ForumNewsMitgliederSuchenRegistrierenMember LoginKostenloses Forum!


Neuer Thread ...
More : [1] [2]


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

Sinend 
admin




Status: Offline
Registriert seit: 08.12.2005
Beiträge: 2047
Nachricht senden
...   Erstellt am 26.09.2008 - 18:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lieber Michael!

Da stimme ich dir voll zu – man muss sich nicht immer einig sein. Wäre ja auch ziemlich langweilig, wenn wir alle eine Meinung hätten ;)
GsD sind verschiedene Blickwinkel auch nicht unbedingt ausschlaggebend dafür, ob man sich nun mag oder nicht – sonst müsste ich mein Wolferl schon längst am Mond schießen (oder er mich) :)
Nein, sie sind es auch, die uns weiter bringen, uns vorantreiben und uns lehren.

Es stimmt auch, dass man – je mehr man andere akzeptiert und zu verstehen versucht – von ihnen akzeptiert und verstanden wird. Wahrscheinlich resultiert das durch das veränderte Verhalten, dass man dann an den Tag legt.

Ja, Nähe bedeutet auch Verletzungsgefahr. Aber würden wir sie deswegen missen wollen? Nöp... ich nicht. Wer mir nah ist und mich verletzt, dem kann ich es auch nahe bringen – und der versteht (mal schneller, mal langsamer). Ebenso umgekehrt. Wen ich verletze, der teilt mir das (hoffentlich) mit. Nur so kommt man auch wieder einen Schritt weiter – in der Nähe.
Da stellt sich mir gleich noch die Frage: kann man verletzen, wenn man sich nicht nahe ist (körperliche Verletzungen ausgeschlossen)?
Nicht wirklich, oder?

Was ich aber bei deinem Beitrag noch mit Fragezeichen lese und lese und lese...
Was bitte meinst du damit, was sprichst du an?
"...Dass dies Wissen auch für mich selber gilt und ich meineErfahrungen und Ausgangsbedingungen nicht verallgemeinern kann, ist mir eigentlich erst durch Dich in den Bauch gegangen..."

Ganz liebe Grüße
Sinend





Signatur
Sinnend in den Tag – träumend in die Nacht

Michael ...
LITERA(r)T
..................

...

Status: Offline
Registriert seit: 14.11.2006
Beiträge: 646
Nachricht senden
...   Erstellt am 27.09.2008 - 12:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich habe mich während meiner Studien mit Klassen, Schichten, Ständen, Milieu- und Habitattheorien beschäftigt, habe dabei immer deutlicher die Wichtigkeit der Differenz, des Unterschiedes beobachtet, ich habe später in Studienkreisen der FU Hagen immer wieder betont, dass wir uns nicht verallgemeinern dürfen, dass wir weder "die" Bevölkerung sind, noch "die" Gesellschaft repräsentieren, Dass wir gesellschaftliche Randerscheinungen sind, die mit dem Angestellten vom städtischen Bauamt bestensfalls den Friseur und den Bäcker gemeinsam haben. Das war angewandtes Wissen, am kein verinnerlichtes.
Auf ihre Art hat meine Mutter mich sehr früh in unterswcheidendes Denken eingeführt. Wenn ich als Kind, oder auch noch als Jugendlicher. sagte: schade, dass ich keine Freunde habe, dann hieß es sinngemäß: Jetzt beklag dich nicht, erstens hast du mich zum Freund und zweitens sind diese Protenkinder nicht der rechte Umgang für dich.
Das Studium vor allem der Soziologie hat mich auch als Person verändert, weil ich Möglichkeiten kennenlernte, diese Ausgrenzung verbunden mit einer verblendeten Überheblichkeit zu vermeiden.
Dennoch wurde ich vob Therapeuten dabei "erwischt", wie ich unbewußt genau das tat, was ich auf jeden Fall vermeiden wollte. Ich bediente mich - ohne es zu merken - in vielen Bereichen der Sprache meiner Mutter.
Was ich in den letzten anderthalb Jahrzehnten gelernt habe, waren überwiegend Vermeidungsstrategien, wie vermeide ich es in "das Fettnäpfchen" Mutter reinzutreten. Wenn Vollmond in mein Fenster scheint und es Sternenstaub auf die Bettdecke regnet, dann werde ich vielleicht anfangen zu tun, was ich will. Das war meine bisherige Haltung, mit einem leichten Stich Richtung Karikatur. Dich erlebe ich so, dass Du mir vorlebst: was auch immer du tuen musst oder willst, tue es jetzt. Und das habe ich auf mir noch fremde Art begriffen, ist zu einer Art Lebensgefühl geworden. Es ist mir in den Bauch gegangen aber nicht auf den Magen geschlagen. Ich hoffe, ich habe mich halbwegs verständlich ausgedrückt.
Freundschaftliche Grüße
Dein Michael





Signatur
Man kann die Fackel der Wahrheit nicht durch die Menge tragen, ohne einigen Leuten den Bart zu versengen.
Lichtenberg

More : [1] [2]

Ähnliche Themen:
Thema Erstellt von Antworten Forumname
all meine Tränen SonneMond 0 sinend
Neuer Thread ...

Geburtstagsliste:
Heute hat kein User Geburtstag!
----------------------------------




Impressum

Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank