damals war in Amerika und Europa kaum mehr bekannt, dass es ja eigentlich einen solchen Muttertag schon gibt. Allerdings nicht weltlicher, sondern religiöser Natur. Am 4. Sonntag in der Fastenzeit, Lätare, wurde schon zu Zeiten Heinrichs des III. (1216-1239) der "Mutter Kirche" für ihre Mutterschaft gegenüber den Gläubigen gedankt und damals war es schon so, dass auch die weltlichen Mütter im Kreise ihrer Familien in diesen Dank eingeschlossen wurden. Allerdings geriet das dann in Vergessenheit im Laufe der Zeiten und erst, nachweislich dokumentiert, 1644 mit einem "Mothering Day" wurde die Tradition wiedererweckt. Mitte des 19. Jahrhunderts hatte dieser Tag in England seine populärste Zeit und wurde von der ganzen Familie gefeiert

Auf alle Fälle begann mit der Anerkennung dieses besonderen Tages in Amerika auch dessen Siegeszug rund um die Welt. Vor allem in Mexiko, wo er sogar zwei Tage gefeiert wird, ist er sehr beliebt. Zu uns nach Deutschland kam er mit den Vertretern der Heilsarmee und wurde 1922/23 erstmals eingeführt. Vorher beging man diesen neuen Brauch schon in der Schweiz, dann in Österreich und Skandinavien.

Nicht verschweigen darf man in diesem Zusammenhang , dass hier in Deutschland der "Muttertag" in der Zeit der Nationalsozialisten einen bitteren Beigeschmack bekommen hat. Frauen, die viele Kinder gebaren, bekamen den Titel "Heldenmutter" und das "Mutterkreuz" umgehängt Es sollten möglichst viele Kinder geboren werden, um die benötigten Soldaten zu erhalten, die dann als Kriegshelden an den Fronten ihr Leben lassen mussten und viel Leid über die Mütter kam. Das so etwas nie wieder geschehen kann, dafür müssen wir Mütter uns gemeinsam stark machen - aus Liebe zu unseren Kindern.

Heute nun hat sich durchgesetzt, dass an diesem Tag nicht nur die Mütter, sondern auch die Omas und alle, die uns tagtäglich umsorgen und gutes tun mit einer kleinen, oder großen, Aufmerksamkeit bedacht werden. Lassen wir uns überraschen, was es wohl sein wird!
Eine liebe Freundin schrieb mir vor einigen Tagen, dass sie fast in Ohnmacht gefallen wäre als sie nach einigen Tagen außer Haus, wiederkam. Ihre kleine Tochter hatte zusammen mit einer Freundin aus den Zutaten, die sie in der Küche vorfand, für ihre Eltern einen Kuchen gebacken! Ihren ersten Kuchen! Zum ersten Mal am Backofen! Zum ersten Mal allein mit den Küchengeräten! Sie wollte ihren Eltern eine Freude machen und das ist ihr, nachdem die Mutter wieder zu sich kam , auch gelungen. Und der Kuchen war essbar! Das kann natürlich auch das nachsichtige Urteil einer Mutter gewesen sein ) Aber es zählt der gute Wille und das werden wir am Sonntag alle anerkennen - egal, was uns erwartet!

Ich wünsche uns allen einen schönen Muttertag, erholsam und im Kreise der Familien.

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