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![]() geb. 19. Dezember 1875 gestroben 4. August 1948 Die aus Serbien stammende Mileva Marić studierte als fünfte 'Frau und einzige ihres Jahrgangs wie Albert Einstein Mathematik und Physik in Zürich. Weil sie ihm (Einstein)fehlen, imponieren ihm an ihr die leichte Auffassungsgabe, ihre Zielstrebigkeit, ihre Ausdauer und die Fähigkeit, für schwierige mathematische Probleme einfache Lösungen zu finden. Sie heiraten 1903. Von diesem Zeitpunkt an gibt Mileva Einstein alle eigenen wissenschaftlichen Ambitionen auf, mit denen sie auch ihre Gehbehinderung (durch ein angeborenes Hüftleiden) kompensieren wollte. Sie macht keine Diplomprüfung mehr, und auf die Frage, weshalb sie nicht eine noch von ihr mitentwickelte Maschine zur Messung elektronischer Schwingungen unter ihrem statt seinem Namen patentieren lassen wolle, antwortet sie: »Warum? Wir sind ja nun Ein-Stein!« Ein-Stein heißt: Nach der Geburt des ersten Kindes nächtelange Mitarbeit an der Relativitätstheorie, und das nach der Hausarbeit ohne Hilfe und nach der Versorgung von Logierstudenten (das Geld war knapp). Ihren genauen Anteil an der Relativitätstheorie werden wir nie erfahren; die Originale wurden vernichtet. Aber die mathematische Grundlage verdankt Einstein weitgehend ihr. »Ich brauche meine Frau«, hat er immer wieder betont, »sie löst mir alle mathematischen Probleme.« 1922 gibt er ihr das gesamte Geld der Nobelpreisverleihung. Die wenigen Jahre ihrer Ehe bis zur Entwicklung der Relativitätstheorie (1905) gelten allgemein als Einsteins produktivste Zeit. Mileva folgt seinen Berufungen auf die Lehrstühle in Prag, Zürich und Berlin. Mit dem wachsenden Ruhm Einsteins und nach der Geburt des zweiten Sohnes (1910) nimmt ihr Anteil an seiner Arbeit immer mehr ab; der Ehe wird wohl damit ihre Basis genommen. Neben dem berühmten Professor gilt Mileva als zu wenig repräsentativ. Beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs leben sie getrennt; die Ehe wird 1918 geschieden. Hatte Mileva zu Beginn ihrer Beziehung noch selbstbewußt behauptet, eine ebenso gute Physikerin werden zu können wie ihre männlichen Kollegen, bleiben ihr nun: Blumenzuchten, Geldsorgen, Stundengeben, Krankheiten und die zermürbende Pflege ihres geisteskranken zweiten Sohnes. Als dieser 1965 stirbt, wird er als »Sohn des verstorbenen Professors Einstein« gewürdigt, der Mutter wird nicht gedacht. Sie war im Alter von 72 Jahren unbekannt und verbittert in einem Züricher Krankenhaus gestorben. Das schreibt EMMA | |||
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