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...   Erstellt am 22.02.2011 - 11:05Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Als Krankheit ist das „Burn-out“-Syndrom wissenschaftlich nicht anerkannt. Dennoch boomt das Geschäft mit der Modediagnose wie nie zuvor. Hinter dem inflationär gebrauchten Begriff stehen häufig klinische Störungen, deren Fehltherapien gefährliche Konsequenzen haben können


Keine gerichtliche Anerkennung. „Des Burn-out gibt’s ja heutzutage schon auf Krankenschein“, konstatiert der Kabarettist Roland Düringer flapsig in seinem aktuellen Programm. Doch auch für die Kran­kenkassen existiert die Phantomkrankheit nicht. „Für eine vorzeitige Pensionierung sind permanente psychiatrische Leiden wie Depressionen oder Persönlichkeitsstörungen ausschlaggebend, die mindestens sechs Monate andauern müssen“, erklärt Klaus Pirich, stellvertretender Chefarzt der PVA. Auch vor Gericht gilt „Burn-out“ nicht als Ursache für Unzurechnungsfähigkeit bei Straftaten. Ein wegen Untreue angeklagter Spitzenmanager der Hypo Steiermark Leasing versuchte im vergangenen Dezember seine Verantwortung für Millionenverluste mit einem „Burn-out“ zu begründen, das sich in den Symptomen Schlafstörungen, Magenschmerzen und „depressionsartigen geistigen Zuständen“ niederschlug.

Phantomkrankheit Burne - out





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