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<Norbert Schneider>
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...   Erstellt am 30.04.2005 - 10:34Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Erfolgreiches 2. Aachener Anwenderforum für Bioenergienutzung in Stadt und Region: Dezentral versorgt besser

Bonn/Aachen, den 29.04.05 - 'An der Biomasse als 'Alleskönner' unter den Erneuerbaren Energien führt kein Weg vorbei, für ihren Durchbruch im Strom-, Wärme- und Treibstoffsektor sind jedoch neue Netzwerke auf lokaler und regionaler Ebene nötig,' so Irm Pontenagel, Geschäftsführerin von EUROSOLAR.

Stadtwerke seien die Garanten für eine dezentral orientierte Energiewirtschaftsstruktur, erklärte Dr. Dieter Attig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Aachen (STAWAG), bei der Eröffnung des '2. Aachener Anwenderforums für Bioenergienutzung in Stadt und Region'.

Den Schulterschluss von Anbietern und Abnehmern übten jetzt erfolgreich über 100 Teilnehmern von Energieversorgern und Kommunen, aus Land-, Forst- und Abfallwirtschaft sowie Projektentwicklern und Anlagenbauern beim Aachener Anwenderforum. EUROSOLAR und die Stadtwerke Aachen (STAWAG) hatten vom 27. bis 28. April zu dem bundesweit einmaligen Erfahrungsaustausch eingeladen.

'Der weltweite Zuwachs an photosynthetischem Material aus der Land- und Forstwirtschaft und aus den Wäldern dieser Welt - auch den nicht bewirtschafteten - beträgt 220 Milliarden Tonnen Trockenmasse. Es ist die große Ressourcenlüge unserer Zeit, so zu tun, als sei dieses Potential nicht ausreichend verfügbar', erklärte Dr. Hermann Scheer, MdB, Träger des alternativen Nobelpreis und Präsident von EUROSOLAR. Christian Weisbrich, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU im Düsseldorfer Landtag, pflichtete ihm bei: 'Die Bioenergie ist eine große Chance – auch für die heimische Landwirtschaft und den Verkehrs- und Wärmesektor.'

Bärbel Höhn, NRW-Landwirtschaftsministerin, wies in ihrer Rede darauf hin, dass bei Heizöl und Erdgas nur 20 bis 30% der Energiekosten in der Region bleiben, während dieser Anteil beim energetischen Einsatz von Holz auf 70 bis 80% steigt.

Regionale Wirtschaftskreisläufe durch Bioenergie garantieren eine kostengünstige und sichere Energieversorgung - darüber herrschte Einigkeit.Um so vielfältiger waren an den beiden Konferenztagen die Ansätze für gewinnbringende Kooperationen vor Ort: Ob Strom aus dem Wald durch Holzgas oder Fuhrparks, die mit Pflanzenöl rollen - die Biomasse hat sich als Jobmotor bewährt. Bis 2030 werden rund 200.000 neue Arbeitsplätze in der Branche erwartet.

EUROSOLAR und die Stadtwerke Aachen planen angesichts der positiven Resonanz auf das zweite Aachener Anwenderforum nun eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe im jährlichen Rhythmus.

Bildmaterial und Tagungsbeiträge können unter http://www.eurosolar.org heruntergeladen werden.



V.i.S.d.P.: Irm Pontenagel
EUROSOLAR e.V.
Kaiser-Friedrich-Straße 11
D-53113 Bonn
Tel. 0228 / 362373 und 362375
Fax 0228 / 361279 und 361213
info@eurosolar.org
www.eurosolar.org





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