Mein lieber Herr Gesangsverein, Du machst dir ja eine wahnsinns Mühe. Vor deiner Arbeit und deiner Geduld zeuge ich Dir meinen Respekt.
Was den Bausatz angeht ist es eine riesen Schweinerei und der Hersteller sollte Dir dein Geld zurrück geben und Dir das Modell oder besser den Selbstbausatz schenken.
Wenn alle Bausätze so sind, na dann prost mahlzeit.
Mich würde mal am Ende interessieren, wieviele Stunden Du gebaut hast und was das gute Sück dann schlussendlich gekostet hat?
Ich hätte gar nicht den Maschinenpark um soetwas umzusetzen.
Mfg Stephan / Duke
SignaturUnd die Moral von der Geschicht:
Ohne Panzer geht's hier nicht!!!
So, es geht weiter mit dem Bau/Umbaubericht am 222 .
Nach dem das Fahrwerk nun fertig gestellt ist, habe ich mich mit der Oberwanne des Fahrzeugs beschäftigt.
Die Oberwanne ist aus Resin gegossen und eigentlich recht ordentlich. Bei meiner waren keine Lufteinschlüsse, (Blasen ) zu entdecken und sie war auch verzugsfrei. also passte nach dem Entgraten einwandfrei auf die Unterwanne.
Die Teile die noch an die Oberwanne angebracht werden mußten waren teilweise aus Resin oder Kunststoff. Bei diesem Bauabschnit gab es keinerlei Probleme.
Nun einige Bilder, ohne Komentar.
Doch noch einen Komentar, die vorderen Kotflügel werden mittels 3 selbstschneidenden Schrauben an der Oberwanne befestigt.
Das war es.
Der Baubericht wird fortgesetzt.
Gruß Hans-Joachim
Signatur Pz.Abt. 301
Eigentlich weiß man nur,
wenn man wenig weiß.
Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
Das noch offene Teil der Kardanwellenabdeckung, habe ich mit einem halbierten Kugelschreiber verschlossen.
Hier schon etwas grob mit Spachtelmasse versehen, wird selbst verständlich noch verfeinert.
Isolieren der Motor/Getriebeeinheit gegen die Metallunterwanne.
Wie schon ein einigen Bauberichten zu lesen war, sollte der Motor elektrisch von der Unterwanne isoliert werden. Aus meiner Erfahrung heraus, sollte dieses auf jeden Fall gemacht werden um nicht noch mehr Störquellen sich ins Fahrzeug zu holen.
Eine vollkommene elektrische Isolierung ist aber bei diesem Fahrzeug nicht möglich, weil die Kardanwellen aus Metall sind und so wieder eine, zwar nicht vollkommene Verbindung zur Unterwanne herstellen können. Dieses wäre nur möglich mit Kardanwellen aus Kunststoff.
Ein befreundeter Modellbauer hat mir freundlicher Weise die Kunststoff Unterlegscheiben und die 3 mm Kunststoffschrauben überlassen.
Hier nun einige Bilder.
Der Baubericht wird fortgesetzt.
Gruß Hans-Joachim
[Dieser Beitrag wurde am 09.02.2009 - 19:11 von HJW aktualisiert]
Signatur Pz.Abt. 301
Eigentlich weiß man nur,
wenn man wenig weiß.
Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
Es geht weiter mit dem Umbau am 222 der Firma XION .
Ein kurzes Vorwort zu dem Umbau des Turmes für den 222 .
Ursprünglich war der Turm recht wenig drehbar, im Höchstfall um 90°, also 45 nach rechst und 45 nach links. Dieses wollt mir nun überhaupt nicht gefallen, aber was/wie machen, damit sich der Turm sich wie bei dem Original um 360° drehen lässt[/b]
Dann die Lösung.
Hier auf diesem Bild gut zusehen das recht, wie links Ausbuchtungen sind, diese dienen zur Befestigung der Oberwanne. Also mußte die Grundplatte für das Geschütz abgeändert werden.
Die Ursprüngliche Grundplatte habe ich um das Maß gekürzt, wie die Befestigungspunkte in den Drehbereich hineinragten.
Die dafür benötigten Teile sind aus Polystyrol gefertigt mit Sekundenkleber Fixiert, Weshalb? , weil alles winklig sein muß, sonst schleift später der Turm auf dem Boden der Oberwanne.
Ist alles winklig verklebt, wird das gesammte mit einigen Tropfen Stabitit zusätzlich stabilisiert.
Der nächste Arbeitsschritt, das entfernen des Resindrehzapfen von der Grundplatte für die Geschützaufnahme. Dieser mit mittels einer kleinen Säge entfernt, mit Feile und Schmirgelpapier verschliffen.
Genau dort wo einmal der Resindrehzapfen gesessen hat, wir ein neues Loch gebohrt, für diese Bohrung habe ich mir eine Messingbuchse gedreht und anschließend, möglichst winklig eingepresst.
Der Außendurchmesser der Buchse beträgt 6mm , in der Buchse ist ein Gewinde eingebracht von 3 mm.
Dieser Umbau befriedigte mich nun aber überhaupt nicht, weil ein einwandfreies drehen des Turmes nicht möglich war. Was tun, also bei der Firma mit dem großen C , ein Radial-Flanschkugellager mit den Maßen 6 X 10 X 3 , Kegelräder 1 : 1 und einen Getriebemotor 487 : 1 , 3 - 6 Volt bestellt.
Das Kugellager in den Boden der Oberwanne eingeklebt und die Messingbuchse in das Kugellager eingepresst. Anschließend eines der Kegelräder auf die Messingbuches gedrückt. Dieses wird später mit einer Gewindeschraube mittels Zahnscheibe gesichert.
Als nächstes war zu überlegen, an welcher Stelle des Oberwannendaches ich den Getriebemotor postiere, damit er nicht in Konflikt mit anderen Teilen in der Unterwanne kommt.
Dieses ist nun die entgültige Position der Getriebeeinheit. Um die genaue Position zur ermitteln habe ich dazu doppelseitiges Klebeband benutzt, danach, angezeichnet, mit Sekundenkleber fixiert und mit Stabilit richtig befestigt.
So liebe Modellbauer , das war mein Umbaubericht, zur Drehbarmachung ( was für ein Wort ) des Geschützturmes am 222 .
Der Baubericht wird fortgesetzt.
Gruß Hans-Joachim
[Dieser Beitrag wurde am 23.02.2009 - 13:48 von HJW aktualisiert]
Signatur Pz.Abt. 301
Eigentlich weiß man nur,
wenn man wenig weiß.
Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
ja, es steckt schon eine menge Herzblut in dem Zusammen/Umbau drin, denn wenn man überlegt was das Modell kostet, will man es ja auch fahrbereit haben, oder aber man stellt sich 290 Euro in die Vitrine und ärgert sich.
Ich möchte mich aber einmal bei Euch Allen, die mich mit aufmunternden Worten zum Weitermachen, bewegt haben , bedanken.
Ich hoffe das ich das Modell doch noch Geländefähig bekomme und die Geschwindigkeit des Fahrzeuges drosseln kann.
Nochmals allen ein Dankeschön.
Gruß Hans-Joachim
Signatur Pz.Abt. 301
Eigentlich weiß man nur,
wenn man wenig weiß.
Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
Sehr schöner Baubericht und jede Menge super umgesetzte Ideen. Hut ab!!
Nun ja, Xion ist noch recht neu und hat auf der technischen seite noch etwas Probleme. Ok, sie sind auch noch recht neu auf dem Markt. Wird sich herausstellen, ob sie aus den anfänglichen Fehlern was lernen. Aber, so meine Erfahrung, sie sind lernfähig und versuchen Verbesserungen schnellstmöglichst umzusetzten.
ich glaube wenn wir uns das nächste Mal in Dernbach treffen müssen wir beiden uns einmal über eine neue Antriebseinheit bei diesem Fahrzeug unterhalten, denn es ist fast nicht beim Fahren beherrschbar, also ein Ferrari. Selbst durch anderes einstellen der Trimmung an der Funke.
Aber wie gesagt , wenn wir uns in Dernbach treffen sollten, müßten wir miteinander reden.
Es freut mich das dir mein Bau/Umbaubericht gefällt.
Gruß Hans-Joachim
Signatur Pz.Abt. 301
Eigentlich weiß man nur,
wenn man wenig weiß.
Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
Habe seit langem mal wieder Zeit für den Modellbau gefunden. Das SdKfz habe ich auch mit dem Upgrade Kit letztes Jahr zusammengebaut... läuft eigentlich, aber die Antriebseinheit ist - wie gesagt - absolut untauglich. Falls ihr auf ne Idee kommt, wie man die Unsummen, welche ich in das Modell investiert habe, doch noch retten kann, wäre ich dankbar. Leider sind mein Fähigkeiten bzgl. der Erstellung eines neuen Antriebes relativ beschränkt
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