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Daggi ...

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...   Erstellt am 05.12.2007 - 20:13Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Mein Traum

Wir stapfen durch einen Winterwald,
die Luft riecht sauber, es ist bitterkalt.
Doch ich, ich spüre nur deinen Arm,
der mich umschlingt, ganz fest und warm.

Schneeflocken schweben vom Himmel hernieder,
sie schmelzen auf unseren Zungen, immer wieder.
Wir lachen uns an, werden ernst, bleiben stehen,
wollen uns nur noch tief in die Augen sehen.

Greifbar ist die Liebe, die aus ihnen spricht,
mit sanften Küssen bedeckst du nun mein Gesicht.
Die Haut unserer Wangen ist eisig kalt
und nur unsere Lippen brennen alsbald.

Doch keiner will sich vom anderen trennen,
wir lassen im Kuss unsere Liebe erkennen.
Zärtlich spielt deine Zunge mit meiner,
nach Hause will von uns beiden keiner.

Eng umschlungen laufen wir irgendwann weiter,
die Stimmung ist zärtlich und doch auch heiter.
Plötzlich lichtet sich der verschneite Wald,
wir wandeln zwischen bunten Ständen bald.

Ein Weihnachtsmarkt hübsch und klein,
Leckere Gerüche durchziehen die Luft ganz fein.
Glühwein, Mandeln und Gebäck,
lachend ziehst du mich von den Leckereien weg.

Ich mache mich schmollend von dir los,
ich hätt’ so gern einen Glühwein bloß!
Lächelnd besorgst du mir eine große Tasse,
die ich selig mit beiden Händen umfasse.

Meine Finger werden nun wieder ganz warm,
der Wein wärmt mich von innen, von außen dein Arm.
Ganz dicht stehen wir beieinander,
kichern zusammen, necken einander.

Ich sehe dich an und sage zu dir:
„Lass uns nach Haus geh’n, ich frier.
Zu Hause ist es mollig warm,
ich will mich kuscheln in deinen Arm.“

Du packst meine Hand und stimmst mir zu:
„Komm Süße, zu Haus haben wir unsere Ruh!“
In deinen Augen seh’ ich glitzerndes Begehren,
niemals werd ich dir die Erfüllung verwehren.
Werd’ mich dir schenken, hab auf dich Lust,
vergessen ist all der Alltagsfrust.
Mein Traum war so schön, nun ist er auch dein.
Auf immer soll er UNSER Traum sein.





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Sommerwind ...

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Beiträge: 228
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...   Erstellt am 05.12.2007 - 22:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


liebevolles Miteinander ,trotz Mittwoch und Alltagsstress
Wer träumt nicht davon. Gut geschrieben.
Schick Dir Grüße in die Nacht ,liebe Daggi ,Sommerwind




Stefan ...
Admin


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...   Erstellt am 07.12.2007 - 00:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Daggi!

Auch wenn ich von "Gedichteregeln" keine Ahnung habe, ich also nicht beurteilen kann, ob es "Regeln" entspricht, es gefällt mir trotzdem.
(Ich hab da mal irgendwo was von bestimmten Regeln beim reimen gelesen, nee eher gaaaaanz schnell überflogen.)

In diesem Sinne, weiterhin viel Spaß beim reimen.

Der ahnungslose





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Macuser sind nicht eingebildet. Sie sehen einfach besser aus....

Stefan ...
Admin


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...   Erstellt am 25.03.2008 - 22:03Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Schieb!





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Helga ...



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Beiträge: 32
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...   Erstellt am 23.04.2008 - 09:50Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ob Regeln oder nicht.. für mich gibt es nur
eine Regel: das Gedicht soll ansprechen und
etwas auslösen im Leser.......... und das
tat es liebe Daggi. Es brachte mich zum
lächeln und ich bekam direkt Lust auf einen
Glühwein, obwohl ich den überhaupt nicht mag.
Schön, so eine Einheit zu sehen, die Liebe
hast du prima herüber gebracht





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Behandle Menschen immer so, wie du selbst behandelt werden möchtest

Daggi ...

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...   Erstellt am 24.04.2008 - 09:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


lieber Sommerwind, lieber Stefan, liebe Helga…

Oh menno, wenn jetzt die Helga nicht mein Gedicht wieder hervorgekramt hätte, hätte ich glatt übersehen, dass ihr euch zu meinem Traum geäußert habt! Und das schon im vergangenen Jahr! Asche auf mein Haupt!!! Echt… tut mir sehr leid!

Ja Sommerwind, hast Recht… wer träumt nicht vom liebevollen Miteinander, von Wärme und Geborgenheit… Ich kann auch gar nicht anders, bin der totale Harmoniemensch. Streit und Stress machen mich unglücklich und ich ziehe mich dann einfach zurück in meine Traumwelt. Vielleicht nicht immer gut, aber ich kann nicht anders.

Nee liebe Helga, lieber Stefan… von Regeln habe auch ich null Ahnung, finde nur, Gedichte sollten in sich stimmig sein und etwas aussagen, ob sie sich nun reimen oder nicht. Na ja… das hab ich halt versucht. Aber z. B. an so einen Limerick würde ich mich nicht herantrauen. Das überlasse ich wohl besser anderen! Ich schüttele die Reime auch nicht so aus dem Ärmel wie unsere Martina… bei ihr lesen sich die Gedichte immer so schön flüssig und man hat das Gefühl, als „denkt“ sie sogar in Reimen. Verstehste, wie ich das meine? Ich selbst wollte halt bloß diese eine Traumszene aufschreiben, weil sie für mich so schön war. Nur als Kurzgeschichte war sie mir einfach zu kurz… Leider auch im Traum und schade, dass das nur ein Traum war…

Danke euch vielmals für die Kommentare…

Liebste Grüße und

Daggi





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