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KoMet 
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 27.06.2009 - 15:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Ihr.
Ich hätte mal wieder eine Frage:
Meine zweite Generation Met ist fertig, habe das Grundrezept genommen. Das Nachzuckern hat auch ganz gut funktioniert -allerdings hatte ich schon den Eindruck, dass der Met immer süßer wird obwohl nach dem Nachhonigen wieder Gäraktivität da war. Deshalb hab ich dann Zucker genommen (weil doch besser verwertbar, oder? Außerdem wurde mir das Honigaroma zu stark) Ich war echt sehr vorsichtig mit dem Zuckern und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Alk-Grenze der Hefe ganz gut getroffen hab. Trotzdem ist er recht süß -noch nicht schlimm, aber auch nicht trocken.
Die Säure hatte ich auf 6,5 eingestellt (mit Milchsäure). Sie merkt man auch "im Abgang" ganz gut.
Trotzdem ist mein Met eher süß-sauer als trocken.
Die erste Generation ist mir besser gelungen, der ist zumindest halbtrocken.
An was kann das denn liegen? Könn ihr mir helfen?

Gruss Thomas




Catwiesel ...
500 Liter Wein
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...   Erstellt am 27.06.2009 - 15:26Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


verschiedene faktoren...

wenn das honigarmoma stark genug ist wechselt man auf zucker, das hast du ja gemacht. dennoch ist immernoch eben der unvergärbare zucker vom honig drin.
vielleicht hast du einen honig erwischt der mehr unvergärbare zucker enthält wie zuvor?

vielleicht hast du auch beim letzten nachzuckern einfach mehr reingetan als du hättest müssen und nun mehr süss als nötig im geschmack.

so oder so würde ich mir nun keine sorgen machen, das letzte wörtlein ist noch nicht geredet.
wahrscheinlich ist noch etwas co2 im wein gelöst, das schmeckt auch schon mal sauer.
dann wird wenn der met reift ein stück der süsse verloren gehen. zusammen mit dem eh reifenden honig geschmack kann sich dein eindruck in einem halben jahr radikal ändern und du genau so den met haben wie du ihn haben möchtest...

gut versprechen kann ich es dir nicht, vielleicht bleibt er ja wirklich ein stückweit süsser als trocken und dir damit zu süss

das nächste mal dann einen honig mit weniger unvergärbarem zucker nehmen, früher auf zucker umschwenken, vorsichtiger nachzuckern und eventuell am ende fruchtzucker verwenden... dann klappt das auch mit trockenem met





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Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Thor sein Leben lang.
(Martin Luther)

Schmidtek 
500 Liter Wein
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...   Erstellt am 27.06.2009 - 15:32Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hmm,
ich versuche gerade Dein "süß-sauer" einzuordnen und dabei möglichst wenig an Linseneintopf zu denken
Ich könnte mir vorstellen, dass das daher kommt, dass der Met einfach noch unreif schmeckt.
Hast du schon den ersten Abstich (mit genügend Wartezeit) nach der Gärung hinter Dir?
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, schmeckt Dir der Wein ein wenig zu süß, aber noch im erträglichen Maß.
Die Restsüße kann während der Lagerung noch etwas nachlassen, also jetzt einfach so lassen.
Solange du keinen Essig herausriechst/schmeckst, würde ich ihn einfach noch stehen lassen, damit der Geschmack runder wird.

Gruß Schmidtek

Edith sagt: Da war wer schneller

[Dieser Beitrag wurde am 27.06.2009 - 15:33 von Schmidtek aktualisiert]




KoMet 
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 28.06.2009 - 18:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Catwiesel schrieb

    verschiedene faktoren...

    wenn das honigarmoma stark genug ist wechselt man auf zucker, das hast du ja gemacht. dennoch ist immernoch eben der unvergärbare zucker vom honig drin.
    vielleicht hast du einen honig erwischt der mehr unvergärbare zucker enthält wie zuvor?

    vielleicht hast du auch beim letzten nachzuckern einfach mehr reingetan als du hättest müssen und nun mehr süss als nötig im geschmack.

    so oder so würde ich mir nun keine sorgen machen, das letzte wörtlein ist noch nicht geredet.
    wahrscheinlich ist noch etwas co2 im wein gelöst, das schmeckt auch schon mal sauer.
    dann wird wenn der met reift ein stück der süsse verloren gehen. zusammen mit dem eh reifenden honig geschmack kann sich dein eindruck in einem halben jahr radikal ändern und du genau so den met haben wie du ihn haben möchtest...

    gut versprechen kann ich es dir nicht, vielleicht bleibt er ja wirklich ein stückweit süsser als trocken und dir damit zu süss

    das nächste mal dann einen honig mit weniger unvergärbarem zucker nehmen, früher auf zucker umschwenken, vorsichtiger nachzuckern und eventuell am ende fruchtzucker verwenden... dann klappt das auch mit trockenem met


Vielen Dank für die Antworten.
Dass der Honig mehr Restsüße hat als der vorherige kann durchaus sein -habt ihr mir eine Empfehlung eines Honigs /Honigart, welcher wenig bis kaum Restsüße hat?

Nächstes Mal werde ich das mit dem Fruchtzucker versuchen -hatte ganz normalen Kristallzucker genommen
Ich möchte gerne einen richtig trockenen Met haben.
Gruß Thomas




Fruchtweinkeller ...
Administrator
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...   Erstellt am 28.06.2009 - 18:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Moment, Fruchtzucker wird unwilliger vergoren. Damit bleibt mehr Restsüße zurück und der Wein wird auf jeden Fall eher süß.

Wenn der Met besonders trocken werden soll musst du frühzeitig anstelle von Honig Raffinade verwenden und in möglichst kleinen Mengen nachzuckern.





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Jede Null verzehnfacht das Problem.
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Sorry, aber ich antworte nicht auf PMs, die inhaltlich ins Forum gehören!

matzl0505 ...
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 28.06.2009 - 19:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wenn du ihn so richtig Brottrocken willst, kannst du auch bei 12% aufhören nachzuzuckern, und keine Restsüße einstellen. Dann ist er richig trocken.

Gruß
Marius





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Wie wird das chemische Element Brom gewonnen?

Man nimmt eine Handvoll Brombeeren, lässt diese zur Erde fallen. Die Beeren verbinden sich mit der Erde zu Erdbeeren und Brom wird frei."


Es ist das Phantom unseres eigenen Ichs, dessen innige Verwandtschaft und dessen tiefe Einwirkung auf unser Gemüt uns in die Hölle wirft, oder in den Himmel verzückt. E.T.A. Hoffmann

fibroin ...
5000 Liter Wein
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...   Erstellt am 28.06.2009 - 22:01Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Dann wird er fast ungenießbar.

Sowas habe ich noch im Keller. In die Flasche wird vor dem Verkosten 5 g Zucker gegeben, damit er trinkbar wird.





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Wenn du dich wohlfühlst, mache dir keine Sorgen. Das geht wieder vorbei.

wok ...
1000 Liter Wein
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...   Erstellt am 29.06.2009 - 15:12Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hallo Johannes, DU machst so etwas???


Gruss WOK





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Catwiesel ...
500 Liter Wein
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...   Erstellt am 29.06.2009 - 15:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


ja habe ich mich etwas undeutlich ausgedrückt, sorry.

der fruchtzucker am ende ist zum restzucker einstellen wenn die gärung zuende ist, nicht zum vergären.





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Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Thor sein Leben lang.
(Martin Luther)

KoMet 
10 Liter Wein
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...   Erstellt am 29.06.2009 - 16:22Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ah, ok also kein Fruchtzucker
den Vorschlag, bei 12% aufzuhören, würde ich echt gerne versuchen -nur ich dachte, ich muss immer bis an die Alkgrenze der Hefe gehen, zwecks der Nachgärung. Ich nahm bisher Portweinhefe -welche Hefe hört denn schon so viel früher auf?
Gruss Thomas




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