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Romi ...



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Registriert seit: 31.07.2007
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...   Erstellt am 18.08.2007 - 09:47Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Danke für's Kuscheln.... und jetzt hätte ich einen Wunsch: Gibt es auch eine Bank zum

Austoben?

bin gespannt...




Minka
unregistriert

...   Erstellt am 18.08.2007 - 10:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


nein, da bleib ich in meinem Ohrensessel!

Erst müsste der Rauch weg, dann der
Mann, dann die Bank... und alles
ersetzt mit:

Eiskaffee
einem Mann meiner Wahl
einer Faulenzerbank

lächelnd
Ingeborg




Romi ...



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Status: Offline
Registriert seit: 31.07.2007
Beiträge: 2155
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...   Erstellt am 18.08.2007 - 10:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


...hier ist er, liebe Ingeborg, der Mann deiner Wahl:

Carl Spitzweg

Neugierig verfolgt er den Rauch aus seinem
Fenster über der Bank...

...nur der Eiskaffee fehlt.





Minka
unregistriert

...   Erstellt am 18.08.2007 - 12:31Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


danke, liebe Barbara, Du hast es erfasst!

Den Eiskaffee mach ich dann lieber
selber (da weiß man, was man hat), gell.

Ingeborg




wortundbild
unregistriert

...   Erstellt am 18.08.2007 - 13:40Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


nochmal Faulheit:



Austoben kommt später!




Minka
unregistriert

...   Erstellt am 18.08.2007 - 15:09Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


danke, Werner, das ist es.

Grüßle

Ingeborg




Cecilia ...



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Registriert seit: 28.06.2007
Beiträge: 422
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...   Erstellt am 19.08.2007 - 18:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


wortundbild schrieb

    auf einem Friedhof in Dänemark:




Ich erzähle mal etwas über Glesnevin Cemetery,
dem berühmtesten Friedhof in Dublin.

Ein Wald von Kreuzen, Statuen und Engeln, ein wahrer Aufmarsch von Trauer- und Weihesymbolen in Reih und Glied bis zum Horizont, am Eingang überragt und beherrscht von einem monumentalen Turm - Glesnevin Cemetery, Dublins berühmtester und geschichtsträchtigster Friedhof.

Der graue Turm ganz vorn ist, wie könnte es anders sein, die Grabstätte von Daniel O'Connell, des“Retters« und“Befreiers«.

Hier liegen sie alle, Irlands prominente Tote - Robert Emmet, der Anführer des erfolglosen Aufstandes von 1803; Charles Stewart Parnell, Streiter für Home Rule und Landreform; die Verfechter für ein geteiltes und die Streiter für ein ungeteiltes Irland; Roger Casement, der mit Deutschland sympathisierte und 1916 dafür als“Hochverräter« gehenkt wurde; Michael Collins, umstrittener Unterzeichner des Vertrags, der Irland 1921 zum Freistaat machte; sein erster Präsident und Gründer von Sinn Fein, Arthur Griffith; der problematische »Übervater« der neueren Geschichte Irlands, Eamon de Valera; Sean MacBride, Träger des Friedensnobel- und des Lenin-Preises; »BigJim« Larkin, der Arbeiterführer; Brendan Behan O'Donneils,dieBradys, Harns und Quinlans, die Kennedys und die Kellys, die Ryans, Dünnes, Healeys und MacDonalds - die Aufzählung könnte seitenweise fortgeführt werden.

Alle wurden hier unter den Tausenden und aber Tausenden von Kreuzen, an deren bestürzend tiefgestaffelten Reihen beerdigt.
Betende Frauenstatuen, Wachsblumen, teils unter freiem Himmel, teils unter Plastik, ausgebleicht, aber wenigstens das Zeichen besuchter Gräber.

Weiter hinten in dieser Megalopolis der Toten verliert sich der Eindruck von Größe und Pflege, verwandelt sich der Riesenfriedhof von Glesnevin in einen verwilderten Leichenacker, so verwahrlost, als hätte hier seit hundert Jahren kein Begräbnis stattgefunden.

Der Friedhof von Glesnevin spiegelt 150 Jahre irischer Geschichte wider.

Nach den Penal Laws des 18. Jahrhunderts, dem Höhepunkt britischer Kolonialpolitik auf der Insel, gewann zu Anfang des 19. die katholische Emanzipation, wenngleich in Etappen, sichtlich an Boden.

Bis dahin war Katholiken nicht nur das Wahlrecht, sondern auch jedes ordentliche Begräbnis vorenthalten worden.

Und als dieses endlich gestattet war, wurde das katholische Begräbnis von den Katholiken in Klassen geteilt. Wer nicht bezahlen konnte, wurde im Poor Ground verscharrt. Während wohlhabende Katholiken sich mit ihren armen Glaubensbrüdern auch im Tod nicht gleichstellen lassen wollten, mochten viele Protestanten weder sich noch ihre Angehörigen zusammen mit Katholiken auf ein und demselben Friedhof wissen.

So entstand in Dublins Süden der Mount Jerome Cemetery - »for protestants only«.




wortundbild
unregistriert

...   Erstellt am 20.08.2007 - 21:55Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


So, austoben will sich da jemand....

Auch mein kleiner Enkel ist manchmal ein kleiner Tober, und wenn er eine so nette Bank findet, ist schon auch was los....



@ cecilia:
Danke für diesen Friedhofsbericht.
Friedhöfe erzählen immer viele Geschichten.
Sei es der berühmte Hamburger Friedhof (den Namen habne ich vergessen, ich weiß nur, dass es der größte weit und breit ist, und es sogar eine Buslinie gibt, die nicht nur zum Friedhof sondern mit mehreren Haltestellen über den Freidhof fährt) oder der Friedhof, des kleinsten Dorfes hier in der Nähe, (das nur 7 Einwohner hat) oder der jüdische Friedhof hier (auf dem ich nächsten Sonntag einige Leute führen werde).
Friedhöfe sind faszinierende Erinnerungen und Erklärungen der Vergangenheit aber auch der Gegenwart.




Westallgaeuer
unregistriert

...   Erstellt am 20.08.2007 - 21:59Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ja Werner, und Friedhöfe erinnernuns an die eigene Vergänglichkeit und wecken unsere Sehnsucht nach einem MEHR .




Lavida ...



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Registriert seit: 14.12.2006
Beiträge: 3915
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...   Erstellt am 20.08.2007 - 23:04Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


So wie die Friedhöfe auf Föhr. Die Grabsteine erzählen die Lebensgeschichte des oder der Verstorbenen.
Die wohl meisten "sprechenden" Grabsteine findet man auf dem Friedhof von St. Laurentii. Eine Führung kann hier schon mal etwas länger dauern. Unter anderen kann man hier das Grab von Matthias Petersen, dem


"glücklichem Matthias" besichtigen.


Während unseres Föhrurlaubes habe ich eine Friedhofführung von St. Laurentii mitgemacht. Nach 3 Stunden hatte ich das Gefühl, ich kannte jeden Verstorbenen, wusste wer mit wem verwandt, verschwägert, wieviel Kinder, welchen Beruf, in welchem Haus er gelebt hat und woran er gestorben ist. Ja, wenn Grabsteine erzählen.





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