Mediterranea, eine Insel im Mittelmeer.

Eine Insel, ein unabhängiger Kleinstaat - genau im Kreuz der vier größten Mächte dieser Zeit: Rom, Athen, Alexandrien und Karthago - ein Ort der Weisheit und des Wahnsinns, der Korruption und der Freundschaft, der Freiheit und des Kampfes, ein Schmelztiegel der Kulturen und Klassen, wo Senatoren einem illustren Leben frönen, Händler aus aller Welt die exotischsten Dinge darbieten und Sklaven um ihre Freiheit kämpfen. Erlebe das Schicksal: Tauche ein in eine Welt voller Intrigen, Kampf, Spannung, Spaß, Liebe und Hass - werde Teil von Mediterranea!

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Mihalai
unregistriert

...   Erstellt am 01.06.2006 - 20:33Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Einen kurzen Moment lang suchte Mihalai nach einer Ausrede. *...bevor die andern sich Sorgen um dich machen.* ergänzte er wenig überzeugend.



OFF: Öhm, du wolltest(out of play) ein Gespräch mit Miha. )))




Deirdre 
Keltin




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...   Erstellt am 01.06.2006 - 20:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Leise und überaus unecht lachte Deirdre auf. Ihren Blick hatte sie inzwischen wieder auf den dunkelroten Rebensaft gerichtet und leicht schüttelte sie den Kopf. Sie wusste, dass Mihalai nicht gemeint hatte, was er ihr nun weißmachen wollte, doch sie fragte nicht weiter nach. Stattdessen schwieg sie eine Weile und ließ ihre Gedanken schweifen. Zurück in Nicolais Zelt, zurück an den Strand.
*Du weißt von Shawn*, sagte sie schließlich. Es war eine Feststellung, keine Frage.





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Und doch, welch Glück, geliebt zu werden!
Und lieben, Götter, welch ein Glück!
(J.W. Goethe)



Deirdre

Mihalai
unregistriert

...   Erstellt am 01.06.2006 - 20:56Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mihalai machte es sich nun etwas bequemer in den Kissen und nahm einen Schluck vom Wein. Er ahnte zwar das Deirdre mit ihm reden wollte oder einen Rat suchte und er wußte auch, das es Probleme mit Nicolai gab. Aber er tat es eher als Panik ab, jetzt, wo die Trauung ja bald bevorstand und beide anstatts Prinz und Prinzessin nun doch gleich König und Königin waren.

*Ja, ich kenne ihn - also vom sehen. Ich hatte nicht die Gelegenheit mit ihm zu sprechen. Das werde ich aber noch tun müssen, sollte er dein Leibwächter werden. Schließlich muß ich aufpassen, wer in Nicolais Nähe kommt...*




Deirdre 
Keltin




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...   Erstellt am 01.06.2006 - 21:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


*Sollte er WAS?!*
Deirdres Miene bot ein Bild der puren Fassungslosigkeit, als sie nun in Mihalais Blick nach einem Anzeichen eines Witzes suchte – dass sein Humor manchmal etwas eigenwillig ausfiel, wusste sie zur Genüge. Doch nicht der leiseste Anflug eines schelmischen Grinsens spielte um seine Züge. Er wusste es nicht. Götter, er hatte keine Ahnung!
Ihre Finger klammerten sich um den Becher in ihren Händen, als würde sie Schutz suchen. Deirdre musste ein paar mal tief durchatmen, ehe sie sich wieder halbwegs unter Kontrolle hatte und sie nicht mehr fürchtete, dass ihre Stimme kippen würde, sobald sie den Mund aufmachte. Ehe sie schließlich sprach, befeuchtete sie ihre Lippen und räusperte sich, um ein Seufzen zu unterdrücken.
*Shawn will hier keine Arbeit. Er will... mich...*





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Deirdre

Mihalai
unregistriert

...   Erstellt am 01.06.2006 - 21:16Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Zuerst blickte Mihalai Deirdre an, als sei das was sie gesagt hatte nichts besonderes. In seinem Stamm suchten sich die Frauen auch nach ihren Vorlieben die Partner aus, die auch bald wieder vor die Tür gesetzt werden konnten. Erst nach einem kurzen Moment des Nachdenkens und der Orientierung brachte Mihalai ein etwas ratloses *Oh.* zu Stande. Er stezte sich wieder auf und blickte Deirdre mit einem ernsten Stirnrunzeln an.

*Nun das ist noch nichts Schlimmes. Viele Männer wollen dich. Ich nehme mal an du willst ihn auch?*




Deirdre 
Keltin




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...   Erstellt am 01.06.2006 - 21:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Leicht verwirrt hob Deirdre eine Braue und sah in Mihalais Augen. Sie hatte mit vielen gerechnet, doch diese Reaktion überraschte sie doch ein wenig.
*Ja*, murmelte sie tonlos. *Ich will ihn auch.*
Erneut fuhr sie sich gedankenverloren mit einer Hand durch das Haar – zum wievielten Mal heute vermochte sie nicht zu sagen.
*Ich muss mich entscheiden...*
Deirdre schenkte Mihalai ein unglaubwürdiges Lächeln, ehe sie sich schließlich erhob. Sie wusste nicht, was sie ihm noch hätte sagen sollen, sie wusste nicht, was sie tun sollte, doch sie wusste, dass sie hier nicht bleiben wollte. Also reichte sie ihm den Becher, neigte zum Abschied den Kopf und verließ dann das Zelt.

tbc: Deirdres Koje





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Deirdre

Mihalai
unregistriert

...   Erstellt am 04.06.2006 - 15:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ratlos blieb Mihalai in seinem Zelt zurück und witterte schon gröbere Probleme für die nächste Zeit.

Er ließ sich nach hinten fallen und blieb einige Zeit so in seinen Kissen liegen. Der Tag war anstrengend gewesen und er überlegte, ob er sich nicht ein paar Stunden Schlaf gönnen sollte. Da hört er gedämpft Nicolais Ruf.

Seufzend erhob er sich. Nun hatte Deirdre wohl reinen Tisch gemacht und wie es sich anhörte war nicht Nicolai der Auserwählte.

(weiter Nicolais Zelt)




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