Cathy  guter Reiter
      

Status: Offline Registriert seit: 20.07.2005 Beiträge: 147 Nachricht senden | Erstellt am 25.10.2005 - 14:28 |  |
Milos, ein Pferderennen und viel Spaß???
Verschlafen, wie in Trans lief ich durchs Haus, holte meine Klamotten, Putzte mir die Zähne, machte mir mein Frühstück und schaltete den Fernseher ein. Da sah ich eine Interview mit Jana über eine Zucht der schönsten Pferde, dies war mir zu langweilig und ich schaltete um. Wie, was? Jana?! Ich schaltete schnell wieder aufs vorherige Programm und starrte den Fernseher an. Jetzt wahr ich wohl wach. Da klingelte auch schon das Telefon. Es war Steffi. Jetzt wahr ich wohl wach. Da klingelte auch schon das Telefon. Es war Steffi. „Hi Cathy! Du ähm... ich wollte dich fragen, ob wir uns heute treffen könnten?“, sprach sie in den Hörer. „Na klar, aber ich habe heute Milos bekommen. Also bitte so erst, sagen wir um 15.00 Uhr?“ „Ja okay, ich dachte, wir könnten zu einen Pferderennen gehen? Nur so, zum Spaß.“ „Ja, wenn du willst.“ „Okay, das war es dann auch schon. Ciao!“ „Ciao!“, sagte ich noch und legte dann auf. Milos! Jetzt wusste ich wieder, was ich heute vorhatte. Ich zog meine Reitklamotten an und rannte zur Tür hinaus. Als ich dann auf meinen Drahtesel saß radelte ich glücklich los! Ich bemerkte gar nicht so wirklich, dass ich schon da war, doch jetzt sah ich zum Stall hinüber. Milos! Ich ging herein und sah mich um. Da sah ich ihn auch schon. Dieser prächtige Hispano Araber. Er sah mich für einen Moment an. Jetzt starrten wir uns beide an. Ich lächelte. Da kam mir der Gedanke ihn zu reiten. Ich holte nach einer Weile seinen Sattel und seine Trense. Ich führte ihn zum Putzplatz und fing an ihn mit einen strahlenden Lächeln zu putzen. Es machte ich Spaß, denn er machte zwischendurch immer wieder die Augen zu. Jetzt sattelte und trenste ich ihn. Na nu! Wie kommt denn das? Er hatte schon Gamaschen um. Ich wunderte mich und lies diesen Gedanken bald hinter mir. „Ist doch auch egal, oder?“, fragte ich ihn mit einer sanften Stimme. Er sah mich an, drehte sich dann aber wieder zu einem anderen Pferd. Jetzt saß ich auf. Im Schritt ritt ich auf den Sandplatz. Er hatte einen richtig schönen Schritt. Nun übte ich noch eine ganze lange Weile. Am ende meiner Übungen ritt ich Milos im Schritt aus. Milos war ein ganz ruhiges Tier. Jetzt brachte ich ihn in seine Box zurück, putzte ihn noch einmal und ging dann zu Domino. Domino war gar nicht in seiner Box. Nein! Er stand auf der Weide, mit noch vielen anderen Pferden und graste. Ich bekam einen leichten Schlag auf die Schulter. „Na du! Wollen wir jetzt los?“, sagte Steffi stürmisch. „Oh, klar, wenn du es so eilig hast...“ „Ja na komm!“ Ich lief ihr hinter her und bemerkte, dass sie immer schneller wurde. An einer Bushaltestelle hielten wir an und warteten. Ohne ein Wort zu sagen stiegen wir ein, bezahlten und setzten uns hin. „Und? Wollen wir wetten?“, flüsterte sie. „Ich nicht, aber wenn du unbedingt willst, es spricht ja nichts dagegen.“ „Ach nee, wenn du nicht willst, dann ich auch nicht.“ Wir stiegen wieder aus und waren schon da, wir mussten nur noch eine halbe Stunde anstehen und dann konnten wir auch schon rein. Wir hatten einen Platz in der 5 Reihe. Ein guter Platz. Das Rennen begann und mein Handy klingelte. „Ja?“ „Hallo? Wer ist da?“ „Hä? Ich habe zuerst gefragt!“ „Ja hallo?“ „Hallooooo!!!!!“ „Hallo? Ist da wer?“ „Was soll das?!“, schrie ich ins Handy und legte auf. Nach drei Minuten klingelte es wieder, ich ging wieder ran. „Hallo, hier ist Cathy Benson, mit wem bitteschön spreche ich?!“ „Hallo, ich bin’s, Ron! Ich habe eben schon mal angerufen, aber da war nur so ein Rauschen.“ „Ah, Ron... tut mir Leid...“ „Ähm, Cathy, ich wollte dich fragen, ob wir uns heute treffen können?“ „Ja... kannst kommen, aber momentan bin ich auf einen Pferderennen.“ „Oh, na ja, dann Morgen.“ „Ja, okay.“ Ich legte auf und widmete mich wieder den Rennen. „Hot-dogs! Frische Hot-dogs! Nur ein Euro fünfzig!” Steffi fragte mich natürlich sofort, ob ich auch einen wolle, aber ich hatte keinen Hunger. Dann als die Frau bei uns war kramte Steffi in ihrer Tasche rum. „Wo ist denn mein Portemonnaie?!“, meckerte sie förmlich. „Ach warte, ich borge dir das Geld.“ „Oh, danke.“ Ich holte mein Portemonnaie aus der Tasche und plötzlich klimperte es. Mein Geld ist herausgefallen. Ich sammelte es eilig auf und Steffi half mir. Dann kauften wir ihr einen Hot-dog und sie aß ihn mit einen breiten Grinsen in den Gesicht. Als wir nach hause fuhren lächelt sie immer noch. Warum denn? „Habe ich etwas im Gesicht?“ „Nein...haha...hihi...“ Das regte mich echt auf. Als wir auf den Hof waren setzte ich mich auf mein Fahrrad und radelte los. Zu hause angekommen sah ich als erstes in den Spiegel. Nichts! Ich hatte nichts! Warum hat denn Steffi so gelacht?! Da klingelte das Telefon. „Ja?“ „Ja hallo, hier ist Steffi!“ „WAS!!!“ „Ich wollte mich nur entschuldigen, denn ich habe eigentlich nur gelacht, weil du mich so witzig angeguckt hattest.“ „Ah ja klar!“ „Okay... mehr wollte ich eigentlich nicht.“ „Ja dann Tschüss!“ „Ciao.“ Ich legte auf und ging Leroy füttern. Er hatte sich mal wieder im Dachboden verkrochen und dort „aufgeräumt“. Ich machte alles wieder sauber und badete ihn anschließend. „Du kleiner Schmuddelfink!“ Er sah mich nur an und ließ das schreckliche Bad über sich ergehen. Und? Ich weiß, meine Beichte sind irgendwie alle zu kurz...? Wieso nur...?!!
Signatur Wer diesen Hof nicht kennt, der hat sehr viel verpennt. *grins* Ach, übrigens! Ich habe auch einen Hof! Hier die Addy! http://www.petsdertierhof.2page.de |