Hallo , ich möchte in einem Baubericht meine Erfahrungen mit dem Bausatz des 222 der Firma Xion hier einstellen.
Ich selber habe so ein Fahrzeug schon seit über 2Jahren. Eigentlich sollte ja der Zusammenbau laut Xion und deren Bauanleitung garnicht schwer sein.
Schon nach dem Zusammenbau des Getriebes stellten sich die ersten Ungereimtheiten ein, die Kugellager die auf die Wellen aufgepresst werden sollten, passten nicht, aber jetzt die ganzen Ungereimtheiten, die, in diesem Bausatz stecken, auf zu zählen, würde diesen Rahmen sprengen.
Nach meheren Beanstandungen bei der Firma Xion wurde mir ein Update von den Aufnahmen der Kardanwellen und Kugelköpfen zugeschickt, dieses brachte schon ein wenig Besserung, aber immer noch nicht die von mir erhoffte Verbesserung.
Also lag von diesem Tag an das Fahrzeug halb zusammen gebaut in irgend einer Kiste, eigentlich Schade für ein so schönes und ausgefallenes Modell. Ich war schon drauf und dran alles in die Bucht zustellen.
Im November 2008 an dem 2 Tages Modellbauevent in Dernbach war auch Heinz Wagner ( Dracula ) anwesend, von dem ich ja das Fahrzeug bezogen hatte.
Hier brachte ich noch einmal die Ungereimtheiten die in diesem Bausatz stecken, vor. Darauf hin erhielt ich vom Heinz die Antwort, es gibt ein weiteres Upate wo alle die für den Antreib erforderlichen Teile aus Metall,
Zahnräder, Kugellager auf Wellen aufgepresst usw,usw. Nach einigen Tagen erhielt ich Post mit den Teilen vom neuen Update. Aber dieses Update hat natürlich auch seinen Preis.
Die Freude groß, das Fahrzeug wieder hergekramt, alle alten Antriebseinheiten ausgebaut und natürlich fluchs die neuen eingebaut, na,ja, der nächste Schock, die Zahnräder ( Differenzial ) kratzten an den Wandungen der Halbschalen der Achsen. Dremel her und an den besagten Stellen geschliffen und solange ausgefräst bis sich alles einwandfrei drehte.
So, das sind so meine bis her gemachten Erfahrungen mit dem Bausatz 222 von Xion. Inzwischen habe ich das Fahrzeug so weit das es sich mit Getriebe und Motor leicht auf einer Geraden schieben kann.
Ich werde einmal versuchen die Nacharbeiten am gesamten Antrieb mit Bildern hier einzustellen, Kann aber einige Tage dauern, deshalb bitte nicht drängeln, der Bericht kommt bestimmt.
Wie versprochen, versuche ich ab heute einmal die von mir am Sdkz 222 von Firma Xion Umbau, bzw. Verfeinerungen hier einzustellen.
Zuerst aber erst meinen Dank an Herrn Bieberich der mir Bilder des Professional Upgrade Kit für Sd.Kfz 222/223 zur Verfügung gestellt hat.
Nun erst einmal einige Bilder vom neuen Kit, wo alle Teile jetzt aus Metall, teilweise gedreht und gefräst hergestellt sind.
Die Zahnräder.
Die Kugelgelenke.
Das Gegenstück, Radaufnehmer.
Der neue Motorhalter.
Und zum Schluß noch ein Bild mit allen Teilen die zum Upgrade Kit gehören.
Auch dieses Bild wurde von der Firma Xion zur Verfügung gestellt.
Das soll es für heute erst einmal sein, der Bericht wird fortgesetzt.
Gruß Hans-Joachim
[Dieser Beitrag wurde am 13.01.2009 - 18:43 von HJW aktualisiert]
Signatur Pz.Abt. 301
Eigentlich weiß man nur,
wenn man wenig weiß.
Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
Eigentlich doch klar mit dem Motor und dem Getriebe.
Also die Getriebeeinheit aus dem Fahrzeug ausgebaut und zerlegt, hierbei stellte ich fest , das sich ein Zahnrad ( Kunststoff ) in seine Bestandteile zerlegt hatte. Anschließend habe ich den Motor ausgebaut, das heist auch den alten Motorhalter entfernt. Motor und Motorhalter werden nicht mehr benötigt.
Hierbei mußte ich feststellen das sich ein Kugellager aus einer der Lagerschalen gelöst hat. Säubern der Lagerschale und ein neues Lager einpressen .
Den ausgebauten Motor werde ich nicht wieder einbauen , da er meines Erachtens zu schwach ist.
Hier der alte Motor mit dem Motorhalter für das Getriebe.
Eine Getriebhälfte gesäubert und von den Kunststoffrädern befreit.
Der nächste Schritt war der Einbau des neuen Motors. Doch so einfach ging dieses auch nicht. Den Motor, den, ich einbauen wollte, passte zwar vom Durchmesser her, aber die Antriebswelle war zu lang.
Das neue Messingzahnrad vom Upgrade Kit mit einer Abziehvorrichtung aufgezogen, was ? ,ja mit einer Abziehvorrichtung. Zu beziehen bei C. Anschließend die zulange Antriebswelle mit einer Trennscheibe abgeschnitten, denn wenn diese so lang bleibt, schleift sie am Gehäusedeckel des Getriebekasten.
Einsetzen der Metallzahnräder vom neuen Kit. Provisorisches zusammen schrauben der Getriebehälften. Dann der Schock, hier klemmt etwas, ich bekam nicht beide Getriebehälften vor einander. Den Fehler schnell gefunden, das große Zahnrad war nicht in der richtigen Position aufgepresst. Hier mußte sanfte Gewalt her um das Zahnrad in die richtige Position zu bringen.
Die neuen Zahnräder mit etwas Lagerfett versehen.
Das Getriebe geschlossen.
Der Antieb mit dem neuen Motor und schon mit den Kardanaufnahmestücken versehen. Die drei Befestigungsschrauben des Getriebedeckels habe ich mit Schraubensicherungslack versehen. Auch die Imbusschrauben an den Kardanstücken sind mit Lack gesichert. Hier sollte man auf jeden Fall darauf achten das die Teile auch rund laufen.
Meines Erachtens hätten die Flachstellen auf den Wellen kürzer, aber dafür die Wellen ( Welle ), zwecks besserer Führung länger sein können, deshalb ist hier bei der Montage der Kardanmitmahmestücke etws Fingerspitzengefühl gefordert.
Und zum Schluß noch, welchen Motor ich verbaut habe, ist nicht all zu teuer ca. 4 Euro.
Der Baubericht wird fortgesetzt.
Gruß Hans-Joachim
[Dieser Beitrag wurde am 13.01.2009 - 18:37 von HJW aktualisiert]
Signatur Pz.Abt. 301
Eigentlich weiß man nur,
wenn man wenig weiß.
Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
Ich möchte meinen Baubericht fortsetzen mit dem Einbau der Getriebeeinheit.
Bevor ich die Getriebeeinheit in das Fahrzeug eingebaut habe, noch einmal eine Kontrolle, ob auch alles rund und ohne zu haken läuft. Mit einer Regelbaren Spannungsquelle habe ich den Motor mit Spannung versorgt und so mehrere Minuten rechts und links rum drehen lassen. Die Geräuschkulisse nahm mit steigender Spannung/Drehzahl zu, was auf die Metallzahnräder zurückzuführen ist, ich fahre damit ja nicht immer Vollgas, hiermit kann ich aber leben.
Nun die Getriebeeinheit auf ihren Haltern , selbstverständlich vorher die Kardanwellen einhängen,befestigen. Hier störte mich das die kurze Kardanwelle extrem steil stand und die Kugel der Kardanwelle an den Rändern der Kardanaufnahmestücke zu sehr schabte. Was machen damit dieses aufhört.
Nach eingen Überlegungen entschloss ich mich alles wieder ausbauen und die Befestigungspunkte der Getriebeeinheit um 5 mm in der Höhe abzufräsen.
Gedacht , getan 2 der Befestigungspunkte gekürzt.
Nun wieder die Getriebeinheit einpassen. Dadurch das alles nun 5 mm nach unten kommt, ist auch die kurze Kardanwelle lange nicht mehr so steil und hat auch nicht mehr soviel Spiel.
Aber das nächste Problem kündingte sich an. Die Rundungen wo die Kardanwellen drin laufen sollen waren auf einmal zu schmal. Also Fräser her und die Rundungen nachgearbeitet bis sich die Gertriebeinheit ohne Klemmen einsetzen ließ.
Getriebeeinheit mit Motor und den Kardanwellen fest verschraubt.
Rechts wo der Stellhebel der Lenkung befestigt wird mußte auch etwas von dem Metall abgefräst werden, damit die Kardanaufnahme nicht an der Wandung schabt,denn das Teil ist Konisch.
Den Resineinsatz der als Abdeckung für das Getriebe dient, habe ich entfernt, mußte ich entfernen, weil die Getriebeglocke jetzt ca 3 mm über den Rechteckigen Rand heraus steht.
Hier bin ich noch echt am überlegen, ob ich nicht diesen gesamten Rand abfräse und einen Boden mit Aussparung für die Getriebglocke neu fertige und anschließend einklebe. Aber das ist bis jetzt erst meine Überlegung.
Ich hoffe, ich habe das hier einigermaßen verständlich erklärt, wer mehr wissen möchte , einfach eine PM.
Gruß Hans-Joachim
[Dieser Beitrag wurde am 13.01.2009 - 18:46 von HJW aktualisiert]
Signatur Pz.Abt. 301
Eigentlich weiß man nur,
wenn man wenig weiß.
Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
ich find es eine Frechheit, was der Hersteller bietet, auch mit diesem kostenpflichtigen Update.
Wenn der Bausatz von vornherein wesentlich günstiger wäre, OK.
Also immer noch kein Bausatz für den Wohnzimmertische.
Schade Schade.
Kopf hoch und mit Geduld und Spucke weiter
Danke
Es grüsst
Martin
SignaturLieber 60 Jahre gelebt als 80 Jahre nur da gewesen sein
Ja, wirklich schade, diese "Qualität"..
Und das zu einem Preis, für den man wirklich gaaaanz anderes erwarten könnte.
Irgendwer nutzt da wohl aus, dass er der einzige mit so einem Bausatz am Markt ist, ich finde es schlicht unverschämt.
Schick allerdings finde ich die Teile in Schweinchenrosa...
Und die Getriebe: wann lernen die Asiaten eigentlich, ordentliche Getriebe zu bauen? Dann brauchts keine Metallzahnräder in....fragwürdiger...Qualität. Ordentliche Nylongetriebe halten weit mehr aus als so ein Fahrzeug je auszustehen hat, kosten nicht mehr und laufen bedeutend leiser (gerade die Spähpanzer waren leise!), nur muss mans mal _ordentlich machen...
Wirklich schade, das Ding steht sicherlich bei vielen auf der Wunschliste, aber _so_ kaufe ichs, bei dem Preis, auch nicht...
Und Xion scheint auch nichts dzuzulernen, wie man am Kettenkrad ja sieht, man kann also davon ausgehen, dass auch die grösseren, noch teureren Modelle nix taugen.
Wirklich schade, gerade bei diesen Fahrzeugen..
Signatur________Grüssle, Sly__________
"Denn du sollst nicht jagen, was du nicht töten kannst!"
Fortsetzung des Bauberichtes mit der Abänderung des Fahrzeugboden, bedingt durch die Getriebeeinheit.
Ja, wie in meinem vorherigen Bericht, wo ich ja angedacht hatte, den Rechteckigen Kasten am Fahrzeugboden zu entfernen,habe ich mich gestern ans Werk gemacht.
Das Fahrzeug auf die Fräse gespannt und den Rand der ehemaligen Getriebeabdeckung abgefräst.
Die Frässtellen noch nicht verschliffen.
Seitenansicht mit der jetzt sichtbaren Getriebeglocke.
Dann der Schock beim Säubern/Aufräumen vom Arbeitsplatz, habe ich mir einen Span von dem Zink ins Auge gewischt. Meine Frau mußte Erste Hilfe leisten, aber ohne Erfolg, also ab zum Augenarzt und nun bin ich auf einem Auge etwas Seh eingeschänkt.
Trotzdem konnte ich heute nicht still sitzen und habe die Öffnungen zwischen der Getriebglocke und dem Fahrzeugboden mit Polystyrol geschlossen.
Noch ein Bild.
Blick von oben in das Fahrzeug.
Zur Stabilität ist das Ganze innen noch mit Stabilit versehen.
Der Baubericht wird fortgesetzt.
Gruß Hans-Joachim
[Dieser Beitrag wurde am 15.01.2009 - 21:39 von HJW aktualisiert]
Signatur Pz.Abt. 301
Eigentlich weiß man nur,
wenn man wenig weiß.
Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
Ich möchte meinen Baubericht mit dem Einbauen der Metallzahnräder in die Achsen fortsetzen.
Als allererstes einmal ein Bild von der ausgebauten Achse. Hier stecken noch die Kunstoffzahnräder drin.
Auf dem Bildausschnitt,dieses sind die Neuen Zahn/Stirnräder aus Metall. Hier werden nur noch die Kugellager augepresst.
Das auseinanderschrauben der Achsen muß ich ja wohl nicht noch beschreiben.
Anschließend ging es daran die Achsen mit den Kunststoffzahnrädern zu entfernen. dann die neuen Teile vom Update mit den Kugellagern versehen und den Einbau vorbereitet. Und schon wieder ein Problem, ich bekam die beiden Halbschalen der Achsen nicht voreinander, zusammen geschraubt.
Was nun , also schauen warum. Das große Zahnrad hatte nicht genug Platz in den Halbschalen.
Der der hier mit dem roten Kreis gekennzeichneten Stelle habe ich dann mit der Dremel etwas Platz geschaffen.
Ebenso mußte auch an der rot eingekreisten Stelle etwas abgefräst werden.
Die neue Antriebeinheit schon einmal provisorisch an ihrem Platz.
Die Kugelgelenke fest verbaut.
Das Gegenstück hier mit dem Antriebsrad, mit der Aufnahme für das Kugelgelenk.
Die Achse Komplettiert, fertig für den Einbau in das Fahrzeug.
Das war es wieder für Heute,
der Baubericht wird fortgesetzt.
Gruß Hans-Joachim
[Dieser Beitrag wurde am 20.01.2009 - 11:15 von HJW aktualisiert]
Signatur Pz.Abt. 301
Eigentlich weiß man nur,
wenn man wenig weiß.
Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
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