Sam unregistriert
| Erstellt am 29.07.2005 - 17:35 |  |
Das Leben des Brian
Inhalt: Brian wird im Jahre des Herren geboren. Allerdings im Kuhstall nebenan. Die drei heiligen Könige, die sich irrtümlich zuerst in Brians Stall begeben, bemerken ihren Irrtum schnell - denn Brians Mutter verhält sich gar nicht jungfrauenmässig. (König: "Wir folgten einem Stern." Brians Mutter: "Sternhagelvoll seid ihr. Verpisst euch!"
Judäa ist zu jener Zeit ein heißes Pflaster. Die Römer haben das Land besetzt und sind bei den Juden verhasst. Was haben die Römer denn auch schon für Judäa geleistet? Ok, sie haben das Aquädukt erfunden. Und die sanitären Einrichtungen. Die Straßen natürlich. Medizinische Versorgung auch. Und das Schulwesen... den Wein und die öffentlichen Bäder. Aber sonst. Was haben die Römer sonst je für Judäa getan?
Also beschließt Brian etwas für sein Land zu tun und schließt sich der Volksfront von Judäa an - die ihr Leben dem Kampf gegen die Römer gewidmet hat. Aufnahmeprüfung: er muss den Palast von Pontius Pilatus mit antirömischen Parolen verzieren.
Brian besteht die Prüfung. Das nächste Vorhaben der VJ - die Entführung von Pilatus' Frau - scheitert aber weil eine andere Befreiungsgruppe die selbe Idee hatte und man sich nicht einigen kann. Also heißt es fliehen vor der römischen Wache. Brian versteckt sich am Markt und beginnt eine Rede zu schwingen.
Die so gut ankommt, dass er als neuer Messias gehandelt wird. Seine Anhängerschar wächst. Und wächst. Und wie das so ist im Leben - wenn etwas zu groß wird erweckt es die Aufmerksamkeit - in diesem Fall jene der Römer. Denen ist Brian allemal gut genug um gekreuzigt zu werden...
Monty Pythons "Das Leben des Brian" ist ein Meisterwerk. Das Interessante an der Sache: die deutsche Übersetzung ist mindestens so gut wie das englische Original. Was sonst selten vorkommt.
Sam
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Sam unregistriert
| Erstellt am 29.07.2005 - 17:36 |  |
Der Sinn des Lebens
Inhalt: Die sechs verrückten Pythons mit ihren irren Abenteuern sind wieder da! In diesem Kultfilm der 80er Jahre wenden sich die sechs verrückten Pythons, wie immer überaus witzig und respektlos, den zentralen Themen des menschlichen Daseins zu: dem Wunder der Geburt, dem Krieg und dem Leben nach dem Tod.
1983 hat die spannende Filmkomödie den Cannes Film Festival Special Jury Prize gewonnen.
Sam
[Dieser Beitrag wurde am 29.07.2005 - 17:42 von Sam aktualisiert]
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Sam unregistriert
| Erstellt am 29.07.2005 - 17:40 |  |
Ritter der Kokosnuss
Inhalt: König Arthur macht sich 966 n.Chr. auf, in seinem England nach gestandenen Rittern zu suchen, die ihm auf der Jagd nach dem heiligen Gral (passender englischer Titel "The Holy Grail" behilflich sein sollen. Ein Pferd kann er sich nicht leisten, darum imitiert sein Diener das Geräusch der Pferdehufe mit aneinander geschlagenen Kokosnüssen. Auf seiner Reise begegnet ihm auch der in Ritterfilmen obligatorische Schwarze Ritter, welchem Arthur beide Beine und Arme abschlägt, und sich dann erst mit ihm auf ein Remis einigen kann. Im folgenden schließen sich der Tafelrunde diese Ritter an: Sir Bevedere, Lancelot der Tapfere, Galahad der Reine und nicht zu vergessen Robin der Nicht-ganz-so-Tapfere-wie-Lancelot, der fast gegen das Hühnchen von Bristol gekämpft und sich in der Schlacht von Badon Hill eigenständig nass gemacht hat. Zitat Ende. Nun müssen sie noch gegen ein schreckliches Monster bestehen, das sich als das gefürchtete Killerkaninchen entpuppt und dem sie nur mit der heiligen Handgranate von Antiochia beikommen können, bei der man bis drei zählt, und keinesfalls bis vier, nicht bis zwei und schon gar nicht bis fünf. Letztendlich kommen sie an ein französisch besetztes Schloss, in dem sie den Gral vermuten. Die Truppen der Briten allerdings werden von der herbeifahrenden Polizei gestoppt und die Tafelrundler wegen Mordes an einem Historiker, den Arthur unterwegs ermordete, verhaftet.
Sam
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