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Thorstaen 
schon länger dabei
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...   Erstellt am 31.03.2008 - 20:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zim81 schrieb

    So, das Cello ist da, und ich kann nicht üben ;( hab Angst was kaputt zu machen, muss man mit dem Bogen voll streichen oder mit der Kante?

    Das ist grausam, ich habe so eine Lust zu üben...



Das is´ echt grausam

Fang ruhig schon mal an, leere Saiten zu streichen. Vielleicht geht auch schon mehr, Du wirst Dir in den paar Tagen bis zur ersten Stunde schon keine falschen Bewegungen angewöhnen und auch dem Cello kannst Du beim Üben kaum schaden. Achte aber darauf, den Bogen zu entspannen, wenn Du nicht spielst.

Es wird schon mit der ganzen Bespannung gestrichen, der Bogen liegt also voll auf. Tendenziell kann es nicht schaden, die Bogenstange etwas zu Dir zu neigen, so dass die Bogenhaare sich ein bischen gegen den Steg richten.

Gestrichen wird zwischen Steg und Griffbrett. Gerade am Anfang allerdings deutlich näher am Griffbrett, da ist es leichter, Klang zu erzeugen. Der Bogen sollte dabei etwa im rechten Winkel zu den Saiten stehen.

Versuch erstmal, auf einer Saite einen guten Klang zu erzeugen. Fang mit G oder D an.




Celline ...
Neuling


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Registriert seit: 22.12.2007
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...   Erstellt am 31.03.2008 - 21:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Zim,

ging mir am Anfang genauso! Allerdings vergingen bei mir "nur" 5 Tage bis zur ersten Unterrichtsstunde. Bis dahin und auch noch in der Stunde hatte ich immer Angst, ich könnte irgendwas am Cello oder Bogen kaputt machen. Aber ich glaube, so einfach ist das gar nicht Inzwischen habe ich diese Angst verloren bin aber natürlich trotzdem sehr sorgsam. Falls du dein Cello schon vorher ausprobierst, solltest du auch daran denken, nach dem Streichen (bevor du das Cello wieder wegpackst) die Saiten mit einem Tuch abzuwischen, sonst hinterlässt das Kolophonium Reste...
Mir hat damals schon geholfen, einfach nur ein bisschen zu zupfen, da mir keiner die Handhabung des Bogens zeigen konnte...

Vor meiner ersten Stunde war ich total hippelig Und danach war ich erstmal wie au Drogen Und es macht mir jetzt nach 3 Monaten immer noch riesig Spaß, obwohl ich leider nicht so viel Zeit zum Üben habe. Nach den ersten 2 Stunden konnte ich auch schon anfangen ganz einfache Kinderlieder zu spielen.

Liebe Grüße und viel Spaß




Zim81
unregistriert

...   Erstellt am 31.03.2008 - 22:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke euch allen erstmal.
Hab meine Lehrerin heute Abend über ICQ ausgequetscht, mal sehen was ich davon morgen umsetzten kann.

MfG Zim




Zim81
unregistriert

...   Erstellt am 09.04.2008 - 19:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


So...meine erste Stunde hatte ich gestern. Ich soll erstmal Streichen üben und die erste Lage greifen üben...ich hoffe es bildet sich schnell Hornhaut auf den Fingerkuppen, so ist es doch ein wenig unangenehm

Na ja, das heist es üben und ignorieren.

Wenn jemanden meine Vortschritte interessieren halte ich ihn gerne am Laufenden...ist ja eher ein schreibfaules Forum hier

VlG Zim




luna1990 
Neuling


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Registriert seit: 24.07.2007
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...   Erstellt am 10.04.2008 - 19:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hi Zim,
also mich interessieren deine Fortschritte ganz dolle! In ungefähr einem halben Jahr will ich ja auch anfangen, Cello zu spielen und ich bin ganz gespannt, wie das alles so läuft am Anfang und so. Und die anderen wollen bestimmt auch wissen, wie es bei dir so weitergeht... sag ich jetzt einfach mal so
Wie kommst du denn mit deiner Lehrerin klar? Und ist das schwer, die Töne richtig zu treffen? Früher, als ich angefangen habe, Akkordeon zu spielen, hatte ich immer wahnsinnige Angst, was falsch zu üben, weil ich nicht sehen konnte, wohin ich greife (die anderen konnten irgendwie um die Ecke schielen, aber dafür war ich zu klein ). Beim Cello hat man ja nun auch keine optische Orientierung... Aber mit Gehör und so geht das doch irgendwie, oder?
Naja, meld dich mal... ich würd mich freuen

Lg, luna

[Dieser Beitrag wurde am 10.04.2008 - 19:18 von luna1990 aktualisiert]




Celline ...
Neuling


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Registriert seit: 22.12.2007
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...   Erstellt am 10.04.2008 - 21:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hi Zim,

hab jetzt nach einem halben Jahr noch keine Hornhaut... Die Finger haben sich so daran gewöhnt Dafür tut mir immer noch meine rechte Hand weh, wenn ich länger übe. Gut, die linke bzw. der linke Ellbogen tut nach ner Weile auch weh Aber das geht dann schnell wieder vorüber und ich kann nach ner Stunde nochmal üben, wenn ich Lust habe

Ist es denn wirklich sehr unangenehm an den Fingern? Ich kannte mal eine Pianistin, die Cello lernen wollte. Hat das aber nur 1,5 jahr durchgehalten, weil ihr die Finger wohl sehr weh taten. Sie schien irgendwie sehr sensible Fingerkuppen zu haben.

Mal ne Frage an alle langjährigen Cellisten: Kriegt man wirklich Hornhaut an den Fingerkuppen? Und was ist mit den sogenannten "Schluchten" (hab ich glaube ich hier irgendwo im Forum mal gelesen..)?! Wann soll das denn losgehen? Oder heißt das, ich über zu wenig, weil ich noch keine Spuren an meinen Fingern sehe?!

Liebe Grüße




Sammy5 ...
schon länger dabei
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Registriert seit: 13.03.2008
Beiträge: 78
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...   Erstellt am 11.04.2008 - 13:39Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hi,
Ich spiele jetzt seit knapp 10 Jahren Cello und ich habe durchaus Hornhaut an den Fingerkuppen. Das kommt mit der Zeit, übt einfach nur so lange bis es unangenehm wird und hört dann auf, nach einer Stunde oder so wieder üben ist gut. Wenn man weiterspielt wenn es ungenehm wird, kommt es öfters dazu, dass der Finger dann noch den ganzen Tag weh tut. Das ist mir schon mehrmals passiert, weil ich gerade keine Lust hatte aufzuhören und weiterspielen wollte. Das hatte ich dann davon .
Rillen in den Fingern oder sehr starke, z.T. leicht unschöne Verhornungen entstehen beim Cello nicht so schnell, eher bei den dünnen E-Gitarrensaiten aus Stahl. Ein Bekannter von mir hat mal eine Woche jeden Tag stundenlang geübt (E-Gitarre) und dann sah das so aus. Beim Cello hab ich immer nur unmittelbar nach dem Üben "Saitenabdrücke" in den Fingerkuppen.
Esra




CelloManiac ...
erfahrener User
......

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...   Erstellt am 13.04.2008 - 17:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Vielleicht paßt der Vergleich mit einem Sportler, der sein Trainingspensum von Tag zu Tag langsam steigert, um keine Schäden an Bändern etc. zu riskieren. Wenn er sich untrainiert zuviel zumutet, bekommt er erst einmal einen anständigen Muskelkater. - Allerdings läßt sich im Sport wie beim Cellospielen das Üben oder sagen wir mal weiter gefaßt, die Beschäftigung mit der Musik, sehr abwechslungsreich gestalten: Und wenn es ist, daß sich jemand einmal sein Instrument gründlich anschaut, es reinigt, pflegt, vergleicht, nachschlägt, ob etwas über den Hersteller/Geigenbauer herauszubekommen ist, sich einmal kreativ mit Fingersätzen auseinandersetzt ohne nach der einzig glückselig machenden Version zu fahnden, nur rechts leere Saiten streicht, versucht, das selbe Ergebnis mit der linken Hand zu erreichen, etc., etc., - ein 100-m-Läufer läuft ja auch nicht ständig nur auf Zeit 100-m-Strecken auf und ab. - Und auch hier Beiträge zu liefern gehört mit dazu. "Eher schreibfaul" beruht allerdings auf einer Fehleinschätzung ... mit Verlaub ...





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JRS

Zim81
unregistriert

...   Erstellt am 13.04.2008 - 20:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


@ Chellomaniac: Also auch mit Verlaub, ich bin in mehreren Foren unterwegs und in keinem wird so wenig geschrieben wie hier

Daher die Anspielung auf Schreibfaul, das war nicht böse gemeint.

MfG Zim




ANH 
Neuling


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Registriert seit: 19.07.2008
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...   Erstellt am 19.07.2008 - 08:44Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Guten Morgen. Ich hab gerade dieses Forum gefunden und mich angeschlossen. Zu der Altersfrage: Ich bin 53 und habe vor einem halben Jahr begonnen, Cello zu spielen. Das klingt natürlich noch nicht, um die Nachbarn glücklich zu machen, zumal ich 3 bis 5 Stunden täglich übe und die möglichen Zeiten, die der Mietvertrag vorsieht, als Freiberufler voll ausschöpfe.
Erstaunlich für mich ist, welche Fortschritte trotz meines Alters in welch schneller Zeit zu erreichen sind. Das Problem sind zum einen die Finger, deren Sehnen sich auf die neue Belastung erst umstellen müssen. Für mich immer wieder überraschend ist aber, wie schnell Bewegungsabläufe ins Unbewußte absinken, so daß man sie nahezu automatisch macht - in Grenzen, sicher, irgendwann ermüdet einfach die organische Mechanik, und dann muß man Pause machen, um keine Entzündung zu riskieren. Aber diese Zeiten lassen sich überbrücken, indem man einfach nur halbstundenweise versucht, einen schönen Ton hinzubekommen, etwa bei 4-Finger-Tönen und nahen Seitenwechsel des Bogens; das läßt sich sehr gut und vielleicht sogar am besten l a n g s a m üben. Überhaupt erlebe ich die Bogenführung, -haltung usw. als mit am kompliziertesten, Elastik des Handgelenks usw. Da hilft einem die (unbedingt nötige) Cellolehrerin auch nur bedingt weiter; es sind schließlich d e i n e Hände, nicht ihre. Und vielleicht hat ja hier jemand noch den einen und/oder anderen Tip für mich.
Wegen eines Instrumentes: Ich habe ein Leihinstrument, das 20 Euro im Monat kostet. Die Empfehlung kam von meiner Lehrerin. Die 4/4-Instrumente klingen angemessen gut und haben Volumen. Sie sind rund versichert, was sehr sehr wichtig ist; mir brach der Bogen, innerhalb von drei Tagen hatte ich einen neuen. Wenn jemand Interesse hat, gebe ich gern den Namen der Verleihfirma bekannt; an sie ist ein Geigenbauer angeschlossen. Näheres erzähle ich gern bei Interesse.
Ich denke, wichtig, wenn man so spät ein Instrument lernt, ist, daß man ein Z i e l hat: Was will ich spielen können? Für mich sind es die Britten-Suiten und die Dallapiccola-Chaconne; ich möchte sie f ü r m i c h spielen können. Um hineinzusinken. Das hat auch viel mit der persönlichen Vorstellung darüber zu tun, was Glück sei. Aber hat man das Ziel vor Augen, übt man gerne, ob man es nun noch erreichen wird oder nicht.

[Dieser Beitrag wurde am 19.07.2008 - 08:50 von ANH aktualisiert]





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ANH

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