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Nevalkarion ![]() michishírube ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.04.2006 Beiträge: 470 Nachricht senden |
Hier ist die Geschichte, die von der Smartieszählerei abstammte. Leider ist sie aber immer noch nicht vervollständigt Von Felix Hens A firm, noir comedy, not to be taken serious Das Leben ist ein Trauerspiel. Die Möglichkeiten der Handlungsfreiheit sind begrenzt und das Ende des Stücks ist von Anfang an klar und unausweichlich. Letztendlich sind wir Menschen nichts weiter als Sandkörner in einer weiten, lebensfeindlichen und kalten Wüste, die weder Gnade noch Hoffnung kennt. Regen trommelte gegen die Scheiben meines Zimmers, von dem aus ich in den Hof meiner Nachbarn blicken konnte. Ein heilloses Durcheinander offenbarte sich dort, wo eigentlich Rasen wachsen und Kinder spielen sollten. Zitternd trat ich vom Fenster zurück und schloss es. Die Kälte blieb. Doch es war eine innere Kälte, die nichts mit der Witterung zu tun hatte. In mir tobte ein Monster, zerfleischte meine moralischen Werte wie Maden, die sich durch weiche Eingeweide fraßen. Immer wieder blickte ich zu meinem Schreibtisch, auf dem mehrere unscheinbare Rollen lagen, die, aus meinen Augen betrachtet, allerdings wahre Geißeln waren. Denn nur wegen diesen kleinen Pappröhren hatte ich all das auf mich genommen. Ich hatte Familie und Freunde verloren, hatte alle, die mich liebten, vor den Kopf gestoßen. Erinnerungen tauchten ungerufen und unerwünscht an die Oberfläche meines Gedankeneintopfs, wie abstoßende Knorpelstücke, die niemand sehen wollte, die aber doch offenbarten, was ich getan hatte... Blut... überall Blut. Der gesamt Raum war voll davon. Insgesamt war der Raum ein schrecklicher Anblick, voll von Chaos und Zeichen meiner Gewalt. Leblose Körper lagen am Boden, manche sogar noch in einem Stück. Feuer knisterte aus einer Ecke hervor, dort, wo ich die Reinigungsbenzinflaschen gefunden hatte. Nichts und niemand hatte mich aufhalten können. Die Sucht war durch meinen Körper getobt, hatte alles, was einen normalen Menschen bremst, überrannt und mich zu all diesen Taten getrieben. Eine zersplitternde Tür... meine Faust, die auf ein Gesicht trifft... dann das verwirrende Bild eines Apfels, der aus meiner Hand in Richtung eines stumm schreienden Mannes fliegt. Doch dann verschwand alles hinter dem dunkelroten Schleier der Ekstase... Und hier war ich nun. Ein gebrochener junger Mann, nicht ganz 20, meine Zukunft lag bereits zersplittert hinter mir. Und immer, immer wenn ich versuchte, sie wieder aufzubauen, sie zu kleben und wieder ins normale Leben zurück zu kehren, zerschlug meine Sucht das neu entstandene Bild wie einen Spiegel, dessen scharfe Kanten sich schmerzhaft in mein Herz bohrten. Das Bild wurde verzerrt und zeigte mir nunmehr schreckliche Visionen, bis mich nur noch mein eigenes, ausgemergeltes Gesicht anstarrte. Doch auch dies würde bald verschwinden, würde mich als beinahe körperloses Wrack zurücklassen. Nur die Sucht blieb. Ungeschickt und hektisch griff ich nach einer der Röhren und öffnete sie, schüttete ihren Inhalt auf meinen längst nicht mehr sauberen Schreibtisch. Und dann begann ich zu zählen... wieder und wieder, bis ich jede der kleinen, runden Pillen erfasst und ihr die ihr zustehende Beachtung gezollt hatte. Nach und nach verschwanden sie, landeten in meinem wie idiotisch offen stehendem Mund oder fielen daneben, mich kümmerte es nicht. Als die Röhre leer war, schloss ich die Augen und atmete tief durch. Die wohlige Wärme der Schokolade umspielte meine Geschmacksnerven und ein süßlicher Geruch zog in meine Nase. „Alles...“, murmelte ich, „ALLES für die Horde. Alles für... für Murmel.“ Knurrend brachte ich den Namen meines Peinigers über meine Lippen, spie ihn fast aus. Er war alles für uns geworden, die wir uns den kleinen Schokolinsen verschrieben hatten. Trotzdem hatten es manche geschafft, seinem unglaublich starken Einfluss zumindest Ansatzweise zu entkommen. Ein Bekannter hatte zwar Anstallten gemacht, seiner Tochter ihren Vorrat zu entwenden, doch seine Frau hatte ihn aufgehalten, hatte sich todesmutig zwischen ihren Mann, ihr Kind und unseren Häscher und Gönner gestellt. Und sie hatte gesiegt, Indianna war frei und lebte sein Leben mehr oder weniger friedlich weiter. Doch nicht alle hatten jemanden, der für sie kämpfen konnte oder wollte. Ein Internat in Luxemburg erfuhr dies auf schmerzlichste Weise, als Neva, die unter uns „Smartienumeri“, wie wir uns selbst nannten, als „Nevalkarion Fulmen“ bekannt war, die schuleigenen Vorräte der süßen Schokolinsen innerhalb weniger Sekunden räumte und damit verschwand. Doch keinen von uns hatte die Sucht so weit getrieben wie mich, den verruchtesten aller Smartienumeri. Darf ich mich vorstellen: Atreyu Kanan, Ritter der Schwarzen Schokolinse. Ende Prolog | |||
shuichi1990 unregistriert |
ist das echt passiert? O.o | |||
Nevalkarion ![]() michishírube ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.04.2006 Beiträge: 470 Nachricht senden |
Hör mal, das ist 'ne Fanfic... | |||
shuichi1990 unregistriert |
achso XDDD jetzt hast du mich voll verarscht!!! *totlach* | |||
Nevalkarion ![]() michishírube ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Status: Offline Registriert seit: 12.04.2006 Beiträge: 470 Nachricht senden |
Wieso O.O | |||
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