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willy ...





Status: Offline
Registriert seit: 20.05.2005
Beiträge: 67
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...   Erstellt am 08.07.2005 - 21:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Natürlich kann man laut und leise Schreien, aber es ist immer noch ein Schreien. Aber du kannst nicht laut Leisen und leise Lauten, das wäre paradox. Ein Paradoxon ist eben nicht Ansichtssache, sondern gleichzeitig zu sehen und nicht zu sehen.





Signatur
willy

<Skinner>
unregistriert

...   Erstellt am 08.07.2005 - 22:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Na diese Diskussion wurde ja recht unterhaltsam.
Noch mal zurück zum Thema: Aus den bisherigen Aussagen schließe ich nun also, dass es unmöglich ist, unmotiviert zu sein, denn auch ein (als Gedankenexperiment) völliges Nichtstun, völlige Apathie, beeinhaltet eine gewisse Motivation.
Kann man das so stehen lassen?

Ich schränke das Modell mal ein wenig ein.
Ich spreche von Motivation, solange die Person die Wahl hat, also die geistige Fähigkeit besitzt, zu entscheiden, ob sie Handeln möchte oder nicht.

Bei einer aphatischen Person, die durch Krankheit an der Entscheidung zum Handeln gehindert ist, wäre ist falsch von einer "Motivation zum nichtstun" zu sprechen, da die Wahlmöglichkeit fehlt.

Ich hoffe, ich habe mich da jetzt nicht total reingeritten und bitte um Kommentare.
Ist Motivation streng mit einer Wahlmöglichkeit verknüpft?

Ist es falsch von einer Handlungsmotivation zu sprechen, wenn die Person zu der Handlung gezwungen wird? Ich sage, die Motivation verlagert sich dann darauf, der Strafe zu entgehen und man kann nicht mehr von einer Handlungsmotivation sprechen-sondern vielleicht eher von einer Bestrafungs-Entziehungs-Motivation.
Die Person wählt dann nämlich zwischen Bestrafung oder keine Bestrafung, die Handlung selber tritt komplett in den Hintergrund.

Also, soweit meine Gedanken.
Gruß Lars




<Gast>
unregistriert

...   Erstellt am 09.07.2005 - 09:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


"..man kann nicht laut leisen und leise lauten.."

JETZT hab ich es verstanden!!

Vielen Dank!
Ach ja, ich wollte mich darüber nicht streiten mit jemandem, der es offensichtlich besser weiß..
Aber ich freue mich, dass du es mir erfolgreich erklären konntest..




admin 





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Registriert seit: 20.01.2005
Beiträge: 99
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...   Erstellt am 09.07.2005 - 10:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das "Problem" in dieser Diskussion sind schlicht die Perspektiven, die hier miteinander vermischt werden - Motivation ist immer die Zuschreibung einer Handlungsursache einer Person an eine andere. Motivation ist ein Konstrukt, ein Erklärungsmuster - es kommt ihr aber keine ontische Qualität zu. Die Paradoxie entsteht daher nur aus der Vermischung der Perspektiven, sie ist aber nichts, was der Sache selber zukommt. Im übrigen findet sich alles auf den entsprechenden Arbeitsblättern zu Motivation und Motiv.

[Dieser Beitrag wurde am 09.07.2005 - 10:10 von admin aktualisiert]





Signatur

<SiC_oF>
unregistriert

...   Erstellt am 21.11.2005 - 23:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


die erklärung iss perfekt,,,
ich muss in deutsch ein eine komplette ausarbeitung mit allen möglichen unterpunkten zum stichpunkt "motivation" machen:
hier ein paar themen:

psych. definition von...
soziologisdche definition von..
arbeitsmotivation
selbst-/fremdmotivation
u.s.w.,


könnt ihr mir bitte helfen, ihr hört euch an, als ob ihr was im kopf habt, und wahrscheinlich ist es so.
ich wäre sehr Dankbar für ein paar links, erklärungen, deutungen und versch.
(habe euer forum per google gefunden)

thanks schon im voraus

boldy1@gmx.de




willy ...





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Registriert seit: 20.05.2005
Beiträge: 67
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...   Erstellt am 22.11.2005 - 09:42Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Da brauchst du nur den link im vorigen Beitrag des admin anschauen.
HTH





Signatur
willy

<Socke>
unregistriert

...   Erstellt am 28.01.2006 - 13:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


*verzweifel*
"Ein Mensch strebt ein Ziel an und wird daran gehindert, es zu erreichen:
Er versucht, ein Bedürfnis zu erfüllen und den entsprechenden Motiven nachzugehen. Aber er wird dazu gezwungen, auf die Befriedigung zu verzichten.

Wissen Sie, wie man diese Behinderung in der Psychologie nennt?"

Ich hab schon im ZIMBARDO nachgeschlagen und im Internet gesucht, ich komm einfach nicht drauf!

Wär schön, wenn einer von euch mit weiterhelfen könnte.
Liebe Grüße Socke




Heinrich 





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Beiträge: 68
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...   Erstellt am 28.01.2006 - 18:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Es kommt ganz darauf an, aus welcher Perspektive. Aus der des Behinderten oder der des Behinderers?




<Socke>
unregistriert

...   Erstellt am 29.01.2006 - 14:49Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gibt es zwei Möglichkeiten?
Aus welcher Perspektive weiß ich nicht, sonst stand bei der Frage leider nichts mehr dabei!?




Heinrich 





Status: Offline
Registriert seit: 12.03.2005
Beiträge: 68
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...   Erstellt am 29.01.2006 - 15:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Frage? Welche Frage denn? Ich dachte, es geht um ein begriffliches Problem für ein Verhalten, das beobachtet wurde. Also zum Beantworten von Prüfungsfragen bin ich wirklich nicht zuständig - sorry




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