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Judith7 Redakteurin ![]() Status: Online Registriert seit: 27.10.2004 Beiträge: 9045 Nachricht senden |
Ein Gespräch mit dem Frankfurter Pädagogikprofessor Hans Günther Bastian Signatur ... und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. | |||
Judith7 Redakteurin ![]() Status: Online Registriert seit: 27.10.2004 Beiträge: 9045 Nachricht senden |
Die Welt der Klänge und ihre Bedeutung Traditionell gehört die musikalische Ausbildung zum bürgerlichen Bildungsideal. Klavier- oder Geigenunterricht war fester Bestandteil der Erziehung. Nun zeigen neueste Forschungen, dass das, was man lange Zeit lediglich für eine Frage von Ästhetik oder Kultur gehalten hat, viel grundsätzlicher unsere Entwicklung beeinflusst. Zahlreiche neurologische Untersuchungen belegen, dass die aktive Beschäftigung mit Musik positiven Einfluss auf die Vernetzung von rechter und linker Gehirnhälfte hat und die Dichte neuronaler Verbindungen deutlich erhöht. ![]() Ein Vorteil, der sich generell auf unsere Fähigkeit zu lernen und zu analysieren, also auf das gesamte Denken, auswirkt. Aber auch die passive Beschäftigung mit Musik hat positive Effekte. Musik hören ist ein rekonstruierender Vorgang, an dem zahlreiche Regionen des Großhirns beteiligt sind. Das Hörsystem des Menschen verarbeitet die einzelnen Bestandteile von Musik -Tonhöhen, Klangfarben, Melodiekonturen und Rhythmen - getrennt an verschiedenen Orten im Gehirn, um sie dann zu einem Höreindruck zusammenzuführen. Ein Prozess, der die komplexe Struktur des Gehirns trainiert und fördert. Sollte der Musikunterricht in Zeiten der PISA-Studie da nicht einen höheren Stellenwert an den Schulen einnnehmen? Doch Musik ist mehr als eine geschickte Anwendung neurobiologischer Erkenntnisse, als Kunstform löst sie tiefe Emotionen aus. Weshalb aber rührt uns eine Arie der Opernsängerin Maria Callas zu Tränen oder versetzt ein Rolling Stones-Konzert die Massen in Ekstase? Welche Bedeutung hat die Musik bei der Bindung von Gruppen, in Religion und Politik? Und vor allem: Wie entwickelt sich die Musik, deren Ende bereits mehrfach angekündigt war, weiter? Quelle Signatur ... und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. | |||
Rajabeat ![]() Redakteur mit Ehrenstern * ![]() Status: Offline Registriert seit: 03.08.2004 Beiträge: 10992 Nachricht senden |
Ich kann Radio spielen, gilt das? Signatur And in the end the love you take is equal the love you make | |||
Judith7 Redakteurin ![]() Status: Online Registriert seit: 27.10.2004 Beiträge: 9045 Nachricht senden |
Raja und doch schreibe ich nochmals etwas, denn ich halte "Musikerziehung" schon für sehr wichtig. Wird sie ausgeschlossen, berauben wir uns einer großen Chance und großer Freude. Nicht in allen Familien wird die Hausmusik gepflegt und ich meine, spätestens in den Kindergärten sollte damit angefangen werden, Kinder singen zu lassen und Rhythmus zu finden. Signatur ... und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. | |||
Bambus63 ![]() Status: Offline Registriert seit: 28.11.2007 Beiträge: 424 Nachricht senden |
Die komplexen Aufgaben, die das Gehirn beim musizieren zu leisten hat, sind sicherlich intelligenzfördernd. Von daher ist eine bessere Musikerziehung wohl auch wünschenswert. Signatur Man kann sich den ganzen Tag ärgern, aber man ist nicht dazu verpflichtet | |||
Judith7 Redakteurin ![]() Status: Online Registriert seit: 27.10.2004 Beiträge: 9045 Nachricht senden |
Ohhh sorry, Bambus. Auch ich halte Dich für kein bißchen deppert, eher im Gegenteil. Alle Deine Artikel zeugen von Intelligenz und Klugheit. Signatur ... und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. | |||
dergeissler ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 22.11.2004 Beiträge: 708 Nachricht senden |
Wenn es nach meiner Musikalität geht, dann bewege ich mich auf dem Niveau eines Schwachsinnigen. Ich habe in meiner Jugen mal mit der Gitarre angefangen, bis mich mein Lehrer inständig bat es zu lassen*s* Ok dann lagen meine Talente eben auf anderem Gebiet, aber ich habe es immer bedauert kein Instrument gelernt zu haben. | |||
Judith7 Redakteurin ![]() Status: Online Registriert seit: 27.10.2004 Beiträge: 9045 Nachricht senden |
Ach geissler, ich habe diesen Umkehrschluß eigentlich so verstanden,daß auch wenn man sich in seiner Clique in sehr jungen Jahren oft lächerlich macht, daß man klassische Musik praktiziert und täglich auch ein Instrument übt, anstatt andere "sinnvollere" und coolere Dinge zu tun.... klug daran tut, trotzdem seiner Neigung nachzugehen. Nicht aufzugeben, seiner muskalischen Begabung nachzugehen. Signatur ... und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. | |||
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