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Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 16.10.2006 - 21:58 |  |
Muskatnuss
Myristica fragans
Muskat kommt ursprünglich von den indonesischen Gewürzinseln, heute befinden sich die Hauptanbaugebiete in Indien. Als Gewürz werden die getrockneten Samenkerne (Nuss) und der getrocknete Samenmantel verwendet. Gemahlene Muskatnuss schmeckt würzig-bitter und verdankt ihr Aroma insbesondere dem hohen Anteil ätherischer Öle.
Sparsam verwendet, bringt Muskatnuss vielen Speisen den nötigen Pfiff, passt gut in helle Fleischspeisen, zu vielen Gemüsesorten aber auch zu Desserts sowie in die Weihnachtsbäckerei.
quelle: www.kochkalender.de
Signatur Die Natur kann ohne uns locker leben.
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BDBruemmer1  Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 12.06.2005 Beiträge: 20742 Nachricht senden | Erstellt am 13.03.2007 - 10:32 |  |
Muskat
Vom Muskatbaum, einer tropischen Pflanze, die ursprünglich aus Indonesien stammt, werden zwei Teile als Gewürz verwendet: die Muskatnuss, in der Umgangssprache meist nur Muskat genannt und die Muskatblüte (Macis). Beide sind in Europa schon seit vielen Jahrhunderten bekannt und finden hier bei der Zubereitung zahlreicher Speisen Verwendung.
Muskatblüte ist geschmacklich etwas milder als Muskatnuss und hat ein leichtes Zimtaroma. Das Gewürz ist recht teuer und wird in Pulverform (oft mindere Qualität) und in Form von Blütenstreifen angeboten. Es lohnt sich, Letztere zu verwenden, da gemahlene Ware schnell ihr Aroma verliert. Die Streifen können mitgekocht werden und geben verschiedenen Speisen wie Cremes und Puddings, eingemachten Früchten, Suppen, Soßen, Fleischpasteten sowie alkoholischem Punsch ein besonderes Aroma. Muskatblüte ist auch Bestandteil verschiedener indischer Currys.
Auch bei der Muskatnuss ist es empfehlenswert, ganze Nüsse zu kaufen und diese frisch zu reiben. Das herb-süßliche Aroma passt gut zu Spinat und Kohl, Kartoffelbrei und Knödeln, Kalbs- und Lammfleisch sowie Süßspeisen wie Cremes, Kuchen und Weihnachtsgebäck. Muskatnuss ist außerdem ein wichtiges Gewürz für Béchamelsoße, französisches Käsefondue und Wurst.
Bei der Dosierung sollte man vorsichtig sein, denn Muskat ist ein Rauschmittel und kann in Dosen ab etwa fünf Gramm zu Vergiftungserscheinungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Gleichgewichtsstörungen und Rauschzuständen mit Halluzinationen führen.
In der Heilkunde wird Muskat gegen Magenprobleme sowie Blähungen verwendet und wirkt anregend.
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