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Rajabeat
unregistriert

...   Erstellt am 21.11.2007 - 14:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ich hab ja viele Sportarten betrieben schon in meinem Leben, aber beim Fussball war ich relativ unbegabt, es kann ja nicht jeder ein Geissler sein.

Meinen ersten Auftritt hatte ich bei einem Spiel Siemens Innsbruck gegen Siemens Salzburg als Ersatz für einen ausgefallenen Schiedsrichter. Das war mein bestes Spiel, da hatte ich alles unter Kontrolle. Von der Mittelline aus (ich hab ja gute Augen), und auch damals galt schon die Regel: Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift. Einen Salzburger hab ich ausgeschlossen, das war das Schönste.
Danach hab ich natürlich mit Nachdruck auf meiner Aufstellung in der Kampfmannschaft von FC Siemens Innsbruck bestanden, weil ohne meine Entscheidung hätten die viel höher verloren als 1: 7.
Mein Debüt feierte ich in einem nervenzerfetzenden Auswärtsspiel bei Siemens Klagenfurt. Ich umspielte ich ca. 34 gegnerische Verteidiger, stoppte den Ball, nahm Mass und drückte eiskalt ab. Der Tormann hat sich nicht einmal gerührt – zumindest hätte er so tun können, so weit daneben wars ja auch nicht!
Gegen Siemens Bregenz und Siemens Graz haben wir auch verloren, das war ja klar, ich bekam ja keine Vorlagen nicht! Das 2:6 gegen Linz war unglücklich und sehr knapp. Siemens Wien war gedopt, alle zweiundzwanzig!
Mir ist dann bewusst geworden, dass ich zu Besserem befähigt bin und habe zum FC Hufeisen gewechselt (das Cafè Hufeisen war damals mein Stammlokal) und hab mir die Nebenspieler selber ausgewählt, zehn waren es, ausser mir. Ich war am Höhepunkt meiner Laufbahn: Spieler, Manager, Trainer und das Bier hab ich auch bezahlt.
Der Gegner war übermächtig: „FC Tirolerstube“, allein der Name war beeindruckend.
Und dann kam mein Auftritt! Ein einfach unglaubliches Solo von der Mittellinie direkt in den gegnerischen Strafraum, Hakeln links, Haken rechts, alle schwindlig gespielt, der Tormann stürmte mir entgegen und lässig hab ich ihn überhoben – Tor! Tor? Ein Traumtor!
Der zweifellos blinde Schiedsrichter hat das Tor aber aberkannt. Seit wann ist das Abseits, wenn der Schiedsrichter pfeift?
Ich bin ja an sich kein sehr emotionaler Mensch und hab ihm auch nur ganz wenige Schimpfworte gesagt, trotzdem hat er mir Rot gezeigt (die bestochene schwule Sau, die schmutzige!).
Nach dem Spiel hab ich dann altersbedingt, ich war ja schon 23, meinen Rücktritt vom aktiven Sport bekanntgegeben und fortan nur mehr das Bier bezahlt.
So bin ich Sponsor auch geworden, eine Bilderbuchkariere.





dieovonroissy
unregistriert

...   Erstellt am 22.11.2007 - 17:54Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Das Traumtor das im Guinness Buch steht, hat natürlich kein Österreicher geschossen, sondern und wie könnte es anders sein, ein Lilienkicker. Der Torhüter des SV Darmstadt 98 Wilhelm Huxhorn brachte das Kunststück fertig aus 102 Metern ein Tor zu erzielen. Am 27.4.85 im Zweitligaspiel bei Fortuna Köln.





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